Bevor ich jetzt also zum Schluß komme…

Wenn sie denn alle einen Jahresrückblick versuchen, dann will Pantouflen auch mal. Das war also das Jahr 2017 in einem Deutschland, in dem wir gut und gerne leben. Einige jedenfalls. Was wird bleiben, an was werden wir uns erinnern?
Wie üblich an gar nichts. Normalerweise wird man sich am 31.Dezember nicht einmal mehr an den Januar erinnern. Und am 1.1. erfahrungsgemäß an nichts des 31.12. Weiterlesen

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Gedicht am Dienstag 33

Die Götzenmacher sind allzumal eitel, und ihr Köstliches ist nichts nütze. Sie sind ihre Zeugen und sehen nichts; darum müssen sie zu Schanden werden

Die Schrottpresse, Fachblatt für gut abgehangene Neuigkeiten, präsentiert: Weihnachtsgedichte! Na ja – fürs nächste Jahr vielleicht. Oder zu Ostern, wenn das Aluminiumpapier auf Hase umgetopft ist. Weiterlesen

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24.12.1945 – 28.12.2015

Allen Mitleser und Bloggern Dergl, Stony, Fluchtwagenfahrer, Flatter, Tikerscherk, Annika, der Doctor, Mechthild, die Schlandrätin, daMax, der Emil, Stefan R., Epikur, Dame von Welt, Jules van der Ley, Dieter Schablonsky, Celebrity Jane, OldFart, Pjotr56, Latjamilln, Pentimento, L´Andratté, das kleine Teilchen, Michl, Anna, Glumm, Mrs. McH von Herzen, Marian Schraube, Susannah, Vera, GrooveX, Peinhard, WasWegMuss, Siewurdengelesen, Anna Torus, Thelonious, derdilettant, allen oldschool-Bikern und denjenigen, die ich jetzt vergaß
ein schönes Weihnachten und ein gutes, neues Jahr! Weiterlesen

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… schön? … putzig?… überfüssig?… ganz & gar ekelhaft?

Tikerscherk hat ein Katzenbild gepostet und das kann ich natürlich nicht unbeantwortet lassen. Hier also Katze Frida. Frida nach der gleichnamigen.
Frida verfiel nach dem ersten zarten Kälte – und Nässeeinbruch diesen Jahres in eine Art Totenstarre auf dem Katzenkratzsessel. Zwokommadrei Meter Luftlinie von ihrem Fressnapf, ihrem Ein & Alles, Mittelpunkt ihrer Existenz. Um festzustellen, ob sie noch lebt, tritt man ganz zart an den Blechnapf. Man kann sie auch probeweise anfassen. Das verwechselt sie allerdings mit dem Versuch, sie vor die Tür zu setzen und auszuwringen. Also nicht ratsam, es sei denn, man möchte mal wieder ein Schwätzchen mit den Nachbarn halten: »Was um Gottes Willen tun Sie da mit ihrer Katze?«
Also besser nicht. Weiterlesen

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nur ein Überlebender

 

Rheinmetall (est.1889) proudly presents: Das Spürluchs-Panzerfahrzeug Survivor R. Auch wenn der Name »Überlebender« keinesfalls unserer Firmentradition entspricht, so sind wir doch gerne dem Wunsch des Bundeslands Sachsen nachgekommen, uns von zwei dieser famosen Fahrzeuge zu trennen. Weiterlesen

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Kontaktschuld

Für alle, die sich gerade damit beschäftigen, Kevin Jebsen großzuschreiben, ist mir gerade ein schönes Stück in die Hände gefallen. Selten, daß ich am Rechner sitze, Musik höre, dabei abgehe wie Lutzi und dabei Kumpels wiederbegegne. Rolf Stahlhofen zum Beispiel. Ein supernetter Typ und großartiger Sänger – und Edo Zanki, einem meiner Allzeit-Idole.
Ja, das war auf der Söhne Mannheim-Tournee, bei der ich vor zwei Jahren einen Schlaganfall hatte und auf der mir der Produktionsleiter das Leben rettete. Für die war ich auch nicht gestorben, als ich in diesem Krankenhaus… nie wieder. Gruß an all diese tollen Menschen. Weiterlesen

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Peterchens Mondfahrt

Endlich wieder auf den Mond. Erinnert sich noch jemand an den Mond? Luna, dieser für Verliebte ach so gefährliche Trabant? Auf den librationierenden Erdbegleiter kann man Füße setzen oder Fahnenstöcke einrammen.

»Das ist sehr spannend und sehr wichtig für unser Land. Und zufällig bedeutet es auch Arbeitsplätze. Arbeitsplätze. Und wir lieben Arbeitsplätze auch, oder? Gratulation!«

D.Trump
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Warum schreiben?

via Grillratte.de

Ich hätte auch schreiben können »Bloggen.« Nein, keine Identitätskrise in der Redaktion der Schrottpresse. Nur die gelegentliche Reflexion immer dann, wenn einem eigentlich nichts einfällt, man aber aus purer Gewohnheit die Tastatur betätigt. Wenn man an öffentlichen Vorträgen nicht interessiert und zum Karikaturenzeichnen zu blöd ist. Bloggen also!
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Es geht eine Träne auf Reisen

»Weird on Tour« ’18. Loser Schrauben fall feat. »die doofen Rosen«

Donnerstag, 30. November 2017

Mitteilung: Ab ca. Mitte 2018 werde ich öffentliche Vorträge halten

Seit rund sechs Jahren beobachte ich die Truther- und Querfront-Szene. In diesen Jahren habe ich so viel an Material gesammelt, dass ich Stunden füllen könnte. Ich habe mich deshalb entschlossen, ab ca. Mitte 2018 öffentliche Vorträge zu halten. Vorgesehener Titel: „Antisemitismus und/oder Verschwörungstheorien in linken und christlich-freikirchlichen Kreisen“ Weiterlesen

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Kurz und dreckig 54

Weil auf dem Blog Doctor’s Gedanken WP-Kommentare grundsätzlich im Nirwana landen, hier mein Kommentar zu »Stigmen statt Argumente sind von Übel« an dieser Stelle.

»Und glaube doch bitte keiner, Lederer ginge es um den Kampf gegen Rechts. Lederer handelt im Interesse der Nato-Kriegshetzer, auf deren Linie er die Linke trimmen will.«
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Kurz und dreckig 53

Das Chaos begann mit einem Artikel auf Heise.de. Der Firefox Quantum sei nun da, der, nach dem alle gefragt haben. Der »größte Update aller Zeiten« hätte zugeschlagen und nun ist alles noch schneller, bunter und kein Plugin würde mehr funktionieren.
Wer noch einen alten Firefox hätte, sollte unbedingt updaten, weil sonst die Idee der sozialen Marktwirtschaft gestorben wäre.
Oder so ähnlich. Weiterlesen

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Einwürfe

Mein Satz der Woche: »Mit Rechten reden? Ich muß sie lesen, das genügt.«, gefunden bei Gärtners kritischem Sonntagsfrühstück auf der Titanic. Prägnanter kann man es nicht formulieren.

Auch sehr schön:
»Irgendwie verstehe ich das System nicht, daß man, wenn man etwas über Ken Jebsen wissen möchte, Wolfgang Gehrke, Mathias Bröckers oder Albrecht Müller lesen soll. Wenn ich wissen will, wie Jebsen tickt, dann muß ich mich ausschließlich mit dem, was er selber sagt, befassen und nicht mit dem, was andere über ihn denken.
Alles andere wäre ungefähr so, als würde ich mich damit begnügen, Kinokritiken zu lesen und meinen Freunden zu erzählen, wie toll dieser oder jener Film sei, aber nicht, weil ich ihn selbst gesehen habe und mir deshalb ein Urteil bilden könnte, sondern nur aufgrund der Meinung anderer.«
Mechthild Mühlstein Weiterlesen

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Das ist die Apokalypse!

Ich hatte es bereits geahnt. Herbstliche Autofahrer. Vor mir fährt eine Schlangenlinie und ich traue mich nicht vorbei. Durch das Rückfenster ist deutlich eine Hand zu sehen, die etwas flaches ans linke Ohr hält.
»Du glaubst gar nicht wie sehr es hier regnet! Nein… natürlich bin ich völlig konzentriert! Hör mal! Ich fahre seit 20 Jahren unfallfrei mit der linke Hand am Ohr! Keine 10m weit kann man sehen. Nicht mal nach hinten! Nu reg Dich mal nicht… nein, ich bin hier völlig alleine. Niemand fährt bei diesem Wetter. Nur ich und son bescheuerter Motorradfahrer hinter mir.« Weiterlesen

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Kurz und dreckig 52 / Update

Der Regisseur Ridley Scott schneidet den Schauspieler Kevin Spacy aus seinem Film »alles Geld der Welt« heraus. Das ist ein famose, wenn auch nicht völlig neue Idee. Als lustig empfindet die Redaktion der Schrottpresse den Zeitpunkt. Passend zu den Feiern der Oktoberrevolution, deren Nachschau zu Zeiten Stalins sich ebenfalls dadurch auszeichneten, daß unliebsame Personen auf Bildern und Postkarten wegretuschiert wurden oder Köpfe dort auftauchten, wo sie niemals gewesen waren.

Na schön: Der Vergleich zieht den rechten Fuß nach. Der Film ist noch nicht in den Kinos oder als Postkarte erschienen. Weiterlesen

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109.867 km

Der Mann muß gerade Vater einer wunderschönen Tochter geworden sein. So einen freundlichen und gutgelaunten TÜV-Ing habe ich noch nie gesehen! Dekra, um genau zu sein, meine favorisierte Dekraprüfstation. Vor mir steht allerdings erst mal eine Harley, ein wundersames Geschöpf. Vorne Bobber, hinten Einbauküche. Langsam schleiche ich näher: Ich möchte ja zu gerne wissen, ob zusammen mit dem Seitenständer ein Stück Rollrasen ausgebreitet wird. Wird nicht – das fehlt also. Ansonsten ist alles dran und auf Hochglanz poliert. Weiterlesen

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Kurz und dreckig 51

Epimenides erhebt sein Haupt:

»Gerade berichtete die Lügenpresse, daß 300.000 Leute ihren Strom nicht mehr bezahlen konnten. Es ist als Sofortmaßnahme erforderlich…«

Netzfundstück

Man hat’s nicht leicht als alternatives Medium. Weiterlesen

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Kurz und dreckig 50

CC by Igor Hofbauer, http://www.stripburger.org

Niemand beachtet Deine Tweeds, keine Freunde auf dem Schulhof oder bei Facebook? In Marina Weisband verliebt, aber umgehend auf ihrem Account gesperrt?
Einfach mal einen Pick-Up-Truck mieten und ein wenig durch die Gegend fahren! Wenn Du genügend Menschen erwischt, kommt vielleicht sogar D. Trump vorbei und wirft Leukoplast-Päckchen in die aufgebrachte Menge. »New York trotzt der Angst«, »Zehntausende lassen sich nicht einschüchtern und feiern trotzdem Halloween«. Das passende Fest zum Event.
Was tut man nicht alles, um unangenehm aufzufallen. Allahu Akbar! Weiterlesen

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Presseschredder 28.10.2017

Mona schreibt jetzt für die FAZ

Mona, ach Mona! Von der Wetterauer Zeitung ins zweijährige Volontariat und ab 1. April 2016 Eintritt in die politische Nachrichtenredaktion der FAZ. Es gibt auch Aprilscherze, die nicht so gelungen sind. Das ist wohl so einer: »Die rote Hilfe ist die am schnellsten wachsende linksextremistische Organisation«. Noch schneller als die SPD? Oder war es die Alternative gegen Deutschland? Ist ja eigentlich auch egal – extremistisch eben! Das ist schon ein ziemlicher Unsinn, den sich Mona Jaeger da zusammenschreibt. Selbst für die FAZ. Weiterlesen

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Derzeit nicht erhältlich / Update

Bild hat auch schon berichtet. Also wird es auch Zeit für die Schrottpresse.
Wer im Moment nach CDs von von Anna-Lena Schnabel forscht, wird vermutlich den Hinweis »derzeit nicht erhältlich« finden; nicht ganz das, wonach man gesucht hat. Weiterlesen

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Presseschredder 21.10. 2017

 

»Die grünen Spitzenleute Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir kamen mit Unions-Fraktionschef Volker Kauder die Treppe herunter, nachdem die beiden vorher noch ein bisschen alleine mit Kanzlerin Merkel geplaudert hatten: „Ich hab versucht, ihr Schwäbisch beizubringen“, scherzte Özdemir, der sich mit freundschaftlichem Schulterklopfen von Kauder verabschiedete.« Weiterlesen

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