Internet wird kein Massenmedium / Nachschlag

»BILD-Chef Julian Reichelt twittert diese Woche in Hochform. So kabbelte sich der mächtige Journalist mit der Redaktion von RTdeutsch, die Reichelt zum „Fake News-Meister 2017“ ausrief. Ohne den Twitter-Support des Boulevard-Strategen hätten das vermutlich nur wenige zur Kenntnis genommen.«
Irgendwo bei Heise

Streisand-Effekt nennt das der Fachmann. Gilt für RT wie für Ken Jebsen, Jürgen Elsässer und das Dobrindt.

»Wenn die britische Luftwaffe zwei- oder drei- oder viertausend Kilogramm Bomben wirft, dann werfen wir jetzt in einer Nacht 150.000, 180.000, 230.000, 300.000, 400.000, eine Million Kilogramm. Wenn sie erklären, sie werden unsere Städte in großem Maße angreifen – wir werden ihre Städte ausradieren!« Konservativer deutscher Politiker 1940 beim Versuch, den Staat zu bewahren.

Und nun also Dobridt. Gestern gedanklich noch als Inkarnation Rudi Dutschkes vor der TAZ-Redaktion zündelnd, hinter ihm die revolutionär gesinnten Massen des Bürgertums. Mit Picknickkörben und SUV, wohlmeinende Polizisten in anonymen Schützenpanzerwagen und den Kampfruf »Für eine christlich-jüdischen Tradition! – gegen den islamistischen Terror des Prenzlberges!«
Heute Treffen mit dem hauptberuflichen Bewahrer christlich-jüdischer Tradition Victor Orbán. Auch er ein großer Ausradierer: Allein die Beschränkung Orbáns Untaten auf »Flüchtlingsfestungsmauer« ist eine Beleidigung des menschlichen Erinnerungsvermögens.
Unbestätigte Quellen zufolge konnte die CDU/CSU Fraktion für das nächste Wintertreffen Recep Tayyip Erdoğan gewinnen, der die Atmosphäre mit einigen originellen Gedanken zum Thema Demonstrationsfreiheit auflockern soll. Das Treffen findet unter dem Motto »Es war nicht alles schlecht unter Pinochet« im September statt. Mit den bis dahin zu schaffenden konservativen Revolutionsgarden soll dann zu Abschluß nach dem Vorbild Rohanis eine machtvolle Demonstration Regimewilliger stattfinden.

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine Frau

Von Martin Chulz soll der schöne Satz »Wenn wir die Sondierungsgespräche jetzt verhauen, ist das mein politischer Tod.« stammen. Es könnte also aufwärts gehen mit den Spezialdemokraten.
Hinter Chulz steht niemand außer Andrea Nahles in ihrer Paraderolle als Springmesser. Unwahrscheinlich, daß sie irgend etwas dem Zufall überlassen wird.

»Eine Regierung ist nicht der Ausdruck dessen, was ein Volk will, sondern der Ausdruck dessen, was es erträgt.« KT. Kurt Tucholsky, oder meinetwegen auch ein vorlautes Känguru.
»Das Tolle am Internet ist, daß endlich jeder der ganzen Welt seine Meinung mitteilen kann. Das furchtbare ist, daß es auch jeder tut.« Känguru

Mit Gewinn Folge 41 von alternativlos gehört und den Artikel von Katharina Nocun über »Soziale Kreditsysteme« im Handelsblatt gelesen (hinter einer Registrierschranke).

Deutschalternative Keinhirnhasen

BILD: Dobrindt ist kein Trottel

alternativlos 41

Handelsblatt

In den 20 größten deutschen Städten gab es zu Silvester nur 6 verletzte Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Davon waren zwei silvester-unabhängige Arbeitsunfälle. Auch blieb die Zahl der Verletzen Polizistinnen und Polizisten niedrig und lag in vielen Fällen unter dem Niveau der Vorjahre. Das ist doch mal eine gute Nachricht! Dann brauchen wir ja auch keine fürchterlicheren Gesetze.

Nachschlag

Dieser Tweet ist gesperrt

via fefe

Da könnte man jetzt schnell kübelweise Hohn und Spott loswerden. NetzDG für Macher, eigene Medizin ect. Wohl aber ist mir dabei überhaupt nicht.
»Was zur Hölle ist in diesem Land los? Wieso twittert eine offizielle Polizeiseite aus NRW auf Arabisch. Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?«
Rechtsanwälte beurteilen die Tweets von Beatrix von Storch, die allein auf Veranlassung von Twitter gelöscht wurden, seien durch die Meinungsfreiheit gedeckt.
Das sei »zwar höchst grenzwertige, aber wohl von der Meinungsfreiheit gedeckte Aussage. […] Von Storch stellt ihren Inhalt in den Kontext der Ereignisse von 2015 und stellt somit keine pauschale Behauptung auf. Sie sagt ja nicht, dass alle Muslime gemeint sind.«
Der ironische Tweed der Zeitschrift Titanic »Weshalb verwendet eigentlich die deutsche Polizei arabische Zahlen? Ich wehl doch nicht 110, wen die Barbarenhorden mich vergewaltigen wollen! (bvs).« wurde ebenfalls gelöscht. Beide Tweets wurden nicht Aufgrund von Anzeigen gelöscht, sondern von Firmeninternen Zensoren von Twitter.Inc. Das Instrument NetzDG kann offensichtlich nicht lesen. Ob die Aussage Storchs den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt, spielt dabei erst einmal keine Rolle. Das ist Sache von Gerichten, nicht die von gelangweilten Zensoren mit eingeschränkten Kenntnissen der deutschen Sprache.
Leserbrief an fefe vom 3.1.2018

»Ich lebe und arbeite in Irland […]. Das Thema NetzDG betrachten meine deutschen, aber auch meine internationalen Freunde sowie auch ich hier mit einem lachenden Auge. Die Bundesregierung hat Jobs geschaffen in Dublin. Ein guter Freund arbeitet jetzt für eines der großen sozialen Netzwerke. Die freie Stelle wurde durch das Gesetz geschaffen. Niemand der zuständigen Teamleader, Manager, etc. hat überhaupt den blassesten Hauch einer Ahnung, was das neue Gesetz wirklich bedeutet – außer, dass es Ärger bedeuten kann. Die neuen Mitarbeiter haben so gut wie kein Training erhalten und die letzten drei Wochen nur emsig die Seele baumeln und das Bier nach Feierabend fließen lassen. Denn wie so oft kranken die großen Firmen hier in der Steuer-Oase an eklatanter Ahnungslosigkeit in unvorstellbarem Maßstab.
Ich war bereits versucht, mich um den gleichen Job zu bewerben, einfach um mehr Zeit zum Lesen auf der Arbeit zu haben, aber dann biss mich doch wieder das eigene Gewissen.
Für Twitter, FB, usw. kann man meiner Meinung nach einfach aus moralischen/ethischen Gründen nicht arbeiten.
Auf jeden Fall dankt der Irische Staat dem Herrn Maas für neue Arbeitsplätze und die Arbeitnehmer ebenso, denn sie haben ziemliche Narrenfreiheit und wenig Mühe im Job, denn es ist aktuell egal was sie tun, sofern sie im Zweifelsfall einfach „Nein“ anklicken. Natürlich könnte man jetzt argumentieren, dass dies ein echtes Problem ist. Andererseits sind wir Exil-Deutschen hier, weil uns Deutschland kreuzweise kann und wir amüsieren uns köstlich über die jetzige Situation. Das ist die alt-eingesessene Dubliner „Good Craic-Attitüde“ von uns und dafür entschuldigen wir uns auch nicht. Macht ihr in Deutschland mal ruhig weiter so, das kommt uns nur zugute. 😀«

Das klingt erst einmal vollkommen glaubwürdig. So werden normalerweise solche Dinge gehandhabt. Jedem normalen Menschen erschließt sich nicht, warum die Tweets Storchs keine Volksverhetzung darstellen (und die der Titanic das genaue Gegenteil). Daß eine »Meinung« wie die v. Storchs überhaupt in den Ruch kommt, durch die Meinungsfreiheit gedeckt zu sein – das ist das eigentliche Problem. Und die Idiotie des NetzDG besteht in der Annahme, dieses Problem outsourcen zu können.

Dieser Beitrag wurde unter Verkehr und Gebratenes abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

31 Kommentare zu Internet wird kein Massenmedium / Nachschlag

  1. Siewurdengelesen sagt:

    Mal vom ganzen Rest ab: Die Nummer von Julian Reichelt und RTdeutsch ist doch ein Fake – oder?

    😉

  2. Pantoufle sagt:

    Moin Siewurdengelsen

    Meinst Du diesen Fake? Nö, der ist keiner. BILD ist immer im Kampf gegen den Bolschewismus zur Stelle. Auch wenn es gar keine Stelle gibt.

    https://www.youtube.com/watch?v=jhOn8frvv2k

    • Siewurdengelesen sagt:

      Die Kommentare sind aber auch nicht ohne.

      Da ist echt alles an VT dabei, was so drin ist. Und dabei ist doch das Fiedscho bereits Realsatire pur.

      Allerdings eine, bei der man immer nicht so sicher ist, ob hier die Variante ROFL oder das bittere Lachen treffender ist, welches einem bald im Halse stecken bleibt.

      PS. Trifft auf den Twitter-Auszug darunter auch zu – Mannomannomann…

  3. Pantoufle sagt:

    Es gibt eben Leute, die sich mit aller Gewalt um den Verstand twittern.

  4. OldFart sagt:

    »Eine Regierung ist nicht der Ausdruck dessen, was ein Volk will, sondern der Ausdruck dessen, was es erträgt.« KT.

    Wait, what!? KT: Karl-Theodor, der geölte Plagiator, der Wiederauferstehende? Ich fragte mich schon, von welchem Baum der Erkenntnis der genascht hat und ob diese unverblümte Verlautbarung dem Munde des designierten Volkstribuns mit den schönen Haaren jetzt offenherzig gut, androhend schlecht oder gar geklaut ist.

    Einen Moment war ich ernstlich verwirrt und mußte googeln. Würde wunderbar ins „Game of Quotes“ von Marc Uwe Kling passen. Du Schelm.

    http://game-of-quotes.de

    • Pantoufle sagt:

      Kurt Tucholsky

      BTW: Vielleicht ist Dir ein neuer Link in meiner Blogroll aufgefallen. Ken Shirriff’s blog. Von da lade ich mir gerade die Pläne für eine IBM 709 CPU herunter. Mit Röhren. Das ist doch mal echter Männersport!

      Edit
      Die haben sogar schon Dioden! Und Schmitt-Trigger mit Röhren. Wie geil ist das denn? Nur die Schaltpläne sind eher Verdrahtungsanleitungen. Puls-Clock 100kHz. Tri-State 3(mehr)fach AND. Relais? Gibs da hunderte.

      • RuePoe sagt:

        Ja so’n alter Mainframe ist eine schicke Sache, besonders wenn man ihn versteht und damit ungehen kann.
        Hier https://tinyurl.com/yatx3vl9 hat ein Brite eine 16-Bit CPU aus diskreten Transistoren gebaut, guter Mann. Und hier https://tinyurl.com/ybyuhbyw sieht man den ‚berühmten‘ PhyWe-Rechner. 80er Jahre, elektischer Streampunk. Damit (nee mit einem ähnlichen Modell) hab‘ ich mal versucht meinen Opfern die Funktionsweise von Rechnern zu erklären.

        • Pantoufle sagt:

          »…besonders wenn man ihn versteht und damit ungehen kann«
          Davon bin ich leider Lichtjahre entfernt. Verstehen kann ich nur soviel, wie ein manischer Elektronikbastler verstehen kann. Es reicht zum Spaßhaben.

    • OldFart sagt:

      Alles Neuere als Relais ist mir zu feminin. Es muß rattern und Funken müssen bratzeln. Dem Kontaktabbrand zusehen, herrlich. Obwohl mich die filigrane Verdrahtung des abgebildeten Röhrenmoduls durchaus anspricht.

      • Pantoufle sagt:

        Er schreibt an anderer Stelle, daß die 1401 variable Wortbreiten hatten.Das scheint hier auch der Fall zu sein.
        . Aber einen Drucker so groß wie ne Waschmaschine

      • OldFart sagt:

        Als Meßequipment dürfte, wenn ich mir die Leistungsaufnahme der Installation und das Kaliber der Widerstände angucke, wohl ein Zangenstrommesser angezeigt sein. Mit dem kann man dann einzelne Bits in den Modulchassis bestimmen.

        Langsam gefällt mir das.

  5. Pantoufle sagt:

    Der Tontechniker informiert: Für völligen Schwachsinn reicht ein einziges Mikrophon.

    »Was die klassische Rhetorik der Rechten betrifft, so können wir uns kurz fassen. Sie hätschelt immer die gleichen Ängste. Seit unvordenklichen Zeiten beschwört sie den Untergang des Abendlandes und den Verlust der Mitte.
    Regelmäßig beklagt die Partei der Korruption die sittliche Verwahrlosung, die Partei der Banausen die Zerstörung der Kultur. Kleinere Unstimmigkeiten dieser Art haben ihre Wortführer ja nie gestört. Daß das drohende Versinken in Anarchie und Chaos ausgeblieben ist, darin sehen sie keinen Grund, sich zu revidieren; sie betrachten es als ihr Verdienst. Unverdrossen warnen sie uns vor Überfremdung und Unterwanderung und fallen uns mit Identitätsproblemen und Orientierungsverlusten auf die Nerven, mit denen das Gemeinwesen angeblich zu ringen hat.
    «
    Hans-Magnus Enzensberger, Mittelmaß und Wahn, 1988

  6. Pingback: Die Zukunft des Internets | -=daMax=-

  7. OldFart sagt:

    Dieses nette und oft referenzierte Zitat verbindet sehr schön Deine neuen Liebe mit dem Eröffnungs-Lacher über falsche Vorhersagen:

    Watson wird oft folgendes Zitat zugeschrieben: „Ich glaube, dass es auf der Welt einen Bedarf von vielleicht fünf Computern geben wird.“ Er soll diesen Satz 1943 gesagt haben, es gibt jedoch keine Belege dafür. Ebenfalls ohne Beleg stand im Spiegel vom 26. Mai 1965: „IBM-Chef Thomas Watson hatte zunächst von neuen Geräten nichts wissen wollen. Als in den frühen fünfziger Jahren die ersten Rechenungetüme für kommerzielle Nutzung auftauchten, die mit ihren Tausenden von Röhren ganze Zimmerfluchten füllten und unerträgliche Hitze entwickelten, schätzte Watson den Bedarf der US-Wirtschaft auf höchstens fünf Stück.“ Wikipedia

    Prognosen sind halt schwer, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Immerhin kann man dem unbekannten Internet-Prognostiker und dem bekannteren IBM-Chef zugute halten, daß sie keinen Schaden angerichtet haben. Ganz im Gegensatz zu der Prognostik, die die CPU-Ingenieure in den letzten 20 Jahren in Form von Branch Prediction und Speculative Execution eingebaut haben – und seit mindestens 2005 sogar trotz vorliegender Warnungen.

    • Pantoufle sagt:

      Verstehe mich nicht falsch: Das ist ein ganz liebevoll gemeintes Zitat und sollte den Zukunftsforscher keinesfalls diskreditieren. Wobei man 2001 auch zu anderen Vorhersagen hätte kommen können. Und wie Du sagtest: Es richtet keinen Schaden an. Im übrigen kann man sich natürlich mit Vergnügen darüber streiten, ob der tatsächliche Bedarf (gemessen an gesellschaftlichem Nutzen) fünf IBM-Maschinen tatsächlich überstieg (übersteigt).

      Ansonsten sind mir gerade die Worte eines glühend verlogenen Israelfreundes vor die Tastatur gerollt:
      Kauft mehr Wein »aus strategischen, existenzsichernden Gründen eroberte Gebiete(n). Finde ich gut. Machen auch andere Staaten, nur stört das dann viele Querfront-Linke nicht. Die Silly Left und andere „Israelkritiker“ setzen Israels Sonderbehandlung durch die Nazis konsequent fort.«
      Finde die Fehler. Ja, sowas kommt dabei heraus, wenn man es mit den ganz eigenen Worten versucht zu beschreiben.

      • Jens sagt:

        Hilf mir auf die sprünge?

        • Pantoufle sagt:

          Na ja – selbst Heinrich Himmler hat sich irgendwann den Begriff »Sonderbehandlung« verbeten. Sonderbehandlung war geheime Reichssache. Offiziell hieß das »Die Endlösung der europäischen Judenfrage«. Und jetzt setzen wir mal die passenden Begriffe ein… »Die Silly Left und andere “Israelkritiker” setzen… Na ja. Und so weiter. Das meint der tatsächlich so.
          »aus strategischen, existenzsichernden Gründen…« könnte man in diesem Zusammenhang auch durch »Lebensraum« ersetzen. Jossip Göbbeles läßt grüßen.

          Das fällt alles unter »das wird man ja wohl wieder sagen dürfen!« Der SS-Slang wird wieder hoffähig und es gibt Leute, die das genießen. Siehe Storch und Weidel.

  8. Hagnum sagt:

    Moin,

    ursprünglich hieß er ja Hoax, der Herr Horx…
    Und so unbekannt ist dieser Vielschreiber gar nicht, zumindest hierzulande.

    Sein Erstlingswerk hatte ich mir Mitte der 90er sogar zugelegt.Trends 1, oder so.

    Seine neueste Schöpfung:

    Future Love – Die Zukunft von Liebe, Sex und Familie.

    Also, wer wissen möchte wie das in Zukunft so gemacht wird, nur keine Hemmungen.

    Der Wahrsagerei scheint nix heilig zu sein; aus allem kann man noch ein paar Taler rauswringen.

    lg und verspätete Neujahrsgrüße

    • Pantoufle sagt:

      Moin Hagnum

      Mit bestem Dank zurück!
      Ich liebe ja Wahrsager. Vor allem, wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben. Jules Verne steht auf meiner Liste ziemlich weit oben. Kurz hinter Thomas Morus. Mit denen des 20. und 21. Jahrhunderts habe ich das Problem, daß ihre Ideen immer kleiner werden – von Ausnahmen abgesehen (Stanislav Lem z.B.)

  9. Michl sagt:

    Als Bayer ist man einiges gewöhnt und Dobrindt lotet schon ungeahnte Tiefen aus. Aber der Mann fällt unter die Kategorie bellende Hunde, oder kann sich jemand dran erinnern, daß er in den vier jahren als Ramsauer 2.0 irgend etwas zu Wege gebracht hat? (Kungelei mit der Autoindustrie gilt nicht, die steht parteiübergreifend in der Stellenbeschreibung). Gebt ihm die Aufmerksamkeit die er verdient: gar keine. Lieber mal auf die schauen, die meiner Meinung nach wirklich was anrichten können und werden, wie z.B. der gerade ach so stille Markus S. der demnächst den neuen Horst geben wird

  10. DasKleineTeilchen sagt:

    in other news; orangeman just admitted his alzheimer-dementia after „mental-stable-genius-tweet“:

    Ronald Reagan had the same problem and handled it well. So will I!

    zefuck? XD

    • Pantoufle sagt:

      Na ja. Da Facebook erst nach dem Tode von Reagan gegründet wurde, meint er wohl Alzheimer. Mit solchen Patienten muß man vorsichtig umgehen. Am besten gibt man ihnen das Gefühl, sie hätten alles unter Kontrolle.
      Aber auch das wird nichts ändern; so wenig wie die »Enthüllungen« eines übel beleumundeten Journalisten. Trump tobt wie ein sturzbesoffener Troll: Das ist genau der Grund, weswegen man ihn gewählt hat. An anderer Stelle las ich über den Verdacht von Syphilis. So viele Wünsche, daß sich das Problem auf biologische Weise erledigt.
      Das ist dann wohl auch das einzige was bleibt. Mehr Enthüllungen sind technisch ja kaum möglich.

    • OldFart sagt:

      … daß sich das Problem auf biologische Weise erledigt.

      Bei jemand, der öffentlich dem anderen Idioten damit imponieren will, daß er den größeren Knopf hat, sollte man vielleicht nicht zuviel Geduld mit der Biologie haben.

      Man könnte vielleicht mal über Gift in Zigarren oder Essen, über Haarausfall bewirkende Chemikalien oder LSD nachdenken – obwohl, mit den Haaren ist schon alles Machbare ausgereizt. Und LSD nimmt er wohl schon zu sich und er fände die Dosiserhöhung nur noch inspirierender. Schwierig.

      Vielleicht könnte sich an der Stelle der BND endlich mal nützlich machen, statt am DE-CIX alle Daten abzuschnorcheln und sich abenteuerliche Weltraum- und Funktionsträger-Theorien dazu auszudenken, warum das total OK ist. Dieses kreative Potential ist da doch vergeudet! Regime Changes kriegen andere Dienste doch auch hin, ihr Luschen!

  11. noemix sagt:

    Über die Erfindung des Telephonapparates stand dazumals in der Presse zu lesen: das sogenannte Telephon werde sich in der Allgemeinheit voraussichtlich nicht durchsetzen, da es ohnehin genügend Botenjungen gebe, um Nachrichten zu übermitteln. Und dann kommt knapp eineinhalb Jahrhunderte später ein Herr „Trend- und Zukunftsforscher“ Horx daher und prognostiziert, das Internet werde sich auf absehbare Zeit zu keinem Massenmedium entwickeln, weil es komplizierter als ein Radio mit drei Knöpfen ist. (Wie wird man eigentlich „Trend- und Zukunftsforscher“ – gibt’s dafür irgendwelche VHS-Abendkurse wie für Töpfern oder Makramee oder sowas?)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.