Einmal werden wir noch wach

Jetzt also doch: Wie Mechthild so richtig bemerkt, beginnen die Zwanziger Jahre morgen! Das kann ja lustig werden.

Zu früh gefreut – bei der Namensähnlichkeit enden die Vergleiche auch schon. Und auch nein: die Zwanziger waren nicht wie Babylon Berlin! Vergleiche sind Zeitverschwendung; leider. Sonst könnte man noch auf die Idee kommen, die Welt wäre ärmer geworden.

Also die letzte Gelegenheit, einen halb interessierten Blick auf die Welt Anfang der Zwanziger Jahre des 21. Jahrhunderts zu werfen – Steine würden es auch tun.

Finger weg von meiner Pfanne! Von Marvin Ku auf Spiegel Online.
»Und plötzlich greift sie nach dem Kochlöffel. Rührt im Topf. Meinem Topf. Einmal, zweimal. Tunkt den Löffel in den Topf, tunkt den Finger auf den Löffel, leckt den Finger ab, leckt den Löffel ab. Sie grübelt. Schaut nach dem Salz. Streut. Einmal, zweimal. Schaut mich an. Stille. »Oh, du hast schon gesalzen?««
Wer kennt das nicht? Ich zum Beispiel. In der Küche ist Schluß mit Demokratie und Gleichheit. Wer kocht, hat recht und es gibt nichts schlimmeres als fremde Finger im Gewürzregal. Überhaupt fremde Finger! Seit Weihnachten steht ein neuer Messerschärfer in der Küche. Damit bekommt man jede noch so marode Klinge in Richtung türkisches Rasiermesser. Tückisches Rasiermesser.
»Natürlich gibt es Menschen, die jetzt aufschreien: Der spinnt doch, zusammen kochen ist doch voll schöhööön. «
Nein, das ist es eben nicht – Widerspruch sinnlos. Das ist so ähnlich wie zusammen in der Dunkelkammer: Man muß sich schon sehr, sehr liebhaben, sonst gibt das Leichen.
Ein sehr lesenswerter Artikel, mir aus dem vollen Herzen gesprochen und als Gruß an alle, die heute Abend nur für sich selber in der Küche stehen.

Breaking News! Der Papst hat Rückenschmerzen und wird deswegen nicht die Neujahrsmesse performen. Hmmm…

Auch Neuigkeiten zum Brechen: In der Hauspostille des hygienischen Widerstands schreibt jetzt neben Anselm Lenz und anderen Hochleistungsdemokraten auch Jürgen Elsässer. Meinen herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle! (mal sehen, wie sie das wieder erklären wollen)
»Der Sars-Cov-2-Virus (Corona) existiert. Er ist auch nicht völlig ungefährlich. Corona ist jedoch nicht oder nicht wesentlich bedrohlicher als andere Grippeinfektwellen, wie sie zu jedem Jahreswechsel auf der Nordhalbkugel stattfinden«
Immerhin gibt es das Virus jetzt – das lasen wir bereits anders.
Was gibt’s dort noch? Donald Trump hat die Präsidentschaftswahlen doch gewonnen.
»Der Businessplan der EU und Deutschlands steht fest – ein Joint Venture mit China und mit dem Iran unter Führung der Biden-Administration. In diesem Sinne sollte es nicht Wunder nehmen, dass China, Deutschland und der Iran an dem US-Regierungsputsch beteiligt sind.«
Leise rieselt der Schnee…

Lewis Hamilton ist zum Ritter geschlagen worden. Ab jetzt Sir Lewis. Find ich gut. Da gibt es Schlimmere. Und dafür, daß die Formel 1 nicht spannender als ein Aquarium ohne Fische ist, kann er schließlich nichts.

Was das neue Jahr wohl außer guten Vorsätzen bringen wird? Andy Scheuer ist eine chinesische Geheimwaffe. Jens Spahn (der VW K70 unter den Politikern) auch und deswegen wird er Kanzlerkandidat. Vorausgesetzt, die amtierende Dauerkanzlerin läßt sich nicht noch zu einer weiteren Amtszeit überreden. Schlimmer als die drohenden Alternativen wäre das auch nicht. Es geht immer schlimmer. Ich sage nur: Baerbock und Habeck – Kurs aufs Kanzleramt? Es geht sogar noch viel schlimmer.
Das Schöne an politischen Vorhersagen ist ja, daß sie nie eintreffen. Das ist so wie Analysen von Nicky Lauda.
Deswegen mache ich mal Schluß, nicht allerdings, ohne mich bei den Mitbloggern zu bedanken, ohne die das Leben deutlich ärmer wäre. Annika, Tikerscherk, Flatter, Mechthild, Stefan R., Max und die, die ich jetzt vergessen habe.
Meine besonderen Gedanken gehen an Oblomov, den Fluchtwagenfahrer und Siewurdengelesen, denen ich noch nicht zurückgeschrieben habe, obwohl das mehr als nötig gewesen wäre. Es ist wie der Rest des vergangenen Jahres -man igelt sich ein und hofft, daß niemand an der Türe klingelt. KleinesTeilchen, R@iner, GrooveX, Ex-Vermieter, schwarzes Einhorn und die erstaunlich vielen anderen, die dieses Blog lesen. Ich gelobe eventuell über Besserung nachzudenken,ob ich nicht wieder mehr schreiben sollte.
Macht Euch was leckeres zum essen (alleine) und trinkt ordentlich dazu! So jung sehen wir uns nicht wieder.
Ein frohes neues Jahr mit dem Schuß Normalität, den wir alle uns verdient haben.
Liebe Grüße,
Euer Pantoufle

Mein letzter Gedanke soll dem Tantchen vom Arbeitsamt gelten: Möge Dir Deine Naivität und das selbstgehäkelte Weltbild erhalten bleiben. Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr.(Matthaeus 5:3-10) Da muß sich Boeing aber warm anziehen!

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

42 Antworten zu Einmal werden wir noch wach

  1. Evi Denz-Basiert sagt:

    apropos Mechthild: Ich schreibe mal aus der “sicheren Deckung der Anonymität” und möchte Dich darauf aufmerksam machen, dass sich bei Mechthild ein Virus namens Andre H. eingenistet hat. Hast Du aber sicher selbst schon bemerkt. (Einfach gar nicht ignorieren.)

    • Pantoufle sagt:

      Moin Altautonomer

      »ein Virus namens Andre H.«
      Nein, ist mir nicht entgangen. Nun ist die Einstellung des Spamfilters die persönliche Sache eines jeden Bloggers – kann ja sein, daß Google in diesem Falle unüberwindliche Hürden in den Weg legt.
      Und dann sollte man auch etwas differenzieren, was man für ärgerlicher hält: Wenn ich mir den kriminellen und hirnerweichenden Schwachsinn ansehe, den Epikur heute Morgen wieder verbreitet, stellt sich für mich schon die Frage, was unerträglicher ist. Jemand, der brennende Leichen für Nestwärme hält oder oder jemand, der wider besseren Wissens seine Posse von Rückzugsgefecht in dieser epischen Breite publiziert.

  2. R@iner sagt:

    Mein Vermieter schrieb mir die Tage: “Das Neue kann nur besser werden.”
    Die Erfahrung sagt mir: Abwarten!

    Bleibt gesund!

    • Pantoufle sagt:

      Moin R@iner

      Bleib selber gesund!
      Ich habe gestern Besuch von einer Krankenschwester gehabt. Mit ihrem kleinen Balg auf dem Arm, der fröhlich krähend Kekse vom Tisch stibitzte. Frau Mama berichtete derweil davon, wieviel Corona-Patienten sie hätten und wieviele vom Personal sich bereits angesteckt haben. Sie selber wäre ja gestern noch negativ getestet worden und vor 3 Tagen auch. Wie alt ist die junge Dame? 23,24… irgend sowas um den Dreh und richtige Angst in den Augen. Bleiben sie gesund.

  3. DasKleineTeilchen sagt:

    “Gruß an alle, die heute Abend nur für sich selber in der Küche stehen”

    danke! drück!

  4. oblomow sagt:

    Zum jahreswechsel, es muss ja nicht immer der 90. Geburtstag sein: der eine oder andere hier erinnert sich vielleicht noch an das Aktuelle Sportstudio mit Hajo Friedrichs und besonders, so wie ich, an diese sendung mit dem passenden gast Günter Netzer – viel vergnügen, und da mit rutschen ja nicht mehr viel ist, stolpert gut rein, der Alkohol wird’s richten – prost.

    • Pantoufle sagt:

      Moin Oblomow

      Ich schließe mich einem Kommentator des Youtube-Beitrages an: classic german television – nobody gets out alive.
      Ich erinnere mich, warum ich immer einen großen Bogen um die Sportschau machte.

  5. GrooveX sagt:

    oh, danke für die gedanken…
    ich hab’s schon hinter mir, das einsame küchenabenteuer – aber mit whatsapp und allem, was dazu gehört. man kann sich so einsam machen wie nur irgend möglich, irgendwer findet immer deinen draht, und das war’s dann mit dem küchenglück allein.

    komm(t) gut und ohne dicken schädel ins neue!

    • Pantoufle sagt:

      Moin GrooveX

      Hat alles geklappt! Die Töchter hatten Küchen-Arbeitsteilung: Tochter II hatte die guten Tips und Tochter I die Arbeit. Deswegen ist es auch sehr gut geworden. Daß sich Frau Mama temporär einmischte, hat dann auch fast gar nicht gestört. Nur das Gesicht von Tochter I war eine sehr schöne Bestätigung zu dem im Text verlinkten Artikel.

      Angekommen ja – von den Kindern habe ich erst eines gesehen und meine Rieslingvorräte sind »Riesling down« genau wie der Grappa.

  6. Die neue staffel von Babylon Berlin habe ich mir vor etlichen wochen runtergeladen. Mir war aber tatsächlich bisher nicht langweilig genug, mir das anzugucken.

    Ich wünsche eine schönen Sylvesterabend und einen juten rutsch!

    • DasKleineTeilchen sagt:

      kann man gucken; ist bischen zerfaserter als die letzten staffeln…kinda…edgar wallace mit “psychologischem” endtwist, eingerahmt in nazi-fascho-deep-state-plot. pretty weird.

    • Pantoufle sagt:

      Moin Mechthild

      Vielen Dank (hatten wir!) und Dir ein lustiges, neues Jahr!
      Wenn die ganzen Kinder und der zukünftige Schwager unter einem Dach leben, ist das schon mal eine Fetenmannschaft – Mengenbegrenzung von Zusammenrottungen hin oder her.
      Bei Babylon Berlin habe ich das Problem, daß einige meiner Kinder das für »die Zwanziger Jahre« halten. Da muß man dann schon mal entgegensteuern. Vor allem gegen die urdeutsche Ansicht, daß die Dinge so sind wie sie sind, weil natürlich nur in Deutschland dieses und jenes passierte. Das »Ausland« gibt es erst dann, wenn es im Rheinland einmarschiert oder wenn ein Krieg ohne eigenes Zutun verloren wird.

      Es war trotzdem ein herrlicher Abend ohne Knallerei – die Nachbarin mußte nicht die ganze Nacht im Pferdestall verbringen und ich den Hund beruhigen.

      • Moinsen,

        für mich ist es nicht ungewöhnlich, an Sylvester zu hause zu bleiben. Normalerweise kommen jedoch leute zum feiern und feuerwerk gucken vorbei. Es war befremdend, mitternachts Krimsektschlürfend auf dem balkon zu stehen – und unten auf der straße kein feuerwerkendes feiervolk, das einem fröhlich zuprostet, sondern eine bullenhorde. Was das feuerwerk betrifft, bin ich für einen kompromiß: das, was lärm macht verbieten, das buntige, das schön anzusehen ist, erlauben.

        Schau Dir doch mal gemeinsam mit Deinen kindern den film »Mutter Krausens Fahrt ins Glück« an, den gibts derzeit auch bei youtube. Das ist ein stummfilm von 1929, der das leben der arbeiter auf dem Wedding zeigt. Der film ist ein bißchen traurig, bildet jedoch ab, wie die leute vor ca. 90 jahren gelebt haben.

        • Pantoufle sagt:

          Hi Mechthild

          Habe ich den Hinweis eigentlich von Dir? »Berlin – Die Sinfonie der Großstadt«. Das ist für mich immer noch eine Referenz.
          Das mit den Kindern ist immer das Problem, einen Zusammenhang mit ihrer eigenen Existenz herzustellen. Da kommt man mit Nosferatu oder dem Cabinet des Dr.Caligari gelegentlich weiter (eingekuschelt in die Profi-Kuscheldecke gruseln!)

          Letzte Jahr habe ich Silvester in Berlin alleine in einem Hotelzimmer verbracht. Mit kleinem Spaziergang und Bier von der Tanke. Das war ja auch ganz nett. Nur die Artillerieangriffe von links und rechts und oben und unten haben doch etwas genervt.

  7. Frau Lehmann sagt:

    “mit dem Schuß Normalität”

    Ach ja, aber bitte nicht ganz und gar die Normalität, die uns als solche vor der “größten Herausforderung seit dem II. Weltkrieg” verkauft wurde. Aber da hält sich meine Hoffnung tatsächlich in Grenzen.
    Ich stellte mir das Kochen zu zweit allerdings ganz nett vor, wenn die Aufgaben klar verteilt würden und meine Küche nicht so winzig wäre. Aber das Essen nicht alleine wäre dann wohl noch netter.

    Möge das neue Jahr jedem etwas Schönes bringen. Kommt gut rein.

    • Pantoufle sagt:

      Moin Frau Lehmann

      Solltest Du jemals Zeit und Gelegenheit haben, ein maritimes Museum zu besuchen, sieh Dir mal die »Küchen« auf Schiffen an, speziell die auf U-Booten. In Bremerhaven liegt ein Typ XXI, das ist in dieser Beziehung sehr aufschlußreich. Auf ca 1.5m² wurde da für knapp 60 Sailors gekocht. Die Aufgaben waren da auch ganz klar verteilt: Wenn jemand unbedingt mitkochen wollte, gabs eben nichts zu essen (»die größte Herausforderung im zweiten Weltkrieg«).
      »Aber das Essen nicht alleine wäre dann wohl noch netter.«
      Meine liebevollen Gedanken an all jene, die alleine gegessen haben.

      • Frau Lehmann sagt:

        Hallo, Pantoufle,

        Naja, ganz alleine war ich ja nicht. Aber Hunde gehören nun mal nicht an einen Tisch mit Menschenessen.

        Also danke und liebevolle Grüße zurück. Ich wünsche dir die Normalität, die du zum Überleben, aber besser noch Leben brauchst. Alles Gute.

  8. Stony sagt:

    Besseres Neues @all, wünsche gut gerutscht zu sein.

    [@oblomow: mich nicht satthören zu können hatte ich länger nicht, danke dafür!]

  9. Schwarzes_Einhorn sagt:

    “Möge das neue Jahr jedem etwas Schönes bringen.”

    Ich glaube, das kann ich bedenkenlos unterschreiben.

    Neujahrsnacht
    Diese Nacht ist ein Fluß.
    Mein Bett ist ein Kahn.
    Vom alten Jahr stoße ich ab.
    Am neuen lege ich an.
    Morgen spring ich an Land.
    Dies Land, was ist’s für ein Ort?
    Es ist keiner, der’s weiß.
    Keiner war vor mir dort.
    (Josef Guggenmos)

  10. Siewurdengelesen sagt:

    Gesundes Neues!!!

    Der hier hat auch so seine Probleme mit dem Murks Deiner Berufswelt und spricht sie treffend an!

    Trotzdem – wo alle sind, will ich nicht sein

    😉

    • Frau Lehmann sagt:

      Hallo, Siewurdengelesen,

      Falkenberg kannte ich gar nicht. Darum vielen Dank, dass du ihn hier verlinkt hast.
      So schöne poetische und kluge Texte, mal kraftvoll, mal leise.
      Schön, wenn das neue Jahr, von dem ich nicht allzu viel Gutes erwarte, so anfängt, man etwas Neues und so Schönes kennenlernt.

      Danke und liebe Grüße.

      • Siewurdengelesen sagt:

        Der Dank ist bei mir, wenn es ankommt.

        Ein “Star” meiner Jugend, obwohl ich sonst eher die härtere Schiene mag. Ralf Schmidt war einst Sänger von Stern Meissen, hat dann als IC parallel eine Solo-Laufbahn begonnen und ist über IC Falkenberg zu Falkenberg geworden. Für meine Begriffe ist er nicht nur reifer, sondern auch bewusster geworden. Einer der seine Ursprünge nicht vergessen hat, über alle berechtigte Kritik aus DDR-Zeiten dennoch nicht die Mängel des Jetzigen ausblendet wie manch andere.

        So nebenbei ist er sich nicht zu fein, auch auf kleiner Bühne aufzutreten und kommt unplugged sogar besser an als mit “vollem Programm”. Einer der raren Menschen, die über die Zeiten das Denken nicht verlernt haben…

    • Pantoufle sagt:

      »Größtes Unverständnis löst in mir die anhaltende Ignoranz der Politik aus, die versucht den Leuten weis zu machen, dass den Soloselbständigen in diesem Land geholfen wird.«
      Ja,was soll man da noch ergänzen?
      Außer den Akten der Solidarität, die ich auch erfahren habe. »Danke« ist ein erheblich zu schwaches Wort dafür. Wenn dieser ganze Affenzirkus einmal vorbei ist, muß ich dringend eine Handvoll meiner Kommentatoren besuchen, die meine Seele gerettet haben. Der Mensch lebt eben nicht vom Brot alleine – da ist noch Rock`n`Roll, ungesetzlich hohe Lautstärke, Ströme von Bier, tagelange Fahrten auf der Yamaha, Schweiß, aneinanderlehnen, sich gegenseitig helfen, wenn die Rampe zu steil ist oder irgend eine Analogleitung streikt.

      Ja, der Falkenberg ist gut. Den kannte ich genau wie Frau Lehmann auch nicht. Im Moment ist mir aber lauter. Der Plan ist jetzt, so schnell wie möglich die Hochtöner zu renovieren, damit ich »Tom Sawyer« von Rush in annähernder Originallautstärke hören kann, in Gedenken an das mit weitem Abstand teuersten Abendessen aller Zeiten (Mailand) und Neil Peard, der im Januar an einem Gehirntumor starb.
      Jedenfalls muß es laut sein, sehr laut.

      • Siewurdengelesen sagt:

        “Im Moment ist mir aber lauter.”

        Dann nimm Saltatio Mortis mit “Brot und Spiele” fortfolgend! Deren Alben und Themen haben sich ebenfalls schwer gesteigert.

        Die sind in ihrem Genre jedenfalls auch eine Institution für sich. Scheiss Waaaaaaaaaaaaaaaaaacken – grrrrrr;-)

  11. dergl sagt:

    Auch dir (und deiner Familie und dem Hund) alles Gute fürs neue Jahr!

    Ich lese noch mit und das gerne, bin aber nicht mehr aktiv bloggend.

  12. R@iner sagt:

    Irgendwann bin ich über das hier gestolpert: Madrugada-Industrial Silence [Full Album]

    Kann man wohl auch etwas lauter hören.

  13. DasKleineTeilchen sagt:

    bin ich eigentlich der einzige hier, der sich solche klassiker rauf- und runter anhört? hoffe nich.

    • R@iner sagt:

      Nee, biste nich. Die 60er und 70er kenne ich größtenteils. Die Frage ist aber, was kommt jetzt?
      Warum gibt es bei uns keine “Tiny Desk Concerts“? Oder das, was “KEXP-Radio” seit Jahren macht?
      Habe heute einige Auswertungen aus GB gelesen, die die mutierte Version des Virus angehen. Ich würde sagen: Große Scheiße!
      Am Ende müssen wir leider doch das Geld abschaffen. 🙂

    • R@iner sagt:

      Guck dir z.B. das mal bitte an: Tash Sultana: Tiny Desk Concert

      Ich war die letzten Jahre öfter auf Veranstaltungen, wie sie in Argentinien üblich sind. Offene Konzerte für Jedermann/frau. Wer Lust hat, kann auch etwas beitragen.
      Das vermisse ich hier. Es gibt saugute Leute, die kaum jemand kennt.
      Und seitdem Dietmar Hopp die SAP-Arena in Mannheim gebaut hat, sind Konzerte von Santana, Deep Purple oder sonstigen Altbekannten für mich gestorben. Früher 22,50 DM Eintritt, jetzt 90, 100, 120 Euro. Fickt euch, ihr Arschlöcher.
      Southside, Bizarre…Steckt euch die Kohle in eure Ärsche. Aber nicht mehr meine.

      • Pantoufle sagt:

        Tash Sultana… ich erinnere mich schwach. 2017 im Paladium. Im Paladium war ich immer gerne. Nette Crew und sehr gutes Catering, wenig Stauraum für Leergut direkt an der Bühne. Was du dort nicht unterbringst, verschwindet meilenweise entfernt in einer Nebenhöhle. Wenn du das nicht ordentlich organisierst, kann sich der Loadout sehr ziehen, mäßige Akustik.

    • R@iner sagt:

      Falls meine Message nicht rüberkam:

      @Pantoufle: Bau deine Scheune um und hol dir die Künstler ins Haus!

    • DasKleineTeilchen sagt:

      eigentlich der einzige hier

      (goddamit! da war se wieder, meine verdeckte selbstgerechtigkeit. schulligung.)

      edith/

      Bau deine Scheune um und hol dir die Künstler ins Haus!

      sommerfest! vielleicht kann ich die fizzis überreden, ihre auflösung wieder zu nichtigen. und vielleicht bekomm ichs auchmal hin, das konzert im schokoladen 2018, daß ich mitgefilmt habe, mal online zu stellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.