Presseschredder 28.3.2018 / Update

Gelegentlich sieht man keinen Anfang, ein Ende auch nicht und das was bleibt, reicht nicht mal für den Hauptteil. Der Anschlag auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal und seine Tochter Julija ist so ein unvollendeter Aufsatz aus der Grundstufe..

»Es ist keine Vorverurteilung und die Beweise sind hinreichend. Wir befinden uns im Übrigen ja auch nicht in einem Strafprozeß, wo wir zunächst von der Unschuldsvermutung des Angeklagten ausgehen.«

Michael Gahler (CDU) 1

Es ist geradezu peinlich, daß sich niemand der vielen kalten Krieger zu einem Satz wie »Nach den uns vorliegenden Unterlagen gibt es jenseits des vernünftigen Zweifels keine andere Möglichkeit…« hinreißen läßt. Stattdessen »hinreichende« oder »unwiderlegbare« Beweise. Das hat natürlich Vorteile für den Fall, daß der Betrug eines Tages auffliegt wie eine Massenvernichtungswaffe: »Ja, diese Beweise… haben wir leider nie gesehen!« Die vollkommene Leere: Luftbildaufnahmen, Fingerabdrücke, Restaurantquittungen – irgend etwas zum anfassen! Aber da ist ja absolut nichts außer der Versicherung, daß es niemand anders gewesen sein kann außer PUTIN.
Das Fabulieren Michael Gahlers, es würde sich ja nicht um einen Strafprozeß handeln, ist eine nachvollziehbare Schutzbehauptung. Jeder seriöse Richter würde bei einer solchen Beweislage den Verdächtigen aus der Zelle jagen, in ein Taxi setzen und den Staatsanwalt nachsitzen lassen.

Außerdem stellt sich die Frage, um was für eine Art von Prozeß (wenn schon nicht »Straf«) es sich handelt, wenn man die Unschuldsvermutung außer Kraft setzt. Namentlich dem Jesuiten Friedrich Spee (* 25. Februar.1591 ; † 7. August 1635) und dem Juristen Christian Thomasius (* 1. Januar 1655 ; † 23. September 1728) verdankt die Rechtsprechung die Unschuldsvermutung. Es war die Reaktion auf die ausufernden Hexenprozesse und die Anwendung der Folter. Genau diese Art von Gerichts-Verhandlungen, die dann geschehen, wenn man diesen Grundsatz nicht berücksichtigt. Tja, Herr Gahler: Wenn’s denn kein Strafprozeß ist, dann können wir uns den ganzen Quatsch mit Polizeiarbeit, Beweismittelerhebung und Strafgesetzbuch schenken. Dann war es eben eine Vendetta oder ein Gottesgericht. Irgend ein archaisches Gewohnheitsrecht, fernab den Grundsätzen der Jurisprudenz seit dem späten Mittelalter.

Welche Maßnahmen sind noch denkbar? Fragt sich die Tagesschau. Versucht es doch mal mit altmodischen, gerichtsfesten Beweisen. Eine Herde Diplomaten auf Heimaturlaub zu schicken mag eine humorige Schlagzeile sein. Aber als Begründung Theresa May als feinstoffliches Medium »Zieht doch mal die Vorhänge zu und ich rufe dann die Geister der Verstorbenen« ist etwas dünn.

»Er postet auch Bilder, auf denen er sehr gut aussieht. Muskulös, gepflegter Vollbart, verträumter Blick. Traumtyp.« 2
…Hach!!!
Der Poet, wie sich Deno Licina selber nennt, hat es in den Berliner Tagesspiegel geschafft. Allerdings nicht als Literaturbesprechung, sondern in die Rubrik »Plagiat«. Das wäre an sich nichts Besonderes, wenn er nicht ausgerechnet auf Twitter geklaut hätte.

Noch ein Bestsellerautor, der an mir vorbeiging. Wobei – sein »Verlag« hat seine Werke angeblich gerade eingestampft. Also sellt er wohl nicht mehr so gut im Shitstorm. Einen Nobelpreis für Literatur hat er nicht und war wohl auch nie ernsthafter Kandidat. Der im Tagesspiegel diffus angedeutete Verlag Licinas ist offenbar Self-Publishing und vereint nach eigener Aussage »…das beste aus den Welten des Self-Publishing und Verlagswesens.« Also Pest und Cholera. 3

Was klaut man denn so bei Twitter, um einen Bestseller zu schreiben?
»Wenn ich dir sage, dass du alles zurückbekommst, was du anderen gibst – bist du erleichtert oder hast du Angst?«
Wer so etwas kopieren muß, weil sich die eigene Feder im Sitzstreik befindet, verdient es vermutlich nicht besser. Jedenfalls ist es auf dem Twitteraccount Deno Licina(der Poet) irgendwie unordentlich geworden.

»Siehst du das funkeln der Sterne
dort droben am nächtgen Himmel?
Sie sagen: »Ich hab dich gerne!«
und: »Igitt, ein Mikropimmel«

Die Menschen können aber auch so garstig werden! Und kreativ: Lyrik auf Twitter! Das ist eine echte Herausforderung, wenn man sich nicht gerade auf Haikus spezialisiert hat! Weshalb der Poet für seine Bücher dann auch von anderen Internetpräsenzen gestohlen hat. Wie der Tagesspiegel genüßlich ausführt, gleich seitenweise. Für seinen aktuellen Band »Tiefseelentaucher« setzt Licina auf 14 der ersten 15 Seiten sicherheitshalber auf kopierte Gefühle. Hauptsächlich von einem amerikanischen Portal namens thoughtcatalog.com, auf dem Frauen zum Teil sehr persönliche Texte veröffentlichen. Die ließen – gefühlvoll übersetzt – den gewünschten Frauenversteher erstehen. »… muskulös, gepflegter Vollbart, verträumter Blick. Traumtyp.« Und fertig ist der Bestseller.

»Nichts scheint, wie es riecht«
BayKuru

Der Tagesspiegel schreibt vom Ende eines dreisten Geschäftsmodells – es ist zumindest ein langsamer Tod, denn das Skandälchen liegt nun schon einige Monate zurück und Licinas Bücher sind noch erhältlich. Aber egal, ob nun auch Amazon die Werke schreddert oder nicht: Die Rezensionen dort werden hoffentlich ihr übriges tun. Wie 2012 bei John Asht – wer Lust hat, google das nach. Auch eine sehr lustige Geschichte.

Daß man sich auf Twitter eine komplette Existenz zusammenlügen kann, ist ja häufig zu beobachten – daß es aber für komplette Bücher reicht, ist, jedenfalls für mich, überraschend.

»In Deiner dunkelsten Stunde, wenn alle Lichter Dich verlassen haben, ist es einfach nur dunkel.«
Mr.Frank

1 Deutschlandfunk: Russland ist ein Gegner

2 Tagesspiegel: Der Poet

3 tredition


Es ist nicht alles schlecht auf Twitter!

Update

Heute Morgen kursiert eine afp-Meldung durch die Gazetten. »London teilte im Fall Skripal in beispielloser Weise Geheiminformationen«
Aufgrund derer hätten die USA und einige EU-Staaten die Diplomaten ausgewiesen. Daß der Inhalt der Informationen geheim bleibt, versteht sich von selber; es sind schließlich Geheiminformationen. Zum aktuellen Fall also nichts Neues. Der Name »Sergej Skripal« taucht eigentlich nur als Fahrwassermarkierung auf.

»Für den britischen Außenminister Boris Johnson sind die Ausweisungen „ein Wendepunkt“ in den Beziehungen des Westens zu Russland. In der Zeitung The Times schrieb er, es handele sich um einen Schlag, von dem sich der russische Geheimdienst „viele Jahre nicht erholen“ werde.«

»Die Regierung in London droht indes potentiellen Angreifern mit umfassenden Maßnahmen. In einem Bericht zur Untersuchung der Sicherheitslage im Land, den Premierministerin Theresa May am heutigen Mittwoch vorgestellt wird, heißt es, Großbritannien werde dafür alle zur Verfügung stehenden Ressourcen einsetzen.

Wie aus vorab veröffentlichten Auszügen hervorgeht, gehören dazu nicht nur die Polizei, Geheimdienste und das Militär, sondern auch wirtschaftliche Hebel und der politische Einfluss des Landes. Laut Premier May bleibt die Gefahr islamistischer Anschläge mindestens in den nächsten zwei Jahren noch hoch.«

Wenn man sich auf irgend etwas verlassen kann, dann darauf, daß Boris Johnson an unpassender Stelle losposaunt. Es geht also gar nicht um Skripal, sondern um einen Krieg der längst freidrehenden NATO-Geheimdienste. Und für Theresa May um eine hochwillkommene Ablenkung der innenpolitischen Krise, in der sie seit Monaten steckt.

»Theresa May hat 17,4 Millionen Leave-Wähler betrogen. Wer in der Tory-Partei noch Integrität hat, muss jetzt den Brexit retten und May absetzen.«
Anti-EU-Gruppe Vote Leave

»Theresa May führt uns jetzt auf die nächste Stufe der Erniedrigung.«
Nigel Farage

»Der Brexit hat zu einem Nervenzusammenbruch in Whitehall geführt.«
Lord Andrew Adonis

Der englische Patient am Tropf der Außenpolitik.

Heise: Eine neue Phase russischer Aggression

Ein Fall für Google-Translate.

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10 Kommentare zu Presseschredder 28.3.2018 / Update

  1. Eike sagt:

    »Nichts riecht, wie es scheint« sagte die Sekretärin und heiratete den Boss.

    Strafe von Schirach ist eine schöne Bahnlektüre.

    Weiß eigentlich jemand ob Skripal (geiler Name für ein CMS) nur Doppelgent oder Octoagent war?

  2. Siewurdengelesen sagt:

    Ja die Russen – es ist unglaublich!

    Genauso unglaublich ist das Ränkespiel der USA und der EU-Staaten in diesem Konflikt, der nur Grossbritannien und Russland betrifft, wenn es denn überhaupt so ist.
    Bisher weiss noch niemand, ob Skripal tatsächlich wie behauptet, durch russischen Einfluss vergiftet wurde. Das Gift selber gibt es bestimmt nicht nur in Moskau bei Putin persönlich und false-flag-Nummern bei Geheimdiensten? Das hat man ja noch nie gehört!

    Skripal ist definitiv Mittel zum Zweck und es nicht mehr nur noch peinlich, wie versucht wird, Russland ständig zu diskreditieren, sondern angesichts des jetzigen Schmierentheaters auch ziemlich offensichtlich, dass hier vieles gewollt inszeniert ist.

    Herr Gahler ist ein gutes Beispiel, wie ohne! Fakten und Beweise die Unschuldsvermutung ausgehebelt wird und derTäter a priori festgelegt ist und feststeht.

    Ergo ist es es ein Vorverurteilen und das Betonen dessen Nichtsein impliziert explizit das Gegenteil seiner Aussage;-)

    Natürlich werden die ganzen Defizite und Provokationen der westlichen Seite komplett ausgeblendet.

    – Missachten des 2+4-Vertrages und Osterweiterung der NATO
    – provozierende Manöver und militärisches Schaulaufen an der russischen Grenze
    – Vereinnahmen der gesellschaftlichen Konflikte in der Ukraine zum Zwecke des Spaltens
    – der Hebel Syrien, um Russland von einem „kleinen“ in einen grossen Krieg zu ziehen
    – das ständige kriegsgeile Gegeifer solcher machtbesoffenen A….löcher wie Stoltenberg und Co
    – mittlerweile die Fussball-WM als weiterer Hebel des Erpressens nach dem Missbrauch von Olympia durch den Ausschluss russischer Sportler wegen Dopings

    Langsam kotzt es einen nur noch an, wie hier die Falken, Adler und Pleitegeier ihre endlose Profitgier nur noch über einen Krieg meinen stillen zu können und sich dabei nicht entblöden, ewig alte Feindbilder zu stilisieren.

    In den 80igern hat man gerade den ehemaligen sozialistischen Staaten vorgeworfen, wie unmöglich das Instumentalisieren des Sports für politische Zwecke ist und genau das geschieht durch die damaligen Kritiker jetzt wieder und wieder.

    So btw. hat Russland in seinen endlosen Weiten rein zufällig ebenso nahezu endlos erscheinende Vorräte an Holz, Bodenschätzen, Öl und Gas und neben dem durch sinnlosen Zertöppern aka Krieg angekurbelten Wachstum würden diese Vorräte den ebenfalls endlosen Wachstumshunger der asozialen Marktwirtschaft aka Neoliberalismus aka Kapitalismus wieder eine Weile befriedigen. Leider ist dieses Befriedigen das eines Süchtigen, die erforderliche Dosis steigt weiter genau wie der Kriegswahn der Söldner dieses Systems…

  3. R@iner sagt:

    Aus einem Kommentar bei Heise raubmordkopiert: Die Außenpolitik von Theresa May

    Thierry Meyssan setzt seine Studie der Außenpolitik der Nationen fort. Nach der Analyse der Außenpolitik Frankreichs wendet er sich der derjenigen des Vereinigten Königreichs zu. Wenn die Außenpolitik Frankreichs als die für den Präsidenten der Republik „reservierte Domäne“ gilt und somit der demokratischen Debatte entzogen ist, wird die Außenpolitik des Vereinigten Königreichs in noch größerem Maße, außerhalb jeglicher Kontrolle des Volkes, nur von einer Elite rund um den Monarchen erarbeitet. Der gewählte Premierminister kann nur die Entscheidungen der erblichen Krone umsetzen. Angesichts des Scheiterns des US-amerikanischen Projekts einer unipolaren Welt, versucht London nun seine ehemalige imperiale Macht wiederherzustellen. [..]

  4. Pantoufle sagt:

    Moin R@iner

    Danke für den Link erst mal. Ein paar offene Fragen hinterläßt Meyssan dann aber doch. Wer ist »die Krone«? »Der gewählte Premierminister kann nur die Entscheidungen der erblichen Krone umsetzen.« Als »Elite« würde ich mich direkt an das House of Lords halten – das ist näher am Ball.
    Außerhalb der demokratischen Kontrolle agierende Eliten sind wahrlich kein britisches Alleinstellungsmerkmal. Und daß die nun einen Zustand der 20er Jahre anstreben, »die alte Hierarchie der Welt so wiederherzustellen, in der die Beamten ihrer Majestät und die Oberschicht in allen Ecken der Welt in Clubs lebten und von der örtlichen Bevölkerung bedient wurden« ist naiv. Damit werden sie sich nicht zufrieden geben.
    Daß der Traum eines britischen Imperiums in der Machart des 19. Jahrhunderts ausgeträumt ist, weiß man selbst in England spätestens seit der Suez-Krise. Es fehlt (damals wie heute) schlicht das Geld.

    Die von Meyssan als Aufhänger zitierte Rede Mays kann man allerdings auch anders interpretieren. Das beginnt mit dem Bildchen der Premierministerin über »a global Britain«. Die Rede wurde anläßlich des jährlichen Banquets des Londoner Oberbürgermeister Sadiq Khan gehalten. Daß genau dort eine außerordentliche geopolitische Bedeutung GB beschworen wurde, ist wenig verwunderlich. Ein wenig Balsam für eine Stadt, die Gefahr läuft, durch den Brexit auf die internationale Bedeutung von Stockholm oder Bologna zurechtgeschrumpft zu werden. Da erinnert man sich doch gerne an die richtig guten, alten Zeiten und May verweist auf die historische Sonderrolle, die GB zu den USA hat (die stundenlange Hymne auf die freie Marktwirtschaft übergehen wir mal).
    Man kann sich natürlich nicht ganz der Überlegung verschließen, daß die Tatsache einer außenpolitisch führungslosen USA unter Trump bei May Begehrlichkeiten weckt, wie sie Thierry Meyssan unterstellt. Was allerdings wiederum dagegen spräche, wäre die Person Trump als alleinige Grundlage für solche Überlegungen. Menschen sind sterblich und ein »System Trump«, auf das man bedingungslos bauen kann, besteht besteht bis auf weiteres (noch) nicht. Ob May am internationalen Spieltisch zwingend auf »Plein« setzt, bleibt abzuwarten, ist nach Lage der Dinge aber eher unwahrscheinlich.

    Und so konzentrierte sich die Rede des Stabschefs ihrer Majestät General Sir Nick Carter dann voll und ganz auf einen normalen, kleinen Krieg gegen Russland. Nicht Indien, Kenia oder wenigstens Syrien (ÖL!!), sondern schlicht Russland. »Dynamic Security Threats« und der bewährte Marsch auf Moskau. Eine größere Diskrepanz zu den von Meyssan unterstellten imperialen Träumen ist wohl kaum vorstellbar.
    Dabei ist es erst einmal vollkommen unerheblich, mithilfe welcher Allianzen dieser General seine feuchten Träume nährt. Erwartbar stieß Theresa May in Peking mit solcherlei napoleonischem Gedankengut auf wenig Gegenliebe. Die imperial geprägten Vorstellungen der Welt sind eben nicht die Vorstufe zu einer britisch-imperialistischen Welt.
    Und genau daran scheitern auch die Überlegungen Thierry Meyssans. Seine Analyse ist so sehr vom imperialen Gedanken (ich sage nicht Wunsch!) durchdrungen, daß es die Wahrnehmung der tatsächlichen Verhältnisse verzerrt. Zum Kolonialismus gehören immer zwei: Ein Herrscher und ein Beherrschter.
    Es ist schon ziemlich skurril, sich Indien, China oder Japan als potentielle Kolonialopfer einer bankrotten, mittelmäßig bedeutenden europäischen Macht vorzustellen, an deren Bündnissystem gerade die Axt angelegt wird.

  5. Pjotr56 sagt:

    Der Glöckner bringt’s auf den Punkt:
    https://blog.stalkerzone.net/1854/liebe-russen

    „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein. Dieses großartige Versprechen ist an den Nagel gehängt. Wahnsinn!“ schreibt Albrecht Müller:
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=43099

    Vorschlag:
    https://www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch

    Fröhliche Western zu Ostern!

    • Filer sagt:

      Hallo, lieber Pjotr56- hier grüßt Dich nach langer Zeit „Filer“ vom „altenmannblog“. Schön, Dich wieder zu lesen:-).

  6. Pantoufle sagt:

    Der Tweet des Tages:

    St. Petersburg won… (via fefe)

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