Wie Hitler

Alexander Gauland veröffentlicht einen Artikel in der FAZ, der inhaltlich offensichtlich nicht auf seinem Mist gewachsen ist.
Einige fragen sich nun, bei wem er dieses Mal abgeschrieben hat. Beim Tagesspiegel oder direkt bei Hitlers Rede von 1933 vor den Siemensarbeitern? Oder vielleicht bei dem Kulturwissenschaftler Michael Seemann mit referenzierten Anleihen von Ralf Dahrendorf? Weiterlesen

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Ich dachte, wir wären gelandet

Flug PX73 verfehlte die Landebahn um lediglich 150 Meter und landete im Meer statt auf dem malerischen Chuuk-Airport in Mikronesien. So etwas kann passieren, wenn auch die genauen Gründe dafür noch nicht bekannt sind.
Bis das Wasser nach geglückter Notlandung zur Tür hineinströmte, scheint den meisten Passagieren nicht klar gewesen zu sein, daß etwas nicht stimmt. Man war geradezu überrascht!
Typisch, dachte ich beim Lesen dieser Morgennachricht. Geradezu symbolisch! Seither grübele ich darüber nach, welches Symbol damit auf sich aufmerksam machen wollte.

Na ja… das Wetter soll ja auch lausig gewesen sein, aber mein Instinkt sagt mir, daß die Überraschung auch bei strahlendem Sonnenschein eine gewesen wäre.
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Volksgenosse Maaßen hat seine Rechtfertigung abgegeben

Hier die vollständige Erklärung im Wortlaut: Weiterlesen

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Lex Barker ist tot

Es gibt Dinge, die einen zu spät erreichen. Lex Barker ist nicht mehr. Unter den Lebenden. Ich wünschte, ich könnte sagen, er wäre der Held meiner Jugend gewesen, Vorbild wie Konrad Kennedy, Jimi Hendrix oder ein zugedröhnter Elon Musk. Das war er nun leider nicht. Eher einer dieser Gegenschurken. So gutaussehend, so edel und gegen Ende der Aufführung zunehmend erfolgreicher. Im Gegensatz zu dem zu bekämpfenden Bösen, welches zunehmend Anfängerfehler begehend, verlieren muß. Winnetou, die Fortsetzung – ein fetter Geschäftsmann sitzt im Büro; seine Gesichtszüge erinnern vage an Old Shatterhand über den Bärentöter visierend. Nur jetzt eben nicht mehr im Forst streifend mit Chingachgook, der großen Schlange, sondern Bruder im Geiste Martin Winterkorns. »Helene, würden Sie bitte zum Diktat…«. Ein guter Chef ist er ja und so gutaussehend, der CIO.
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Presseschredder 2.9.2018

Amerikanischer Präsident verkündet über Twitter, daß der Kammerton a‘ rückwirkend und für alle Zeiten auf 680 Hz festgelegt wird. 440 Hz seien sehr, sehr traurig.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer verkündet, daß Hitlergrüße nicht ok wären. Die wären sehr, sehr traurig.

Ja, auf der Schrottpresse stand lange nichts neues. Das liegt zu einem guten Teil an den Neuigkeiten. War was?
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Presseschreder 11.8.2018

Stimmt doch, das Datum, oder? Manchmal ist man sich ja nicht so sicher, vor allem am Wochenende.
Arbeitskampf bei Ryanair. Niedrige Preise werden offenbar nicht bei allen als vorteilhaft angesehen. Jetzt streiken auch in Deutschland die Piloten. Was etwas fehlt ist ein Streik der Passagiere. Zum Beispiel, wenn sie ihren nagelneuen Diesel-Fahrzeuge wegwerfen sollen, dafür aber für 40€ nach Malle fliegen dürfen, um Jan Ullrich beim Prügeln zuzusehen. Oder glauben die im Ernst, daß ein Airbus einen Katalysator oder Schadstoffilter hat beziehungsweise auch nur Steuern für das Kerosin fällig werden? Die Steuerfreiheit auf Flugkraftstoffe stammt übrigens aus dem Jahr 1944. Hintergrund dafür war, dem Luftverkehr auf die Sprünge zu helfen; es könnte eine Überlegung wert sein, ob das noch zeitgemäß ist (kleiner Scherz). Weiterlesen

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Klatschmohn

Pantoufle hat Post. Das Klinikum Braunschweig zeigt Leistung und stellt eine Rechnung über 2 vollstationäre Krankenhaustage, für den ein Zuzahlungsbeitrag von Euro 20,- fällig wird. Sonst Gerichtsvollzieher.
Gerne nutzte Pantoufle die Gelegenheit zum schreiben und teilte seiner Krankenkasse mit, daß für den Fall, daß Klinikum hätte eine Rechnung für 2 Krankenhaustage geschrieben, es sich um einen einen klaren Fall von Betrug handeln würde. Einen Nachmittag in der Notaufnahme in die Ecke gestellt. Von 11:00 bis 17:00 Uhr und das »in die Ecke gestellt« dürften sie ruhig wörtlich nehmen. Kein Stuhl, geschweige denn ein Bett. Weiterlesen

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Flugzeug-Modus

Neben mir liegt der großer Hund und schnarcht und stinkt. Komisch, vor ein paar Monaten war er noch klein, stank aber auch schon. Wenn auch nicht so groß. Das weiß ich noch. Außerdem habe ich ja Bilder davon gemacht. Fast jeden Tag und mit abnehmender Begeisterung. An das, wovon man sich ein Bild gemacht hat, kann man sich erinnern. An wiederum andere nicht oder wenigstens nur schwer. An ganz und gar andere Dinge überhaupt nicht.
Gedanklicher Flugzeug-Modus. Ich schalte mich ab und kann mich anschließend nur noch an die winzigen Brötchen mit einer wurstähnlichen Substanz darauf erinnern. Vegetarier bekommen das Selbe, nur daß es dann Käse heißt; Veganer veganes Mineralwasser. Bevor die Flugzeug-Amnesie einsetzt, habe ich noch den Geschmack vom letzten Drink an der Bar auf den Lippen. Hatte ich noch etwas gegessen? Ich weiß es nicht mehr. Flugzeug-Modus.
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Wo die großen Eleefanten spazieren gehen, ohne sich…

»Mulmiges Gefühl: Beim Frühstück in Bremen erzählt mir Litwinenko-Witwe Marin, dass nach neuem Giftfall bei Salisbury erneut »Nowitschok gefunden wurde. „Mein erster Gedanke war – eine klassische KGB-Nebelgranate“, meint Marina bitter.«

Der Mann von Welt erkennt sofort: Nein, das ist nicht die Einleitung zu einem neuen Heft aus der Reihe »der Landser«, sondern der rechte Miet-Journalist B. Reitschuster. Eine klassische BRD-Blendgranate. Aber etwas vorsichtig sind er und seinesgleichen dann doch geworden. Sind die beiden überhaupt tot? Oder wenigstens vergiftet? Haben sie die falschen Drogen eingenommen? Nein, wenigstens von diesem Verdacht sind die beiden fern – bei anderen dagegen ist das unklar. Akribische Quellenanalyse: Hat außer der Bildzeitung noch jemand anderer berichtet? Ja, Gott sei Dank die Sun!
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Solange es geht

In dem kleinen Einkaufszentrum nahe meiner neuen Arbeitsstelle gibt es alles, was es zum Überleben so gibt. Penny-Einkaufswunderland, Edeka, einen Instantbäcker, ein Instantcafe, drei Apotheken, den Drogeriemarkt einer bekannten Kette und den Döner mit alles. Hab ich was vergessen? Ach ja – das Eiscafe mit zwölf gleichartigen Mischungen, die sich lediglich durch die geschmacksbildenden Soßen unterscheiden.
Zum festen Inventar des Zentrums gehört wohl auch der Mann in den gelben Hosen, der dort immer zu sehen ist. Gelegentlich andere T-Shirts, kittelgleiche Oberbekleidung die um ihn umweht. Aber immer eine gelbe Hose. Seit nun fast drei Monaten. Weiterlesen

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…wenn Dein starker Arm es will.

»Kein Mexikaner glaubt an einen Sieg gegen den Weltmeister. Im Gegenteil: Die Enttäuschung vom eigenen Nationalteam ist groß, weil es in der Nacht vor der Abreise nach Europa eine Party mit Prostituierten gefeiert hat. Der Zustand der Mannschaft spiegele sogar die Krise des Landes, meint der berühmte Schriftsteller Juan Villoro.«
Tagesschau.de
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Kurz und dreckig 62

Es stand passenderweise genau so untereinander

Mechthild Mühlstein störte sich an einem Wort, welches ich verwendete. Einer ihrer Montagspiepmätze gefiel mir so gut, daß ich mich sinngemäß zu der Aussage »Ein mustergültiges Stück der Schöpfung« hinreißen lies. Beim drüberlesen vor dem Kreuzworträtsel lösen dachte ich mir schon, daß ihr das Wort Schöpfung aufstoßen würde, aber ich ließ es auch genau deswegen dort stehen. Natürlich stieß es. Weiterlesen

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Pack die Badehose ein

Das harte Brot des SA-Mannes

In the frostbite nite
With her flaps gone white
Shriekin‘ as she spot the hoop across the room
(There it goes again… it’s that hoop)
You know it must be a Penguin bound down
When you hear that terrible weepin‘ and there ain’t no other
Evangelist around
(Jim!)
She’s just like a Penguin in Bondage, boy
Oh yeah, Oh yeah, Oh…
She’s just like a Penguin in Bondage, boy
Oh yeah, Oh yeah, Oh…
Jim-Jim-Jim-Jim-Jim-Jim-Jim-Jim-Jim-Jim-Jim
Aw, you must be careful
Not to leave those straps
TOO LOOSE
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Mal was erfreuliches!

Kommen wir jetzt zum kürzesten Artikel, den die Schrottpresse jemals veröffentlichte.

Nein, nur Spaß! Weiterlesen

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Kurz und dreckig 61

Nicht zu vergessen Sputnik, das kleine Kätzchen und Trotzki, liebreizender Pudel der bedauernswerten Witwe. Auch uns fehlen die Worte angesichts dieses Tierleides! Und was macht der Kerl? Zigaretten holen!!einzelfig!!

Selbst nach Arkadis wunderheiligen Wiederauferstehung kann Boris kleines Gehirn großes Herz kaum fassen, daß er dann doch nicht tot ist. »Wir werden wohl nie erfahren…« Doch – wenigstens wir wissen es bereits: Der arme Arkadi ist gar nicht tot (von daher kein Täter) und was an Täter übrig bleibt, sitzt am warmen Ofen und nennt sich ukrainische Regierung. 

Merke: Putin ist selbst dann an einem Mord schuld, wenn es keine Leiche, keinen Killer und demzufolge kein Verbrechen gibt. Das ist sein eigentliches Verbrechen. Gedankenverbrechen.
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Der zweite Knall, Fädenrisse, Palpitationen und Tante Jay

Aus meiner durchaus überschaubaren Blogroll sind vier Blogs Offline oder auf Privat gesetzt. Der zweite Knall, Fädenrisse, Palpitationen und Tante Jay. Vier von sehr vielen. Das, meine Damen und Herren Datenschützer, ist Zensur. Repression, Schreibverbot oder DSGVO – nennt diesen Unfug wie Ihr wollt. Und um das klar festzuhalten: Es ist genau so lächerlich wie die Büttel eines Bismarck, die im Zuge der Sozialistenverfolgung unterm ehelichen Bett des Arbeiters nach einer Druck- oder Copiermaschine suchen. Nichts anderes ist es nämlich. Es wäre ja auch zu eigenartig, wenn eine grün inspirierte Gesetzgebung nicht ohne Einschränkung von Freiheitsrechten einherginge. Weiterlesen

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Kurz und dreckig 60

Schöne runde Zahl.
Deswegen also ein etwas ungewöhnliches Thema: Fussball! Mesut Özil und Ilkay Gündogan (das sind wohl Fussballer) lassen sich aus patriotischen Gründen zusammen mit dem türkischen Diktator Recip Erdoğan ablichten. Aus mir nicht ganz nachvollziehbaren Gründen wächst sich das gerade zu einem Skandal aus.
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Kurz und dreckig 59

Es gibt kein richtiges Leben im falschen

Fleischhauer, Jan. Spiegel-Online, Ankerzentrum deutscher Meinungsbildhauerei.

»Halten wir uns ausnahmsweise an die Zahlen. Rund 370.000 Verfahren sind derzeit bei Gerichten anhängig, weil Asylbewerber die Entscheidung des Bundesamtes für Migration nicht akzeptieren wollen…«
J. Fleischhauer Weiterlesen

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Er ist tot!

Mit fassungslosem Schmerz nehmen wir Abschied von der Atom-Kanone unter den Watch-Watchblogs »Herr Karl seine Seite«. Herr Karl, auch bekannt unter seinen Pseudonymen »Adolf Hüssy«, »Anonüm« oder »Huhu-Ich bin’s!« ist von uns gegangen. Dieser Verlust ist – soviel ist jetzt schon klar – nicht zu ersetzen. Weiterlesen

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Update

 

Ich habe ja nicht allzuviel erlebt in den letzten Tagen. Na schön, erlebt natürlich schon, nur ist dabei nicht allzuviel passiert. Der scheinbare Widerspruch löst sich auf, wenn man sich von der Vorstellung trennt, daß eine lange Wartezeit zwangsläufig mit einem sensationellen Ergebnis einherginge. Oder überhaupt irgend einem. Weiterlesen

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