Wer konnte damit rechnen?

rechnen

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Pegida-Demagogin Tatjana Festerling enthemmt: »Die Silvesternacht hat alles verändert, in Deutschland, in Europa. […] (es gab) flächenüberdeckenden Terroranschlägen auf deutsche Frauen, auf weiße, blonde Frauen. […] Vorboten eines Sex-Dschihads.«

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Wie sagte der Chefredakteur von Focus Ulrich Reiz über die Kritiker des letzten Titelbildes? »Das sind Leute, die keine Ahnung davon haben, wie man Themen illustriert«

Hat jemand ein Feuerzeug dabei?

Erste Reaktionen auf den Focus-Titel…

Quelle: MoPo24

Trollkommando

… und die Stimme der Illustratoren

Nein, und auch heute wieder kein großartiger Text. Was soll man auch sagen? Die Jagd ist eröffnet. In München zogen Pegida-Anhänger vor die Feldherrenhalle. Feldherrenhalle: Das war kein Symbol, sondern eine Aufforderung. Deutschland wehrt sich und will seine blonden Frauen rächen.

Zuvor hatten Polizisten mutmaßliche Linksextremisten auf dem Weg nach Leipzig gestoppt. In dem Auto fanden die Ermittler unter anderem Waffen, Steine und einen Kanister Diesel. Interne Polizei-Dokumente zu dem Vorfall wurden der Leipziger NPD zugespielt. Die Behörde ermittelt nun wegen Geheimnisverrats.

lvz.de

#Noske
Ach? Den Hashtag gibt es noch nicht? Dann wird’s aber Zeit.

Das nächste Titelbild: DaMax


 

Ein Mann sieht rot! Fischer im Recht: Unser Sexmob. Ganz ehrlich? Es ist das erste wirklich lesenswerte, was mir in diesem Zusammenhang untergekommen ist. Da wäre ich gerne dabeigewesen, als er das in die Tastatur gehämmert hat. Absolut lesenswert!


Der Kiezneurotiker bringt es ziemlich genau auf einen Punkt den ich teile. Es geht dann mal los.

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43 Kommentare zu Wer konnte damit rechnen?

  1. Die Rechtsradikalen lassen in Leipzig ihre Kettenhunde von der Leine und der DAX steigt um 2,5 Prozent. Na, also! Geht doch.

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    • pantoufle sagt:

      Na, ob es da einen Zusammenhang gibt? Ich glaube ja eher an die Wirkung des Radio-Interviews von Volkswagen-Chef Matthias Müller. »Mami, guck mal! Der raucht auch Crack – wieso darf ich nicht?«

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      • Stony sagt:

        Müllers Coach … einmal mit Profis!!1!

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        • R@iner sagt:

          @Stony, Du bist schuld, wenn ich zeugungsunfähig werde!

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        • Meine Ohren saugen sich gerade an seinem Mund fest. Stony, altes Trüffelschwein! Die Nummer ist doch von Loriot. Das ist nicht echt, du kannst doch von einem knallharten Medienprofi aus Schweppenhausen nicht erwarten, dass er dir das glaubt. Mein hiesiger Winzer, der mir jede Woche den Wein verkauft (und mir gerade wie ein Gebrauchtwagenhändler sein neues 300 Liter-Eichenfass angepriesen hat, das knapp tausend Euro gekostet hat, weil er ein altes Fass aus dem Dreikaiserjahr 1888 rausschmeißen musste, dessen Dauben er aber immer noch bei Ebay losschlagen konnte … – der kann reden!), kann mehr als dieser niedersächsische PR-Rübenbauer!

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      • pantoufle sagt:

        @Stony
        Das ist groß. Das ist sehr, sehr groß! Und sehr deutlich ausgesprochen – mein Ohr klebte an seinen Lippen.
        Endlich sprechen wie die Profis.
        Groß, sehr, sehr groß!
        Einfach Wahnsinn, was man mit seiner Stimme anstellen kann.

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        • R@iner sagt:

          Lohnarbeit, der Zwang zur Selbstvermarktung, entfremdete Arbeit, saure Nierchen in Aspik, Mundgeruch, Fußpilz, Kai Diekmann, Sigmar Gabriel – Meine kurz andauernde Schadenfreude wird eigentlich immer recht schnell durch das Gefühl des Mitleids überholt.

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          • pantoufle sagt:

            R@iner: Mein Gefühl des Mitleids erreicht gerade einen neuen ungeahnten Tiefstpunkt. Äh… ja, das wollte ich noch sagen, bevor ich mir die anderen Kalkofes ansehe!
            Ich lach gerade Tränen – ein schwerer Fall von Rademachers.

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          • pantoufle sagt:

            @R@iner

            Also noch mal zum Thema »womit kann ich Geld verdienen, wenn ich nichts gelernt habe.«

            Wenn dieses Menschenkind nun ein Buch herausgegeben hat (nicht nur eines: 17!), was Bedürftigen beibringen soll wie ein TV-Ansager zu sprechen, dann darf es nicht 65€ kosten. Na gut – niemand wird dazu gezwungen, den Schinken mit nach Hause zu nehmen. Schriftgröße 22 Pica, der Verdeutlichung der Kapitel wegen mit 30% weißem Papier gefüllt und im Eigenverlag selbst geklebt. Desgleichen das Werk »Schreib Dich reich!«
            Kann man natürlich machen, allerdings wird es gelegentlich auf Unwillen beim Käufer stoßen. Von der Unsitte, das eigene Werk bei Amazon selber zu besprechen einmal abgesehen. Gerade dann, wenn unter Pseudonym schlicht der Klappentext abgeschrieben wird. Im krassen Gegensatz dazu stehen die Besprechungen von Lesern, die nachdrücklich vor dem Kauf warnen.
            Ich will nicht das häßliche Wort Betrug verwenden – das ist es so wenig wie Limonade mit Einhornelexier gegen seelische Diarrhö. Nennen wir es mal ganz diplomatisch grenzwertig.

            Es hat sich bei solchen Fällen eingebürgert, danach zu fragen, wem es schadet. Vor einiger Zeit hatten wir hier mal die Diskussion (beziehungsweise das schallende Gelächter) als jemand blechbeschlagene, zusammengenagelte Holzkisten für den Preis eines Gebrauchtwagens zum Reinsetzen im Netz anbot. Halb so groß wie ein Dixi-Klo; Orgonakkumulatoren nach Wilhelm Reich oder irgend so ein Schmu. Wenn man sich reinsetzt und es regnet wird man nicht nass. Soweit ist gegen die Kisten wenig zu sagen.

            Aber man darf und sollte die Frage stellen, wie ethisch vertretbar es ist, die Dummheit der Mitmenschen zu vergolden. Die Beantwortung der Frage ist übrigens weitgehend unabhängig davon, wie schlecht es demjenigen selber geht, der es versucht. Ich halte es jedenfalls nicht für eine höhere Form des Mundraubes.

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        • pantoufle sagt:

          Ja, das kann ich gut verstehen. Aber wo fängt das an, wo hört das auf? Ein Politiker, der nachhaltig beweist, vollkommen überfordert mit sich und seiner Aufgabe zu sein? »Ich hab doch nichts anderes gelernt!«
          Auch ein arbeitsloser HartzIV Ingenieur unterliegt vielleicht dem Zwang zur Selbstvermarktung – aber kann er das auf Youtube als »Rademacher-TV«? Da steckt etwas zu viel Geld dahinter, als daß das anerkennenswerte Gefühl des Mitleids nicht einen schalen Beigeschmack bekäme.

          Sehen wir es mal so wie es ist: Da verkauft einer Schlangenöl. Schlangenöl? Das ist auch die Show, mit der es gemacht wird. Der Tüp hat einen sprechenden Papagei auf der Schulter und einen tanzenden Hund, um die Leute anzulocken (schließ die Augen und sieh einen Planwagen vor Dir mit Schindmähre als Zugtier). Sein Heilwasser ist gegen Liebeskummer, Krebs, Völlegefühl und appes Bein. Natürlich ist das auf eine bestimmte Art tragisch – und komisch zugleich, was einer solchen Feststellung ja nicht widerspricht.

          https://www.youtube.com/channel/UCFPw8sT0nGsmawUAp1q4-oA

          Im übrigen betreibt Herr Rademacher seine Öl-Destille in recht großem Stil. Da darf dann auch schon mal gelacht werden.
          Sonst aber gebe ich Dir vollkommen recht.

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        • MT sagt:

          Da Ihr alle so erstaunt tut. Ihr habt wohl noch nie Kalkofes Mattscheibe gesehen, oder?

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    • da]v[ax sagt:

      ich bin ja auch für jede Verschwörungstheorie zu haben, aber das ist doch eher eine spurious correlation:

      http://www.tylervigen.com/spurious-correlations

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  2. Pingback: Ich mag es gar nicht mal so gerne, meine Prophezeiungen bewahrheitet zu sehen... | -=daMax=-

  3. pantoufle sagt:

    Hat sich einer von Euch eigentlich mal gefragt, wo sich die sogenannte Intelligenz während der ganzen Debatte versteckt hält?
    Philosophie heute:

    https://edelfeda.files.wordpress.com/2016/01/cover_sh05_starwars_gr.jpg

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  4. derda sagt:

    Den #Noske kennt niemand mehr, damit holst du keinen Hund hinterm Ofen hervor. Und wenn du weiter Parallelen mit Weimar ziehst bekommst du noch nen Goodwin vom Scheff.

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  5. Lehmann hatte einen Zettel dabei, als es im Elferschießen 2006 gegen Argentinien ging. Die nordafrikanische Testosteron-Mafia in Köln hatte Zettel bei sich (“Große Brüste. Ich will fucken. Ich will dich küssen”). Meine Frage: Welcher Zettel bildet die Grundlage für die Artikel der Schrottpresse?

    Hally Hülsch, Pjöngjanger Allgemeine Zeitung

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  6. Und genau so funktioniert Kapitalismus. Kauf dir dein Hoodie zur aktuellen Debatte. “Nur für kurze Zeit”. Schon klar …

    https://www.teezily.com/daughterger#item=5987448&side=back

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  7. “Man kann den Führern unserer großen deutschen Parteien einfach nur recht geben: Schluss mit der politisch motivierten Schonung von Ausländern! Knallharte Verfolgung nordamerikanischer Verbrecher, die das Gastrecht in Ramstein missbrauchen! Konsequente Ermittlung gegen ausländische Täter, die gegen Recht und Gesetz die Telekommunikation deutscher Frauen abhören! Sofortige Entlassung der Innen- und Justizminister, die es aus politischer Opportunität unterlassen haben, mit der ganzen Härte des Rechtsstaats gegen die Taten von Ausländern einzuschreiten, die von deutschem Boden aus menschenrechtswidrige Entführungen oder Folterungen organisierten, anordneten oder durchführten!” (Thomas Fischer)

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  8. DasKleineTeilchen sagt:

    ach? damit hat niemand gerechnet?!? ulkig, der sächsische verficktenschutz hatte doch sogar ne offizielle warnung rausgegeben. wer kann mir bitte ne höhle empfehlen, wo ich meinem hospitalismus frönen kann?

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  9. DasKleineTeilchen sagt:

    meine fresse, ist der kommentar von fischer grandios. aber sowas von.

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    • derda sagt:

      Naja, Fischer. Predigt zu den Bekehrten. Aktuell wäre Öl auf die Wogen besser.
      meinjanur.

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    • pantoufle sagt:

      @derda
      Öl auf die Wogen? Sehe ich nicht so. Eine gewisse Grundlaustärke darf es schon sein, wenn man ein paar Stühle geraderückt. Außerdem ist der Mann Richter, also gewohnt seinen Worten mit einem Hämmerchen Nachdruck zu verleihen, wenn es denn gar zu laut wird.

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  10. waswegmuss sagt:

    Der Fischer ist halt ein Praktiker. Er hat mit den Dingen zu tun. Amtlich. Unkündbar.
    Sein Schreiben ist nicht mehr und nicht weniger als die Essenz, die in der Verhandlung übrig bleibt. Mal sehen was aus den 5.956.213 Anzeigen wird. Eine Strafe? Vier Wochen im Altersheim Rasen mähen. Höchstens.
    Natürlich könnte auch mehr bestraft werden. Dazu bräuchte es mehr Polizei für die Bürger, mehr Richter, mehr Staatsanwälte und viel mehr Personal. Das ist meines Erachtens nicht erwünscht.
    Gesetze haben wir reichlich.

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