Der neuer Pressesprecher der AfD

Bundesarchiv, Bild 183-2005-0621-500 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de,

Wenn ein Kinderschänder schon ein kleines bisschen sympathischer als ein Springer-Journalist wirkt… dann hat Mathias Döpfner einen Artikel geschrieben.

Der Vorstandsvorsitzenden von Axel Springer SE und Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger jongliert einen weltmeisterlichen Artikel in seiner Hauspostille »Welt Online« über die erneuten rechten Morde in Halle.

Ich gestehe, daß ich ernsthafte Schwierigkeiten habe, diesen Auswurf auch nur Ansatzweise zu kommentieren. Wenn einen der Ekel peitscht und man glaubt es könne nicht schlimmer kommen, dann kommt die Springerpresse.
Also, Herr Mathias Hugenberg Döpfner: Nur so ein paar Dinge die besonders in die Eingeweide stechen

Wenn jemand verhaftet wird (ein sogenannter Verdächtiger), dann wird in der Presse nicht sein vollständiger Name genannt. Auch nicht von Ihnen. Das mag ihnen eigenartig vorkommen, ist aber so. Sie werden das zu schätzen wissen, wenn die Büttel Mathias D. eines hoffentlich nicht allzufernen Tages wegen Volksverhetzung aus dem Verkehr ziehen. Wir wissen dann schon wer gemeint ist.

»Halle steht für die Entfesselung rassistischer Gewalt
Nein, das steht es nicht. Die Juden sind keine Rasse, sondern ein Volk. Das mögen Sie anders gelernt haben, es ist aber trotzdem falsch; wenn auch bezeichnend.

»Deutschlands Politik- und Medieneliten schlafen den Schlaf der Selbstgerechten und träumen den Wunschtraum der Political Correctness.«
Wer wollte Döpfner da widersprechen? Damit kennt er sich aus – da ist er Chef. Das Fehlen der Vokabel »Lügenpresse« wird hier zwar bedauernd vermisst, aber sei´s drum.
Kein Wort über Henriette Reker, Walter Lübcke, geschweige denn der anderen ca 200 rechtsmotivierten Morde seit 1990. Nicht einmal Bedauern gegenüber den Opfern seiner eigenen Kaste.

Wer war denn jetzt schuld an dem Verbrechen? Döpfner ist Chef der Springer-Presse – also waren es: Die Ausländer!
In Limburg ein paar Autos gerammt, HSV-Spieler Bakery Jatta, die kölner Silvesternacht, die Kuwait Airways und natürlich der linksradikale Antisemitismus.
Der besorgte Bürger ist darob dermaßen verwirrt – der kann ja gar nicht mehr anders als mit der Flinte um sich zu ballern! (So kann man seine Solidarität mit dem Täter auch zum Ausdruck bringen)
Die ganze »Argumentation« dieses »Herren« ist dermaßen absurd – man vermisst eigentlich nur noch das »Leistungsschutzrecht für arbeitsunwillige Verleger« als Begründung. 

»Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind in Deutschland wieder viral. Existiert habe sie immer.«»Versagen des Staates in seinem zentralen Auftrag, dem Schutz des öffentlichen Raumes. Warum stand am höchsten jüdischen Feiertag keine Polizei vor dem Eingang der Synagoge?«

Auf die letzte Frage ist recht einfach antworten: weil es nicht zuletzt die Arbeit der Springerpresse war, für ein Klima zu sorgen, daß so eine Ungeheuerlichkeit überhaupt nötig ist.
Polizisten vor einer Synagoge – allein diese Tatsache ist ein Skandal.
Und damit das auch so bleibt: www.welt.de, die URL zum moralischen Bankrott


Jom Kippur 2019 in Deutschland

Döpfners Gefühle

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21 Antworten zu Der neuer Pressesprecher der AfD

  1. Fluchtwagenfahrer sagt:

    Moin Pantoufle,
    habe gerade das Machwerk des Hr. D gelesen.
    Was auffiel:
    Teilen Sie die Meinung des Autors?
    2192:113 mit Jupp
    Hmmmmm
    Weltleser scheinen wohl dann die Mitte zu sein, der Lump liest sie nicht.
    Das ganze M-Werk erinnert mich son büschen an:
    Monty Pythons “Das Leben des Brian”, Steinigung
    https://www.youtube.com/watch?v=OVUwHv43HqM
    Vielleicht hast du nur die falsche Perspektive ?
    Oder?
    Die Sonne schien, da sie keine andere Wahl hatte, auf nichts Neues.
    (Samuel Becket aus dem Buch Murphy)LG
    p.s. bleib zumindest körperlich gesund, in dieser Zeit

    • Pantoufle sagt:

      Nur um die Zeilen etwas zu aktualisieren: »Teilen sie die Meinung des Autors
      Ja: 3043
      Nein: 137

      Außerdem hat man den Artikel vorsichtshalber hinter einer Paywall versteckt. Geld wollen sie also auch noch dafür.

  2. altautonomer sagt:

    Gestern (10.10.2019) war internationaler Tag des Hundes!

    Döpfner mal wieder wie von der Kette gelassen.

    • Pantoufle sagt:

      Seit Rumo bei uns eingezogen ist, verzerren sich meine Maßstäbe bei Hunden. Es gibt Hunde und es gibt Trethupen. Manche bellen so, als würde ein Schrank umfallen, bei anderen hat man Angst um die Gläser auf dem Tisch.
      Döpfner gehört ganz klar zur zweiten Fraktion.

  3. HF sagt:

    Die Bundeswehr soll doch auch sichtbarer werden im öffentlichen Raum. Das passt schon alles. Demnächst schlagen die Volkspädagogen eine jährliche Nato-Parade vor, zum Beispiel eine Sternfahrt mit Panzern und Atomraketen zum Brandenburger Tor.

    • Pantoufle sagt:

      Wenn ein Leopard 2A6 abschreckend wirkt, sollen sie ihn von mir aus vor der Synagoge parken. Und einen vor dem Zentrum der Autonomen und einen vor der Moschee und vorm Asylantenheim und und und.

      »Nur wie soll man Alltag leben, wenn man an Maschinengewehren vorbei muss, um zu beten, wenn man den Kindern erklären muss, Waffen sind gut für Euch, weil Ihr hier nicht sicher seid, in Eurem Land. Wie soll man Alltag leben, wenn wir Politiker*innen beobachten, wie sie Reden halten und wieder Worte finden für etwas, für das es keine Worte geben darf. Wir werden beobachten, wie am Sonntagabend in Talkshows rechte Propaganda verbreitet werden darf und wir sehen schon jetzt, wie die Tat heruntergeredet wird.«

      Aus dem hinzugekommenden Link unter dem Text

  4. Siewurdengelesen sagt:

    Die Denkschiene ist halt bei solchen Mitbürgern sehr kurz und der Prellbock steht gerne am Anfang.

    Für einen Clickbaiter muss auch keiner mehr als ein paar Textbausteine zusammenrotzen und in die Medien kübeln. Um mehr geht´s doch beinahe schon gar nicht mehr. Das ein Döpfner und auch andere da wirklich Empathie oder mehr hätte, kann ich mir nicht vorstellen.

    Morgen ist dann wieder Fussball/Massenkarambolage auf der Autobahn oder wasweissich – egal…

    …viel schlimmer finde ich dieses Betroffenheitsgeseiere durch alle Medien, wo wie meist bei solchen Verbrechen die Politiker und andere dastehen wie die Dropse anstatt zuzugeben, dass solche Taten auch Ergebnis ihres eigenen Wirkens sind.

    Da versteigt man sich tatsächlich zur Aussage, dass es sich hier um eine neue “Qualität” handele und dergleichen mehr. Am bedauerlichsten ist wahrscheinlich, dass es sich hier nicht wie gerne von der Krawallpresse mit O-Ton “in Kreuzberg” präsentiert um Mitmenschen des mutgemassten muslimischen Glaubens als Täter handelt, sondern um einen Rechtsradikalen, der sich auch noch offen dazu bekennt.

    UNFASSBAR! einself

    Es ist doch völlig egal, wenn jemand wegen seines Glaubens oder seiner politischen Ansicht vorsätzlich angegriffen und ermordet wird, dann ist das ein Verbrechen.

    Die Anschläge auf Flüchtlingsheime haben genau dieselbe “Qualität” inklusive der Beweggründe dahinter, nur sind die Angegriffenen dort eben sehr wahrscheinlich keine Juden gewesen.

    Das es früher oder später auch einen Anschlag gegen Angehörige des jüdischen Glaubens geben wird, war und ist angesichts der jüngeren Vergangenheit nur eine Zeitfrage.

    Wer da geglaubt hat, dass dieser “tausendjährige Fliegenschiss” unter einem bettnässenden Penner mit Popelbremse ausreicht, dem ein ganzes völkisches Volk nationalbesoffen applaudiert hat, um auf immerdar davor gefeit zu sein, als edler Germane wieder seine Hand an Menschen jüdischen Glaubens anzulegen, ist entweder dumm oder verlogen.

    Antisemitismus war in D nie weg und jetzt tritt er wieder brutal an die Oberfläche. Man denke nur an die “Witze” über Juden.

    PS. Was den Schutz von Synagogen durch die Polizei betrifft, gibt es fast nichts mehr dazu zu sagen bis auf den Umstand, dass diese schon einmal nach offiziellem Anweisen nicht verhindert hat, dass diese zerstört werden.

    Man soll die heutigen Polizisten auch nicht schlechter machen, als sie sind. Wirklich geschützt fühlte ich mich dadurch jedenfalls nicht.

    PPS. Wie lange wird es dauern, bis das innenministeriale Bullshit-Bingo wegen Terror und Sicherheit nach mehr Überwachen kräht – am besten so voll digital?

    • Pantoufle sagt:

      Moin Siewurdengelesen

      Versteh mich nicht falsch: Ich wollte die Polizei nicht schlecht(er) machen. Der Skandal für mich besteht darin, daß von denen überhaupt einer vor einer Synagoge stehen muß. Vor der Dorfkirche steht ja auch niemand (Also absolut niemand).
      Und wie wenig der Antisemitismus jemals weg war sieht man ja am Beispiel des Gebrauchs des Wortes »Rasse« in diesem völlig irren Zusammenhang.

      »nur sind die Angegriffenen dort eben sehr wahrscheinlich keine Juden gewesen.«
      Wer will das schon wissen? Es ist den Tätern doch gleichgültig wer ihre Opfer sind. Das ist pure Mordgier und der ungelenke Versuch, dem Kind der Begründung einen Namen zu geben. »Libertär«, »Werteunion«, »völkisch-national« oder »besorgter Bürger« und wie sich dieser Dreck gerade schimpft. Man läßt sie ungestraft morden und schreibt dann sowas wie Döpfner.

      • Siewurdengelesen sagt:

        “Ich wollte die Polizei nicht schlecht(er) machen. Der Skandal für mich besteht darin, daß von denen überhaupt einer vor einer Synagoge stehen muß. Vor der Dorfkirche steht ja auch niemand (Also absolut niemand).”

        Das habe ich auch auch so verstanden, aber mein Interpret ist fehl;-)

        Mir ging es eher um die Aussage, dass Polizisten vor religiösen und auch anderen Stätten nicht zwingend für deren Sicherheit gut sein müssen.

        Es ist ja nicht so, dass ausgerechnet bei der Polizei Adressen gesammelt oder auch Drohbriefe an eine Anwältin geschickt wurden mit NSU 2.0.

        Selbstverständlich gilt das auch nicht für alle Polizisten, aber das qua Militärische, Hierarchische und Bewaffnete fördert nun einmal Korpsgeist und Rückzug auf eine Befehlskette, wenn schon nicht der Ungeist selbst demjenigen inne wohnt…

  5. Hagnum sagt:

    Moin Pantoufle,

    zur gefälligen Kenntnisnahme: Der Herr D. der Herr Sch. und Leo Baeck.

    Der unerfüllte Wunsch nach einem Klon, Kämpfer gegen Kommunismus und
    Totalitarismus und Verteidiger Israels.Ein nicht-jüdischer Zionist.Letzteres ist
    Selbstbetrachtung.

    Wird dir hoffentlich gefallen.

    https://www.juedische-allgemeine.de/politik/ein-wahrer-freund-israels/

    Have Fun
    Hagnum

    • Pantoufle sagt:

      Moin Hagnum

      »Brandstifter« fehlt. Aber »kalter Krieger gegen den Kommunismus« passt schon sehr gut. Im Übrigen können die ihn von mir aus direkt in eine Medaille eingießen. Eine ganz große. Die können sie dann klonen oder was auch immer damit machen.
      »…indem Missstände – Hass auf Israel und Juden, Anfeindungen von Sinti und Roma, Muslimen oder von Homosexuellen – heutzutage klar benannt und angegangen werden. Diese Haltung zeichne Mathias Döpfner aus.«
      Vielleicht lohnt es sich vor der Preisvergabe, sich die Presseerzeugnisse dieses Herren mal genauer anzusehen.
      »…der so wie Döpfner gleichzeitig gegen Kommunismus und Totalitarismus kämpfe und ein größerer Verteidiger Israels…«
      Ja, wofür hat er denn nun genau diese Ehrung bekommen? Oder wie es der Gazeteur formuliert:
      »Noch ein Absatz mehr in seinem Text und Mathias Döpfner hätte erklärt, dass Antifa-Sticker im Bundestag und Greta Thunberg Schuld an rechtem Antisemitismus sind.«
      Wenn der Zentralrat der Juden in Deutschland mit Ehrungen um sich wirft, solange es nur stramm rechts ist, kann man ihm eben nicht mehr helfen.

      Nicht sehr spaßig.

    • Fred sagt:

      Eine fürchterliche Jubelorgie dieser Artikel. Hat schon beinahe etwas vom “Goldenen Blatt”.

      • Pantoufle sagt:

        Da fehlt mir jetzt ehrlich gesagt etwas der Vergleich. Mir jedenfalls kam dabei eher der »Reichsbund jüdischer Frontsoldaten« (RjF) während der Weimarer Republik in den Sinn.

        • Fred sagt:

          Nun ja, der Artikel ist schon ziemlich trivial gehalten (auch schon vom Schreibstiel). Deswegen meine Assoziation.

          • Pantoufle sagt:

            Alles in Ordnung. Seit der Innnnenenmenista die Gamer als die wahren Terroristen ausgemacht hat, ist dem Wort trivial eine Stufe nach unten eröffnet worden. Oder eine Kellertreppe

  6. Siewurdengelesen sagt:

    “Wie lange wird es dauern, bis das innenministeriale Bullshit-Bingo wegen Terror und Sicherheit nach mehr Überwachen kräht – am besten so voll digital?”

    Geht schon los…

    Irgendwas mit sozialen Netzwerken, mehr Kohle und Sicherheitsbehörden und Verboten rechter Gruppen.

    Fangen die dann mit dem VS als naheliegendste Lösung an?

    • Pantoufle sagt:

      Ich hab da so eine Vermutung, wer da verboten werden soll:

      Die Wehrsportgruppe Hoffmann
      Die Antizionistische Aktion von und mit Michael Kühnen
      Thule-Gesellschaft
      Organisation Consul
      Organisation Gladio
      und natürlich wieder einmal die NSDAP

      Gemäß der debilen Logik Döpfners zufolge noch 10,20 linke Vereine und Organisationen, weil die ja erst zu rechten Mördervereinen führen.

      Nicht zu vergessen natürlich die Einführung des Montags »Monday for Distance«. Der Montag, an dem jeder gute Deutsche auf die Straße geht und sich in aller Öffentlichkeit von irgend etwas distanziert.

      • Siewurdengelesen sagt:

        Auch wenn mir die NDS in der Summe nicht so liegen, hat Wolf Wetzel in seinem Gastkommentar den Punkt getroffen, warum das Geblöke nach mehr XYZ nach solchen Ereignissen einfach nur Dummfug und Hirnvernebeln ist.

        Er hat ja bereits wegen des NSU profundes Wissen und hat dank seiner Recherchen mehr ermittelt als die dafür zuständigen Behörden und U-Ausschüsse zusammen.
        Die wurden in ihrer gewollten Ignoranz mehr als einmal vorgführt durch ihn.

        +1 dafür

  7. Peinhart sagt:

    Zum Gebrauch des Adjektivs ‘rassistisch’: finde ich insofern noch vertretbar, als Antisemiten und überhaupt der exklusionsgeile ‘rechte Rand’ ja nach wie vor von so etwas wie ‘Rasse’ ausgehen. Überhaupt bedeutet ja die Tatsache, dass es so etwas eben gar nicht gibt – wie dieser Artikel auch noch einmal darlegt – keineswegs, dass es eben keinen ‘Rassismus’ mehr gebe. Der Glaube an ein Ding wie ‘Rasse’ ist, wie manch anderer Glaube auch, eben leider oftmals unerschütterlich. Und wie sollte man es denn dann anders bezeichnen als eben als ‘Rassismus’?

    Was ansonsten den Artikel von diesem Döpfner angeht, so reicht mir die hier vertretene Sekundärliteratur vollauf. Man muss sich nicht alles geben (und das ausgerechnet von mir… ;).

    PS – Deine Blog-Uhr geht ‘ne Stunde nach…

    PPS – Und äh ja – ‘der neuer’…?

    • Pantoufle sagt:

      Moin Peinhart

      Wenn alles so leicht zu ändern wäre wie das.

      »…und überhaupt der exklusionsgeile ‘rechte Rand’ ja nach wie vor von so etwas wie ‘Rasse’ ausgehen. «
      Eben genau darum sollte man sich gar nicht erst die Vokabeln diktieren lassen. Es beginnt mit der Sprache. Ich benutze ja auch nicht die Metapher »lebensunwertes Leben«, nur weil die Nazis es gerne verwenden.

      Ich gestehe ja gerne, daß die Bequemlichkeit einen oft dazu verleitet, sich umgangssprachlichen Begriffen anzuschließen. Aber genau in diesem Fall lautet der Begriff eben »Antisemitismus« – der ist hier völlig präzise und besagt etwas ganz anderes aus als »Rassismus«.
      Denn die Diskussion geht ja weiter: Nazi antwortet später in der Diskussion mit »Ja, aber die Rasse der Juden…« und dann arbeitet die Sprache als politisches Element – »das sagt man eben so.« Das sagt man eben wieder so, wie »Arbeitslager« oder »Rassenschande«.
      »Ich veranlasse … Wörterbücher für die besetzten Gebiete, die … vor allem eine Terminologie pflegen, die unserem modernen Staatsdenken entspricht. Es werden dort vor allem Ausdrücke übersetzt, die aus unserer politischen Dogmatik stammen. Das ist eine indirekte Propaganda, von der ich mir auf die Dauer einiges verspreche.« (Joseph Goebbels)

      »Wichtige Hochwertwörter der nationalsozialistischen Weltanschauung durften nicht profaniert werden:
      “Es ist unzulässig, mit dem Stichwort Rasse Propaganda für einen modernen Hut zu machen.” (14.1.1937)
      “Die Formulierungen katholisches Volk, Kirchenvolk, evangelisches Volk sind unbedingt zu vermeiden. Es gibt nur ein deutsches Volk.” (11.8.1936)
      “Es wird gebeten, das Wort Propaganda nicht missbräuchlich zu verwenden. Propaganda ist im Sinne des neuen Staates gewissermaßen ein gesetzlich geschützter Begriff und soll nicht für abfällige Dinge Verwendung finden. Es gibt also keine Greuelpropaganda, keine bolschewistische Propaganda, sondern nur eine Greuelhetze, Greuelagitation, Greuelkampagne usw. Kurzum – Propaganda nur dann, wenn für uns, Hetze, wenn gegen uns.” (28.7.1937)
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      bpb

      Lingua Tertii Imperii

      Edith:

      Aua! Der hier ist echt bitter!

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