Was für ein Leben!

castro_che

Alles Gute zum Geburtstag, Máximo Líder! Die Redaktion der Schrottpresse gratuliert ganz herzlich und Redaktionsschwein »Schnitzel« hat sogar eine Kerze angezündet. Ich hab ja noch gesagt, daß eine Zigarre passender wäre, aber weder Schwein noch Redaktionskampfhund konnten sich dafür so recht begeistern.
Egal! Das macht der Redakteursposten heute Abend alleine; vielleicht zusammen mit Fidel?

Er hat alles richtig gemacht!

Widerspruch? Aber gerne doch! Den können sie sich sonst wohin… Kein Streit heute. Lieber noch eine weiter Kerze. Für Che.

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27 Kommentare zu Was für ein Leben!

  1. R@iner sagt:

    Moin pantoufle! Ich will mich nicht streiten – zumal ich keine Zeit habe -, aber mit der Kerze für Guevara ist das so eine Sache: Che Guevara: why anarchists should view him critically

    [..] The anarchists and anarcho-syndicalists had their press closed down and many militants were thrown in prison. Che was directly implicated in this. This was followed in 1962 with the banning of the Trotskyists and the imprisonment of their militants. Che said: “You cannot be for the revolution and be against the Cuban Communist Party.” He repeated the old lies against the Trots that they were agents of imperialism and provocateurs. He helped set up a secret police, the C-2 and had a key role in creating the Committees for the Defence of the Revolution, which were locally and regionally based bodies for spying on and controlling the mass of the population. [..]

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    • pantoufle sagt:

      Es gäbe noch einen Haufen – na ja: Zwei, drei Dinge – die ich ihm mindestens so sehr zur Last legen würde, aber wie gesagt ist es nicht der Tag.
      Es ist doch immer wieder interessant, wie sehr wir Wert auf historisch makellose Ergebnisse legen; der Engel ist erst ein solcher, wenn das Weiß das makelloseste Weiß aller Zeiten ist. Ein Anspruch, den leider bisher nur Meister Propper und der weiße Riese widerspruchslos erfüllen konnten.
      Wir sowieso nicht. Wenn wir denn schon nicht mit der Waffe durch den Regenwald laufen, sondern bestenfalls um 23:00 Uhr zur Tanke, können wir doch lernen. Von Che und auch vom Geburtstagskind. Die Kunst des Möglichen und dem Versuch, ein Versprechen einzulösen. Sollten wir einmal in die Verlegenheit kommen, in die Nähe ihrer Fußstapfen zu treten, werden wir sicherlich entsetzliche Fehler machen. Aus bestem Wissen und Überzeugung. Und dann wollen wir mal hoffen, daß die Nachwelt uns nach unserem Bestreben und nicht nach unseren Fehlern beurteilt.

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      • R@iner sagt:

        Ich zitiere mal Wat., die u.a. bei flatter kommentiert. Sie meinte eines Tages, die 42 Bände Marx wären okay, aber die 43 Bände Lenin wieder aus dem Kopf zu kriegen, sei eine echte Herausforderung gewesen.
        Du irrst übrigens, wenn Du glaubst, ich sei auf der Suche nach der unbefleckten Jungfrau aber Leninisten können wohl nichts dafür, dass sie Hierarchie nicht abbauen wollen.
        Vor 21 Jahren war ich in Cuba und unterhielt mich mit vielen Leuten auf der Straße. Mir fiel auf, dass das politische Interesse und das Denken über den eigenen Erlebnishorizont dort wesentlich weiter reicht als in D-land. Ich kann nur jedem empfehlen, das Land zu besuchen, bevor sich die Scheiß-Yankees dort wieder niedergelassen haben.

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      • R@iner sagt:

        p.s.: Nee, wenn ich deine Antwort nochmals lese, dann kann ich nur sagen, dass ich mich nicht angesprochen fühle. Inhaltliche Kritik an Ché muss drin sein. Habe ich bereits von meinem Vater gelernt, dass es niemand wert ist, als Führergestalt verehrt zu werden.

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      • DasKleineTeilchen sagt:

        yep. all said.

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  2. waswegmuss sagt:

    Ja, er hat sogar ein Mittel gefunden den sozialistischen Mehltau im Zaum zu halten indem er regelmäßig die mittlere Führungsebene durch frische Kräfte ersetzt hat.
    Das könnte manchen DAX-Konzernen auch gut tun.

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  3. pantoufle sagt:

    Ach, jetzt wollte ich einen musikalischen Gegenentwurf… na, und so weiter!

    Oder einen fachgerechten

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  4. pantoufle sagt:

    Fire
    Oh fire, fire, fire I’m burning oh
    Oh fire, fire, fire I’m burning oh
    Oh fire, fire, fire I’m burning oh
    Oh fire, fire, fire I’m burning oh
    A rodent made a dance, for some great fun
    a kettle drummer rat who brought joy to the field one day
    A cat also came, elegant and pleasant
    Good night companion, always fixed on the kettle drum
    there the type of playing, in order to rest a little
    the rat came out half crazy, I’m also going to rest
    and the cat in his good dancing, danced a light dance*
    the rat climbs a palm tree and says very pleasant
    And now if they want to dance they look for another drummer

    Oh fire, fire, fire I’m burning oh
    Oh fire, fire, fire I’m burning oh
    Oh fire, fire, fire I’m burning oh
    Hey I need Faustino Oramas and your companion
    to put out my fire
    Margarita call the firefighters soon
    so they come to put out the fire
    Hey, if you are lost dial the seven zeroes
    and that way the firefighters will come sooner
    Oh fire, fire, fire I’m burning oh
    Oh fire, fire, fire I’m burning oh mama!
    Oh fire, fire, fire I’m burning oh
    Oh fire, fire, fire I’m burning oh
    I’m burning oh, I’m burning oh
    Dilan, dilan
    I’m burning oh
    dilan, diriran
    I’m burning oh
    diriran, diriran…
    Margarita how I’m burning (I’m burning oh)
    I want to keep enjoying myself (I’m burning oh)
    The fire is calling me (I’m burning oh)
    I like to keep dancing guaracha (I’m burning oh)
    This afternoon we’ve kept on ending (I’m burning oh)
    As I want to keep playing (I’m burning oh)
    The woman when she bends over (I’m burning oh)
    It opens the mind (I’m burning oh)
    The woman when she bends over (I’m burning oh)
    It opens the mind (I’m burning oh)
    And the man when he looks at her (I’m burning oh)
    his thinking stops (I’m burning oh)
    I like one thing about you (I’m burning oh)
    Without costing me work (I’m burning oh)
    I like one thing about you (I’m burning oh)
    Without costing me work (I’m burning oh)
    from the stomach on up (I’m burning oh)
    from the waist on down (I’m burning oh)
    Look she’s burning, she’s burning mama…

    Hätte Che vermutlich gefallen

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  5. pantoufle sagt:

    Sowas von OT
    Das Bundes-Gauck: »Wir schaffen das“ [!] „Ich mag mir eine Regierungschefin nicht vorstellen, die vor das Volk tritt und sagt, wir schaffen das nicht. Also, warum sollte man eine solche Person wählen?«

    Mal ganz abgesehen davon, daß ich diese Person ihres herbeigelogenen Lebenslaufes abgrundtief verachte: Da hat er einmal etwas Elementares angesprochen. Warum soll man nicht mal jemanden wählen, der sagt, das dies und jenes nicht geht? Immer nur die Lügen wählen und nie die Kunst des Möglichen?
    Natürlich unterstützt er ganz nebenbei auch den »sicherheitspolitischen Kurs« des Innenministers Thomas de Maizière. Aus den selben Gründen. Der Pastor kniet vor der Macht. Mein Gott! Was für ein erbärmlicher Einzeller!

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    • pantoufle sagt:

      Zeit für meine »Fidel hat Geburtstag!- Zigarre«. Scheiß auf die Redaktionstiere und andere Animositäten. Dazu einen Tenuta Roveglia Lugana Riserva Vigne Di Catullo. Geiles Zeuch und raus für heute! Scheiß auf Bundesgauck… was ne Flitzpiepe!

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  6. Der Duderich sagt:

    Che und Fidel.
    Beide erwecken bei mir Nostalgie.
    Auch Rio Reiser. Der hat ja heuer seinen 20. Todestag.
    Habe einen Text von Claudia Roth über ihn gelesen, die als Managerin von TSS diese in den Bankrott dilletiert hat. Da kommt mir dann das längst verdaute Frühstück hoch, wenn solch eine Systembewahrerin sich mit Rio schmückt.
    Wer den Text aus machoschistichen Gründen lesen will sei empfohlen in dem Suchfeld des SPIEGEL nicht nur Rio Reiser einzugeben – denn dann landet man bei Olympia.
    Rio, haha.
    “Macht kaputt, was Euch kaputt macht!”
    Der Vergleich von Fidel, Che mit R.R. hinkt natürlich.
    Aber: Alle drei nahmen die Opposition gegen die bestehenden Zustände ein.
    Und Rio hat dabei am wenigsten moralisches/ethisches Porzellan zerbrochen.

    Aber der Redaktion der Schrottpresse sei natürlich eine auf dem Oberschenkel einer kubanischen Schönheit gerollten Zigarre gegönnt. Und dem Redaktionshund ein dickes Stück Chewelatswurst.

    Hier noch ein Stück Erinnerung eines anderen Rebellen:

    Liebe solidarische Grüße
    Duderich

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  7. pantoufle sagt:

    Moin Duderich
    Unfähiges Management ist nicht unbedingt die Ausnahme in diesem Gewerbe. »Völlig unfähig« war zu Rios Zeiten in Deutschland sozusagen die Schutzmarke von Management. So wenig ich Claudia Roth in Schutz nehmen möchte, aber da war sie nicht besser oder schlechter als der Rest der Sippe.

    Noch mal föllig OT, aber zu schön! Der Postillion schon wieder

    https://edelfeda.files.wordpress.com/2016/08/airdogan.png

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  8. R@iner sagt:

    Wo alles begann: Sturm auf die Moncada-Kaserne 1953
    Die erwähnte Rede Castros ist hier zu lesen: Die Geschichte wird mich freisprechen!

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  9. waswegmuss sagt:

    Der Sturm auf die Moncanda-Kaserne war schon ein leichter Schuss in den Ofen. Die zweijährige Klausur in der Sierra Maestra mit Volksbildung und Schulung und medizinischer Hilfe.
    Die Ärzte sind ja heute noch seine wirksamste Armee.

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  10. waswegmuss sagt:

    Nach medizinischer Hilfe bitte noch “hat die Revolution erst stark gemacht” schreiben. Immer diese Entertaste. Ein Kreuz!

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    • R@iner sagt:

      Wichtig war auch der Überfall auf den Versorgungszug (Waffen) in Santa Clara. Die Lok und (soweit ich mich erinnere) 2 Waggons stehen auch heute noch neben den Gleisen: Battle of Santa Clara
      Da der Erfolg auf Guevaras Strategie zurückgeführt wird, befindet sich auch seine Grabstätte in der Nähe: Che Guevara Mausoleum
      Ich fand’s grässlich.

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      • DasKleineTeilchen sagt:

        mausoleen sind immer grässlich; hat dieses abartig religiöse, leichen als verehrungswürdige reliquien halt. und das im angeblichen so rationalem “sozialismus”. nunja. I think its pretty sick.

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      • waswegmuss sagt:

        Eine Sache an dem Che Mausoleum hat mich fasziniert: Du musst dort in so einer kleinen Bude deinen Foto abgeben – was ich grundsätzlich gut finde. Du bekommst dort keine Quittung – gar nix.
        Und wenn du Che und Tanja besichtigst hast geben die dir einfach deinen Knipser retour und dort liegen schon ein paar von den Dingern.
        Und für OT-Kommentarleser noch einen Bonustrack: In Havanna unbedingt das Eisenbahnmuseum angucken. Der Hammer!

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    • R@iner sagt:

      Okay, der muss dann auch noch sein:

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