Warum schreiben?

via Grillratte.de

Ich hätte auch schreiben können »Bloggen.« Nein, keine Identitätskrise in der Redaktion der Schrottpresse. Nur die gelegentliche Reflexion immer dann, wenn einem eigentlich nichts einfällt, man aber aus purer Gewohnheit die Tastatur betätigt. Wenn man an öffentlichen Vorträgen nicht interessiert und zum Karikaturenzeichnen zu blöd ist. Bloggen also!

Wie ich gerade aus der Zeit.de erfahre, lassen einige ja bloggen. Das nennt sich dann Chatbots, habe ich gelernt. Der bekannte Geschmacksstoffhersteller Maggi zum Beispiel hat so einen. Genauer: Eine Sie und sie heißt Kim. Kim hat anstelle eines Gesichtes einen Scancode.

»Hallo Bernhard! [Ein Salatsoßenfrager] Vielen Dank für deine Nachricht. Unser Chatbot KIM ist noch sehr jung und lernt täglich dazu. Mit jeder Kommunikation wird sie besser :). Mittlerweile kennt sie auch Salatsaucen. Probiere es doch bei Gelegenheit nochmal aus. Es ist bestimmt das passende Rezept für dich dabei! Liebe Grüße aus dem Maggi Kochstudio«

Hmmm! Nach 24 Stunden Selbsttraining schlug die KI-Maschine AlphaZero die weltweit stärksten Expertensysteme im Schach. Eine Salatsoße müßte doch ein Selbstläufer sein. Was jedes hochbegabte Kind (Jeder hat eines!) in 7 Minuten herausbekommt, daran scheitert Kim? Man hat  wohl so etwas geahnt und gleichzeitig Lisa installiert.

»Ich koche zuhause viel vegetarisch, liebe aber auch Mamas und Omas Klassiker. Bei mir muss es abends meistens schnell gehen, nur am Wochenende nehme ich mir so richtig viel Zeit und koche auch mal super aufwändig.«

Lisa trägt eine Brille, hat blonde Haare und ein super Regal voll mit Maggi-Suppenwürfeln. Wenn man Java-Script abschaltet, sind nur noch 50% der WillWasEssen-Bilder da. Die Hälfte.

»Die Implementierung ist aber recht hakelig. Gleich nen 500er Servererror bekommen (nen try catch um die Activity-Ausführung wirkt da Wunder), auch werden in den HeroCards undefined-Buttons angezeigt (einfach mal “reine Gurke” eingeben 😉 und das Layout ist dann auch zerschossen. Ansonsten recht hübsch :). Achja, wenn ich Hans heiße kann ich hier auch nicht kommentieren (da der Name mehr als 5 Zeichen haben muss…), genauso wie die arme Anne-Marie ;).«

So erzieht man seine Kommentatoren zu IT-Experten. Wobei man sich im Umkehrschluß fragen sollte, warum genau diese Fachleute an einer Salatsoße scheitern? Steht doch auf der Verpackung. RTFM.

»Pimp your Freeekadelle! Du stehst total auf Frikadellen? Wir zeigen, wie du ein Frikadellen-Brötchen so aufpimpst, dass ein leckerer Chili-Burger daraus wird.«

Heiß ich Chantalle?
Na gut – also keinen Food-Blog. Zuviel IT.

Doch lieber Politik? Die Polizei, die eben in Hannover einem friedlichen Demonstranten gegen den AFD-Parteitag beide Unterschenkel brach, bedient sich jetzt aus dem Fundus von Fernsehsendern als Beweismaterial gegen angebliche G20-»Gewalttäter«. Während dessen vermutet der Dessauer Leitende Oberstaatsanwalt Folker Bittmann im Falle Oury Jalloh eine Vertuschungstat. Er denkt, man habe Jalloh erst wüst zusammengeschlagen und dann verbrannt, um die Spuren zu verwischen.

»Nachdem Bittmann Zweifel an der Unfallthese geäußert hatte, hatte die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg in Sachsen-Anhalt das Verfahren im vergangenen Jahr der Dessauer Staatsanwaltschaft entzogen und den Fall Jalloh an die Staatsanwaltschaft Halle übertragen. Diese stellte das Ermittlungsverfahren im Oktober ein.«

Auch nicht wirklich schön.

Tiere – vorzugsweise Hunde. Aber das kommt ja ganz auf die Rasse an. Niedlich oder »der will nur spielen!«. Heute wurde ich mal wieder darauf angesprochen, wie ich bei diesem Wetter nur mit dem Motorrad…
Erstens war das Wetter bombig. Die Fahrt in einen legendären Sonnenaufgang, sanfter, kühler Wind, kaum Autos auf der abgeschwabberten Landstrasse. Ich erzählte, wie im Krankenhaus, als ich so sterbenskrank dort lag und schlaflos an nichts anderes denken wollte als noch einmal dieses Stück Stahl und Gummi durch eine kalte Winterlandschaft zu fahren. Einmal noch. Und nun habe ich dieses Privileg. Was ist ein Kamin, ohne den Schnee auf dem Weg dorthin? Wie sind die Menschen eigentlich auf die Idee gekommen, es könnte 48 Stunden am Stück gemütlich sein?
Wäre es ein Pferd, hätte die Jemandin vermutlich »hachgott – wie süß« und »kann man das streicheln?« gefragt.
Oder »frisst es Hefeplätzchen?«
»Nein, es ein veganes Pferd!«
»Meine Hefeplätzchen SIND vegan!« und eine unauffällige Überleitung zum Aquarium. Oder fröhliche Redaktionskampfhunde, denen die Zubereitung der Plätzchen am Schwanz vorbeigeht. Hauptsache Puderzucker und Schokokrümel!

Aber grundsätzlich sind Tiere schon mal ein guter Aufhänger. Das Blog nenne ich dann »issn Rüde« und plaziere ein total niedliches Katzenbild im Header. Hilflos. Mit Schmusefell.
Das Motorradblog heißt dann »schöner rasen«.

Schreiben kann man ja lernen (höhöhö…Pantouflen aber nicht!). Diese kleinen, unauffälligen Schwupper, bei denen das Thema verloren geht. Gegen die Rückkehr des Pathos.

»Die Antwort ist kompliziert. Denn die Klage der Betroffenen verbindet, man könnte auch sagen: vermischt, verschiedene Ebenen miteinander, die man besser auseinanderhält. Da ist die völlig berechtigte Empörung über die schier unglaubliche Kette der Fehlleistungen und des Versagens so vieler Behörden, die den späteren Attentäter Anis Amri sehr wohl auf dem Schirm hatten, ohne die richtigen Konsequenzen zu ziehen.«

Das sind dann aber auch die einzigen einführenden Zeilen, die sich mit der »schier unglaubliche Kette der Fehlleistungen und des Versagens so vieler Behörden« beschäftigen.

»Die Terroristen greifen nicht bestimmte Individuen, sie greifen die liberale westliche Gesellschaftsordnung an«. Wie besagte Behörden.

»Sie [die Opfer] erwarten keine politische Botschaften, sie erwarten Hilfe, Zuspruch und Respekt.« Und keine Behörden, die dem Täter vor dem Attentat Mut zusprechen.

»Wenn die Angehörigen der Opfer eines Terroranschlags gegen diese gesellschaftliche Ordnung beklagen, der Staat achte gerade ihre Anliegen nicht hinreichend, ist das bitter. Aber das ist kein Grund für die Rückkehr des Pathos in das öffentliche Gedenken der Deutschen.«
Ja, das ist bitter!
Thema verfehlt, Sechs, setzen.

Ich bleib dann doch lieber Schrottpresse. Gut, wenn man es bereits im Titel führt.

Post Scriptum
Oder wenn ich aller moralischen Größen ledig bin, keine Verhältnismäßigkeiten mehr begreife und außerdem auf die goldene Nahkampfspange mit Brillanten der Evangelischen Kirche aus bin, gründe ich eine Internetpräsenz namens Babycaust.de. Ich bin über die Dame von Welt auf diese Ungeheuerlichkeit gestoßen und war dermaßen angeekelt, daß ich den Rest ihres Blogeintrags kaum noch wahrgenommen habe. Selten hat es mich vor Wut und Abscheu so geschüttelt. Und sowas läuft frei herum und hat vielleicht noch einen Führerschein. Der Betreiber heißt Klaus Günter Annen.

Der Gestank bleibt.

In der Küche ist es weihnachtlich. Meine kleine Tochter steht in der Küche und backt Plätzchen. Und hört Musik

Die müssen ja lecker werden 😀 Lemmy: Solange kleine blonde Mädchen zu Deiner Musik Weihnachtskekse backen, bist Du unsterblich. Sonst aber auch.

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17 Kommentare zu Warum schreiben?

  1. Anna sagt:

    Das würde Lemmy gefallen, schätze ich. 😉

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    • Pantoufle sagt:

      Zumindest ist Tochter II so helle, daß sie Lemmy zu den Keksen noch einen Schnaps angeboten hätte. Das wäre dann der Beginn einer langen Freundschaft geworden.

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      • Anna sagt:

        Ich wollte ja fragen, ob sie denn auch besondere Zutaten in die Plätzchen mischt. Zutaten, die Lemmy gemocht hätte.^^Aber es war doch mein erster Kommentar hier…

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        • Pantoufle sagt:

          Beim Versuch, herauszubekommen, was hier geht und was nicht, habe ich schon weit extremere Versuche erlebt.
          Aber diese Art von Keksen ist bei uns in der Familie nicht beliebt. Ein Glas Cognac ist berechenbarer und schmeckt besser.

          Edit

          Tschullige: Herzlich willkommen!

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        • OldFart sagt:

          Eine gute Handvoll Zigarettenkippen mit dem Pürierstab in 100 ml Jack Daniel’s zu einer sämigen Masse aufbereitet und unter den Plätzchenteig gehoben schmeckt, nebenbei bemerkt, heftig gewöhnungsbedürftig. Ich würde so Experimente auch lassen.

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  2. Pjotr56 sagt:

    Moin Pantoufle,
    komm’ , jetzt nicht schwächeln. Es gibt genug zu tun im Gemeinwesen. Soeben hat die SPD beschlossen … (du weißt schon).

    Vielleicht macht es Sinn sich auf ein Thema zu konzentrieren, z. B. Frieden. Das ist ein in D durchaus noch weit verbreitetes Bedürfnis und man findet immer Mitstreiter. Viele fühlen sich aus geschichtlichen Gründen sogar mit verantwortlich.
    Die anderen sind i. d. R. zu doof, um sich unter Krieg überhaupt noch etwas vorstellen zu können und lassen sich lieber auf yt von der BW verarschen, Bananen und so.

    Was sich auch anbietet, ist einen Standpunkt zu einem Thema zu entwickeln, Glyphosat z. B., und den nach gründlicher Recherche konsequent und konsistent zu vertreten. Du glaubst gar nicht wie dämlich Befürworter i.d.R. argumentieren.

    Am schlimmsten sind Diskutanten und -onkels, die “Toleranz” nicht kennen, also was es bedeutet.
    DvW berichtet über einen Fall von Entnazifizierungsmangel (§ von 1933). Das Justizsystem in D ist bekanntlich nach 1945 quasi ungeschoren davon gekommen, das rächt sich irgendwann. Iss so! In dem Fall hat sich ein Religiot drangehängt, schlimm und absolut intolerabel. Und nu? Crowdfunding für die Ärztin, schlage ich vor. Und anschließend gibt es noch jede Menge zu tun. Nur gemeinsam sind wir stark!

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  3. michl sagt:

    deine Verlinkung auf den etwas robusten Umgang mit Demonstranten und den NSU Prozess hat mich dazu gebracht ein paar Singles aus den frühen achzigern rauzukramen, die mit der Ordnungsmacht nicht gerade freundlich umgehen. Siehe da, die Texte sind aktuell, ist das jetzt das Rad der Geschichte? Eigentlich sollte man denken daß sich in knapp vierzig Jahren was geändert hat…
    Grüße
    p.s.: mein Favorit bei Lemmy ist Killed by death, oder rock out oder was weis ich

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  4. DasKleineTeilchen sagt:

    1/2 OT: es geschehen noch zeichen und wunder; cop in homeOfTheBraveLand zu 20 jahren wegen mord verurteilt.

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  5. Pentimento sagt:

    Moin Pantoufle,
    nicht aufgeben! Du kannst so gut über Motorräder schreiben, daß man es richtig gern liest, auch wenn man keine Ahnung hat. 🙂

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  6. Pentimento sagt:

    Bei uns zuhause gab es ‘Frische Suppe’, eine auf Kalbsknochen und -Fleisch, Suppenkraut und Kartoffeln gekochte, klare Brühe mit Grießklößen. Eines Tages schmeckte sie nicht wie immer, sondern nach Großküche, d.h. nach Nichts mit viel Salz und Liebstöckl, einem stark duftenden Gartenkraut, das seit der Erfindung von Maggi auch ‘Maggikraut’ genannt wird. Die Hausfrau hatte sich bewerben lassen, ein Schock! Das ist dann nie wieder vorgekommen. 🙂

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    • Pantoufle sagt:

      Ich mag nicht an die Folge einer Bewerbung glauben. Viel mehr denke ich an die Zeit, als die deutsche Küche noch das war, wofür sie ursprünglich gedacht war: Haufenbildung für Ostpreußenflüchtlinge. Gefüllte Paprika und Met-Igel, Hawaii-Toast und falscher Hase. Oder irgend etwas mit Unmengen von Mayonnaise. Wie man an der kurzen Aufstellung ahnt, sind da keine Dinge mit ausgeprägtem Eigengeschmack vertreten. Also Maggi.

      Man wollte nur zu gerne glauben, daß Geschmack eine Frage eines einzigen richtigen Gewürzes war.

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  7. Pantoufle sagt:

    Moin alle zusammen. Ich bin gerade am Theater etwas eingespannt und kann deswegen nur sporadisch antworten.
    @Pjotr56
    Ich schwächel überhaupt nicht – ich frage mich gelegentlich nur, warum man etwas macht. Dabei erwarte ich nicht einmal, irgend einen relevanten Nutzen dabei zu finden. Nur mal nachfragen reicht mir.

    Blogs gibt es furchtbar viele, politisierende Blogs sind dabei klar in der Minderheit. Und wenn ich von mir und meinen Langzeiterfahrungen beim Erkunden ausgehe, sind auch nur wenige davon lesbar. Vorzugsweise die, hinter denen eine Mensch, ein Leben sichtbar wird. Also ein Mensch, der auch mal Einkaufen geht, schlecht geschlafen hat, in den Urlaub fährt oder dem Hobby der Aquaristik frönt. Und nicht einer, der nicht ohne ohnmächtiges Entsetzen vor die Türe gehen kann, weil auch an diesem Morgen der Kapitalismus sein Fratze zeigt. Das tut er vielleicht, aber nicht wenn die Sonne scheint und die Blümelein duften.
    Der Mensch ist grundsätzlich ja auch nicht an Erklärungen über die Gründe seines Elends interessiert, sondern an Klatsch. Isso!
    Außerdem macht man sich viel zu sehr von der Meinung anderer abhängig. Mit der Kampgne #meeto im Nacken schreibt man ungern Geschichten von Verliebtsein und Begehren. Also besser irgend einen Schmarrn von politisch und hashtagmäßig korrekten Dingen in der Hoffnung, daß einem keiner ans Bein pinkelt. Aber das bleibt dann auch, was es ist: Ein Schmarrn! Ein Oskar Wilde kommt auf jeden Fall nicht dabei heraus. Der unselige Hang, in einer reinen Aufmerksamkeits- und Empörungsgesellschaft nur noch stromlinienförmige, politisch korrekte Texte abzusondern, ist erst mal nur eines: Totenlangweilig.

    Zudem entsteht das Problem, daß auch diejenigen, die intelligent und wohlrecherchiert über Mißstände schreiben, über die Klinge springen müssen. Kein Mensch kann über Jahre ausschließlich eine Meinung lesen, die er anderer Leute zufolge haben soll. Es gibt auch »links« einen Hang zur Selbstoptimierung, der sich nicht großartig von dem bürgerlichen unterscheidet. Ich vermute, daß auch die Art von Verlogenheit, die daraus resultiert dieselbe ist. Die Stichwortgeber – und wenn der Wille noch so gut ist – erfreuen sich auf Dauer keiner echten Freundschaft.

    Es mangelt der Redaktion der Schrottpresse sicher nicht an Themen. Einige von denen, die Du freundlicherweise vorgeschlagen hast, sind auch auf der Liste. Nur deren Ausschließlichkeit jagt mit Angst ein. Dieser Blog hat nicht umsonst so interessante andere Themen im Titel. »Du fährst gerne Motorrad? Weißt Du eigentlich, wie schädlich das für die Blümelein ist?« »Ja, weiß ich – ist mir egal!« Ich wollte nie in einer Welt leben, in der für Modelldampfmaschinen im Kinderzimmer eine Rauchentstaubungsanlage vorgeschrieben ist. Meiner Erfahrung nach laufen die Dinger viel schneller, wenn man das Überdruckventil blockiert.
    Das ist schwer vermitttelbar, auch wenn es physikalisch leicht zu erklären ist.

    Nein, es ergibt überhaupt keinen Sinn, sich auf ein Thema zu konzentrieren. Damit verliert man den Überblick. Weder als Werbepostille für Unkraut-Ex noch bei historischen Erklärungen. Das ergibt sich aus der – von Dir richtig erkannten – Tatsache, aus der folgt, daß man auch mit Leuten diskutieren müßte, deren »Wissen« im besten Falle aus der Wikipedia sprudelt. Eine Meinung haben sie schließlich alle, wenn schon keine Urteilsfähigkeit.

    Man könnte noch viel mehr zum diesem Thema sagen: Die Zusammenarbeit mit anderen Bloggern (oder daß man ihnen wenigstens einmal persönlich begegnet ist) oder daß Menschen durchaus imstande sind, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln. Die brauchen mich dazu nicht. Sehr wohl aber meine (rudimentär vorhandene) Fähigkeit, mich mit ihnen auseinanderzusetzen und sie im Kontext ihres lebendigen Menschseins einzuordnen. Das gelte für Anna, die hier zum ersten Male kommentiert hat wie auch für Martin Chulz. Auch wenn’s im letzteren Falle schwer fällt.

    So – und jetzt muß ich wieder theatern! Euch allen noch einen schönen Tag.

    Gruß,

    das Pantoufle

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    • OldFart sagt:

      1/2 OT:

      Von der Arbeit aus nachgesehen, ob eine erwartete Postsendung eingetroffen ist. Schrödingers Paket: es ist sowohl geliefert und dreht gleichzeitig noch im Paketzentrum eine Runde.

      https://i.imgur.com/ldHf3OC.jpg

      Erst die konkrete Examination des Objektzustands, in dem Fall durch Befragen der Nachbarn und Inspektion des vereinbarten Hinterlegeorts, legt einen eindeutigen Zustand fest – in dem Fall: Paketzentrum.

      PS: Ich wär über einen Hinweis dankbar, wie ich obigen Screenshot vernünftig einbette. Was ich von anderen Posts hier gespickt und benutzt habe, hat mir die Blogsoftware zerhackt und gefressen. Dann halt so. Knurr.

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  8. Pantoufle sagt:

    Auch halb OT

    Gast im Theater. Kommt zu Licht- und Tonregie.
    »Wissen Sie wo hier Parkett 7, Platz 12 ist?«
    Wenn Gäste fragen, immer auf eine Metaebene verschieben.
    »Nein, aber es ist Nichtraucher!«
    »Nichtraucher?«
    »Ja«
    »Sicher?«
    »Das kann ich Ihnen mit aller Bestimmtheit sagen. Alles andere von einer der zahlreichen Platzanweiserinnen.«
    »Sie wissen das nicht?«
    »Nein«
    »Aber sie arbeiten doch hier?«
    »Ja, aber nicht bei der Feuerwehr«
    Abgang

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