Darf der das?

So! Und dann haben Jens Berger und Jörg Wellbrock die bürgerlichen Namen einiger Komentatoren veröffentlicht… Erwischt hat es unter anderem Genova68 und der regt sich nun darüber auf. In Bezug auf seine Person kann man sagen zu recht, bei den anderen ist die Sachlage nicht ganz so klar, in einem der Fälle fragt man sich »warum erst jetzt?« Mit dem im Raum stehenden Verdacht von Sippenhaftung haben sich Berger und Wellbrock allerdings keinen Gefallen getan. Das könnte Probleme mit einer Begründung mit sich bringen.
Auf Genovas Blog Exportabel ist das Geschehen bereits in allen Facetten behandelt worden; eine Wiederauflage an dieser Stelle ist also weder erwünscht noch zielführend.

Viel interessanter ist für Redaktionskampfhund Oskar und Pantoufle die Frage nach dem »darf der das?« und einigen grundsätzlichen Überlegungen zur Anonymität im Netz.

Einer der Kommentatoren bei Genova68 sprach von einer »klar juristischen Grenzüberschreitung«. Das klingt durch das Wort juristisch zwar erst einmal furchteinflößend, steht aber auf tönernen Füßen. Ein verbrieftes Recht auf Anonymität gibt leider nicht und auch eine Zusicherung beim Spiegelfechter, daß die Urheber von Kommentaren unter allen Umständen anonym gehalten werden, findet sich nicht. Man geht zwar allgemein davon aus, hat aber wenig Handhabe, sollte das einmal nicht der Fall sein.
Dazu kommt, daß die Debatte um Anonymität im Netz bedauerlicherweise von »wer nichts zu verbergen hat…« -Trollen vorzugsweise aus der Politik geführt wird. Von dieser Seite ist also keine Hilfestellung zu erwarten.

Aus Sicht der Blogbetreiber ist eines erst einmal klar: Wenn einem bestimmte Meinungsäußerungen nicht gefallen, steht es ihnen frei, sie zu löschen b.z.w. eine entsprechende Blacklist einzurichten. Das ist durchaus sinnvoll, da verschiedene Zeitgenossen das Recht zur freien Meinungsäußerung systematisch missbrauchen. Grundsätzlich ist das der einzige Weg, sich den eigenen Stall sauber zu halten; natürlich nur unter der Voraussetzung, daß der entsprechende weiterzieht und sein Unwesen auf einem anderen Blog betreibt.

Einige lassen sich davon allerdings nicht abschrecken. Ein schönes Beispiel für einen Fall, wo ein Troll geradezu ein Geschäftsmodell aus seiner Tätigkeit machte, kann man bei Torsten Dewi auf seinem Blog »Wortvogel« nachlesen. Überdies ein Fall, bei dem Dewi den Klarnamen (inklusive einem Dutzend Sockenpuppen) der Person veröffentlichte – also durchaus kein Privileg des Spiegelfechters.
»Und ja: Trolle sind bei mir vogelfrei. Die werde ich outen und bloßstellen, bis sie die Lust verlieren.« kommentierte Torsten Dewi seinen »Trollbefall«. Dewis Haustroll hatte einen der so beliebten »Watchblogs« eingerichtet, die – von einigen Fällen abgesehen – hauptsächlich dazu dienen, vom Trafic des »zu watchenden« Blogs möglichst viel auf die eigene Präsenz umzuleiten. Foren-Trolle mit eigenem Kommentarbereich, die sich von da ab Blogger nennen.

Ein anderes Beispiel (ohne die Nennung von Klarnamen) war vor kurzer Zeit auf »Augen geradeaus!« von Thomas Wiegold nachzulesen. In wie weit das justiziabel ist, entzieht sich meiner Kenntnis, aber solche Drohungen haben schon eine eigene Qualität. Eine – natürlich anonyme – E-Mail an den Blogbetreiber Wiegold:

»Ich bewerte ebenfalls Ihre berufliche Vita, die von Brüchen und Widersprüchen gekennzeichnet ist, als kritisch dahingehend, dass Sie sich zum Thema Sicherheits- und Verteidigungspolitik mit einem zunehmenden einseitigen Alleinvertretungsanspruch medial äußern.
Ich bewerte es darüber hinaus als typisch für bestimmte journalistische Kreise, die eine Objektivität, Neutralität und Professionalität nur vortäuschen und insbesondere dabei ihre eigentliche Intentionen, Ideen- und Geldgeber verdecken.

Als Folgerung ergeben sich daraus zwei Möglichkeiten des Handelns.
Sie überdenken bitte meine konstruktiven Vorschläge zur inhaltlichen und methodischen weiteren Ausgestaltung im Blog AG und nehmen die n.h.B. unberechtigte Sperrung zurück, mit meinem Zugeständnis, dass emotionale und überzogene Beiträge, sollten diese von mir überhaupt geschrieben worden sein, unterbleiben.
Die zweite Möglichkeit impliziert, dass ich im Rahmen meiner beschränkten Möglichkeiten, dafür eintreten werde, dass Sie keine Plattform in meinem Verantwortungs-/ Interessenbereich bekommen und ich in meinem Verantwortungsbereich ihre Vorgehensweise kritisch thematisiere.«

Das mag man schon nicht mehr mit dem, in diesem Zusammenhang verniedlichenden, Wort Troll bezeichnen. Man staunt man über die bemerkenswerte Souveränität des Blogbetreibers in seinem Kommentar hierzu.

Zwei unterschiedliche Beispiele, die allerdings eine kleine Gemeinsamkeit aufweisen. Beide Blogger schreiben unter ihrem bürgerlichen Namen, stehen als greifbare Zivilpersonen für das ein, was sie vertreten. Das genau scheint mir ein wichtige Punkt zu sein.

Einem Jedem steht es frei, sich im Netz anonym zu äußern und das sollte auch endlich juristisch unangreifbar verankert werden. Anonym dann aber auch bitte gegenüber diversen »Diensten«, übereifrigen Polizisten, Staatsanwälten und ähnlich üblichem Missbrauch! Und auch nur eine Impressumspflicht für Blogs richtet unter Umständen Schaden an – kein Blog, das sich mit der (durchaus ehrenvollen) Beschäftigung der Kaninchenzucht oder lyrischen Betrachtungen von Sonnenuntergängen beschäftigt, braucht so etwas.
Schwieriger wird es, wenn der Inhalt eines Blogs sich in die Belange anderer einmischt. Die sehr beliebten Bücher-Blogs sind so ein Fall. Buchbesprechungen, eventuell auch Verrisse, können bei gut besuchten Blogs durchaus Einfluß auf die Verkaufszahlen der Büchermacher haben. Vor ein paar Jahren raste ein Stuhlwind durch die Gemeinde, als eine Bloggerin das Machwerk eines Schriftstellers mit Schwung in den Papierkorb schmiß; ein sehr unsouveräner Verlag und ein tobender Schriftsteller schwangen die Justizkeule – da sollte es allein aus praktischen Erwägungen ein Impressum beim Kritiker geben. Dann muß man mit seinem guten Namen für das einstehen, was man kritisiert hat.

Auch wenn es nicht ums Geld geht: Systematische Rufschädigung – gerne auch unter der Flagge Aufklärung und Entlarvung betrieben – kommt irgendwann an den Punkt, wo man nach dem Namen des Verursachers fragt. Das ergibt sich eigentlich ganz automatisch, da bei solchen Gelegenheiten ohnehin der Geruch von »anonymer Heckenschütze« gegen »bekannter Name« im Raum steht. Ob nun Internet oder Real-Live: Anonyme Hassbriefe im Briefkasten oder auf einem Blog veröffentlicht spielen in der selben Liga. Eigenartigerweise werden sie meist vollkommen unterschiedlich interpretiert.

Es gibt noch einen weiteren Aspekt, der selten genannt wird. Wenn man ein Blog betreibt, in dem man seine Meinung vertritt, auch mal jemand gegen das Schienenbein tritt oder (hört,hört!) lobt: Warum soll man da eigentlich nicht mit seinem Namen zeichnen? Das ist doch die natürlichste Sache der Welt. Man stellt sich hin, posaunt seine Meinung unters Volk und erwartet ja wenigstens insgeheim ein Gespräch darüber. Das ist die Person, dieser Mensch, der dieses und jenes vertritt, diese Behauptung in die Welt setzt oder etwas kritisiert. Das ist untrennbar mit dem Namen, der Person verbunden. In meiner Wahrnehmung ist das untrennbar; vielleicht ist es auch Eitelkeit, mag sein.
Aber zitiert wird doch vorzugsweise das, was mit einem Namen verbunden ist. »Ein anonymer Kommentator hat gesagt…« Wer? Kennt man den? Ach, ein Premium-Kommentator… soso… sehr originell!

Die Frage, ob es nun falsch oder richtig war, daß der Spiegelfechter einige Namen genannt hat, kann ich nicht beantworten. Ich stecke nicht in der Haut der Verantwortlichen oder bin mit ihnen bekannt. Gibt so etwas wie Notwehr für Blogger? Und wenn ja: Wie hat sie auszusehen, wie darf sie aussehen? Der Erklärungsversuch, der Spiegelfechter wäre auf sachliche Argumentation nicht eingegangen, wird recht fadenscheinig, sieht man sich die Diskussionskultur dort an. Aussperren der Betreffenden hätte aus meiner Sicht gereicht; man muß als Blogger nicht jede daherkommende Meinung diskutieren (Das ist meine Meinung – andere sehen es anders). Jens Berger ist der Kragen geplatzt: Das kann man gut finden oder auch nicht – es ist erst einmal menschlich. Und Menschen machen gelegentlich Fehler.
So what!

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0 Kommentare zu Darf der das?

  1. Stony sagt:

    Ist das jetzt der Fred mit den meisten [Zutreffendes hier einfügen]?
    Wenn nicht, kann das Steinchen den noch ein wenig bergauf (t)rollen. Muß nicht sein, ginge aber, nur mal so. Oder auch nicht, was weiß denn ich. Zumindest steht schon mal die 89. Unhaltbarer Zustand abgewendet. Ha!

    • pantoufle sagt:

      Und jetzt machen was rund! 90, derweil die infernalische Quadrophonie die Spiegel- und Nachdenkwatch gegründet hat. Vier einig besorgte Heinzel dreschen leeres Stroh und versichern sich gegenseitig ihrer Besorgnis. Ganz, ganz großes Minigolf. Blogsphäre: Erzittere!

      P.S. Hoffentlich ist das Gedankengut nicht so unscharf wie das Logo.

      • Stony sagt:

        Ach verdammich, dabei war mit der 89 doch eine Primzahl… egal, bis zur 97 isses nich mehr weit. Jetzt müßte mir nur noch ein plausibler Grund einfallen, warum das irgendwie… und überhaupt!

        Dreizehn* Seelen wohnen, ach Gottchen, in meiner Brust, und einer jeden (*willkürlich gewählte Zahl) bringe ich vollstes Verständnis entgegen; schaue zu wie die eine gegen die anderen kämpft, allein, oder auch nicht, Allianzen schmiedet, hier und da, Zweckbündnisse, einstweilige, die sie, zurückgeworfen auf sternenferne Ideale wieder bricht, und wider sich erbricht, um kopfschüttelnder Weise in schallend Gelächter auszubrechen.

        An den Jünger (den Ernst) muß ich grad denken, wie er das Tun und Wollen um sich rum als ameisenhaft beschaute – mittendrin und doch nicht ganz dabei. Und doch. Absurde Welt, wäre da nicht… ja, was eigentlich?!

        Der Wind schlägt fauchend an meine Fenster, unter wolkenverhangenem Himmel bläst und bläst er – optimale Bedingungen mein neues Objektiv zu prüfen, welches ein gar hübsches, vielversprechendes ist. Ob ich wohl jetzt, hier und… oder doch ein Gläschen?

        Ein Wort ist’s nur, an dem es mir gebricht. Auf der Zunge liegt es mir, allein, ich bring’s nicht über’s Herz es unter selbiger hindurch zu schieben. Möge sein Hauch dereinst meinen Grabstein zieren.

        Slàinte mhath!

        • pantoufle sagt:

          Eine neue Scherbe??? Was ists denn?

          Mein Gott: Ich bin ja sooo neugierig!

          • Stony sagt:

            Im Nachhinein recht unspektakulär: der Boden einer nicht geleerten Flasche. Der verwegene Gedanke entsprang der Frage, ob es wohl möglich sei die Musik des neuen Quartetts dergestalt … aber nein, es bleibt eine Kakophonie, gespielt auf der kleinsten Geige der Welt.

        • lazarus09 sagt:

          Moin Stony hier jetzt mit gaelic zu kommen ist echt fies .. Meine Kids hatten das als Wahlfach in der Schule .

          Sach‘ pantoufle kann man was gewinnen wenn man das Reizwort rät ? ..ich meine so außer Erkenntnis 😛 jibt es da ne c5o Hotline/SMS wo man …?

          • Stony sagt:

            Moin Lazarus,
            hach ja, die unschuldigen Grausamkeiten der lieben Kleinen. Find ich gut! Daß sie sich sowas draufschaffen. Nicht, daß ich Elternzermürbung nicht gutheißen würde… 😉

          • pantoufle sagt:

            Moin Lazarus

            Gegenüber einer Leserin hatte ich mal gesagt: Einen aufblasbaren Farbfernseher! Da besteht sie bis zum heutigen Tage drauf und ich fiebere dem Moment entgegen, wo mir sowas bei Kik über den Weg läuft, damit sie endlich Ruhe gibt.
            Nein: Keine Hotline, keine öffentliche Ziehung. Die Erkenntnis muß reichen, auch wenn das gegenüber der unendlichen Mühe der Textanalyse ein schwacher Trost ist.

  2. genova68 sagt:

    Es ist wohl eine Charakterfrage: Wenn ein Blogbetreiber, der über die Löschtools verfügt, sie diktatorisch anwendet, ist schon viel dazu gesagt. Zusätzlich unangenehm wird es, wenn man in dieser überlegenen Lage spöttisch und herablassend wird. Es fällt mir vor allem der deutliche Unterschied zwischen deinem Verhalten, pantoufle, hier im Blog und deinen Mails an mich auf. In den mails fast untertänig, hier dann den Macker markieren. Und herablassend.

    Objektiv die Macht in der Hand halten und das andere spüren lassen: Wie soll man da nicht auf einen Nazivergleich kommen?

    Das muss man erstmal schaffen: Mich von der absoluten Bösartigkeit eines Bloggers überzeugen zu wollen und sich innerhalb von ein paar Tagen selbst als arrogant, höhnisches und bösartig outen. In einem würde ich Karls Urteil über dich aber widersprechen: Du bist nicht gefährlich, da wirst du überschätzt.

    Der Hohn von lazarus ist die gleiche Nummer. Im Reallife nennt man das Kopftreten. Hat was von Pegida. Oder schlimmer: Kopftreten wird ausgeführt, einfach nur, weil man gerade die Möglichkeit dazu hat.

    Erinnert auch an den Blogger Alphonso, der ist ähnlich sozialdarwinistisch drauf.

    P.S.: Sorry, du, Pantoufle, schreibst ja in deinen Blogregeln tatsächlich:

    „Der Betreiber behält sich vor, die Kommentare nach Gusto zu löschen, zu vervielfältigen, zu bearbeiten oder zu verschieben.“

    Nach Gusto, ok. Und erzähl mir nix von Ironie oder Satire, dazu reicht es bei deinem Asi-Verhalten nicht.

    • lazarus09 sagt:

      OoooOOH NEEeeeEIN diese Schmerzen , diese Zusammenhänge .. du Profiler, laß dir dein Lehrgeld zurückgegebenen.

      Und schon Seneca sprach gallus in suo sterquilinio plurimum potest also stell dich auf deinen !

    • pantoufle sagt:

      Also schön: Ein letztes Mal, weil Du Dir solche Mühe gibst die Wertung von DasKleineTeilchen zu untermauern.

      Das »Löschtool« heißt Moderation. Unter »Moderation« findet sich an der von Dir genannten Stelle ebenfalls »Erstkommentare müssen (meist) freigeschaltet werden. Sollte ich den Eindruck haben, daß sich das lohnt, passiert das auch.« Was ich nicht dazuschrieb – weil ich es für selbstverständlich hielt – ist der Hinweis, daß es sich dabei um einen durchaus umkehrbaren Vorgang handelt.
      Diktatorisch? Nein, Selbstschutz.

      Der Unterschied zu meinem Blog und den Mails? Da gibt es eigentlich keinen. Ich denke, meine Leser können Dir bestätigen, daß ich ein grundsätzlich recht freundlicher und dem Lachen zugewandter Mensch bin – übrigens genau wie die Kommentatoren die hier aufschlagen. Wenn Du Freundlichkeit mit Untertänigkeit verwechselst, befindest Du dich hier (nicht nur deswegen und nicht nur hier) am falschen Ort.

      »Objektiv die Macht in der Hand halten…« Soweit richtig: Ich habe hier Adminrechte und wenn mir hier einer so dumm kommt wie Du, kann ich das unwidersprochen so kommentieren wie es mir passt. Daß mich das stark in die Nähe von Reinhard Heydrich und Julius Streicher rückt, muß ich leider hinnehmen. An der hier herrschenden Praxis wird es allerdings nichts ändern. (Blogger Alphonso? Bist Du da auch rausgeflogen?)

      Wenn Du aus irgendwelchen privaten Mails zitierst, hat das bei Dir einen unangenehmen Geruch – solltest Du irgend welchen Gründen meinen, unseren E-Mailverkehr auch veröffentlichen zu müssen, so sei Dir das gelassen. Darin steht nichts, was ich nicht auch öffentlich sagen würde. (wolltest Du gar nicht? Na ja: Du zitierst es einfach viel zu oft).
      Und ja: Karl hat recht, ich bin nicht gefährlich. Diese Wertung entspringt nur der unendlichen Feigheit dieses Trolls.

      So! Und jetzt werden wir hier wieder zum Alltag zurückkommen und in dem verbitte ich mir Deinen Ton. Wenn Du diesen als »sachlich«, »fundiert« und »kritisch« betrachtest, will ich dem nicht widersprechen – das scheint sinnlos zu sein. Ich teile diese Einschätzung nicht.
      Das kann passieren. Und ganz nebenbei [obwohl das jetzt wohl kaum noch jemanden interessiert) : Dein Rauswurf beim Spiegelfechter stellt sich für mich mittlerweile auch etwas anders dar als vor ein paar Tagen.

      Und nachdem wir uns nun gegenseitig unserer Hochachtung versichert haben, wollen wir weiter unsere getrennten Wege gehen.

    • DasKleineTeilchen sagt:

      irre. aber die anderen sind beleidigend, herablassend und sozialdarwinistisch. gehts noch?!?
      mein lieber froind, du hast nen eigenen blog, also komm hier dem betreiber nicht mit

      „Objektiv die Macht in der Hand halten und das andere spüren lassen“

  3. Thelonious sagt:

    Kaum ist man mal ein paar Tage krank, schon passieren Sachen. Geburtstage. Vertrauensbrüche Verrätereien gar. Und Kloppereien. Find ich nicht nett, dass ihr da nicht wartet, bis ich wieder fit bin. Aber nachträglich Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.

    • pantoufle sagt:

      Moin Thelonious

      Hätte ich das gewußt, wäre der Text ein paar Tage später erschienen. Nur für Deine Genesung. Sach doch was!

      Ja, es war alles so schön bunt hier. Irgend jemand rief Jehova und schon flogen die Steine. Es hätte eine so nette, ruhige Hinrichtung werden können! Aber dann tauchte St. Martin hier auf, der, nachdem er den halben Mantel über Troll Karl gelegt hatte, uns mit den zerfetzten Resten des verbliebenen Teils das Maul zu stopfen versuchte.
      Außerdem werden hier Masken vom Gesicht gerissen, aufgedeckt und entlarvt, daß es nur so kracht. Logik und Tatsachen hatten langes Wochenende und waren auch telephonisch nicht erreichbar – wie das eben so ist, wenn einer »Troll« sagt und sofort kommt jemand geloffen, der einen noch schöneren kennt.

      Jetzt ist der Rest hier Pegida oder schlimmeres, wird mißtrauisch gewatcht und ist durchaus unwichtig. Aber wenigstens ist hier wieder Ruhe: St. Martin wiederkäut zusammen mit ein paar anderen Schreihälsen friedlich Gras auf der Trollwiese. Ich bin so ein Diktator aber auch – schämen könnte ich mich, wenn ich denn könnte!
      Und so schäme ich mich ein kleines Bisschen und überlege, was ich als nächstes für Unfug schreibe. Über den Schiebermotor… das liegt mir eigentlich seit Wochen auf der Seele.

      Und Du werde mal besser schnell wieder gesund, auf das Du unterm Baum flennen kannst. Vor Rührung und nicht vor fremdschämen.
      Von daher wars ganz gut, daß Du das versäumt hast.

      MvG
      das Pantoufle

      P.S. Und ich weiß immer noch nicht, welche »Löschtools« er eigentlich meinte. Zu meinem größten Bedauern habe ich nichts gelöscht… hätte es allerdings von Beginn an tun sollen.

  4. Die Katze aus dem Sack sagt:

    Mir fehlt das Einfühlungsvermögen, mir lediglich vorzustellen, welchen Zweck derartige Interaktionen haben. Ich kann ja wohl schlecht etwas kopieren und nachäffen, dessen Sinn sich mir nicht erschliesst. Mein Mitgefühl verrät mir allerdings: Hier stimmt etwas nicht. Aber was? Verdient das Alles einer genaueren Untersuchung? Oder ist es lediglich eine subtile Unterhaltungsform, an der wir uns erfreuen können?

    • Thelonious sagt:

      Ein berechtigtes Anliegen verkommt durch groteske Überzeichnung nunmal zur reinen Unterhaltung. Nicht mehr, nicht weniger. Der Zeitpunkt einer lohnenswerten genaueren Untersuchung ist längst überschritten.

  5. lazarus09 sagt:

    OMFG………unvergessen „With a little help from my friends“ bei Woodstock 69

    R.I.P. Joe Cocker

    Schade da ist meiner Meinung nach einer der Großen gegangen .. cheers Joe

    • pantoufle sagt:

      Yep: Definitiv einer der ganz großen. Und ein obersympathischer obendrein. Immerhin: Er hat nichts ausgelassen und alles mitgenommen; die guten und die weniger guten Dinge.

      RIP

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