Wartungsarbeiten

Die Leipziger Frühjahrsmesse 1949.
Der Polte-Plattenspieler. Ein Dauerplattenspieler, der die größte Schonung der Platten garantiert, da sich die Platten nicht mehr berühren und ohne jede Hilfe selbstständig gewendet und aufgelegt werden.
Aufn: Illus/Blunck

Irgendwie hatte ich gar keine Platten mehr gehört. Also Platten im Sinne von Venyl-Scheiben. Die sind nicht nur schön anzuschauen, sondern klingen im Gegensatz zu CDs auch nicht so anstrengend. Was allerdings da jetzt aus den Lautsprechern quoll, war über die Zeit sehr anstrengend geworden.
Zwar steht für dieses Jahr das Ortofon SPU #1S ganz weit oben auf der Wunschliste, aber bis ich die Kohle dafür erübrigen kann – und davon bin ich im Moment leider weit entfernt – muß ich halt nehmen, was da ist.
Das AKG Van den Hul P8ES, mit dem ich Jahrzehnte lang sehr glücklich war, gibt es nicht einmal mehr antiquarisch und mit seinem Nachfolger MC3 Turbo von Ortofon war von der ersten Note an klar:»Du und ich – wir mögen uns nicht!«
Abhilfe wäre möglich gewesen: »Finanzierung schon ab 89,58 € im Monat, bei 24 Monaten Laufzeit und 0% Zinsen!« und schon wäre das Koetsu Black meines! Die Dame des Hauses hat erwiesenermaßen sehr viel Humor (den sie bei mir auch dringend braucht), aber Mann sollte sein Glück nicht überstrapazieren. Also keine handgeschnitzten Diamanten mit eigenhändiger Unterschrift des japanischen Schnitzers in tropischem Regenwaldholz-Kästchen und Intarsien am Gehäuse des »Generators«.
Schade eigentlich.

Außerdem wäre der sporadische Ausfall des linken Kanals beim aberwitzig teuren japanischen Edelstein genau so ärgerlich gewesen wie bei der dänischen Massenware. Also ein gemütlicher Arbeitsnachmittag am Plattenspieler. Das macht man schließlich nicht allzu oft – Thorens sei Dank – , aber hin und wieder muß man eben doch.

Das gebrochene Tonarm-Kabel war schnell gefunden. Interessant war die Ursache dafür. Nur für diejenigen, die mit der Mechanik eines Thorens TD 125 MK2 und dem SME 3009 II Tonarm nicht vertraut sind: Die Legende von Thorens besitzt ein ca. 7kg schweres Subchassis, das auf drei Federn gelagert innerhalb der Holzzarge schwingt. Das soll gut gegen Trittschall sein und ist es auch, wenn man nicht gerade in einem Altbau mit schwingenden Holzdielen wohnt. Deswegen steht meiner auch zusätzlich auf einer recht massiven Marmorplatte, die grundsätzlich erst mal für Ruhe sorgt.
Den SME-Tonarm konnte man sich damals extra kaufen, wenn man aus den profanen Niederungen des HiFi kam und scharf auf höhere Weihen war. Sowohl Thorens wie SME ließen sich das fürstlich bezahlen (ab 1972 ca. 1100 DM für beide zusammen), aber dafür bekam man auch etwas für die Ewigkeit gebautes. Mit einem Minimum an Pflege sind beide eigentlich unkapputtbar.
Hin und wieder einen neuen Antriebsriemen und etwas Öl ins Tellerlager und nach ein paar Jahrzehnten sollte man sich die originalen Lager des Tonarms einmal ansehen. Die vom SME 3009 II sind ab Werk aus Stahl, beim 3009(12) Improved und der R-Serie aus Kunststoff. Vorsichtig mit einem kleinen Pinsel und Balistol säubern und anschließend mit einem Hauch Öl versehen schadet nicht (wenns kein Plastik ist!). Ansonsten mit dem Gegengewicht in Nulllage bringen ( es muß schweben!), einen Schnipsel Papier auf die Headshell legen und der Arm muß sich sanft nach unten bewegen.
Tut er das nicht oder zickt der Arm spürbar herum: Man bekommt die Lager noch neu – notfalls auch aus Bronze (etwa 100€).

Ich streife ab. Wo war ich stehengeblieben? Drei Kegelfedern, auf denen das Ganze schwebt. Die Verbindung des Kabels mit dem Tonarm erfolgen über einen putzigen Stecker, der mit dem Charme von Eigenbau strahlt. 1970 war das schwer angesagt, knapp 50 Jahre später ist es Kernschrott. Versilbert hin oder her: Es ist und bleibt schwarz oxidierter, wackeliger Kernschrott. Das ist das Eine. Das andere ist die bewegliche Verbindung. Wenn das lange genug wackelt ( und 50 Jahre sind lange genug!) dann kann das brechen. Das Kabel an sich, die Lötstellen oder die Geduld mit dieser Art Technik.

Kann man so machen, aber dann besteht nach ein paar Jahrzehnten Handlungsbedarf.

Und wenn man schon mal dabei ist, sollte man auch unbedingt die Kontakte vom Tonarm zur Headshell mit Hilfe eines in Kontaktspray gebadeten Streichholzes reinigen. Die tonarmseitigen Kontakte federn (oder sollten es wenigstens) und sind sicher schwarz wie die Nacht. Und Silbersulfid ist ausdrücklich elektrisch nichtleitend!
Also alles schön saubermachen. Danach kam wieder so etwas wie Musik aus der Kiste.

Um für die nächsten 50 Jahre gewappnet zu sein, wurden die Kabel zum Tonarm getauscht und auf Cinch-Buchsen auf der Rückseite des Plattenspielers verlegt. Das ist zwar nicht die reine Lehre, sieht aber ganz gut aus und funktioniert prima. 15pF Kapazität kommen dadurch hinzu – was nun niemanden interessiert – und ich kann das gute Stück meinem Ältesten vererben.

Nicht original aber praktisch.

Lohnt sich das?

Nein, tut es nicht! Abgesehen davon, daß man sich beim Schrauben an derlei Technik zwar gelegentlich etwas wie Isambart Kingdom Brunel fühlt – vor allem, wenn es mit der Verwendung von Röhren einhergeht – aber trotzdem wird gerne übersehen, daß es sich bei Schallplatten um Verbrauchsgüter handelt. Sie werden schlechter. Und zwar mieser als ein Radiowecker der »MP3 abspielen kann« und zudem vermutlich noch eine Fernbedienung hat.
Seit Emil Berliners Zeiten kratzt irgend eine Nadel aus Stahl oder gar Diamant über etwas weicheres wie Zelluloid, vulkanisiertem Hartgummi oder Polyvinylchlorid. Wer da zuerst nachgibt, ist einleuchtend und durchaus beabsichtigt. Pink Floyds »dark Side of the Moon« ist nach 46 Jahren Nudelei auf Plattenspielern und »Nadeln« verschiedenster Provenienz einfach abgeritten und und enthält keinerlei verwertbare Signale unterhalb von 100Hz und oberhalb von 6kHz mehr; da mögen Abtaster und Laufwerk noch so hochwertig sein. Das könnte jeder Cassettenrekorder besser – wären die Bänder nicht genau so hinüber so man sie noch kaufen könnte.

Ein anderer Grund ist wesentlich profaner: Klassisches HiFi – das gibt es gar nicht mehr. Es ist toter als tot. Ein genaues Sterbedatum ist schwer zu benennen. Es begann wohl Anfang der achtziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts. Erst starben die HiFi Fachzeitschriften, danach die HiFi-»Studios« in der Fußgängerzone. Die »Boxen« standen anschließend neben den Waschmaschinen in einem »Ich bin doch nicht blöd«-Markt. Und so klangen sie dann auch. Dafür kosteten sie erheblich weniger und dieser Vertriebsweg öffnete einer neuen Geräte-Generation den Weg. Mit Fernbedienung und wenig später einer »App« – wer Musik nur noch über ein Telephon hört, fragt nicht nach Klirrfaktor oder Frequenzgang. Ob das Gehörte Susi, die singende Säge oder eine Stradivari ist, ebnet sich dann ein.
 »App« hat auch den Vorteil, daß man mit sich alleine ist. Musik wird fortan einsam gehört – mit zwei Stöpseln im Ohr und aktiver Unterdrückung von Außengeräuschen wird man nicht mal durch eine näherkommende Straßenbahn gestört, geschweige denn durch einen Mitmenschen. Damit wird der klassischen Stereophonie der Teppich unter den Füßen weggezogen. Ach ja: Da gibt es ja noch »Heimkino« & 7.1, aber das lassen wir mal weg; auch nicht gerade ein Musterbeispiel an Sozialisation. Das Wort »Heim« ist da verräterisch.

Ein Frustkauf, das Ortofon 2M red. Dafür klingt es nach peniblem Einstellen aber deutlich besser als das MC3 und kostet überdies nur einen Bruchteil.

Natürlich gibt es sie noch, die alte Garde, bei der wenigstens eine Röhre werkeln muß. Auch wenn die lediglich als Stromquelle für die blaue LED der Displaybeleuchtung auf der Frontplatte dient. Aber es wärmt Hände, Herz und Umsatz. Und irgendwie klingt es dann auch anders.
Irgendwie.

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Produktbeschreibung

Briliant Black  – Das XYZ Hifi-Set überzeugt mit edler Formsprache im schwarzen Design und klangstarken Leistungsdaten.

Die XYZ Linie 501 FS sind schmale Standlautsprecher mit seitlichem 20 cm (8″)-Tieftöner, zwei 10 cm (4″)-Mitteltönern und einem 2,5 cm (1″)-Hochtöner, die diese Lautsprecher zu herausragenden Leistungsdaten mit je 140 Watt RMS Leistung beflügeln. Eine frequenzstarke [!!!] 3-Wege-Technologie, druckvolle Bassreflexbauweise und perfekt aufeinander abgestimmte Audiokomponenten erzeugen im Einklang mit dem resonanzarmen Holzgehäuse ein facettenreiches Klangbild, das neben tiefen Bassfundamenten auch Hoch- und Mitteltonbereiche gleichermaßen verzerrungsfrei abbildet. Optischen Hochgenuss verspricht die Aluminiumverkleidung der Hochtonlautsprecher sowie die goldene Mitteltöner-Membran. Das hochwertige Anschluss-Terminal verfügt über vergoldete Kontakte und ermöglicht so eine einwandfreie Signalübertragung.

Für ein harmonisches Zusammenspiel kommt das XYZ Hifi Set “Briliant Black” mit einem anschlussfreudigen 600 Watt max. Stereo-Verstärker. Die Anschluss-Optionen der Endstufe orientieren sich zielgenau am häuslichen HiFi-Standard. Ein frontseitiger AUX-Eingang bindet mobile Audiokomponenten wie MP3- und CD-Player in die Technikumgebung ein. Auf der Rückseite hält das Gerät drei Cinch-Line-Eingänge für Radio-Receiver, Kassettendecks, CD-Player und anderes Equipment bereit. Über einen Cinch-Line-Ausgang werden eingehende Signale problemlos an andere Geräte weitergeleitet. Dank der integrierten Bluetooth-Schnittstelle lassen sich Smartphones, Tablet-PCs und Computer drahtlos in das Audiosystem einbinden.

Dank des 10 m Lautsprecherkabels ist das XYZ Hifi Set “Briliant Black” sofort anschlussbereit.

Für schlappe 254,89 € inklusive »600W« Verstärker. Anschlußfreudiger gehts nun wirklich nicht!

Edith: Wo wir gerade bei Hi-End sind – kennt jemand das hier?

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13 Antworten zu Wartungsarbeiten

  1. Peinhart sagt:

    Ach, schön. Und schönes Teil, dass die Wartung allemal mehr als wert ist. Das AKG habe ich auch eine ganze Zeit lang ‘gefahren’, danach die ‘großen’ Elacs und seit es die auch nimmer gibt, bin ich beim ‘kleinen’ Dynavector. Das braucht als MC allerdings auch einen schwereren Arm. Glücklicherweise gab’s den für meinen TD147 seinerzeit noch von Rolf Kelch in Form eines Alu-Tonarmrohres für den TP16.

    Womit ich bei der Frage wäre, ob das SPU an einem ‘normalen’ 3009 wirklich glücklich macht – oder ist es ein ‘R’? Ich könnte mir vorstellen, dass schon das Ausbalancieren nicht so ganz ohne ist…

    Ich könnte mir auch vorstellen, das auch das MC3 – nun wirklich kein schlechtes – sich am SME nicht so recht wohlgefühlt hat. Das 2M ist ja auch wieder ein weicheres MM.

    • Pantoufle sagt:

      », ob das SPU an einem ‘normalen’ 3009 wirklich glücklich macht«

      Nein, vermutlich nicht. Auch ist es kein R sondern ein schlichter II. Aber der neue, selbstgebaute (schwere) Arm ist in der fortgeschrittenen Konstruktionsphase. System Schröder, nur natürlich eben viel besser 🙂

      Mit dem MC3 bin ich auch noch nicht fertig. Nachdem der TD125 kontaktelektrisch in Ordnung war, war das MC3 sowieso nicht wiederzuerkennen: Nur hatte ich da bereits das 2M bestellt. Bis auf Weiteres bleibt das auch erst mal dran – es ist wirklich nicht schlecht. Vielleicht schraube ich noch mal am RIAA-Pre rum und gebe dem MC3 die Chance, die es bis hierhin nicht hatte. Irgend was mit Röhren und einer Spanngitter PCC 88 oder EC 86 am Eingang. Mal sehen, was hier noch so rumliegt. Es ist zwar ein High-Output MC, aber dennoch dramatisch leiser als das 2M. Also 6 – 8 dB mehr dürften es dann schon sein.
      Da schau her: 2 x Philipstochter-Valvo EF 86 hätten wir schon mal. Warum nicht mal eine Pentode? Ach ne… und bei näherem Hinsehen finden sich sogar noch 2 x Telefunken ECC 808. Damit kann man schon richtig was machen! Man sollte viel öfter mal aufräumen.
      Mal sehen: Vielleicht klingt es damit. Wäre ja schade um das System.

      • Peinhart sagt:

        Das klingt doch in der Tat recht vielversprechend. ‘Kontaktelektrisch’ müsste ich auch mal werden, nur traue ich mich an den – natürlich proprietären, natürlich nicht mehr erhältlichen – Eingangswahlschalter meiner überaus geschätzten hk825 nicht recht heran. Und eine professionelle Generalüberholung ist nahezu unerreichbar fern.

        Daher mal die Frage, welches Kontaktspray du verwendest – das ‘Set’ von Kontakt-Chemie, Teslanol, oder noch andere? Ballistol hat mich in der Hinsicht nicht so überzeugt…

        • Pantoufle sagt:

          Ist das der hier? Auweia! Was Meister Kahn da vorschlägt hat offenbar Hand und Fuß.

          Um einem Missverständnis vorzubeugen: Balistol ist kein Rasierer wie KONTAKT CHEMIE 79009, Kontakt 40 oder so etwas. Das findest Du bei mir hauptsächlich in der Motorradwerkstatt. Da leistet es unschätzbare Dienste. Ich kenne keine aggressivere Chemie als Kontakt 40, um groben Schmutz auf die Pelle zu rücken. Wenn überhaupt benutze ich es zusammen mit Video-Spray 90 zum gründlichen Nachspülen und danach mit Pressluft den Rotz raus aus dem Gerät. Etwas schonender ist Kontakt 601 oder 61. Danach einen Hauch weiße Vaseline aus der Apotheke auf die Kontakte. Wie man das dorthin bekommt ist die dritte Frage und die ist nicht mehr frei. Da fängt es dann an kniffelig zu werden und dann sollten Spezialisten ran, die in etwa wissen was sie tun.
          Ich experimentiere da seit einiger Zeit mit herum: Lies Dir mal das hier durch (Versuch 6).

          Edith: Das Auweia war wegen des Baujahres. Irgendwann wirst Du ihn überholen müssen – ob Du willst oder nicht. Das ist was die Bauteile betrifft, übelste Industrieware und mindestens die Elkos machen das nicht ewig. Das mit den Schaltern hast Du ja schon gemerkt.

          • Peinhart sagt:

            Vielen Dank. Und ja, der isses. Leider. Und oder aber auch glücklicherweise. Ich betreibe den übrigens nicht mit der ihm zugedachten 870er, sondern mit dem Endverstärker des PM665, der noch etwas mehr Punch und Kontrolle hat. Sehr schöne Kombi, auch oder gerade weil sie ‘nur’ zwei kleine Rogers LS4 treibt.

            Elkotausch etc ist gar nicht so das Problem, aber es gibt offenbar nur wenige, die sich das Zerlegen und Reinigen der Schalter zutrauen. Und die sind leider teuer.

          • Pantoufle sagt:

            Moin Peinhart

            Wenn der Austausch von C`s und R`s für Dich kein Problem darstellt, sollte das mit den Schaltern ebenfalls lösbar sein. Es ist ein Geduldsspiel mit sehr dünner Entlölitze und Lutsche, einem Weller mit einer repräsentativen Spitzen-Auswahl und dem passenden feinmechanischem Werkzeug. Die Profis geben als Zeitbedarf ca. 12 – 16 Stunden an. Das klingt realistisch. Bei allen anderen erheblich länger.
            Und für eine ernstgemeinte Überholung müssen die raus – das ist auch klar. Von der Nummer mit Kontaktspray halte ich überhaupt nicht viel. Mit sehr viel Glück bringt das für 8 Std. Besserung und danach ist das ein Staubmagnet und erschwert die dann wirklich nötige Reparatur unnötig. Für Potis gelten da noch mal verschärfte Regeln. Dort ist Tausch gegen neu beinahe unumgänglich.

  2. Mecki sagt:

    Schöner Text in Zeiten, in denen der “Klirrfaktor” eigentlich nur etwas über die Bruchfestigkeit von Fensterglas aussagen sollte.

    Btw…gestern habe ich versucht meiner vierzehnjährigen Tochter die Funktionsweise eines Telefons mit Wählscheibe zu erklären…

    • Pantoufle sagt:

      Moin Mecki

      Klirrfaktor ist physikalisch gesehen die Abweichung von der… ach, lassen wir das.

      Meine Kinder (auch und gerade die Töchter) wissen mittlerweile, was eine Röhre ist. Das mit den Plattenspielern sowieso. Glaub mir: Die Zeit, es zu erklären, lohnt sich in jedem Fall! Auch wenn sie es nicht beim ersten Mal verstehen wollen.

  3. Fluchtwagenfahrer sagt:

    Moin Pantoufle,
    schöner Beitrag, man merkt aber auch das du in dieser Hinsicht ein NERD bist.
    Ich kann mich noch daran erinnern, wenn ich bei uns zu Hause an den Plattenspieler wollte (Dual), gabs immer Mecker, die Nadel kostete damals knapp 80 Märker. Habe mal bei einem gut betuchten Klassenkameraden ne HiFi Anlage von Bang & Olufsen gesehen, kostete knapp soviel wie mein Alter in einem halben Jahr verdient hätte.

    Ich selber denke schon seid einiger Zeit darauf rum, mir ein altes Möbel zu holen
    Bsp. http://www.welt-der-alten-radios.de/geschichte-tonmoebel-49.html
    und mit ein bißchen Fummelei das Teil in die Neuzeit zu überführen, aber vermutlich wird das meine Fähigkeiten im Bereich Electronik weit überfordern, mal sehen.

    • Pantoufle sagt:

      Moin Fluchtwagenfahrer

      Eine Truhe »Kuba Komet« restaurieren… das ist das, was ich als nerdig bezeichnen würde. Von der Ersatzteilbeschaffung ganz zu schweigen. Jeder, der sich so etwas vornimmt, ist Besitzer eines wohlausgestatteten Röhrenlagers, Fassungen, seltenen Kondensatoren, Zugseilen, Drehkos ect.
      Kniffelig, denke ich, kniffelig!
      Vielleicht erst mal was Anspruchsloseres zum Warmwerden – und wenn es partout ein Möbel sein soll…

    • Pantoufle sagt:

      Moin Fluchtwagenfahrer
      Ich hab da was für Dich gefunden

      • Fluchtwagenfahrer sagt:

        Oooooooooch Mönnnsch Pantoufle, wollte dir nicht zu nahe treten mit die NERD.
        Jeder der seinen Beruf, (sein Hobby) als Berufung empfand, mehr machte, sich reinkniete, wurde irgendwann zum Nerd, Experde sach ich mal lieber nicht.

        Das mit dem Horn im Keller fand ich gut, geht leider bei mir nicht, wegen kein Keller.
        Ansonsten spiele ich ganz gut auf der Ferguson:))
        https://www.youtube.com/watch?v=wyHBV2_R-aQ

        Die Kuba Komet und andere habe ich mal in Berlin beim Sender SFB stehen gesehen, uiiih, sehr, sehr teuer das (die) Schätzchen.
        Nebst den 3,5 t Kameras war es sehr interessant dort.

        Danke für den link.

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