…wenn Dein starker Arm es will.

»Kein Mexikaner glaubt an einen Sieg gegen den Weltmeister. Im Gegenteil: Die Enttäuschung vom eigenen Nationalteam ist groß, weil es in der Nacht vor der Abreise nach Europa eine Party mit Prostituierten gefeiert hat. Der Zustand der Mannschaft spiegele sogar die Krise des Landes, meint der berühmte Schriftsteller Juan Villoro.«
Tagesschau.de

Ja, und während sich der mexikanische Fußballprofi mit Orgien und Besäufnissen auf sein Spiel vorbereitet, trainiert der stramme Deutsche, um dann 0:1 zu verlieren. Ich habe es ja schon immer geahnt: Das ist alles ganz großer Kokolores das mit dem Sport und seinem Training. Leute – sauft mehr, hurt herum und benehmt Euch nach Kräften daneben! Wenigstens für die Vorrunde reicht das. Oder waren es ein paar harmlose Bierchen vor dem Langstreckenflug und ein weggeknutschter Abschiedsschmerz eines mexikanischen Fußballers? (Wer hat es geschrieben? Warum tat er es? Wer hat ihn dafür bezahlt?)

Das Spiel habe ich nun zufällig nicht gesehen. Fußball ist nicht so meines. Der Live-Ticker der Tagesschau war mindestens genau so spannend:

Boateng bringt Reus ins Spiel – und der zieht volley ab! Erst trifft er Gallardo, dann haut er den Ball im zweiten Anlauf knapp drüber.

Wahnsinn, wie tief die Mexikaner jetzt stehen – kein Wunder, dass der Schuss von Draxler da geblockt wird.

Klar sind jetzt hinten die Räume offen, das muss jetzt bei 0:1 auch so sein. Viel schlimmer ist, dass es bei 0:0 auch schon die ganze Zeit so war.

Und Brandt mit dem Super-Schuss! Aber die Kugel (gemeint war hoffentlich der Ball!) aus 18 Metern geht an den linken Außenpfosten!

Ob in Farbe oder Schwarz auf Weiß. Null zu eins. »… weil es in der Nacht vor der Abreise nach Europa eine Party mit Prostituierten gefeiert hat«. Klar sind jetzt hinten die Räume offen, das muss jetzt bei 0:1 auch so sein.
Ich werde das wohl nie so ganz verstehen.

»Das Regierungsprogramm 2017–2022 nimmt sich das Thema Arbeitszeit vor. Sie soll flexibler werden, zum Vorteil der Betriebe und der Beschäftigten, so die Ansage.«

Österreich führt gesetzlich die 60 Stundenwoche mit dem 12-Stunde-Tag ein. Natürlich nur auf freiwilliger Basis und in Ausnahmefällen. Wenn man keine Lust hat, geht man einfach zu seinem Arbeitgeber und sagt dem, daß das eine Scheißidee ist. Der hört sich das dann an, denkt sich, daß das eine Scheißidee ist und dann braucht der Arbeitnehmer nicht kommen. Er kann vermutlich gleich ganz zu Hause bleiben. Denn das Wörtchen »freiwillig« hat es irgendwie nicht in den Text der Gesetzesvorlage geschafft.

»Sind 12-Stunden-Tage freiwillig?
De facto haben ArbeitnehmerInnen keine Wahl. Die Arbeitgeber werden sich zukünftig an dem neuen gesetzlichen Rahmen orientieren und von ihren MitarbeiterInnen die Bereitschaft dazu erwarten: 12 Stunden am Tag, 60 Stunden in der Woche.«
Portal der Arbeiterkammern.at

Was manch einer ( in den Führungsetagen der Industrie) ebenfalls schmerzlich vermissen wird, sind Hinweise auf geplante Kinderarbeit. Das war um 1800 herum Gang und Gäbe, genau wie 10-12 Stunden am Tag zu arbeiten.
Nur so aus Interesse
Sind es um 1800 ungefähr 10 bis 12 Stunden pro Tag und etwa 60 bis 72 Stunden pro Woche, waren es um 1820 etwa 11 bis 14 Stunden und 66 bis 80 Stunden die Woche. 1830 bis 1860 dann 14 bis 16 bzw. 80 bis 85 Stunden. Erst die Zeit von 1861 bis 1870 – zeigte eine Tendenz zum Rückgang der Arbeitszeit auf täglich 12 bis 14 und wöchentlich 78 Stunden.
Man sieht, es ist noch Luft nach oben.

Nein, da ist nichts zu beschönigen oder zu relativieren – das ist der Rückfall ins 19. Jahrhundert zur Zeit der Sozialistengesetze. Wenn auch bis auf Weiteres ohne gesetzlich vorgeschriebene Kinderarbeit. Fragt sich nur, was die lieben Kleinen den ganzen Tag anstellen sollen, wenn die Eltern Abends nicht mehr nach Hause kommen. Kinderarbeit als Prävention gegen Jugendkriminalität.

»Wer empfindet nicht das Bedürfnis zu helfen, wenn er den Arbeiter gegen den Schluß des Arbeitstages müde und ruhebedürftig nach Hause kommen sieht. Aber die Spitze unserer Industrie ist die Exportindustrie, und werde diese konkurrenzunfähig mit dem Auslande, so werde unsere ganze Industrie darunter leiden«
ÖVP und FPÖ Otto Graf von Bismarck

Aber es ist natürlich nicht alles schlecht an dieser neuen »Regelung«. Endlich kommt die langerwartete Flexibilisierung der Arbeitszeit auch nach Österreich und Arbeitnehmer mit Gleitzeit bekommen keinen Überstundenzuschlag.
Die älteste Forderung* der Arbeiterbewegung fällt mit einem Federstrich, selbstverständlich ohne Absprache mit den Gewerkschaften. Welche Gewerkschaften? Da sind wohl keine mehr, sonst wäre Generalstreik.
In Österreich.
Noch.
Bald überall.
Ohne Generalstreik.

Was sagt eigentlich der DGB zu dem Schlag in die Fresse der österreichischen Genossen?

P.S. Eine kleine Entschuldigung an den uralten Kanzler Bismarck: Er hat vielleicht Öl hinter sich gegossen und auch Beine gestellt. Dabei hat er in eine andere Richtung geguckt und geflötet. Das war nicht fein. Ganz und gar nicht! Aber er hat sich nicht so gegen die Errungenschaften eines Jahrhunderts gestellt wie die amtierende österreichische Regierung. Das konnte er gar nicht. Denn das Volk, über das er mit eiserner Hand herrschte, war nicht so dumm als daß er sich das hätte leisten können. Und Bismark war es auch nicht. 

arbeiterkammer.at

Wiener Zeitung

Wikipedia Achtstundentag (schnell lesen, solange noch relevant)

* Na, welche könnte es gewesen sein? Ich gebe mal ausnahmsweise einen Tip. Fängt mit »acht Stunden « an und hört mit »Tag« auf.

Verkniffenen Dank an das kleine Teilchen. Achtung! Das Ansehen dieses gefrorenen Stücks Scheiße könnte Cockies  enthalten

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21 Kommentare zu …wenn Dein starker Arm es will.

  1. DasKleineTeilchen sagt:

    12 Stunden am Tag, 60 Stunden in der Woche…ÖVP und FPÖ haben ohne eine Vorankündigung einen Initiativantrag für den 12-Stunden-Arbeitstag im Parlament eingebracht, im Juli soll er fixiert werden

    wow. that was fast.

    seriously; WHAT THE FUCK IS HAPPENING?!?

    • Pantoufle sagt:

      Wenn wenigstens hohe Arbeitslosigkeit… blah, blah.
      Was mich mehr beunruhigt, ist die relative Stille, in der das passiert. Wenige Stimmen in Österreich ziehen auch Vergleiche zum 2. März 33, als die Gewerkschaften abgewickelt wurden. Ich habe auch überlegt, aber das ist jetzt wirklich eine neue Spielart. Etwas Twitter hier, ein Fetzen Facebook dort und ein paar Lemuren der Journaille, die sabbernd etwas von »Flexibilisierung« und Anpassung an den Arbeitsmarkt« hecheln.
      Vor allem niemand, der aufsteht.
      Man hatte die Dämmerung des anbrechenden Tages versprochen. Aber alles was man nun sah, war der nun immer heller erleuchtete Moder.

      • DasKleineTeilchen sagt:

        ist die relative Stille, in der das passiert

        scheint sich ganz allgemein grade zum standard zu entwickeln…ausserdem is gerade fussball und danach ist eh wieder putin der böse und alles andere interessiert nicht.

        ich merk schon, ziehen bringt nix mehr zum runterkommen, ich werd wohl auf nadel umsteigen müssen.

  2. DasKleineTeilchen sagt:

    OT kleiner nebenschauplatz EU-absurdistan; der front national, dessen unterstützung für artikel 13 des neuen copy”right”-gesetzesentwurf (über den am 20ten abgestimmt wird) der EU ungebrochen scheint…deren youtube-kanal wurde gerade wegen (wait for it)…einem “copyright-verstoss” gelöscht.

  3. Siewurdengelesen sagt:

    Das kam am Freitag (?) bereits auf 3sat bei Zeit im Bild mit einem Interview des österreichischen Gewerkschaftschefs.

    Da ich dieses leider nicht mehr finde, hier ein Artikel aus der Zeitung dazu.

    Euphemistisch wird das noch als Arbeitszeitflexibilisierung verbrämt.

    Neu ist das nicht und neben den Angriffen in Österreich laufen solche und ähnliche Dinge auch in Frankreich, wo Macron sich derzeit an den “Privilegien” der SNCF-Beschäftigten abarbeitet.

    Hierzulande ist der sogenannte prekäre Arbeitsmarkt schon Alltag und auch an den 8-Stundentag als Regel wollen die Firmen schon längst heran.

    Die Sprüche sind überall dieselben und flexibel ist das Kotzwort schlechthin dabei.

    Was soll ein DGB dazu sagen? Der muss doch froh sein, dass er noch mitspielen darf, nachdem er als Anhängsel der SPD selber zig Errungenschaften der Gewerkschaftsbewegung über den Zaun geworfen hat. Da braucht´s dann bald keine gelben Gewerkschaften mehr, das können die ganz alleine.

    Immerhin sind sich bei solchem Dreck die “Europäer” im Gegensatz zu anderen Problemen sogar ohne Absprache einig und wenn innerhalb dieser kurzen Zeit nach Regierungswechseln bereits so in Arbeiterrechten gewildert wird durch auch rechtspopulistische Regierungen, dann dürfen wir uns noch auf einiges gefasst machen:-(

    Die EU in ihrem gedachten Sinne wird vermutlich in abzusehender Zeit implodieren und das Einzige, was übrig bleibt, sind die wirtschaftlichen Bezüge der Staaten, wenn nicht der zunehmende Nationalismus auch dort noch traurige Blüten treibt.

    Zukunft – mir graut vor dir…

    • Pantoufle sagt:

      Na schön – das mit dem DGB war jetzt nicht wirklich ernst gemeint. Und was passieren kann, wenn die Nazis an die sogenannte Verantwortung… gar nicht drüber nachdenken!

      Der wahnsinnigste Satz in diesem Interview: » Es sei “klar, dass das nicht aus Justament-Standpunkt” geschehen könne, meinte die (»Sozial«)Ministerin im Ö1-“Morgenjournal”. Habe man aber Kinder abholen oder jemanden zu pflegen, “dann hat jeder Arbeitgeber sicher Verständnis dafür”, meinte sie.
      Na klar: Kapitalist ist nur eine andere Schreibweise für »Verständnis«. Aberwitzig. Allein auf so einen Gedanken zu kommen. Und sei es nur der verzweifelte Mut, sich so eine Notiz mit Lippenstift auf eine Zigarettenschachtel zu schmieren. Wenn sie bereits solchem Wahnsinn anheimfallen, dann ist es wohl beschlossene Sache.

  4. Der Duderich sagt:

    „Einen Grabstein für den ganzen Schlamassel und darauf gehört die Inschrift: Menschheit, du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu.“
    ―Charles Bukowski

  5. Annika sagt:

    Ich dachte erst, du machst Scherze. Ich war mir ganz sicher. Das hätte dir ähnlich gesehen. Aber dann… du hast gar nicht gescherzt.

    Jetzt frage ich mich: wie bekommen die so ein Dreck durchgesetzt? Und wofür?
    Gesetzt den Fall, die feuern alle, die nicht von 8 – 20 Uhr oder 9 – 21 Uhr arbeiten wollen (und wer will das schon, außer er ist verwitwet, verwaist, Single und ein inselbegabter Autist?), wen wollen die dann einstellen?

    Ich ahne schon, was auf uns zukommt. Geflüchtete aus Österreich. Und der Seehofer wusste das schon vorher.

  6. Pantoufle sagt:

    Ja, im ersten Moment fand ich es ja selber brüllend komisch. Ungefähr so, als wäre ich die alte DDR und der Klassenfeind würde mich mit dieser Nachricht beim Morgenkaffee erheitern. Dann wäre ich mit Sicherheit nicht der einzige der vor Lachen nicht mehr zur Arbeit gehen könnte.
    Aber jetzt mal im Ernst: Man stelle sich so eine Nachricht als als Headline zu Zeiten Honeckers im »Neuen Deutschland« vor.

    Unabhängig davon wird es nur ein Testballon sein, ob man das ohne Aufstand durch die Parlamente bekommt. Wie Siewurdengelesen schon so richtig sagt, stehen die üblichen Kandidaten schon lange in den Startlöchern, um genau so etwas wieder zum Allgemeingut werden zu lassen. Genau deswegen sponsort die Industrie überall die Nazis und bringt sie in die Parlamente. Genau deswegen. Oder hat jemand angenommen, das würde ohne Gegenleistung stattfinden?

    So geht das.

    • Dazu muß man nicht mal in die italienische Ferne schweifen: die Universitäten Wuppertal und Tübingen (unterstützt von den Städten Düsseldorf, Leipzig und München) ermitteln im Moment mittels Fragebogen, unter welchen Umständen und Nachbarn man sich zuhause fühlen kann und Lebensqualität hat. Fraglich ist das u.a. bei Arabern, Türken, Homosexuellen, Juden, Moslems, Dunkelhäutigen aus Afrika und Sinti/Roma als Nachbarn.

      Ich habe gestern irgendwo gelesen, daß es in der jüngeren Vergangenheit bereits eine Volkszählung? in Italien gab, in der auch die whereabouts u.a. der Roma erfasst wurden, finde aber leider den link nicht mehr wieder.

      Bei Ansa ist immerhin zu lesen, daß Daten und Zahlen zu formellen und informellen Roma-Camps bereits existieren und man auch die Staatenlosen unter den Roma in Italien nicht ausweisen könne.

      Salvini weiß genau, was er tut und an welches Kapitel seine gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeiten erinnern, vielmehr erinnern sollen.

  7. Die österreichischen Unternehmen schulden dem Staat übrigens fast ein Zehntel des gesamten Steueraufkommens 2017 und es ist ein Märchen (Überraschung!), daß sich die österreichischen Arbeitnehmer um “flexiblere” Arbeitszeiten reißen würden, das Gegenteil ist der Fall – 70% der Arbeitnehmer mit vielen Überstunden wollen weniger arbeiten, nur 5% wollen mehr Überstunden.

    Ich fühle mich gerade steinalt, weil ich noch dunkel die Plakate erinnere: Samstags gehört Vati mir!

    • Pantoufle sagt:

      Dir antworte ich auch noch. Wenn ich mich wieder beruhigt habe. Mein Herz. Mein Kreislauf. Meine Hormone. Die Bildung. Die Manieren. Und meine unbewältigten Aggressionen.

    • Siewurdengelesen sagt:

      Das Zustimmen zu längeren Arbeitszeiten/mehr Überstunden ist eine der Lügen der neoliberalen Meinungs- und Stimmungsmacher genauso wie das “freiwillige” länger Arbeiten bis zum als notwendig propagierten späteren Renteneintritt oder der “Trend” zu mehreren kleinen “Jobs”, um seine “Freizeit” – welche hat man da eigentlich noch? – besser organisieren zu können.

      Die rund-um-die-Uhr-Beschäftigung ohne wirklichen Feierabend dank der digitalen kurzen Kette Smartphone/Tablet/Home-Office kommt dann noch dazu und das wird als Gewinn an Freiheit und Freizeit verkauft ähnlich wie in diesem Hirnwatte-Kotzvideo weiter unten.

      Da werde ich demnächst mal meinem Freizeitgefühl nachgehen und auf Arbeit kommen, wie ich lustig bin. Das Video der sicher endlos begeisterten Kundschaft stelle ich dann hier ein – falls ich´s denn überlebe…

  8. DasKleineTeilchen sagt:

    JAUL!

    https://www.youtube.com/watch?v=hAdMSQA9_XQ

    via (jaja, tatsächlich) bento(!)

  9. Pantoufle sagt:

    Moin, kleines Teilchen

    Ääääähhh… ja, ich danke für diesen unbezahlbaren Beitrag. Ich wollte heute Abend ja eigentlich gar nichts mehr schreiben, weil ich hab schon neun Stunden. Aber das sind natürlich kein zbsölf Stunden. Dann geht’s uns allen gut.

    Und ich hätte da noch ein paar Fragen. Zum Beispiel, ob jemandem von diesen Knechten der Bosse aufgefallen ist, daß der Tag lediglich 24 Stunden hat. Ok – das kann man natürlich auch ändern. Gleittageszeit. Wenn die Sonne hinter der Büropalme im Meer versinkt… und so weiter. Man könnte noch viel mehr dazu sagen, aber die Kommentare zum Video sprechen ja eine deutliche Sprache. Mein Liebling ist ja:
    »Und die Erde ist eine Scheibe (ups… ist sie ja im Video). Die Tagespresse hätte es nicht besser gekonnt.«
    Gefolgt von:
    »Welche Musiker haben sich dafür hergegeben?«
    »Welche Musiker haben sich dafür hergegeben?«
    »Welche Musiker haben sich dafür hergegeben?«
    »Welche Musiker haben sich dafür hergegeben?«
    Der ist auch nicht schlecht
    »ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte wenn ich dieses hinterfotzige Video schau, und auch noch der dreiste Versuch schlechte Neuigkeiten in Knetmasse zu verpacken, begleitet von einem Unterdurchschnittlich schlechten Popsong. #zurückindiesteinzeit«
    Oder einfühlsam auf den Punkt gebrachte Statements wie
    »WKO – Ihr seid einfach nur ein korrupter Haufen Scheisse!«

    Und damits keiner merkt
    »Super gmacht nach 8 Stunden gleich mal Likes abstellen. In 4 std. Die Kommentare auch noch? Scherzkekse.«

    Die Kommentare machen echt Spaß

    »Das Video ist wohl in Arbeitsstunde 11 und 12 entstanden. Dabei kann ja nichts Gutes rauskommen..«

    Das unfassbar dämlichste Stück Scheiße, das sich das Kapital jemals hat einfallen lassen. Da drunter kommt nur nach die Peitsche. »Gestehe, Knecht, daß Du diese Idee total toll findest!«

  10. Pingback: Dies und das | dame.von.welt

  11. Martin Däniken sagt:

    Verlängerung der täglichen/wöchentlichen Arbeitszeit,späterer Renten”eintritt”
    Werden dann die Leute nicht gereizter und/oder müder bei der schlecht bezahlten Arbeit sein?
    Nein,denn das werden functionales Fudder und Moms/Dads Little Helper auffangen-erledigen…
    Also investiert Geld in (Psycho)-Pharmakaherstellern und entsprechenden Lebensmittelkreativen-Start-ups(die sich teuer an Konzerne verkaufen lassen)!
    Also dann gibt es auch keine Probleme mit
    übermüdeten /ge-burned-outetendenM.A.,die Unfälle verursachen könnten.
    Was offiziell die Versicherungen tragen sollten/müssten aber wiederum auf OttoNormal?Verbraucher abgewälzt wird…
    Der nochmehr arbeiten darf…und so weiter dreht sich das Hamsterrad..

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