Harzreise

Na, war was los? Jeden Tag diese bange Frage: Was für ein Wochentag ist eigentlich? Das kenne ich eigentlich nur aus dem Tournee-Betrieb. Auch eines diese Dinge, die man sich bis nächstes Jahr abschminken kann. Keine Konzerte, keine Festivals, keine Tourneen. Keine Arbeit, keine »Einnahmen aus selbständiger Arbeit«. Das interessiert Finanzamt und Versicherungen allerdings nur temporär nicht. Bis wann sie das nicht interessiert, haben sie mir auch schon mitgeteilt. Man denkt an die Zukunft – wenn auch nicht an meine.


Die ersten Mahnungen liegen schon auf dem Tisch. Krankenkasse und solche Kleinigkeiten. Na gut: Scheiß der Hund drauf. Man kann auch ohne. Und warum sollte man in diesem schönen Sommer krank werden?
Also war es bereits schon vor ein paar Wochen Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, wie man das halbwegs überlebt. Es werden ja von staatlicher Seite Pakete geschnürt wie zu Weihnachten. »Niedersachsen Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes«, »Sozialschutz-Paket« des Landkreises, »erleichterter Zugang zu SGB II-Leistungen und vereinfachte Verfahren«.

»Es gehe dabei nicht um Langzeitarbeitslose, wie bei „Hartz IV“ oft vermutet werde, betont Dirk S., Fachdienstleiter des Jobcenters. SGB- II-Leistungen stünden allen Menschen zu, die sich aktuell in finanziellen Notlagen befinden, zum Beispiel durch Kurzarbeit oder Wegfall der Einnahmen aus eigener Selbstständigkeit. „Lassen Sie Ihre Ansprüche bitte prüfen. Wenn in Ihrem konkreten Fall nicht das SGB II beziehungsweise Jobcenter helfen kann, gibt es eventuell einen anderen Weg, über den wir Sie informieren werden«

Na, dann wollen wir mal! Man soll ja nichts unversucht lassen. » Niedersachsen Soforthilfe Corona« klingt erst einmal gut. Nach zwei Tagen kommt man sogar an die Unterlagen, weil der Server natürlich unter der Last der Hilfsbedürftigen zusammenbricht. Geschenkt – damit war zu rechnen! Vermutlich ein Qualitätsprodukt aus dem Hause SAP.

Selbständig? Ja, seit Jahrzehnten.
Nennenswerter Einbruch der Einnahmen? Ja, vollständig.
Trotzdem weiterlaufende Ausgaben? Ahnen Sie, was Selbständig heißt? Ja.
Grundbedingungen erfüllt!

Gewerbeanmeldung, die letzten drei Steuerbescheide (soweit der Steuerberater damit durch ist), Antrag überhaupt, eine Bestätigung, daß ich keine anderen Fördermittel beantragt habe, dies und das und zum Glück funktioniert der Scanner. Die auszufüllenden PDFs funktionieren nur mit der letzten Revision des Acrobat-Readers unter Windows – was mit einer virtualisierten Umgebung aber kein Problem darstellt.

»Eingegangene Förderanträge werden von uns auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft. Sollten Sie nichts von uns hören, ist alles in Ordnung.«

» Sollten Sie nichts von uns hören« ist eingetroffen, Ehre wem Ehre gebührt. Seit vier Wochen.

»Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aktuell keine Rückfragen zum aktuellen Bearbeitungsstand Ihres Antrags beantworten können, da dies die allgemeine Bearbeitungszeit verzögert.«

Ich bin der verständnisvollste Mensch der Welt! Aber irgendwann übersteigt der Wasserstand den Hals und nähert sich der Oberlippe. Dann kommt der Moment, an dem man ganz freundlich nachfragt, ob irgend ein Dokument eventuell fehlt. Man weiß ja nie. Und man fragt nach. Die Antwort dauert – surprise, surprise – weniger als 15 Sekunden

»Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Mail an das NBank-Beratungsteam bzw. Übersendung Ihrer Fragebögen.
Die folgenden Hinweise gelten nur für Antragsteller, die für die Corona-Hilfsprogramme einen Antrag gestellt haben oder stellen möchten. Bei anderen Fragen oder Anliegen erhalten Sie eine individuelle Antwort.
Es haben uns mittlerweile insgesamt mehrere Tausend Mails erreicht. Daher können wir Ihre Mail leider nicht individuell beantworten, wie dieses in normalen Zeiten unser Anspruch ist.«

Wenigstens das hat SAP hinbekommen! Um der Gerechtigkeit zu genügen: Einen Tag später kommt die nächste automatisierte Antwort:

»Sehr geehrte(r) Frau/Herr Pantoufle,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir können Ihr Anliegen gut nachvollziehen. Ein Sonder-Fachteam kümmert sich darum. Die überwiegende Anzahl der eingegangenen Anträge konnte automatisiert bewilligt werden, da Ihr Antrag noch nicht berücksichtigt wurde, gehen wir davon aus, dass eine manuelle Bearbeitung erforderlich ist.
Dort wird der Bearbeitungsstand Ihres Antrages unter Berücksichtigung Ihrer Hinweise und Angaben geprüft. Sofern ihr Antrag keine weiteren Fragen aufwirft, wird dieser zeitnah abschließend bearbeitet. Sollte die Prüfung ergeben, dass uns weitere Angaben oder Unterlagen fehlen, kommen wir kurzfristig auf Sie zu.
Sollten Sie zwischenzeitlich eine Bewilligung/Auszahlung von uns erhalten haben, betrachten Sie diese Mail als gegenstandslos.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und danken Ihnen für Ihre Geduld.
Bleiben Sie gesund!«

Gesund bin ich, was sich nach den Mahnungen der Krankenkasse auch dringend empfiehlt und geduldig ebenso. Jetzt ist erst einmal langes Wochenende und da steht das Leben sowieso vollständig still.
Es bleibt ja noch der »erleichterter Zugang zu SGB II-Leistungen und vereinfachte Verfahren«. Das machen wir mal vor dem langen Wochenende. Die angegebene Line ist nicht besonders hot, ruft aber immerhin von selber innerhalb einer Stunde zurück.
Kurze Beschreibung der Situation.
»Ah, ja, interessant. Selbständig? Ja, dafür sind wir gar nicht zuständig. Ich leite das mal weiter. Bleiben Sie mal dran«
Und weg ist sie.
»…oder Wegfall der Einnahmen aus eigener Selbstständigkeit.« habe ich wohl falsch verstanden. Aber jetzt kommt bestimmt ein »andere (r) Weg, über den wir Sie informieren werden«.

»Tüt, tüt (GEMA-freie Fahrstuhlmusik)«
»Guten Tag, Herr Pantoufle. Hier ist Ihr freundliches Jobcenter. Sie wollen also Hartz4 beantragen«
Nein, das wollte ich nicht unbedingt. Eher gar nicht.
Was folgt, ist eine rhetorische Meisterleistung, bei der jede Frage die man stellt, mit einem weiteren Dokument, welches man für einen Hartz IV_Antrag braucht, beantwortet wird.
Nach Antrag Nr.5 beginne ich laut zu lachen.

»Sie lachen ja noch?«
»Ja, entschuldigen Sie bitte. Aber ich bin jetzt doch etwas verblüfft. Also doch so viele Dokumente«
»Ja, schließlich wollen Sie ja etwas von uns!«

»So, sie haben Wohneigentum?«
»Ja, und mein Haus werde  ich deswegen nicht verkaufen.«
»Ja, ganz so weit sind wir noch nicht!«

Es wird Zeit, das Gespräch zu beenden bevor »wir soweit sind«. Einen schönen Tag noch, bleiben Sie gesund (wenigstens körperlich) und lernen Sie fleißig Ihre Dokumente weiter auswendig.

Habe ich etwas gelernt?

Von irgend einer wie auch noch so niedrig angesiedelten Beratung kann keine Rede sein. Alles, was den gelernten Dienstbetrieb übersteigt, ist strengstens zu vermeiden! Man hat Jahre gebraucht, um die Kürzel der Dokumente auswendig zu lernen und das kann man in ein paar Wochen nicht alles neu machen. »Die da draußen machen Corona – wir machen Dienst.« Wer lacht, ist noch nicht würdig für Harz IV.
Man sollte diese Gespräche grundsätzlich elektronisch aufzeichnen oder ein zeitnahes Gedächtnisprotokoll machen… ganz wichtig!
»Es haben uns mittlerweile insgesamt mehrere Tausend Mails erreicht.«
Das ist glaubhaft. Pro Tag nehme ich an.
Man muß nur solange warten, bis das Rufen nach dem Rettungsring in ein Gurgeln übergeht. Das spart viel Geld.

Selbstverständlich bin ich nur ein bedauerlicher Einzelfall – ich kenne sogar eine Person, bei der ein Antrag funktioniert hat. Eine. Aber mein Freundeskreis ist berufsbedingt sowieso ziemlich beschränkt und das sind fast ausschließlich selbständige Veranstaltungstechniker. Ich bete und hoffe, daß deren Rücklagen noch eine Weile reichen. Sie werden es brauchen. Die Situation von Schauspielern, Kleinkünstlern und deren Dunstkreis mag ich mir gar nicht vorstellen.

Ich gestehe, daß ich mir die Nachrichten nicht mehr ansehen mag. Das ist nicht gut. Aber wenn ich höre, daß Adidas zwei Mrd. Euro Hilfe bekommt, wird mir nur noch schlecht. Die Lufthansa verdiente jahrelang Milliarden und ist nach 3 Monaten angeblich insolvent und reif für Steuergelder? Die Reihe ließe sich unendlich weiterführen. Dort wird das Geld gebraucht – Turnschuhe und Ibizareisen. Da bleibt an anderer Stelle eben nichts übrig. So einfach ist das. 

Ich wollte das alles eigentlich gar nicht schreiben, weil es streng genommen niemand etwas angeht. Aber es gibt diese Tage, an denen das mal raus muß.
Der Hass auf die ernsten Gesichter hinter ihren Rednerpulten, hinter denen sie noch ein weiteres »Paket« verkünden, die professionellen Steuervermeider, die jetzt die Solidarität einklagen, die sie Jahrzehntelang sorgsam vermieden und die Vollidioten, die über eine »Normalisierung« schwafeln, die nicht einmal zu erahnen ist. Ganz locker »Wir wollen wieder in den Urlaub fliegen«. Na, wenn das alles ist, was ihnen fehlt… die Vorräte an eingefrorenem Klopapier scheinen ja zu reichen. 

Erbauliches:

Was ich in letzter Zeit gerne gelesen habe, sind die Blogeinträge des geschätzten Kollegen Stefan R. »Ist es bald so weit?« und »Experten und Durchblicker« sprachen mir doch sehr aus der Seele. (und wenn es nur der Link zu Misiks »Suppenhühner in Stahlgewittern« gewesen wäre).
Ja, der eigentlich sehr geschätzte Frank Castorf! Als Impressario an der Volkxbühne war er für vielerlei gut, als Coronapandemist ist er ein glatter Durchfall (im Theatersinne, aber auch sonst).  Man hätte ihm zugetraut, daß er den Otto Muehl macht, aber mehr als eine Sendung mit der Maus kam leider nicht dabei heraus. Nick Tschiller erklärt uns den Virus… na ja!

Jedenfalls habe ich das mit Gewinn gelesen und das ist ja auch mal was. Hinzuzufügen habe ich auch nichts erbauliches dazu – es stand ja bereits alles da, während ich einigermaßen fassungslos meine Behördenanrufe tätigte und mir so gar nicht nach schreiben, sondern vielmehr nach schreien war. 

Soweit dazu

Ich hoffen auf euer Verständnis und danke euch für eure Geduld.
Bleiben Sie gesund!

ihre deutsche Bank

LINKS:
HartzIV.ORG_1 
HartzIV.ORG_2

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7 Antworten zu Harzreise

  1. Peinhart sagt:

    Die werden zwar auch völlig überlaufen sein, aber versuch doch trotzdem mal beim örtlichen SoVD durchzukommen. Erstens kennen die den Dschungel meist noch besser als die Ämter selber, zweitens sind letztere nach Erfahrung deutlich gewogener, wenn da dieser ‘no kidding please, wir beschäftigen Fachanwälte’-Stempel drunter ist. Und bei HatzIV oder Grusi zahlen sie dir den Verein sogar noch.

    • Pantoufle sagt:

      Moin Peinhart

      Ja, das könnte man mal versuchen. Aber jetzt ist erster Mai und mein Kopf ein schlafendes Auto. Ab Dienstag (?!?!?) geht das Leben wohl weiter und dann setze ich mich wieder ans Telephon. Mal sehen was dabei herauskommt.
      Aber auf jeden Fall erst mal Danke für den Tip!

      LG,

      das Pantoufle

  2. Siewurdengelesen sagt:

    Scheisse!

    Fällst Du in dieses Raster?

    Dann ist vielleicht SGB II gar nicht Dein Weg, sondern das hier, wenn Du auf eigene Kappe arbeitest?

    Heisst Du müsstest für NS bei der besagten NBank einreichen?

    Tut mir leid, nur mit dämlichen und vermutlich bereits selbstgefundenen Links Hilfeversuche zu starten, aber wenigstens bist Du es los:-(

    Klassischer Fall von in den Wald gehen und brüllen, bis der Arzt kommt.

    • Pantoufle sagt:

      Moin Siewurdengelesen

      Genau. NBank war da für mich die Anlaufstelle. Auch nach Meinung von Leuten, die schon die 4. oder 5. Pestseuche überlebt haben. Das Blöde ist nur, daß man sich diese Hilfe zweigeteilt vorstellen muß: NBank für rein betriebliches (Miete, regelmäßige Ausgaben wie Personal, Fuhrpark ect.) und Sozialgeld zum täglichen Leben (Bier, Koks, Zigaretten, Brötchen). Da sind dann leider keine Spezialexperten, sondern nur Leute, die sich im Bereich Hartz IV einen guten Namen in Folter und Demütigung erworben haben.
      Wie die sich das auf die Dauer vorstellen, steht dort leider nirgends. Außerdem herrscht ja die allgemeine Vorstellung vor, daß die Nummer spätestens ab Anfang Juni gefressen ist.
      Ich bin ja auch noch weitestgehend gelassen. Das Einzige was mir ehrliche Sorgen macht, ist die Formulierung »Sonder-Fachteam« kümmert sich. Das klingt etwa so wie »Wir haben 3 Experten, die Ihr Problem analysieren«.

  3. Stefan R. sagt:

    Danke sehr, freut mich *dasmützchenlüft*. Aber Jobcenter, das braucht’s doch echt nicht jetzt. Allein der Spruch “Schließlich wollen Sie ja etwas von uns.”, spricht Bände über das Rechtsstaatsverständnis in deutschen Behörden und hätte meinen Blutdruck schon in ungesunde Regionen befördert. Da weiß man dann, dass man mit seiner Kurzarbeit noch vergleichsweise privilegiert ist. Leider habe ich keine hilfreichen Tipps am Lager, drücke aber die Daumen, dass das mit den Corona-Fördermitteln doch schnell klappt und dir ALG2/GruSi bzw. die entsprechende Bürokratie erspart bleibt.

    • Pantoufle sagt:

      Moin Stefan R.

      Doch, hat mich auch sehr gefreut. Wie das so ist, wenn jemand was schreibt, was man selber gerne… Experten und Durchblicker sowieso, aber der Castorf ist mir dann schon sehr auf den Wecker gegangen. Eine Schande für die ganze Zunft! »Lassen Sie mich durch, ich bin KÜNSTLER!« Da habe ich selbst den Misik gefeiert wegen der gelungenen Headline. Auch wenn ich das argumentativ ziemlich dünn finde, jemanden an einem 25 jährigen Strick aufzuhängen. Ernst Jünger haben wir alle mal gelesen und wer daraufhin nicht beim Anblick eines eisernen Kreuzes einen Gänserücken bekommt, hat es wohl überlebt.

      Aber wie auch immer »…spricht Bände über das Rechtsstaatsverständnis«. Vor allem, wenn man Schwierigkeiten mit der Steuer hat, von der diese dumme Gans letztendlich lebt. Ich würde einer Behörde nicht einmal global diese Auffassung unterstellen; es war einfach nur ein dummes, ahnungsloses Mondkälbchen. Natürlich ist sie nicht allein auf weiter Flur, aber diese Grippewelle könnte einmal ein Anlaß dafür sein, diese Anschauung zu überdenken. Die Hoffnung stirbt noch nach mir.

      Das werden wir dann sehen, wie mir und vielen, vielen anderen ALG2 und Grundsicherung erspart bleibt oder auch nicht. Solange die Fürsten tatsächlich glauben, die kleine Unpässlichkeit überwunden zu haben, wenn man wieder ein paar Autos verkaufen kann und die Flüge an die Costa Brava ungestört stattfinden, bleibt der Kern des Problems unangetastet. Wie die Welt danach aussieht… für die Jüngeren mag das ja vielleicht noch durchgehen. Ich persönlich werde dieses Jahr nicht aufholen können. Das Alter, das Alter…

      MvG,

      Das Pantoufle

  4. UT sagt:

    Juristische Metamorphose im Arbeitsvertrag

    Die Grundlage des Vertrages ist eigentlich ein Versprechen.

    Die Grundlage des Vertrages ist eigentlich ein Versprechen. Ein Versprechen ist zunächst eine individuelle, einseitige Erklärung.

    Die Grundlage des Vertrages ist eigentlich ein Versprechen. Ein Versprechen ist zunächst eine individuelle, einseitige Erklärung, in dessen sozialer Folge sich jedoch auch Fragen ergeben können.

    Die Grundlage des Vertrages ist eigentlich ein Versprechen. Ein Versprechen ist zunächst eine individuelle, einseitige Erklärung, in dessen sozialer Folge sich jedoch die Frage ergeben kann, ob dieses Versprechen mit einer Rechtswirkung ausgestattet wird, also ein Schuldverhältnis entsteht und darauf ein Vertragsprinzip begründet werden kann.

    Die Grundlage des Vertrages ist eigentlich ein Versprechen. Ein Versprechen ist zunächst eine individuelle, einseitige Erklärung, in dessen sozialer Folge sich jedoch die Frage ergeben kann, ob dieses Versprechen mit einer Rechtswirkung ausgestattet wird, also ein Vertragsprinzip entsteht und darauf ein Schuldverhältnis begründet werden kann.

    Die Grundlage des Vertrages ist eigentlich das Versprechen. Ein Versprechen ist zunächst eine individuelle, einseitige Erklärung, in dessen sozialer Folge sich jedoch die Frage ergeben kann, ob beim Versprechen eine solche Rechtswirkung eintritt, die zwingend ein Schuldverhältnis herbeigeführt.

    Die Grundlage des Vertrages ist die Anerkennung der Schuldverhältnisse.

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