Von der Einsamkeit der Matrosen in fremden Häfen und anderen Dingen

Mit den Häfen ist das so eine Sache: In der Regel bestimmt man sie ja als „sicher“. Aus guten Gründen und aus lieber Tradition. Genau so können sie aber auch feindlich, trostlos, verwahrlost oder einfach schmerzvoll sein.
Und die Matrosen, die sie zeitweilig bewohnen, hoffen natürlich auf die gute Bestimmung, wenn sie das Schicksal an so einem Hafen herausspeit, sie abgeladen oder vergessen dort warten – auf ein neues Schiff und einen neuen Sonnenuntergang in der Südsee, bei dem sie mit den Freunden bei einer Pfeife Tabaks und einem Glas in der Hand darauf warten, wieder in so einem Hafen zu landen. Den besseren natürlich. Den mit den liebevollen Gastwirten, den sentimentalen Huren oder den Kapitänen an der Bar, die einen Vorschuss auf die Heuer geben… einen Abend Seligkeit, die betrunkene Ruhe der Nacht in der Gewissheit, das es einen Morgen gibt und ein Schiff; ein neues Schiff ist eine neue Bestimmung. Es ist eine feinfühlige nervöse Kompassnadel, die dir einen Weg zeigen kann, den du zu gehen hast. Seelenlos, aber wertvoll.
Aber wer kann wissen, wohin die Fracht geht, die Schiffsreise endet. Was weiß der Kapitän oder was der Sturm, wo einen hinverschlägt?

Unsere Firma empfindet beim Wort Hafen nicht die leiseste Spur Salzwasser-Romantik. Sie setzt dem Wort „Hafen“ einfach das kleine Wort „Flug“ voran und fertig ist das Unglück.
Da half auch die Freundlichkeit des Parkplatzwächters in Heathrow nicht, der mich belehrte, das die kostenlosen Parkplätze für Motorräder direkt neben den Terminals wären und nicht bei ihm auf dem Hof, 10 Busminuten vom Schalter entfernt – umsonst! Ich hatte den Motor abgestellt und der wollte nicht wieder anspringen. Der Flug lies sich aber deswegen leider nicht verschieben und ich musste nun wirklich. Dieser tiefen Logik beugte sich der Wächter des Blechs und meinte, ich könnte ja in 3 Tagen wiederkommen und zusehen, wie ich die Yamaha wieder zum Laufen bekäme. Solange könnte sie Seite an Seite bei seiner Schneeräummaschine parken. Da stört sie keinen, hat jemanden zum plaudern und mit Schnee wurde nicht gerechnet.
Motorräder parken umsonst. Also auch bei ihm! Zur Einfahrt auf den Parkplatz musste aber jeder ein Ticket ziehen. Das wiederum berechtigt zum Gebrauch des Busses, der die Besitzer der Fahrzeuge zu den Terminal und zurück bringt. Soweit eine erfreuliche Lücke im System – ich erreichte also meinen Flug!
Es blieb sogar Zeit für ein kleines Frühstück: Ein liebevoll nachempfundenes französisches Lokal servierte eine ebenso liebevolle Nachahmung eines englischen Frühstücks – oder dessen zynischen Kommentar. Ich bin da mir nicht ganz sicher.

Egal: Bis Oslo wird es reichen… oder auch bis Helsinki. 4 Stunden Aufenthalt in Oslo sind schon eine arge Drohung. Wer die Bierpreise dort kennt, wird einen großen Bogen um diese Stadt machen – noch mehr um seinen Flughafen. Dort wird den ohnehin schon exorbitanten Forderungen eine Art Internationalitätsbonus aufaddiert, dessen Anblick einen beim Lesen der Getränkekarte sprachlos werden lässt. Im Interesse aller Besucher hoffe ich inständig: Nicht durstig!
4 Stunden auf einem der ödesten Flughäfen Europas im Schneegestöber (Oslo liegt etwa so weit nördlich wie St.Petersburg): Das Haar sitzt, aber ich habe weder etwas zu lesen mit oder meinen tragbaren Computer noch 5 Richtige im Lotto, um mich aus Scham vor diesen Preisen zu betrinken. Das machen schon die anderen Fluggäste. Vermutlich alles Einheimische und schamgebeugt.

Irgendwann fliegt auch mein Flugzeug los und ich erreiche um 20:00 Uhr Helsinki. Natürlich ist schon alles dunkel.. wie auch am Morgen und Mittags: Da ist es jetzt immer dunkel. Ein Taxi – nach einer halben Stunde und 50€ ärmer bin ich in meinem Hotel. Ich rege mich zwar regelmäßig über teure Hotels auf, habe aber eine kleine Schwäche für die Guten unter ihnen; dieses Radison ist so eines. Sehr schönes Zimmer, wirklich sehr, sehr schön. Ich bin richtig gerührt, daß ich das nicht bezahlen muss!
Das die Nacht kurz wird, war mir schon klar, das ich aber meine Zeitzone um 2 Stunden ändern musste, hatte ich vergessen. Also klingelte am Morgen das Telephon.
„Wir würden dann, wenn du deinen Arsch vielleicht auch aus dem Bett bekommen würdest…“ Oh Gott, ist das peinlich! Und das mir!

Über diesen Arbeitstag will ich gar nicht viele Worte verlieren: Lobbycall um 4:30 Uhr, bis Mittag muß die Technik betriebsbereit sein, garniert von drei ausgewachsenen Vorbands, die alle Soundcheck machen wollen. Die Türen gehen um 18:00 Uhr auf, die erste Band kommt um 18:30 auf die Bühne, die die letzte um 23:00 Uhr verlässt.
Das Ganze in der Hartwall-Arena (sehr groß – Arena eben – kalt, mit einem Kindergarten als Stagehands). Es ist der Tourneebeginn; das heißt, daß noch nichts funktioniert, getestet ist. Die wirklich gute Crew macht also das einzig Richtige: Alles wird irgendwie unter die Decke geprügelt – egal, wie das aussieht oder klingt – und eingeschaltet. Hauptsache, es läuft! Das wir dem Zeitplan um die Mittagszeit herum nur eine halbe Stunde hinterherhinken, kann nur als mittleres Wunder bezeichnet werden. Eventuelle Zeitfenster zum Essen oder nur atmen hatte man aus diesem Tag verbannt: Dafür ist einfach keine Zeit. Das Konzert startete pünktlich und ist erwartungsgemäß laut und langweilig. Zum Glück muß ich mit denen nicht auf Tour – ich bin nur für einen Tag eingeflogen worden: Ein kleines Präsent an die Produktion … „Wir haben da einen europäischen Spezialisten… wenn irgend etwas nicht funktioniert, könnt Ihr den zur Sau machen!“
Der Abbau war mit zwei Stunden etwa 1 Stunde schneller als erwartet; insgesamt also eine äußerst respektable Leistung aller Beteiligten. Kurz vor 4:00 Uhr sind wir dann zurück im Hotel – gerade rechtzeitig, weil mein Wecker um 7:00 Uhr klingelt.

In Skandinavien spricht jeder englisch. Jeder! Man muss einfach, weil zum Beispiel kein Film im Fernsehen oder Kino übersetzt wird. Die laufen bestenfalls mit Untertiteln und den Rest muß man sich dann eben selber übersetzen; finnisch gehört nicht gerade zu den Weltsprachen…Der einzige Menschen in Helsinki, der kein Wort englisch spricht, ist der Taxifahrer, der mich am nächsten Morgen zum Flughafen bringen soll. „Airport“. Das wenigstens versteht er. Sonst aber weder meine Frage, wieviel das kostet (ich habe eben noch gerade soviel Geld wie für die Hinfahrt) noch wie lange uns der Berufsverkehr aufhalten wird.
Er gehört zu einer Spezies, die sich brav an jedes Stauende herantastet, stehen bleibt, nach 5 Minuten aussteigt, um dann nachzusehen, warum es wieder so lange dauert. Das Ergebnis kommentiert er dann freundlich – auf finnisch – und es klingt auch irgendwie alles beruhigend. Um wenigstens meine Nerven bezüglich des Geldes unter Kontrolle zu bekommen, reiche ich ihm die verblieben Scheine hin, lege noch 3 € obendrauf und genieße sein zufriedenes Gesicht, als er es einsteckt und mir eine Quittung über 60€ ausdruckt.
Ich bin gegen Korruption und falsche Abrechnungen, aber nicht in Finnland morgends um 7:00Uhr! Seine natürliche Freundlichkeit lässt ihn etwas fragen, was ich als „SAS“ interpretiere, meine Fluggesellschaft. Ich nicke heftig und bete, daß das nicht die finnische Aussprache für KLM, JAL oder die Vereinigten Arabischen Emirate ist. Bring mich jetzt bloß zum richtigen Terminal! Es ist tatsächlich die SAS! Hurra: Um 1:00 Uhr herum bin ich wieder in England! Es lebe der Verband finnischer Taxifahrer und der große Vorstandsvorsitzende der Scandinavian Airline Services! Kleines Hotelzimmer in Streatley: Ich komme! Stellt schon mal ein Pint IPA warm! Nix wie weg!

Bevor die Stewardessen ihre Gymnastikübungen vor dem Start beendet haben, schlafe ich schon. Ein ruhiger Flug am Fenster einer etwas antiquierten MD80/100 bringt uns nach Stockholm. Auch eine schöne Stadt. Vor allem im Sommer ist der Hafen ein Reiseziel, das man auf jeden Fall besucht haben sollte! Den Flughafen im Winter will ich nicht ganz so sehr preisen. Aber er ist überdacht und geheizt – da wollen wir mal nicht so sein.
Die Schrecksekunde nach der Landung, daß ich nur 7 Minuten habe, um von Gate 7 nach Gate 59 zu kommen, verfliegt schnell, als mir klar wird, das ich eine Stunde von meiner Uhrzeit auf dem Mobiltelephon abzurechnen habe. Da schlendert es sich doch gleich viel entspannter und auch das Gepäck mit dem Motorradhelm hat eine realistische Chance, mich zu begleiten.

Leider leuchtet am entsprechenden Gate hinter dem Reiseziel ein roter Hinweis, daß man zur geplanten Abflugzeit eine Information bekommen würde. Irgend eine Information– und die Farbe rot wird selten zur Beruhigung auf Schildern verwendet. Das kommt dann auch in der Form, daß der Flug gestrichen ist und man später einen anderen bekommt. Am Serviceschalter der SAS sind nette junge Damen, die einem freundlich ein anderes Ticket und einen Fressen-Gutschein in Höhe von 75 SEK aushändigen, mit dem man sich ein Brötchen mit Wurst kaufen soll – geht alles aufs Haus!
Nach einer weiteren Stunde stehen die Damen wieder da: Immer noch freundlich und ansehnlich und verkünden, daß es zu ihrem Leidwesen eine weitere klitzekleine Verzögerung gäbe: In zwei Stunden würde man nun mit dem Einchecken rechnen und man würde es sehr begrüßen, wenn alle Passagiere am Gate bleiben würden, weil man sie dort besser unter Kontrolle hätte… oder so ähnlich. Noch einen Gutschein; wenigstens werde ich nicht Hungers sterben. Und – oh Wunder – einen Raucherbereich haben sie dort auch. Unfassbar, aber wahr!
Nur nichts zu lesen, kein Laptop oder auch nur einen doofen Fernseher. Nach einer Stunde versuche ich mich an der „Expressen“, die verloren auf der Bank liegt. Wir haben ja den selben Sprachstamm… es wird schon gehen. Weil da so viele schöne Bilder drin sind, kann man das auch ganz gut übersetzen. Die Schlagzeile „Kanibalen“ und ein verpixeltes Bild vom Verbrecher, ein blutiges Messer und eine Bratpfanne – na gut: die Pfanne hat leider gefehlt – aber die Botschaft kam an.

Ein Pferd namens Mr. Jack Sparrow hat bei einem Rennen den großen Preis gewonnen… ein hübscher Name, aber leider nach einer weiteren Stunde auch langweilig. Ein aus dem Abfall gezogenes Exemplar der „Herald Tribune“ lässt die tiefe Wahrheit des Satzes erkennen, das nichts so alt ist wie die Zeitung von gestern.

Es gibt Neuigkeiten: Nur noch eine weitere Stunde und dann geht es aber (wahrscheinlich) endgültig los!
Auf meine Frage, was denn eigentlich der Grund für die Verspätung wäre, bekomme ich die überraschende Antwort „Nebel in London“. Das war bis in die 60´ Jahre ein guter Grund – dieser Nebel hier aber ist vereist und Heathrow weitgehend gesperrt. Donnerwetter: Das muss aber richtig kalt sein! Und mein kaputtes Motorrad steht mit ausgelutschter Batterie auf einem abgelegenen Parkplatz. Eins nach dem anderen…
Dann geht es auf einmal sehr schnell. „Kommen sie bitte alle sofort zum Schalter und -BITTE – beeilen sie sich!“. Was denn nun? Brennt der Flughafen? Nein, man hat von der Luftfahrtbehörde in Brüssel ein Zeitfenster bekommen, in dem man auf einer der freien Bahnen landen kann und jetzt aber schnell!

Wer wie ich leidgeprüft weiß, daß die Passagiere beim Betreten eines Flugzeuges die Spontanität und den Elan an den Tag legen, als würden sie vor ein Erschießungskommando gezerrt, misstraut dem Begriff „Zeitfenster“. Der Flugkapitän höchstselbst drängelt via Lautsprecher mehrmals zur Eile, weil man sonst gleich wieder aussteigen könnte – was natürlich absolut nichts daran änderte, das irgend ein Wahnsinniger mit seinem „Handgepäck“ Marke Umzugskarton den Gang versperrt, das obligatorische „Das ist aber mein Platz“ und die Frage nach der Toilette die Spannung dramatisch erhöht.
Das Wunder geschieht: Während noch die letzten Sitzgurte klicken und die Mädels vom Kaffeeauschank mit den Armen rudernd versichern, daß es auch diesmal keine Fallschirme gibt, rollte die Fuhre schon los. Die Besatzung hat es offenbar wirklich eilig. Wir fliegen! Fliegen über die vielen Seen, die verschneiten Wälder bei strahlendem Sonnenschein der untergehenden Sonne, die man aus dieser Höhe noch dicht über dem Horizont sieht. Ein Gemälde von Johan Fredrik Eckersberg aus der Luft. Dort unten eine kleines Holzhäuschen am See, einen bollernden Ofen und die Liebste im Arm… („na, meine Süße, was machen wir denn noch hübsches heute Abend…?“). Ach…

Zu ersten Mal sah ich London im Nebel aus einem Flugzeug. Das sieht aus wie dichte Wolken, nur daß dazwischen die ganz hohen Gebäude hervorschauen; die nicht so hohen liegen unter der Zuckerwatte des Nebels. Eigentlich ganz hübsch… wir haben dankenswerterweise auch mehr als eine halbe Stunde Zeit, das Schauspiel zu genießen, während das Flugzeug über der großen Stadt kreist und auf die Landeerlaubnis wartete. Endlich gelandet sieht eigentlich alles ganz friedlich aus, bis auf die Tatsache, das die Sicht nur ca. 15 Meter beträgt. Die anderen Maschinen auf der Rollbahn sehen aus wie eine farbliche Veränderung der Wolken : Marke und Gesellschaft kann man erst entziffern, wenn man sie rammt.
Jetzt noch nur noch durch die Passkontrolle und den Koffer einsammeln. Geschafft – Zuhause!

Beim Warten auf den Bus zum Parkplatz kommt ein Deutscher vorbei, und fragt die dort stehenden Arbeiter, die bei einer Zigarette entspannen, etwas in einem Ton, von dem ich genau weiß, das man den hier nicht anschlagen sollte. Die Antwort ist dementsprechend: „Wir wüssten das unter Umständen, können es aber aufgrund der Artikulation der Frage recht gut für uns behalten.“ Ich beschließe, mich nicht zu „outen“, helfe also auch nicht (obwohl ich weiß, wo der Terminal ist, den er sucht) und sehe ihm nach, wie er mit den Worten „Scheißland, Scheiß – England“ weiterrollt. Wir sehen uns alle an… es gibt eine britische Art mit den Schultern zu zucken, die ich schon recht gut beherrsche.
Nun ja, Gott sei Dank liegt immer noch ein gutes Stück Wasser zwischen ihnen und uns.

Mein letzter Angstgegner des heutigen Tages liegt zehn Busminuten hinter und physisch direkt vor mir. Die Yamaha ist nass – was sage ich: Schwimmt sozusagen! Selbst wenn sich die Batterie in den letzten drei Tagen etwas erholt hätte: So springt sie niemals an – schon gar nicht bei dieser Kälte! Also wird das Werkzeug ausgepackt, den Tank runter wie die Sitzbank und kurze Zeit später sieht es aus wie in einer Werkstatt. Mit ein paar dreckigen Socken wird getrocknet, gesäubert und die Kontakte bewegt. Ein junger Angestellter des Parkplatzpersonals sieht mich – „warte mal eben 3 Minuten, Mann.. ich hole mal mein Auto.“ Das ist so ein Servicevehikel mit beweglichen Lichtern auf dem Dach und ich kann im Hellen basteln. Nachdem die Batterie erwartungsgemäß nach zwei Startversuchen endgültig leer ist, zerrt er eine tragbare Starthilfe unter der Plane der Ladefläche hervor und ich lerne wieder zwei neue Begriffe. Das eine ist ist „Jumpstart“ für Starthilfe, „Leads“ heißen die dazugehörigen Kabel.
Wäre ich zum ersten Mal in England, hätte man hierbei auch noch lernen können, das man von einem Engländer mit Höflichkeit alles bekommt und das England Motorradfahrer liebt! Aber das wusste ich bereits.

Bleibt also nur noch das Problem mit dem Helm, der den Transport nach Skandinavien nicht heile überstanden hat. Der Klapphelm ist auseinandergefallen. Vollständig geschlossen bekomme ich ihn nicht auf den Kopf, also benutze ich Klebeband, um das Visier und den Kinnschutz hochgeklappt zu arretieren. Hohe Geschwindigkeiten sind also heute Nacht nicht mehr möglich – auf Grund des Nebels auch wenig empfehlenswert – und für die eine Stunde Fahrt wird es schon so gehen.
So eine Stunde kann erschreckend lang sein: In Streatley komme ich etwa um halb zehn an, gehe zur Theke und will mein Bier bestellen. Ich bekomme vor Kälte und Zähneklappern kein Wort heraus, die Gäste sehen mich mit leichtem Gruseln an und Olivia stellt ohne Kommentar ein Ale auf die Theke. Nach zwei Schlucken geht es langsam wieder.

„Wie wars?“
„Frisch“
„Mit wem warst du in Helsinki?“ „Disturbed. War ganz in Ordnung. Nur der Flug war recht unerfreulich“.
„Willst du noch ein Ale?“
Ich liebe eine gepflegte englische Konversation.

0
Dieser Beitrag wurde unter all Areas abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

0 Kommentare zu Von der Einsamkeit der Matrosen in fremden Häfen und anderen Dingen

  1. der_emil sagt:

    Herrlich.

    Und echt interessant.

    Danke.

    0

    • pantoufle sagt:

      Moin Emil – ach Danke… es hat also doch jemand gelesen 🙂 bin gerade etwas deprimiert – liegt wohl am Wetter.
      Ich mag die Geschichte auch, werde aber noch kleine Korrekturen anbringen. Man sollte das ja eigentlich nicht machen – veröffentlicht ist veröffentlicht – aber es liest ja eh keiner. Außer Dir natürlich! Und Du wirst sicher nichts dagegen haben, wenn ich noch ein wenig feile.
      Lieben Gruß
      Pantoufle

      0

      • Jan Hinderk sagt:

        Nana, mal nicht so verzagt! Nr.3 lebt und liest das schon auch.
        Mein Lieblingssatz:
        “Wir wüssten das unter Umständen, können es aber aufgrund der Artikulation der Frage recht gut für uns behalten.”
        Für so einen Satz würde ich nach England ziehen. Wie geht der im Original?

        Jan

        0

        • pantoufle sagt:

          Ups, da fragst Du mich aber was… Under certain circumstances we got a pretty good idea, but for now we retain for us `til the weather improves… wäre eine mögliche Übersetzung.
          Fanny: Wie übersetzt Du das? Ich hatte da noch eine andere Formulierung, die ich aber nicht mehr zusammenbekomme.
          Mein Lieblingssatz ist nebenbei “Nun ja, Gott sei Dank liegt immer noch ein gutes Stück Wasser zwischen ihnen und uns” – den hört man relativ oft und der ist leichter zu übersetzen. Ich wünschte, mein englisch wäre besser – ich verstehe weit mehr, als ich selber formulieren kann.
          Na ja… und für 3 Leute schreibt es sich ja schon viel entspannter – danke für den Zuspruch 🙂

          0

  2. Fanny sagt:

    Hey, Matrose, bleib wachsam ! Kapitän kannst auch Du sein : Was sagt die Kompassnadel ? Kurs entsprechend ändern und nach vorne schauen. Sicher war es die Tage sehr neblig… Aber es klärt doch wieder auf !
    Die Idee mit der Schatzkiste (“Älteres Zeug von mir, an dem mein Herz hängt”) finde ich prima, zumal es genau meine Lieblingsgeschichten sind – fehlt noch die “Dolchstoßlegende – reloaded”.
    Und irgendwann kommt bestimmt die lang ersehnte Fortsetzung von “Slice of Reality” ;o)
    Ganz viel Rückenwind !
    Fanny

    0

    • pantoufle sagt:

      Die liebe Lieblingsfranzösin! Du also auch, meine Liebe! Na, dann seid ihr ja schon zwei 🙂 .
      Ja… mit der Fortsetzung… Da mußt Du wohl ein wenig genauer hinsehen. Streng genommen ist es nämlich eine. Wenn man sich mal die die Kategorie ansieht, unter der es veröffentlicht ist und außerdem weiß, das ich mit meinem ehemaligen Boss telephoniert habe – den ich gefragt habe, ob er etwas dagegen hat, wenn ich mal was aus dem Nähkästchen schreibe… nö, hätte er nicht.
      So habe ich begonnen, etwas über mehr als ein Vierteljahrhundert Rockn&Roll schreiben; aus den tiefen und den flachen Fahrwassern des Gewerbes . Eigentlich wollte ich das mit Slice IV titeln, habe aber den alten, schönen Namen dann doch genommen. Und die alten, schönen Rechtschreibfehler.
      Während ich also mit Knäkkebrot und Salbeitee im Bett liege und mir die Seele aus dem Leib kotze, werde ich wohl mal was über die verschiedenen Rassen im Gewerbe schreiben… die Stagemanager zum Beispiel. Oder die Trucker. Oder beide.
      Ich würde ja auch gerne schreiben, Du solltest mal wieder vorbeikommen, aber ich fürchte, das ist ansteckend (nein, nicht das Schreiben… das andere – es geht gerade durch die Familie).
      So also einen lieben Gruß vom
      Pantoufle

      0

      • Fanny sagt:

        Ich meinte die Fortsetzung mit Miles Davis… Hab aber viel Geduld…

        Ohne dass ich den scheinbar aus England stammenden Satz kenne, würde ich ihn gerne so übersetzen :
        “Wir wüssten das unter Umständen, können es aber aufgrund der Artikulation der Frage recht gut für uns behalten“
        “We might have a scheme… However, considering the nature of the question, we’ll better keep it for us”

        Wenn es sich jedoch nicht um einen Plan handelt, sondern nur um das “Bescheid wissen”, dann:
        “We might know about it / be aware of it, but considering the nature of the question, we’ll keep it for us”.

        Meine Devise: Der Kontext bestimmt!
        Mich würde interessieren, was unser Herr Jefferson meint.

        Lieber Pantoufle, ich habe leider gerade wenig Zeit. Ich wünsche Dir gute Besserung und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen bzw. Telefonieren.
        Fanny

        0

  3. Derek Jefferson sagt:

    Herr Jefferson meint; daß für den Fall dieser Übersetzung, die Spanne Wassers, die zwischen uns liegt, der Abstand scheinbar nicht gering genug ist.

    Mit den vorzüglichsten Grüßen
    L. Derek Jefferson

    0

    • pantoufle sagt:

      Herr Jefferson! Ich habe Sie ehrlich vermisst! Und wie Sie sicherlich gelesen haben nicht nur ich 🙂
      Und eine schöne Formulierung haben Sie er auch dafür. Es fehlt mir die Geläufigkeit – aus dem kleinen Abschied ist ein Großer geworden. Wenn ich aber die Augen schließe, kommt alles wieder.
      Ich hoffe, Sie sind wohlauf und in einer weniger eisigen Gegend wie der Meinen.
      Herzliche Grüße
      Pantoufle

      0

      • Fanny sagt:

        Herr Jefferson, ich grüße Sie auch herzlich.
        Ich glaube, Pantoufle geht es schon viel besser ;o)

        0

        • pantoufle sagt:

          Von wegen besser: Ich lebe hier auf der Intensivstation! Alle krank, keiner klaut Süßigkeiten oder isst plattenweise Pizza. Ich habe seit 2 Tagen kein Bier angefasst. Der einzige, der hier noch Leben versprüht, ist der Hund… und selbst der bekommt langsam Mitleid mit uns.
          Was an meiner Freude über den netten Besuch natürlich nichts ändert!

          0

  4. Fanny sagt:

    Ups, da stand ich wohl auf dem Schlauch… Der Kontext war ja Dein Text selbst… Also vergebt mir bitte das Überflüssige.

    0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *