Trollschau am Vorwahlmorgen

Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Die Nachricht des Tages: Der Russe kommt!


Das ist jetzt so strunzdumm – da läßt einer die Hosen runter und was dort zu sehen ist … hat keine Eier. Wenn Misik wenigstens bei seinen plattfüßigen »silly left« geblieben wäre. Aber nein: Putin. Der Aufschrei der Dummheit.


Die Aufregung ist sehr, sehr groß. Und btw: Nein, besser nicht.

Massiver und koordinierter Hackerangriff auf auf die Wahlkampagne des Kandidaten Macron. Wikileaks verlinkt das erbeutete Material, nach Aussage des Wahlkampfteams falsche und richtige Informationen. Leider gibt niemand Auskunft darüber, welche falsch und welche richtig sind – Arbeit für die Faktenfinder der Tagesschau, ein Fall für Correctiv?
Daß dahinter Putin steckt, ist bekannt und wird mittlerweile von keinem russophoben Troll mehr bestritten.

Wie gesagt: Außerhalb jedes vernünftigen Zweifels. Denn außer Putin hat niemand – ich wiederhole: Niemand! – irgend ein Interesse am Wahlsieg von Frau Le Pen.
Das Ganze ist so überdreht und abgehoben, daß einem die Worte fehlen. Vielleicht bis auf den etwas unglücklichen und unprofessionellen Zeitpunkt der Veröffentlichung jener Geheimnisse. Von der Qualität der Leaks einmal ganz abgesehen, aber die spielt in der Beurteilung der Trolleria ohnehin keine Rolle. Die Schrottpresse hätte das ja vor dem TV-Duell von Le Pen und Macron… aber das ist eine andere Geschichte. Einen Tag vor der Wahl dürfen sich die Betroffenen nicht mehr dazu äußern, aber vor drei Tagen wäre das echter Sprengstoff gewesen. Putin ist eben noch nicht so geübt was Propaganda betrifft. Stichwort Wahlkampfbeeinflussung: Ab wann und vor allem ab welchem Engagement der Presse des verbrüderten Nachbarlandes Deutschland kann man eigentlich von Wahlkampfbeeinflussung sprechen? Vor allem dann, wenn sich der Horizont der Berichterstattung darauf beschränkt, nur einen der Kandidaten für technisch möglich zu halten. Eine besondere Spielart demokratischer Wahrnehmung: Was nicht sein darf, kann auch nicht und bleibt unberücksichtigt. Diese Scheuklappen haben sich bereits nach der Wahl Trumps als neuem US-Präsident als verhängnisvoll erwiesen; es blieb wenig mehr als hilflos ohne Eier auf den Knien zu rutschen. Was wäre wenn?
Wer in diesem Fall Schuld wäre, muß also im Vorfeld geklärt werden und das am bestem am Vortag der Wahl. Putin, Wagenknecht, silly left, Putin, Hackergruppen, Wikileaks oder doch Putin – unmöglich, daß der Wunschkandidat aus »natürlichen« Gründen nicht ins Amt kommt. Da zeigt sich das tatsächliche Vertrauen in demokratische Abläufe.

Eine vergeudete Stunde im Sumpf der unsozialen Netzwerke muß reichen, nur unterbrochen vom freundlichen Nachbarn, der über das Wochenende an seinem Golf III herumschraubt.
»Der Russe, dem ist ja alles zuzutrauen! In Frankreich…«

»Nimm die Hydrostößel und verschwinde! Bei mir liegen sie schon so lange herum wie Fake-News auf Twitter. «

Morgen wird aller Voraussicht nach Macron gewählt. Das muß für heute erst mal reichen. Wehe wenn nicht, wehe uns allen wenn man vom Zeitgeist eingeholt wird. Wehe, wenn Macron nicht gewählt wird: Aber wenigstens den Grund dafür haben wir schon heute. Putin.
Wer sonst könnte schuld daran sein?

Zeit.de: »Ich bin nicht der typische Le Pen-Wähler«

Ebenda »Yanis Varoufakis: Wählt Macron.« Immerhin eine Erklärung.

UpDates:

Eine weitere Einschätzung über den Zeitpunkt der Veröffentlichungen bei medium.com.

Leider ist der Link im Text zu dem veröffentlichten Material mittlerweile tot.

unzensuriert.at: Achtung! FPÖ-Postille!!

»Daher wurde umgehend von der Wahlkommission, der staatlichen Kontrollinstanz zur Überwachung des französischen Präsidentschaftswahlkampfs, die Agenda ausgegeben, nichts von den Inhalten der “Leaks” zu berichten. Journalisten, die sich der Sache annehmen wollen, werden angeblich bereits bedroht und zur Zensur gezwungen.«

»Ein merkwürdig spätes Datenleck« auf Zeit-Online

Wikileaks, das kurzzeitig fälschlicherweise als Urheber des Datenlecks benannt wurde, bezeichnete den Zeitpunkt der Veröffentlichung als seltsam. Denn wenn das Ziel gewesen sei, die Wahl von Macron zu verhindern, wäre es logisch gewesen, seine Daten früher zu veröffentlichen. Vielleicht aber, so eine zweite Theorie, geben die vertraulichen Schriftstücke und Emails auch keinen Skandal her – und sind daher nur dazu geeignet, kurz vor dem Wahlgang Zweifel zu streuen.
Denn natürlich sind die Macron-Leaks ein gefundenes Fressen für den Front National, der zuletzt in allen Umfragen verloren hatte.

Eine kurze Textsuche in dem Zeit.de-Artikel ergab das interessante Ergebnis, das weder das Wort »Putin« noch »Russland« dort auftaucht 🙂

Wo bleibt der Schleswig-Hollstein-Leak??? »Seit vier Jahren Milchkühe auf den Bahamas geparkt!«. »Bootsanleger für umme!!!«

Das grenzt an Diskriminierung.

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25 Kommentare zu Trollschau am Vorwahlmorgen

  1. OldFart sagt:

    Der Misik. Boah, was ein tiefer Absturz. Traurig. Zumindest wäre jetzt aber geklärt, wo das vom Kleinen Teilchen gestern vermißte Thorazin abgeblieben ist. Das hat jemand palettenweise ins Trinkwasser gekippt und der Misik hat noch eine Individualdosis extra abbekommen. Das ist doch eine veritable Massenpsychose.
    Ansonsten ist es so wie Du sagst: Inzwischen gehen einem die Worte aus, um den Quark noch angemessen zu würdigen. Also laß ichs. Ich gehe jetzt mal Rasen mähen. Eine erdverbundene realitätsbezogene Tätigkeit.

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  2. Pantoufle sagt:

    Gute Idee! Meiner hat allerdings einen Messerfresser oder sowas. Handlungsbedarf. Vielleicht geh ich für heute erst mal etwas friedhofschänden

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  3. Pingback: Feynsinn » Neues aus der extremen Mitte

  4. Pantoufle sagt:

    Hey, Robert M. Psst!

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  5. Pantoufle sagt:

    öppps… einen hab ich noch:

    Ach Møpsen. Dir will ich gerne glauben!

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  6. OldFart sagt:

    Himmel hilf. Jetzt kommen die selbsterklärten IT-Forensiker und machen sich zum nützlichen Idioten, indem sie eine Attributierung behaupten:

    https://twitter.com/michaelh992/status/860788188981452801

    In den Metadaten einiger Dokumente gibt es kyrillische Zeichen und Wörter! Das ist der Beweis!!!einselfzig! Wenn das ein Beweis ist, sattele ich um auf Wohnungseinbruch, hinterlasse am Tatort ein Wahlkampfflugblatt einer Partei und schon weiß die Polizei, wo und wen sie verhaften muß. Da kommen tolle Tage auf die Parteizentralen zu. Harr, harr. Obwohl, das könnte klappen, wenn man an die Terroristen und die Beweiskraft von deren ständig am Tatort verlorenen Ausweisen denkt. Hmmm …

    Anyway, es ist von solchen Hobbydetektiven vielleicht auch ein bißchen viel verlangt, daß sie im Feld ihres Dilettantismus schon mal was von UMBRAGE gehört hätten. Dazu müßte man sich möglicherweise auf Wikileaks beziehen oder gar da gucken. Und das ist bähh. Putin, Putin!

    http://securityaffairs.co/wordpress/56983/intelligence/wikileaks-vault7-cia-umbrage-team.html

    http://www.zerohedge.com/news/2017-03-08/cias-dirty-cyber-tricks-exposed-umbrage-potential-false-flag-attacks

    Ich hoffe jetzt dringend auf die offiziellen Faktenchecker bei Tagesschau und Correctiv und eine klärende Stellungnahme vom Cyberclown des BSI. Hilfsweise auch von Herrn Oettinger, aber der ist in der EU ja nicht mehr für Computer zuständig. Schade.

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    • Pantoufle sagt:

      Peter Welchering aklärt uff Deutschlandfunk det Farbrechen. »Wir wissen nix, nur das det der Russe wah. Vahstehn se? Det wah nähmlich cyber!«
      Und dann folgt eine Geschichte von Menschen, die den Begriff IT-Sicherheit für eine Sorte winterfester Kartoffeln halten. So etwas kann man sich gar nicht ausdenken – das muß wahr sein. Angriffe übers iPhone, unverschlüsselte Mails (und wenn der Inhalt noch so brisant war) und Server die mittels DHCP Kontaktanzeigen ins Netz stellten. Wenn alles nichts half, kamen die guten alten Vorlagen zum Einsatz: »IHRE Kreditkartennummer hinfällig! Sofort http//:securityallyoursbelongto.us.com gehen und frischen. Sonst online-erfahrung sehr gefährlich! Hier klicken und gut alles. Wir werden verschwiegen und nicht weitersagen.«
      Klick.
      So oder so ähnlich muß sich das abgespielt haben, folgt man den Experten. Und von denen werden wir in den nächsten Tagen noch einiges zu hören bekommen.

      Ich muß gestehen, daß auch ich ein dringendes Bedürfnis hatte, die Branche zu wechseln. Bei einer Beweisführung des späten 19. Jahrhunderts lohnt sich die Verbrecherlaufbahn wieder. Scheiß auf DNA-Analyse! Es reicht eine Visitenkarte am Tatort.

      Aber machen wir uns nichts vor: Solche Treppenwitze denkt sich niemand aus um einen Richter zu überzeugen. Es reichen ja die Geschworenen. Das Urteil fällt die Gosse.

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  7. opalkatze sagt:

    Robert und andere hier wegen _eines_ Tweets niederzumachen – kann man, muss ich aber nicht mitmachen. Da guck ich lieber in meine Tl, da bekomme ich eine Auswahl von Leuten, die nicht kategorisch sagen: SO WAR ES!, sondern sich vorsichtig rantasten: Was WISSEN wir denn? Was ist belegt, und was ist Vermutung?

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    • Pantoufle sagt:

      Moin Katze

      Lahaangsam! Robert wird hier nicht wegen eines einzigen Tweeds durch den Kakao gezogen. Dazu hat er erheblich mehr geleistet (Wenn ich mal ganz unauffällig auf meinen vorherigen Blogeintrag verweisen darf). Das war lediglich der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. Und um das festzuhalten: Bisher habe ich ihn auch für einen ernstzunehmenden Menschen gehalten. Nur was er auf seinem letzten Video mit der Wahlwerbung für Macron abgeliefert hat, war nicht akzeptabel. Und ich denke, daß ich mit dieser Meinung nicht vollkommen alleine im Raum stehe.

      Abgesehen davon beziehe ich meine Weisheiten nicht von Twitter. Die warten mir nicht lange genug und schießen sofort – meist in die verkehrte Richtung. Wie sollte das auch anders gehen bei 140 Zeichen?
      Denn darum geht es ja gerade: Sie wissen nichts, aber das ganz genau. Es war Misik, der heute in der Frühe mit dem Russen kam, nicht ich.

      P.S. Und der andere ist dafür bekannt, daß er mit der deutschen Außenpolitik durchaus einverstanden ist, solange die nur genügend Panzer an der russischen Grenze stationiert. Keine Vermutung!

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  8. OldFart sagt:

    @Pantoufle

    Ich fände den Teil mit der Phishing-Mail bedeutend lustiger, wenn ich nicht in einer von Politikern geleiteten Behörde arbeitete, wo die Geschäftsführung allen Ernstes und tatsächlich … lassen wir das.Teile der IT-Realität in diesen Kreisen könnten die Öffentlichkeit verunsichern.

    Dein Spott über den möglichen”Angriffsweg” paßt zu den Einlassungen der “Experten” und der von mir erlebten Kompetenzlage der Zielgruppe in diesen Dingen.

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    • Pantoufle sagt:

      Ach, nun komm schon: Wir sind hier doch unter uns!

      Edit: Oh Gott, die Schaumschläger vom Faktenfinder stoppeln schon wieder über den Acker!

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    • OldFart sagt:

      Weia, wie erbärmlich faktenarm, dieser Faktencheck. Jede Menge Banalitäten zum Drumherum, aber nichts Handfestes zum Thema. Bei sowas rolle ich nur noch mit den Augen:

      “Bereits in den vergangenen Monaten war “En Marche” nach eigenen Angaben Ziel mehrerer Hackerangriffe gewesen. Erst Ende April hatte Macrons Wahlkampfteam unter Berufung auf die IT-Sicherheitsfirma „Trend Micro“ einen russischen Hackerangriff der Gruppe “Pawn Storm” auf die Bewegung gemeldet. Hochrangige Mitglieder der Bewegung von Macron sollten über gefälschte Mails dazu verleitet werden, Schadsoftware auf ihren Computer zu laden.”

      Eine Einordnung wäre schön, fehlt aber. So bleibt der Eindruck, daß die Herrschaften entweder von der Materie keine Ahnung haben oder Bedrohungshysterie schüren. Zielgerichtet überdies, und das auf eine bloße Behauptung hin, die unbewiesen präsentiert wird.

      Zum Vergleich aus dem Leben einer IT: Wir betreiben an der Pforte unseres Mailservers für ca. 150 Mailkonten einen vorgelagerten Mailscanner. Der haut automatisch täglich im Mittel etwa 20.000 Mails in den Orkus. Der größere Teil wird schon aufgrund formaler Fehler (SPF-Mismatch, gefälschter Absendeserver) bei der Anlieferung abgewiesen. Trotzdem schlagen immer noch diverse Phishingmails zu den Benutzern durch. Was die “Faktenfinder” da beschreiben ist IT-Tagesgeschäft und für sich genommen erstmal kein Angriff – jedenfalls nicht in dem Sinne, wie es suggeriert wird. Und wieso “russischer Hackerangriff”? Weil es so schön bedrohlich wirkt? Und GENAU DAS sollte dann im “Faktencheck” meines Verständnisses beweissicher dargelegt werden. Stattdessen wieder nur Bedrohungsgeraune und kolportierte Behauptungen.

      Wenn das Qualitätsjournalismus sein soll …

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      • Pantoufle sagt:

        Mon, OldFart

        In dem Punkt hat die Opalkatze natürlich recht: Was wissen wir denn, was ist belegt und was Vermutung. (Dafür ausgerechnet bei Twitter fündig zu werden ist eine andere Geschichte). Dann aber bei Tagesschau.de einen »Faktenfinder« in Echtzeit mitlaufen zu lassen, hat schon etwas kauziges.
        …ach, da schau her: Er ist verschwunden, der Finder! Dabei wollte ich gerade etwas dazu schreiben, daß diese Artikel eigenartigerweise nie an eine veränderte Faktenlage angepaßt werden. Dieses Mal aber schon – das muß wohl so daneben gewesen sein, daß selbst die Tagesschau den Stecker gezogen hat. *Hutanheb*
        Nur an der Darstellung sollten sie noch mal arbeiten (Datum)

        »So bleibt der Eindruck, daß die Herrschaften entweder von der Materie keine Ahnung haben oder Bedrohungshysterie schüren.«

        Sowohl als auch: Je uninformierter, umso größer die angebliche Gefahr. War Frankreich nicht stark daran interessiert, Verschlüsselung zu verbieten oder wenigstens Hintertüren einzubauen? Da war doch was…
        Dazu kommt der verbreitete Hinweis, daß der »Einbruch« bereits vor Wochen passiert sei. Hatten alle Admins Osterurlaub oder ist die IT bei dieser Partei eher ein Hobby-Projekt? Und was die Pishingmails betrifft: Kinder, Kinder! Die Basics sollten sich mittlerweile herumgesprochen haben und wenn nicht, sollte man einer gewissen Klientel einfach keinen Zugang zu bestimmten Servern gestatten. Denn sonst braucht man weder Putin, den Chinesen oder US-Faschos. Das bekommen dann auch unterbemittelte Script-Kiddys gebacken.

        Edit 1: Nehme alles zurück! Der Finder ist immer noch online. Ich ändere mal die Adresse… Wäre doch zu schade. Nele Pasch, die IT-Spezialistin.

        Edit 2: Nix da! Die hat Ahnung von IT. Schullige!

        Edit 3: OK!! Du hattest recht, ich hatte unrecht. Ja, ist ja schon gut!! Kann ja mal passieren!

        »Bürgermeister von Seattle legt Smartphone auf Kopierer um Nachricht weiterzuleiten«

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      • OldFart sagt:

        Wg. Seattle: Willkommen in meiner Welt. Unsere Politiker-Geschäftsführung würde nach vollbrachter Tat übrigens die IT einbestellen, die eigene Selbstlösungskompetenz feiern und die IT dafür zusammenscheißen, daß der Kopierer so einen schlechten Kontrast abliefert: Korrigieren Sie das gefälligst!

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    • OldFart sagt:

      Sehr ernüchternd, wer sich alles mit dem Titel “Faktenchecker” schmücken darf. Da frage ich doch besser Max Mustermann von der Straße, ob er mir nicht mal eine Expertenmeinung zu den neuesten Entwicklungen in der Quantenphysik abgeben will. Da habe ich eine bessere Trefferwahrscheinlichkeit auf eine qualifizierte Faktenbewertung.

      BTW: Für den Facebook-Link mußte ich mich erstmal an meinem Proxy vorbeirouten. Da ist nämlich aus Selbstschutz alles geblockt, was mit denen zu tun hat. Aber Neugier siegt. Und wurde nicht enttäuscht. Erschütternd. Ihre Twitter-Wortmeldungen passen dazu.

      Zum Bürgermeister von Seattle: Den Tip könnte er direkt von unserer Politiker-Geschäftsführung bekommen haben.

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  9. piet sagt:

    Alles schön und (nicht) gut. Aber unzensuriert.at als Quelle? Du weißt schon, daß das ne FPÖ Seite ist?

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    • Pantoufle sagt:

      Moin piet

      Yep! Und jeder andere vollsinnige Leser vermutlich auch. Selbst die glauben nicht mehr so recht an den Russen 🙂
      Wenn’s in einer AFD-Postille erschienen wäre, hätte ich es auch verlinkt.

      Mal ganz global zu Links im allgemeinen: Wenn ich den Postillion verlinke, schreibe ich nicht »Satire« daneben, bei Spiegel-Online nicht »Journalismus« und bei Welt.de nicht CSU-Hauspostille. Ich bin hier nicht der Lehrkörper. Unzensiert.at fand ich in sofern witzig, als daß selbst die sanft auf die offizielle Linie einschwenken. Und spätestens bei den Kommentaren sollte auch dem letzten klar sein, wo man da gelandet ist.

      Aber schön: Ich schreib’s daneben 😀

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    • OldFart sagt:

      Wenn schon SPD, dann gleich CDU.

      Die betrübliche tiefe Wahrheit hinter diesem Bonmot werden diese Helden selbst dann noch nicht verstehen, wenn sie souverän die 5% unterfliegen. No mercy.

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      • Pantoufle sagt:

        Ich schieß mich gerade weg: Mein Lieblingstroll mit dem Fußabtreter im Wappen feiert gerade den Sieg von Le Pen. Schade nur, daß er dazu die frühen Hochrechnungen der letzten Wahl verwendet. Mal sehen, wann er es merkt 😀

        Edit: 24 Stunden später. Immerhin! Kann ja mal passieren, wenn man nur Sputnik und Bild-Online liest 😀 Hüpf, Kleiner, hüpf…

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        • Pantoufle sagt:

          Na schön: Das war der Wahlabend. Alles bleibt wie es ist. Also in fünf Jahren Marion Maréchal-Le Pen. Sigmar Gabriel gratuliert bereits. Macron natürlich, aber – ich wiederhole mich – das war ein Pyrrus-Sieg.

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      • Pantoufle sagt:

        Oh, oh… Zeit.de hat da was von langer Hand vorbereitet. Oh! Autsch! Und den noch. Nimm das! Aua – oh, das tat jetzt weh…

        »…hatte Albig wenig mehr entgegenzusetzen als ein trotziges Nein. Und in der Bunten, dem Fachorgan für allzu Menschliches, rauszuposaunen, er habe sich von seiner ersten Frau getrennt, weil sie als Hausfrau auf Dauer keine Augenhöhe halten konnte, ist von solch erlesener Dämlichkeit, dass er mit rund drei Prozentpunkten Verlust eigentlich noch zu gut wegkommt.«

        Na ja, wenn er recht hat.

        »Wäre man Sozialdemokrat, würde man weinen.«

        Hmmmm!

        »Und bei der zweiten verliert der eigene Amtsinhaber gegen ein milchgesichtigen Nobody, von dem noch nicht einmal alle, die ihn gewählt haben, wissen, ob er nun Daniel Günther, Günther Daniel oder Hauptsache Wasanderes heißt«

        Auweioweiowei!

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