Es ist ein Teufelskreis!

»Dem größten und wirtschaftlich stärksten Land Europas fehlt eine strategische Außen- und Sicherheitspolitik, in der eine gestärkte und funktionierende Bundeswehr ihren Platz findet. Weil es keine Strategie gibt, gibt es auch keine Debatten; weil es keine Debatten gibt, bleiben die Deutschen bei ihrem historisch bedingten Vorbehalt gegen alles Militärische; und weil die Deutschen Militärschläge ablehnen, gibt es keine Strategie. Es ist ein Teufelskreis.«

Ja, ein Teufelskreis, der untereinander wenig abgesprochenen Gemeinschaftsartikel von Jochen Bittner, Marc Brost, Peter Dausend, Tina Hildebrandt und Michael Thumann in der Zeit.de 1.

»Der Einsatz von Giftgas bricht das Völkerrecht; es gibt eine Schutzverpflichtung der internationalen Gemeinschaft gegenüber der Bevölkerung, die von der eigenen Regierung mit Fassbomben angegriffen wird; alle Indizien, Geheimdiensterkenntnisse und früheren und früheren Vorfälle deuten auf Assads Armee als Verursacher des Giftgasangriffs hin. […]
Nur wenig davon verfängt bei den Deutschen.«

Aus einer »Wir sind wieder wer«-Laune könnte man seitenweise weiterzitieren. Vermutungen werden als Tatsachen verkauft, eigentümliche Wahrnehmungen als Perspektive (»Und so ist es jetzt Emmanuel Macron, der die europäischen Interessen wahrnimmt, der mit dem US-Präsidenten auf Augenhöhe spricht und der als starke Stimme Europas gilt«) und einem daraus folgenden Anspruch auf bedingungslose Handlungsfreiheit. Aber: »Der Deutsche« sei eben unverbesserlich »Alles Militärische bleibt verpönt.« Was für ein vorzügliches Land!

Ganz still und leise legt der wissenschaftliche Dienst der Bundesregierung 2 den tapferen Kriegern eine Stinkbombe ins Nest

»Völkerrechtliche Repressalien (Gegenmaßnahmen in Form von militärischen Vergeltungsschlägen) gegen einen Staat sind grundsätzlich unzulässig. Dies gilt auch dann, wenn eine Regierung eine zentrale Norm des Völkerrechts verletzt hat, die einen Staat gegenüber allen anderen Mitgliedern der Staatengemeinschaft verpflichtet und an dessen Einhaltung alle Staaten ein rechtliches Interesse haben«

und kommt wenig überraschend zu dem Ergebnis, daß

»Die Verletzung einer Völkerrechtsnorm durch einen Staat (…) keinen „Blankoscheck für unilaterale Zwangsmaßnahmen“ seitens einer „Koalition der Willingen“.«

rechtfertige.

Soviel zur rechtlichen Situation, die nicht nur die Basis des Zeit.de Artikels zerlegt.

»Das heißt, wir steuern auf eine Konfrontation hin auf der Grundlage von Vermutungen. Und hier, in einer solchen Situation kann es nur darum gehen, politisch im Gespräch zu bleiben. Versuchen, die Eskalation zu verhindern und da würde ich vor allem eine Rolle der Bundeskanzlerin sehen. Die Vereinigten Staaten sind unser engster Verbündeter. Es kann nicht sein, daß wir von den Vereinigten Staaten in eine solche militärische Konfrontation mit Russland hineingezogen werden und wir im Grunde genommen darauf vertrauen müssen, daß Russland maßvoll zurückhaltend reagiert. […] Der vielgescholtene und kritisierte Putin hat es nun in der Hand ob es tatsächlich zu einem militärischen Konflikt kommt oder nicht.«

Der Putin-Troll General a.D. Harald Kujau, (ehem. Vorsitzender NATO-Militärausschusses und Generalinspekteur der Bundesluftwaffe a.D.)

Vor ein paar Tagen ging in Frankreich der Prozess gegen die »anarcho-autonome Bande Ultralinker« der »Neun von Tarnac« zu Ende 3. Diese gefährlichen Terroristen waren 2008 in einer Nacht- und Nebelaktion von französischen … Kräften unter dem Verdacht festgenommen worden, die Eisenbahn sabotiert zu haben. Als Beweisstücke stellten die Beamten »Material zum Klettern« sowie »Dokumente über den Streckenverlauf von Zügen« sicher. Allzu lange reichten Leiter und Fahrplan als Haftgrundlage freilich nicht aus – die Verdächtigen mußten bis auf den »Rädelsführer« auf freien Fuß gesetzt werden.
»Sie haben an Demonstrationen teilgenommen, sie denken nach, lesen Bücher, leben gemeinsam in einem Dorf. Sie wären untergetaucht«. Und einen Ökoladen haben sie auch betrieben.
Selbst die Polizei fand die Beweislage ein klein wenig dürftig. Der Prozess offenbarte dann die ganze Tragik der Staatsanwaltschaft. Bestochene oder erpresste Zeugenaussagen, eine korrupte ehemalige Innenministerin Michèle Alliot-Marie (die vorsichtigerweise gar nicht erst als Zeugin  zur Verhandlung erschien), gefälschte Beweise und aus der Luft gegriffene Unterstellungen. Die verzweifelte Anklage forderte angesichts dieses Desasters dann auch nur noch »symbolische Strafen«; nicht vollkommen unlogisch angesichts »symbolischer Verbrechen«.
Am 13.4.2018 wurden alle Angeklagten freigesprochen. Nach zehn Jahren.

Die Blamierten – Staatsanwaltschaft, Polizei, Geheimdienste und »Anti-Terror-Beauftragte – sind die gleichen, die Frankreich seit Jahren im Ausnahmezustand halten. Ein Fall staatlich-kriminellen Versagens und ein Klischee dafür, wer die Schlagzeilen der Boulevard-Blätter diktiert. Im Falle der »Neun von Tarnac« fragt nach zehn Jahren niemand mehr nach den Hintergründen. Man muß den Prozeß nur genügend in die Länge ziehen, dann… irgend etwas muß ja dran sein, nach der langen Zeit!
Schon jetzt wird langsam unscharf, was der Mordversuch An Sergej Skripal und seiner Tochter mit dem Syrienkrieg zu tun haben soll (nämlich gar nichts), welche Politiker wegen »erwiesener Massenvernichtungsmittel« irgendwann einen Krieg wollten oder wer das »Celler Loch« in Auftrag gab.
Muammar al-Gaddafi muß verschwinden, damit endlich Demokratie und Ordnung in Libyen Fuß fassen? Wer kam als erster auf diese schwachsinnige Idee? Warum kommt eigentlich niemand auf diesen Gedanken im Falle Donald Trump, diesem unseligen Abziehbild Wilhelms des zwoten? Jeden Tag eine Hunnenrede auf Twitter, das Streichholz am Benzinkanister.
»Menschen mit wenig Verstand können nicht entschlossen sein. Sie können in schwierigen Fällen ohne Zaudern handeln, aber dann tun sie es ohne Überlegung.« (Clausewitz)

Der Postillion

BILD-Chef Julian Reichelt und sein toxischer Fußpilz werden aller Voraussicht nach niemals für das verantwortlich gemacht werden, was sie in den Köpfen einiger Schwachsinniger gerade anrichten. Journalismus als Verschwörungstheorie.

»Wenn man zusammenfasst, was man zuletzt über Meinungsfreiheit gelernt hat, dann sieht deren perfekte Verwirklichung in etwa so aus: Alle dürfen stets alles sagen, jede Bühne steht jedem offen, ohne Redaktion, Moderation. Egal, wie grässlich oder töricht, niemand darf darauf reagieren oder es kritisieren, ja, Meinungen dürfen sich nicht einmal aufeinander beziehen, da das wiederum die Meinungsfreiheit beschränkte. Danach ist donnernder Applaus vorgeschrieben – man applaudiert ja nicht der Meinung, sondern dem erhebenden Faktum, in einem Land mit Meinungsfreiheit zu leben. Wer das nicht akzeptiert, macht die Radikalen stark und ist selbst ein Radikaler.«

Leo Fischer

Und das Wort zum Sonntag gehört der Kriegsministerin von der Leyen. Aus der Rubrik »Feindbilder schaffen ohne Waffen«: »Der Kreml braucht Feindbilder, die freien Gesellschaften des Westens nicht.«

1 Außenpolitik, Strategie, Verantwortung, Deutschland

2 Wissenschaftlicher Dienst der Bundesregierung

3 Zwischen Revolution und Fiktion

Livestream vom revolutionären Parteitag der SPD

Kandidatin Simone Lange darf auch mal. Wer hat ihr eigentlich nicht gesagt, daß man dieses rote Kleid nicht vor der Kamera tragen darf. Es chargiert zwischen Bordeaux und schwarz und die Kandidatin pixelt entsetzlich. Der Schwenk ins Publikum zeigt Gesichter, auf denen in großen Lettern steht »bitte aufhören!« Das liegt nicht am Kleid, sondern dem mitreißenden Redetalent der Klassensprecherin mit der Quiekestimme. Oh my… das war sie also, die Flensburger Alternative zur Nahles!
So wird das nix!
Es ist ja gar nicht so verkehrt was sie da von sich gibt.

Aber

nicht mit diesen spannenden

Sätzen

und Betonungen die

Lust auf mehr

machen

»Liebe Parteigenossinen, liebe Parteigenossen, lieber Martin, liebe Martina…« Nein, das ist leider nicht zum aushalten! »Mich zu wählen bedeutet Mut!« Ja, aber anders, als Du das jetzt gemeint hast. Diese Stimme ist der Versuch, mit einer elektrischen Stichsäge ein Loch in Alublech zu hämmern.

Jetzt fängt die Nahles an. »Meine Mami sitzt heute auch im Publikum. Hallo Mami!« Nein, kein Witz und genau das ist es, was die Genossen hören wollen. Entspannte Gesichter nach der Gegenkandidatin. Lieber Andreas Gekeife als Simones sägendes Geplätscher; das ist man gewohnt.

Abbruch der Veranstaltung.
Ich ertrage es nicht länger. Andrea Nahles wird gewählt. Gleich zweimal. Die erste und die letzte Frau an der Spitze dieser Organisation, weil es die SPD danach nicht mehr geben wird.
»Nächste Legislatur schaffen wir nämlich das Recht auf Weiterbildung. Das ist das Mindeste, was die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinen von der digitalisierung und digitalisiererinen von uns…« keift es zum Abschied aus dem Lautsprecher. Vorbei, vorbei!

Tut mir ja leid! Gerne hätte ich den Lesern der Schrottpresse einen Überblick über die Höhepunkte dieser Veranstaltung gegeben. Aber das übersteigt Menschenkraft. So ein absurder Affenzirkus.

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9 Kommentare zu Es ist ein Teufelskreis!

  1. Stony sagt:

    Chrecklich

    Chmerzhaft

    (den beiden zu lauchen)

    Hat die Andrea chon immer so gechulzt und mir ist das nur nie..?
    Der Simone ihr überbetontes Unterstreichen – Fingernägel auf Schiefertafel (Nix gegen Dünnblech bearbeiten, paßt auch sehr gut!) – ist … im Verhörraum sicher nützlich.

    So, ich geb‘ mir jetzt die volle Dröhnung ASMR – man kann sich ja nicht alles wegsaufen. Schönen Sonntach noch!

    • Pantoufle sagt:

      Moin Stony

      Menschenrechtswidrige Verhörmethoden – genau, irgend so etwas! Miss 66,35% hat es während meinem Mittachschlafes gechafft. Was die anderen 33,65% wohl gewählt haben?

      Irgendwo habe ich auch schon was von einem »Team Nahles« gelesen, von »Jeheeetzt geht lohooos!« und »Wir schaffen das!«
      Dafür, daß die SMS »Specialdemokraten« nur noch zu 18% aus dem Wasser ragt, war der Parteitag erstaunlich ruhig und gelassen. Vor allem Olaf Scholz wie auch einige andere Redner hinterließen erfolgreich den Eindruck, die Tagesschau die letzten 10 Jahre immer erst zum Sportteil eingeschaltet zu haben. Diese Klientel hat jetzt die richtigen Vorsitzende gewählt.
      Bis zum Hals im Sumpf und alles, was ihnen dazu einfällt, ist »Meine Mutter ist heute hier. Hallo Mama. Auch Du hast damals sicher nicht gedacht, dass ich hier heute stehen würde. Dass ich das heute tun darf, verdanke ich meinen Eltern.«

  2. Pjotr56 sagt:

    Moin Pantoufle,
    danke für den ersten Teil deines Artikels, dem ich komplett zustimme.

    Auch zum xPD-Parteitag bin ich in der Causa Nahles vollkommen auf deiner Linie. Nach 1 Minute ihrer Rede musste ich wg. akutem Brechreiz abbrechen (schönes Wortspiel).

    Nachdem ich mir die Rede von Simone Lange angesehen/-gehört habe stimme ich dir zu „Es ist ja gar nicht so verkehrt was sie da von sich gibt.“

    Aber ihre Stimme, genauer „Redetalent der Klassensprecherin mit der Quiekestimme“ als Argument für einen Veriss ihres Auftritts anzuführen, geht mir dann doch zu weit!
    Erstmal finde ich es äußerst respektabel, dass Lange überhaupt so couragiert ist, sich in dieses von den Seeheimern und Netzwerkern dominierte Berliner Haifischbecken mit der hauptamtlichen Bademeisterin Nahles zu begeben.
    „Der Schwenk ins Publikum zeigt Gesichter, auf denen in großen Lettern steht »bitte aufhören!«“, weil da überwiegend Leute sitzen, die sich auf allen Ebenen der Kommunal,-Landes- und Bundespolitik über das Ticket xPD-Mitglied die Plätze an den Trögen bzw. ihre Jobs sichern – Opportunisten halt und wenn man denen in die Fragmente ihrer Gewissen redet gucken die mehr oder weniger blöd aus der Wäsche.
    Deshalb wird die Partei auch nicht so schnell untergehen. Auch mit 10% +/-x geht da noch was als Mehrheitsbeschaffer für die xDU.

    Vielleicht hättest du als Profi aus der Showbiz-Technik am Mischpult in Wiesbaden ja mehr aus Langes Stimme heraus geholt 😉
    Den Rat, kein rotes Kleid zu tragen, hättest du dir vielleicht verkneifen sollen, denn irgendwas an der xPD sollte schon noch rot sein im Zeitalter des Polit-Showbusiness, wo Corbyn neulich einen fulminanten Auftritt in weiß/blau hatte:
    https://www.youtube.com/watch?v=UVGFi8balOM

  3. Pantoufle sagt:

    Moin, Pjotr56

    OK: Den Tadel über Simone Lange muß ich einstecken. Da hast Du vollkommen recht. Zu meiner Rechtfertigung möchte ich als Veranstaltungs-Profi allerdings folgendes hinzufügen: Ich habe ihre Stimme in Interviews anders gehört. Dort war das alles in allem in Ordnung. Intonation, Stimmlage, Argumentation.
    Nun gehört zu einem Sprecher (irgend jemand, der sich öffentlich zu irgend einer Gelegenheit äußert) aber auch ein gewisses Training. Das beginnt mit dem Satzbau, einer inneren Logik des Vortrags und – damit kommen wir zu dem von mir kritisierten Punkt – zu einer für den Zuhörer stressfreien Artikulation. Nun ist das so eine Sache, wenn man selber im Stress ist: Die Stimme wird höher, gepresster, man vergisst zu atmen und die Konzentration auf den vergefassten Text nimmt rapide ab. Das sind echte Anfängerfehler. Die sind mit drei, vier Stunden professionellem Training zu bewältigen. Das gehört seit der Antike einfach dazu, wenn man sich in eine solche Situation begibt. Von den griechischen Vorbildern bis in die Gegenwart – Reden halten ist eine Kunst! Nur weil ich etwas zu sagen habe, interessiert das noch lange keinen. Das ist eine falsche Vorstellung des Internetzeitalters! Um das hinzuzufügen: Ein guter Redner braucht Jahre dafür – Reden halten ist eine Kunst! KUNST!

    Sie hat ihre Hausaufgaben schlicht nicht gemacht. Sie hat sich während ihrer Rede selber gehetzt, wurde von ihrer eigenen Betroffenheit übermannt und hat nie den Punkt gefunden, jemanden persönlich anzusprechen. Dazu fixierst Du einen aus dem Publikum, redest scheinbar nur zu ihm und zu niemandem anderen. Das hat einen verblüffenden Effekt: Jeder außenstehende Zuschauer fühlt sich dadurch angesprochen.
    Nahles debiles »Hallo Mami« ist so ein Punkt: In nullkommanix hast Du alle Mamis in der Tasche! Es ist ein polemisches Talent, daß die Zuhörer fesselt. »Ich ein Berliner!«
    Dieses Talent war bei Simone Lange nicht im Ansatz erkennbar.

    »Aber es gibt Gebiete, auf denen man wissenschaftlich nicht weiterkommt. Zum Beispiel in der Politik oder im Rechtswesen. Da haben wir es eben mit schwerer einschätzbaren Tatsachen zu tun. Und da braucht man nun etwas Unterstützendes. Und das wird von der Redekunst eben geboten. Von einer Redekunst, die ein Publikum überreden will. Also es geht immer ums Überreden. Und man sollte sich darunter nichts Negatives vorstellen, sondern eher vorstellen, dass es um ein Manko geht. Da, wo wir nicht beweisen können, aber trotzdem weiterkommen wollen, da greifen wir zum Überreden.«

    Karl-Heinz Göttert, emeritierter Professor für Germanistik

    Es ist das, was ich bei den Grünen immer abgrundtief gehaßt habe. Diese Betroffenheit, die dich über jede Teppichkante stolpern läßt. Das Hinunterbeten von allen Übeln dieser Welt in einem Satzbau, das dem Zuhörer die passende Stellung von Punkt und Komma überläßt. Das willenlose, wenn auch weltanschaulich durchaus korrekte Gegreine, was durch eine halbgeschlossene Tür klingt wie die Nachbarin, die sich über eine nicht gefegte Treppe echauffiert.
    Das laste ich ihr an.

    Corbyn über eines der geilsten PA-Systeme der Weltgeschichte: Martin-Audio MLA!

    https://www.youtube.com/watch?v=8TlkN-dcDCk

  4. L´Andratté sagt:

    Kurz zwischendurch diese lästigen, aber vllt. dennoch nicht nutzlosen Worte:
    ich lieb diese Zeitung die erscheint wann sie will
    an vielen Tagen ist sie ganz einfach still
    hat sie dann doch einmal etwas zu sagen
    geht´s dem Stumpfsinn mit Macht an den Kragen
    (;
    Mit besten Grüßen

  5. pentimento sagt:

    Moin Pantoufle,
    Simone Lange tat mir herzlich leid, weil sie völlig ungeschützt in der Arena erschien. Sie war einfach schlecht beraten. Maggi Thatcher hat damals ein wochenlanges Training absolvieren müssen, um ihre quäkende, keifende Krämerstimme ablegen zu können. Sie wurde von Experten auf den Ton der englischen Upperclass regelrecht getrimmt. Stiff upper lip voice und so. „It has to come out of the back of your head“. Danach sprach sie eine Oktave tiefer, immer extrem langsam und wie einstudiert. Auch unserer Kriegsministerin hört man das Training an. „Sprich leise, dann hört man Dir zu“. Lügen kommen ihr dagegen leicht von den Lippen ebenso wie Projektionen.

    Simone hätte gegen die in jeder Beziehung einnehmende, populistische Pippi Nahles ohnehin keine Chance gehabt. Mit dem Hallo-Mutti-Trick hatte die schon gewonnen. Die geborene Demagogin.

    Was den Teufelskreis betrifft, da hast Du wohl recht. Da kann einem schwindlig werden.

  6. Fluchtwagenfahrer sagt:

    Moin Pantoufle,
    du hattest mich schon mit dem Eingangsbild („Rückwärtsessen“), aber alles was ich so von unseren Geisteseliten (Medien) und gewählten VOLKSVERTRETER so gehört und gelesen habe, hinsichtlich des Bomben`s der Guten™ schlug dem Fass den Boden aus. Bezüglich der Verfolgung von diversen Gefährdern, (dazu zähle ich die meisten Medien/-Politakteure) sei auch ein Blick in das StGB § 130 ff
    empfehlenswert. Stichwort Hetzte, Anstiftung zur Straftat etc.
    Aber wie so oft wo kein Kläger da kein .., ach lassen wir das.
    „staatlich-kriminellen Versagens“ da kau ich noch, habe mal welche bei xxxx gefragt ob der Schimmel an Bord ein Bug oder ein Feature sei und was denn ein U-Boot ohne Schimmel so kostet. kennst du das Tim Taylor Geräusch.
    http://t1p.de/7cld
    Ich verorte kriminelles Versagen so, Banküberfall, Fluchtwagen Panda mit Spritanzeige unterhalb Reserve.
    Zur Fr. Lange ausm Dorf eins weiter, nun ja du hast schon recht, aber der Tag hat ebenmal nur 24 h und wenn ich klinkenputzen muss, Tafeln aufstellen, Geld erbitten usw. usw. bleibt einem nur noch wenig Zeit für ein Medientraining. Sie war
    immer noch besser als die BPK und sonstige Absonderungen aus dem zerebralen Enddarm der Gewählten. Siehste soweit sind wir schon. Ich sach ja, schlimmer geht immer.
    Einen hätten wir dann noch „die Stinkbombe ins Nest“ des WD ist zumindest weichgespült. Ob die Schnupfeninhaber ihn überhaupt wahrnehmen, den Geruch? So von wegen Blase (Filter)
    Nomen est omen, verstehssst?

    p.s. am WE sind wieder einige vom Bock abgestiegen um aufzusteigen.
    Peter Lustig würde sagen: Liebe Kinder, das bitte nicht nachmachen.

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