Kurz und dreckig 61

Nicht zu vergessen Sputnik, das kleine Kätzchen und Trotzki, liebreizender Pudel der bedauernswerten Witwe. Auch uns fehlen die Worte angesichts dieses Tierleides! Und was macht der Kerl? Zigaretten holen!!einzelfig!!

Selbst nach Arkadis wunderheiligen Wiederauferstehung kann Boris kleines Gehirn großes Herz kaum fassen, daß er dann doch nicht tot ist. »Wir werden wohl nie erfahren…« Doch – wenigstens wir wissen es bereits: Der arme Arkadi ist gar nicht tot (von daher kein Täter) und was an Täter übrig bleibt, sitzt am warmen Ofen und nennt sich ukrainische Regierung. 

Merke: Putin ist selbst dann an einem Mord schuld, wenn es keine Leiche, keinen Killer und demzufolge kein Verbrechen gibt. Das ist sein eigentliches Verbrechen. Gedankenverbrechen.

Die sowas von demokratische Regierung der Ukraine wandelt auf Theresa Mays Spuren und möchte ihr ganz eigenes, nur unwesentlich unbegabteres politisches Attentat. Mit richtigen russischen Killern und echtem Putin, dem Paten. Pole müßte man sein! Dann hätte man vielleicht auch 2 Milliarden Dollar, um sich bei der NATO Liebkind zu kaufen. So aber hat man in der Ukraine nur die verblödetste Schmierenkomödie seit dem Celler Loch und vermutlich nicht einmal mehr russische Diplomaten zum ausweisen.

Es wäre zum heulen, wenn es nicht so urkomisch wäre: Kaspers Klatsche ist im Pfandhaus, das Krokodil hat die dritten Zähne für Kokain versetzt – die böse Hexe treibts mit dem Polizisten und der König wird aus finsteren Quellen bezahlt. Und dann als Drüberleger den lahmen Gaul von »Putins Attentat« reiten! Wären da nicht die bundesdeutsche und zypriotische Regierung und ihre Subsidien; das ganze Gebilde Ukraine wäre ohne diese beiden Langzeitzahler schon lange ein Fall für den Lumpensammler. Wollte man dem deutschen „Außenminister“ Heiko Maas dieses Schauerstückchen als Anreiz für weitere Mildtätigkeiten anläßlich seines Staatsbesuches darbringen? Das zeitliche Zusammenspiel war schon ein bemerkenswerter Zufall.  Aber nicht einmal der schien den Verrenkungen seiner Gastgeber eine Silbe zu glauben. Wäre da nicht die Verhandlungsmasse der langen, langen Grenze zu Russland, hätte man dieses verrottete Gebilde schon vor langer Zeit tiefer fallen lassen als Griechenland.

Dann würden auch Reitschusters Sperenzchen niemanden mehr amüsieren. Es ist schon bemerkenswert, wen Putin mittlerweile alles am Leben erhält: Bundesdeutsche Miet-Journalisten, trottelige Politiker und Zocker. Eine unappetitliche Gemengelage, die sich als Bürgerkriegsspekulanten einer Krisenregion mit der Reputation einer Bananenrepublik herausputzen.

Wie gesagt: Polen hat wenigstens ein paar Milliarden Euro, um sich ein amerikanisches Panzer-Bataillon zu mieten.

Von der Baustelle »unerkannte Genies ohne Nebenwirkungen« empfehlen wir heute Nils Heisterhagen. Heisterhagen, Schöpfer unsterblicher Werke wie »Neuartige Zündkerzen für abgasfreie Diesel«, »Merkel und Rajoy: Europas Zukunft« und »Aerodynamisch durch Rinderfett«…

Na gut, ich streiche das, bevor ich wegen durchaus erwünschter Falschaussage gebastonadet werde.

Und dann kam das was kommen mußte – natürlich las ich den Artikel! Ich Idiot! »Flughäfen müssen auch mal zu Ende gebaut werden« stand da. Oder so etwas ähnliches. Schade! Das war sie dann wohl, die aller-aller-aller-alleraller letzte Chance der SPD.

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12 Kommentare zu Kurz und dreckig 61

  1. Eike sagt:

    Wie kann man 2018 SPD noch mit Hoffnung verbinden, wenn man nicht Nahles oder Scholz heißt?

    • Pantoufle sagt:

      Nahien!
      Die Hoffnung hieß Heisterhagen. Der Erik Jan Hanussen der Presselandschaft, der Rächer der Enterbten auf Seite 12, der eiweißbasierte Rollator der Nahles.

      Das man aber auch alles zweimal sagen muß!

  2. Der Duderich sagt:

    Göring-Eckhardt ruft derweil auf, nicht mit den Schmuddelkindern (aka Putin) zu spielen.
    [Hintergrund: kommende Fußball-WM]
    Zitat des Tages:
    Aber “wir empfehlen nicht, dass man zu Hochglanzterminen nach Moskau fährt”. Auf keinen Fall dürfe es eine Show für Putin geben, betonte sie. “Deswegen: Nicht auf den roten Teppich mit Herrn Putin gemeinsam!”

    Ist natürlich wichtig, dass Regierungsmitglieder Verhaltensvorgaben von GE bekommen. Nicht, dass einer noch auf die Idee kommt, sich auf Foto-Nähe Putin zu nähern!

    Es wird immer absurder…

    • Pantoufle sagt:

      Das wäre allerdings eine Premiere, wenn sich ein grüner Politiker den Zutritt auf einen roten Teppich verkneifen würde.
      »Wir betreten den uns dargebotetenen Teppich nur unter Protest!«

      • Der Duderich sagt:

        »Wir betreten den uns dargebote[te]nen Teppich nur unter Protest!«
        Die Grünen bleiben wenigsten noch PC, während sie Putin im Blitzlichtgewitter die Hand geben:
        Sie kreuzen mit der anderen Hand die Finger hinter dem Rücken!
        😉

  3. Pantoufle sagt:

    Moin, Dame

    Tom Schreiber, 39, verfassungspolitischer Sprecher der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus. Aha, aha.
    Und er twittert bei SoliDavidswache. Ich dachte immer, das wäre nur ein Honeypot des niedersächsischen Verfassungsschutzes, um die ganzen Rechtsradikalen mal in einem Eimer zu haben. Mein Liebligsfascho findet sich dort auch immer ein und besticht mit Wortbeiträgen wie »Die Polizei sollte viel öfter Leute abmurksen, dann ging’s uns allen besser«.

    Auch gestehe ich, daß mir diese Knallcharge und der Stuhlwind um seinen Tweet völlig entgangen war. …is ja lustig! Die Schülerzeitung von ZEIT.de bento hat ihm ein paar Zeilen gewidmet

    »Er bedauere, dass der Tweet aus dem Zusammenhang gerissen werde. Er sei als ironischer Kommentar gemeint gewesen und habe sich auf eine Studie bezogen, wonach viele Berliner Linksautonome selbst arbeitslos seien. […]
    Allerdings gibt Schreiber auch zu: Er wisse gar nicht, wer in dem Video zu sehen ist, auf das er sich bezog. Anwohner der Schanze? Junge Eltern, die von der Polizei enttäuscht sind? Oder Linksradikale? Schreiber wusste das nicht. Und hielt die Besucher der Veranstaltung laut seiner Rechtfertigung dennoch reflexartig für Linksautonome und entschied, einen Witz über ihre vermutete Arbeitslosigkeit zu machen.«

    Das ist mal wieder typisch sozialdemokratisch. Wenn man man wieder bis zur Schulter ins Klo gegriffen hat, gleich noch einen draufsetzen, solange die Leute sich an einen erinnern.

    Dame: Ich würde das gelassen sehen! Noch ein verkrampft kalter Krieger einer 10%-Partei.
    Bilder von ihm finden sich auch im Netz

    • Mit Tom Schreiber könnte es ähnlich laufen wie bei meinem Lieblings-SPDler, Thilo Sarrazin. Vor dessen bundesweiter Prominenz beleidigte er in seiner Nebentätigkeit als Berliner Finanzsenator gern und oft H4- und Sozialhilfeempfänger, bis er endlich seine Berufung bei Kopftuchmädchen und Hobby-Eugenik fand. Zwei Parteiausschlußverfahren blieben unerfolgreich, das letzte btw. unter dem Vorsitz von Andrea Nahles.

      Will sagen: von Tom Schreiber wird man, falls die SPD nicht in Bälde an der 5%-Hürde scheitert, auch bundesweit noch hören. Dem wird seine Queste gegen Berliner Hausbesetzer und Linke auf Dauer nicht reichen.
      Sein Bild ist jetzt schon am rechten Platz, danke dafür!

    • pentimento sagt:

      @Pantoufle, kannst Du nicht den grünen Jungen Jan Philipp Albrecht, auch dort plazieren?
      Gleich neben Schreiber?

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