Update

 

Ich habe ja nicht allzuviel erlebt in den letzten Tagen. Na schön, erlebt natürlich schon, nur ist dabei nicht allzuviel passiert. Der scheinbare Widerspruch löst sich auf, wenn man sich von der Vorstellung trennt, daß eine lange Wartezeit zwangsläufig mit einem sensationellen Ergebnis einherginge. Oder überhaupt irgend einem.

Meine kranken Tage sind eher selten. Ich erfreue mich normalerweise einer blühenden Gesundheit und bin amtierender Weltmeister im Ignorieren von Dingen, die dem scheinbar widersprechen. Jedenfalls wurde der Widerspruch letzten Montag so deutlich, daß mich die liebste aller Ehefrauen in die nächste Klinik fuhr. »Also in der in {xxx} würde ich nicht mal tot über dem Zaun… aber bei denen reichts ja nicht mal für Zäune!« Ein befreundeter Arzt fand wenig gute Worte für das Siechenhaus in {xxx}. Freund S. aus K., seines Zeichens Rettungssanitäter, konnte aus beruflicher Erfahrung vom Krankenhaus in {yyy} nur dringend abraten. Stelle niemals einem Rettungssanitäter eine solche Frage, es sei denn, du hast den Rest des Abends nichts weiter vor. Und vor allem sollte man nichts gegessen haben.
Die Notaufnahme in {zzz} kam auch nicht infrage. Sie hat so einen Bunker-Charme. Steiner – das eiserne Kreuz III (die letzte Nacht in der Reichskanzlei), das bereits die Erwartung an das Benutzererlebnis sehr niedrig ansiedelt.
Also wählen wir das in {www}. Nachdem mein Kleinster ein Problem mit kurzem Anlauf nicht lösen konnte und er statt dessen einen viel längeren… jedenfalls hatte man sich dort nett und fürsorglich um ihn gekümmert.

Hi-Tec-Medizin ist ja immer ein Erlebnis, vorausgesetzt sie funktioniert. Hier leuchtete nichts, keine zackigen Kurven und keine pulsierenden Lichter im Takt des Blutkreislaufes. »Nimm doch mal den Knopf unten links, den mit dem Punkt in der Mitte!«, dachte ich so vor mich hin. Lo-Tec sozusagen. Und lo-technisch rüttelte der Herr Hilfspfleger an Monitor, Netzkabel und den Strippen, die zu meiner Brust hingen. »Wenn er es jetzt schafft, das eckige Holz durch das runde Loch… dann gibt’s eine Banane«, aber das habe ich dann doch für mich behalten.
»Na, was fehlt uns denn?«
»Mir Blutdruck, Dir Empathie.«
Aber immerhin hatte die schnippische Dame mit einer beiläufigen Handbewegung den Knopf mit dem kleinen Punkt in der Mitte gedrückt und das 21. Jahrhundert sprang an. Piep, Piep, Herr Hilfspfleger zurück zum »Mofas schneller machen« – Magazin.

Die Ärztin und ich verstanden uns irgendwie nicht so gut. Ein erbarmungsloser Kampf um die Deutungshoheit.
»Was sehen Sie auf dieser Zeichnung?«
»Gar nichts!«
Mit einem freundlichen Lächeln fragte ich nach meiner Brille. Eine unterbeschäftigte Sozialpädagogin hatte da in ihrer Mittagspause etwas gemalt. Schon seit frühester Jugend hatte man ihr versichert, daß sie ganz wunderbezaubernde Bilder auf Papier werfe, nur so mit einer Hand und einem abgebrochenem Faber Nr.3.
»Nun, Herr Taake, was sehen Sie jetzt?«
Ich sah mich erst einmal fassungslos. Die Miet-Pädagogin hatte ihr Gehalt durch eine unfassbar primitive Zeichnung aufgebessert, die 2 Kinder beim Versuch sich die Beine zu brechen und eine Person, die zu dämlich war, beim Spülen das Wasser abzudrehen zeigte. Es gibt 64.000 Jahre alte Höhlenzeichnungen, die einer bei weitem höher stehenden Kultur zuzurechnen sind.
»Das ist jetzt nicht Ihr Ernst, oder?«
Doch, war es. Das blinkende Hochtechnologie-Sammelsorium neben einer krakeligen Kinderzeichnung. Der Kampf zwischen uns wogte noch eine Weile vor sich hin, mit leichten Vorteilen auf Seiten des Patienten. Kranke darf man nicht schlagen und Ärzte müssen freundlich sein – aber das Leben ist nun mal nicht gerecht.
Als ultimative Vernichtungs-Drohung schob Frau Doktor ein »Na ja, Sie bleiben einfach ein paar Tage hier zur Beobachtung…« nach, während ich in Gedanken ein »…bis in zwei Tagen der richtige Arzt kommt!« hinzusetzte.
Niemals an Feiertage krank werden – ganz wichtig!
Unser Abschied war dennoch betont freundlich; man weiß ja nie, ob man sich nicht zweimal begegnet. Ihr unendliches Bedauern darüber, mich nicht länger in Obhut behalten zu dürfen, ließ sie sich noch quittieren und dann ging’s mir auch schon gleich wieder viel besser.
Nix wie raus aus dem Affenzirkus.

»Danke, Herr Nachbar, daß Sie unsere Regenrinne und den Abfluß in Ordnung gebracht haben«, »Danke, daß Du den Auspuff repariert hast«, »Danke, daß Du unser Chaos in der Küche weggeräumt hast« kam so wenig wie anhaltende Besserung.
Und die bewährte Hausärztin ist im wohlverdienten Urlaub! Die richtige Tür zum Behandlungszimmer war es, die Thekenbesatzung hatte mich ohne Frage und Kommentar dorthin geschoben – nur diese weiß bekittelte Dame dort hatte ich nie zuvor gesehen.
»Ich bin Ihre Ärztin!«
Die Verwirrung mußte mir im Gesicht gestanden haben. Und meine Doktorsche kenne ich. Das dort war eine Fremde und alles was ich von ihr wußte, war, daß sie nicht von hier stammte. Ein Satz schien ihr auf den Lippen zu liegen und sie führt einen unbarmherzigen Kampf gegen sich selber, ihn für sich zu behalten.
»Mir geht’s nicht so gut.«
Eigentlich blöde und überflüssig, aber ich meinte das anmerken zu müssen. Die fremde Dokorin nickte mitfühlend. Und sie hätte da auch etwas, etwas, womit es mir umgehend sofort besser gehen würde. Der Damm war gebrochen, die Worte mußten aus ihr heraus, sie konnte sich nicht mehr beherrschen:
»Lieber Patient, Sie müssen sofort ins Krankenhaus. Ganz schnell! In die Röhre, an den Tropf, das Ding mit den vielen Kabeln zur Brust und rote Lichter mit dem Piep können auch nicht schaden!«
»Guten Tag, meine Name ist Daniel Taake und wie heißen Sie?« versuchte ich zaghaft eine freundliche Konversation.
»Röhre! Langzeit-EKG! Krankenhaus now!«
»Wenn ich vielleicht vorher noch meine Jacke…?«
Wäre es ein Film gewesen, hätten hinter mir bereits die Putzfrauen gestanden. Drängende Fragen blieben dadurch ungeklärt. Zum Beispiel die, was man in Zeiten vor der Röhre eigentlich mit den Patienten gemacht hat. Sind die alle gestorben? Oder was aus der alten Sitte geworden war, dem Patienten mitfühlend die Hand zu halten – oder den Puls zu fühlen; das altmodische Blutdruckmessen?
Und die Doktorsche liegt am Strand und läßt ihren Alabasterkörper von der Sonne bestrahlen!

Notaufnahme-Tester wäre eigentlich auch ein netter Beruf. Diese hier kannte ich noch nicht. Weder aus eigener Erfahrung noch aus der verschlissener Kinder. »Hui, hier sind aber viele Leute!« Der fürsorgliche Sohn 1 ist ehrlich beeindruckt. Wie auf dem Flughafen, wenn die Anzeigetafeln ausgefallen sind. Genau so – oder das Krankenhaus, das eine DSGVO-konforme Software bekommt. On the fly und mit Einarbeitung im laufenden Betrieb. Ich war mir ja sicher, daß es dabei Tote gibt, aber doch nicht drei Wochen vor dem Stichtag. Das Personal war dann auch mächtig beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der neuen IT. Die Anzeigetafeln, welcher Arzt gerade auf welchem Golfplatz zu finden ist und daß Christopher 7 erst mit halbstündiger Verspätung landen würde, fehlten natürlich etwas. Kompensiert wurde das durch eine neue Sprachregelung: Die Standartantwort auf alle Fragen wie zum Beispiel »Haben Sie mal einen Lappen für das ganze Blut?« oder »Wenn Opa nicht mehr atmet – ist er dann tot?« lautete »Setzten Sie sich bitte kurz hin, wir melden uns dann!«
Die 5 (fünf) Stunden bis zu meiner Meldung verkürzte ich mir durch humorige Kommentare gegenüber dem Pflegepersonal über die Vorteile datenschutzrechtlich einwandfreier Software in Notaufnahmen. Neue Leser für die Schrottpresse rekrutieren sich ja an den eigenartigsten Orten. Gegen 17:30 Uhr, also kurz vor Dienstschluß, beschleunigten Sohn 1 und ich die beabsichtigte Meldung des Personals durch eine lebhafte Diskussion über die Infragekommenden Restaurants in ziemlich genau 20 Minuten. Plötzlich ging alles sehr schnell. Rein in die Röhre, raus aus der Röhre, ein EKG hier, etwas Blut dort und schnell die Fragen nach den Trivia beantwortet. »Wie groß, wie schwer, wie geht’s?« Kaum 20 Minuten. Ich kann diesen Workarround nur wärmstens weiterempfehlen!

Sommerliche Abendluft, ein Glas Wein auf der Terrasse beim Italiener und lustige Erinnerungen an einen aufregenden, ereignislosen Tag. Nein, da wäre Sohn 1 auch um alles in der Welt nicht geblieben. Nicht für Geld und gute Worte. Zuerst hätte er ja noch wollen würden… .Aber nach der Nummer mit dem blinden Opa, dem man mühsam eine Unterschrift für irgendwas abtrotzte (»Aber Herr Disselhops! Lesen Sie sich das eben durch und unterschreiben Sie!«) lies das etwas nach. Also wieder keine Übernachtung.

Heute Abend hunden – hoffentlich!

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15 Kommentare zu Update

  1. dergl sagt:

    Täusche ich mich oder ist das Hundchen sehr gewachsen?

    (Notaufnahme an Feiertagen ist Scheiße.)

    • Pantoufle sagt:

      Nö, schon richtig. Das Tierchen hat ganz ordentlich zugelegt. Jetzt ohne Winterplüsch ist er sogar ziemlich elegant.

      • dergl sagt:

        Ich finde ihn immer noch wuschelig, gebe allerdings zu als Phobikerin nicht die beste Beurteilung von Hundefellen abgeben zu können, weil ich mit Ausnahme zweier bestimmter einen großen Bogen um die Tiere mache und mein Auge somit nicht geschult ist.

        Ist das eigentlich irgendwas mit Rasse oder Dorfstraßeneintopf (sagt man hier wohl für “Mischling”)?

      • Pantoufle sagt:

        Nur keine Angst. Rumo von Wolperting ist harmlos – er will nur spielen!
        Wolpertinger sind eine Mischung aus weißem Hirtenhund und Bernhardiner und so große Bogen Du auch schlägst – seiner wird größer. Das hat mit seinem ausgesprochenen Herdentrieb zu tun. Sein schönstes ist, wenn das Rudel dicht um ihn herum versammelt ist und er seine Schäfchen kontrollieren kann. Am besten aus den Augenwinkeln ohne sich bewegen zu müssen. Noch besser, ohne aufzustehen.
        Am allerbesten aber ist es, in der Mitte der Küche zu liegen und durch zählen der über ihn steigenden Kontrolle der Anwesenheit zu haben und zur Belohnung alle 15 Minuten ein Leckerchen zu bekommen.

        • dergl sagt:

          “Will nur spielen!” ist das Geschwister von “Das hat der aber noch nie gemacht!” – dazwischen lag eine Bisswunde. Per se halte ich Hunde aber nicht für schlechte Wesen. Die ziemlich freundliche Nachbarshündin rennt mich immer um, wenn sie mich sieht, weil sie schmusen will, du glaubst nicht wie oft ich schon überraschend auf der Treppe gesessen habe. (Die Besitzerin würde eingreifen, zu dem Zeitpunkt hab ich aber meistens schon ein Ohr an der Hand, das ziemlich eindeutig “Kraulen!” kommuniziert, da nützt es dann auch nichts mehr.)

          Leckerchen scheint so eine Eigenschaft von Hunden zu sein.

  2. Pantoufle sagt:

    Moin Dergl

    Findest Du es nicht auch seltsam, daß es bei Hunden immer gleich ein Drama ist, wenn sie ihrer Natur folgen und hin und wieder zubeißen? Immerhin haben sie keinen Daumen, mit dem sie dich festhalten oder einen Mittelfinger, den sie ausstrecken können.

    Pferde dagegen… Pferde sind ja grundsätzlich immer edel und sanftmütig. Welch Hohn! Wer zählt die gebrochenen Knochen, wer die zerschmetterten Schädel – wer die grausamen Wunden ihrer tödlichen Bisse? Das Pferd – allein durch sein Gewicht und sein latent aggressives Verhalten: Eine Gefahr für die Allgemeinheit! Die Gesellschaft erträgt es nur nur wegen einer reichen Minderheit, die diese Waffe dem Proletariat als edel und herrschaftlich verkauft – der Bugatti unter den Haustieren.
    Preußens Gloria auf dem Rücken der Pferde; warum eigentlich nicht eines Golden Retrievers? Wieviel Leid wäre den Menschen erspart geblieben, hätte W.S. Churchill und die Seinen ihre Reiterattacke bei Omdurman auf dem Rücken von Airedale-Terriern und nicht aus der Höhe saugefährlicher Pferde ausgetragen?
    Darüber schon mal nachgedacht? Nein? Dachte ich mir!

    Es gibt ein historisch verzerrtes Bild von der Gefährlichkeit von Tieren, das dringend der Korrektur bedarf. Mordende Pinguine, die Killerdrossel und nicht zu vergessen das reißzähnige Eichhorn in meinem Garten, das am Morgen unseren treuen Rumo von Wolperting erschrickt.
    Gefahren dort erkennen, wo sie tatsächlich sind!
    Und wenn wir gerade bei tödlichen Gefahren sind. Pferde! Pferde sind echt gefährlich! Eben noch kleine, niedliche Mädchen an ihrer Seite, die ihnen einen Apfel reichen – im nächsten Moment ein Haufen blutiges Fleisch und zersplitterter Knochen. Pferde wollen keine Äpfel – sie wollen Dein Blut!

    Ich sage nur : Pferde!!!

    • Tilla sagt:

      Mein Vater sagte schon immer „Das Pferd ist ein großes, böses Tier, es trachtet dem Seemann nach dem Leben.“

      Darf ich mir jetzt eigentlich notieren, dass Du wieder Blutdruck hast?

    • DasKleineTeilchen sagt:

      http://static.tvtropes.org/pmwiki/pub/images/Rabbit_Killer_Small_5885.jpg

      don’t try to play with any animal until you know it’s friendly.

    • dergl sagt:

      Sehr seltsam finde ich das, Pantoufle. Insbesondere da hier die Pferde unangeleihnt auf der Straße laufen (hier reiten morgens einige Leute Straßenwege) und was da alles passieren kann, wenn die so einen kleinen Golf oder Mini Cooper erschrecken. Von uns Fußgängern rede ich gar nicht. Das nennt dann wieder keiner Amok…

      Schlimmer noch finde ich allerdings die Kühe. Tun immer so dumm und haben dabei wahrscheinlich schon x arme Landwirte auf dem Gewissen, traut den ja keiner zu. Und das Ziegenbaby, das letztens allein von der Polizei in Iserlohn aufgegriffen wurde. Knallharter Killer in Vorbereitung, ich sage es dir, aber das wird natürlich nicht bestraft oder schlecht geredet immer nur die armen Hundis.

  3. Schwarzes_Einhorn sagt:

    Nanana… Wenn Pferde zuschlagen, dann meist aus schlichter Notwehr und mit gutem Grund, denn der Mensch ist dumm und versteht eher die Dampfhammer-Methode, subtil braucht man dem nicht zu kommen. Pferdesprache wird vom Menschen noch schlechter verstanden als die Sprache von Hunden. Wobei sich Pferde und Hunde überraschend gut verständigen können – ebenso auch Pferde und Katzen.

    Das Glück der Pferde sind übrigens Reiter auf der Erde… Und sie wären nie so verrückt, auf einen Menschen Wetten zu setzen.

    Und Vögel sind ja Nachkommen der Saurier, also Raptoren mit Federn. Killerdrossel ist also möglicherweise nicht sooo abwegig.

    Was speichert die Seite jetzt eigentlich, nachdem ich die Kekse abgelehnt habe?
    (Ah, jetzt, die Checkbox. Mei, is des kompliziert.)

    • Pantoufle sagt:

      »Was speichert die Seite jetzt eigentlich, nachdem ich die Kekse abgelehnt habe?«
      Schwarzes Einhorn: Ich habe nicht die geringste Ahnung! Aber streng genommen ist es mir auch völlig gleichgültig. Weniger egal ist mir allerdingens, daß ich auf meinem eigenen Blog immer diese bescheuerte Check-Box vergesse, die mich vor meiner eigenen Meinungsäußerung schützt.

      Siehst – schon wieder!

    • Siewurdengelesen sagt:

      “Und Vögel sind ja Nachkommen der Saurier, also Raptoren mit Federn. Killerdrossel ist also möglicherweise nicht sooo abwegig.”

      Das kann ich unterschreiben. Vorgestern hat bei uns im Hof eine Elster eine Taube im wahrsten Sinne des Wortes niedergemacht.
      Für den ersten Moment dachte meinereiner eher an ein sexuell fehlorientiertes Elsternmännchen, aber das war blutiger Ernst. Das hätte ich jetzt bedingt durch die Grösse für eher unwahrscheinlich gehalten, aber am Boden hat die Taube keine Chance.

      Es bleibt anzunehmen, dass die Tauben zu dicht am Nest waren oder die Elstern ihrerseits das der Tauben ausräumen wollten, Elstern sind da in beiden Fällen sehr resolut und schrecken beim eigenen Nest auch vor Krähen und Milanen nicht zurück. Selbst unser Salonlöwe geht da in Deckung, vor allem, wenn sie zu zweit unterwegs sind.

      Grundsätzlich ist das mit Tieren so ein Ding. Wir neigen dazu, ihr Wesen zu vermenschlichen und vergessen dabei, dass Natur eben Natur ist und jedes Lebewesen sein eigenes Wesen hat. Wenn ich mir nicht sicher bin, dann mache ich eben einen Bogen um das Viehzeug und versuche nicht zu provozieren, hat mir in freier Wildbahn bisher immer genützt bis auf Zecken.
      Insofern dürfte nahezu jeder Konflikt Tier-Mensch von einem gegenseitigen Missverständnis verursacht worden sein, wenn die Spezies Mensch nicht versehentlich als Beute angesehen wurde;-)

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