Schlaaand, dein Schutz vor Leistung!

Heute große Party bei der FAZ. Alle sind eingeladen, um mit Reinhard Müller einen guten Tag für die Freiheit zu feiern. Das bedingungslose Grundeinkommen für Verleger ist nach seiner Meinung ein

 „[…] schwarzer Tag für den Suchmaschinen-Giganten selbst. Das jetzt vom Kabinett beschlossene Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist tatsächlich der Versuch, in der unendlichen Weite des Netzes ein paar Schranken zu errichten. Wenn dadurch aber die Macht eines Monopolisten gebrochen wird, so ist das ein guter Tag für die Freiheit.“

Der deutsche Bundestagbeschließt ein kleines Gesetz und der Gigant zerbröselt in keksgroße Krümel: Respekt! Reinhard Müller ist Optimist. Das muß er auch sein. Denn bei aller Party-Laune darüber, daß die Nützlinge unter den Abgeordneten so gut funktioniert haben, könnte sich das „Lex Google“ doch noch als Rohrkrepierer erweisen. Der böse Monopolist ist verdächtig ruhig. Das kann er auch sein, denn er sitzt am weitaus längeren Hebel.
Heute aber soll das die Seele von Reinhard Müller nicht trüben – auch nicht die vernichtenden Leserbriefe auf seine hysterischen Jubelschreie in der FAZ.

„Was die Regelung wirklich (ein-)bringen wird, kann man jetzt noch nicht wissen.“

Sein Bruder im Geiste Christoph Keese hat das Fell des (noch zu erlegenden) Hasen schon mal verteilt. 700 Millionen € sollten es schon sein für die darbenden Verleger! Das sind für Reinhard Müller… wartet mal… also… Na, mindestens die 2 Flaschen „Wodka Helsinki“ aus der Ukraine, die während des Schreibens an seinem Artikel verdunstet sein müssen.

Wenn man schon so in Feierlaune ist, setzt Reinhard Müller gleich noch ein Zeichen gegen die „Gratiskultur im Netz“ und schießt sich gleich auf den nächsten Gegner ein:

„[…] solange der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Internet Presse macht – subventioniert mit demnächst je Haushalt erhobenen Zwangsgebühren-Milliarden.“

Der Fusel wird irgendwann den Körper von Reinhard Müller wieder verlassen und der Kater einsetzen. Dann wird Reinhard Müller einen Artikel darüber schreiben, daß die monopolistischen Blogger anstelle von Google zahlen sollen – woher wissen die das schließlich alles? Auch das wird wieder ein „guter Tag für die Freiheit“.
Bis dahin sollte sich Reinhard Müller besser an Leitungswasser gewöhnen. Das ist immer eine gute Idee, wenn man aus Prinzip nicht mehr von Suchmaschinen verlinkt wird.

P.S. Wie vernagelt und geldgeil muß man eigentlich sein, um so ein Gesetz zu feiern? Was glauben die eigentlich, wer sie sind? Schlaaand: Das ist ein kleiner Käsefleck auf der Welt. Kein Arsch spricht diese Sprache, keiner hat so ein Gesetz und wenn in den nächsten Monaten das System Merkel endgültig den Bach runtergeht, tut man gut daran, niemandem in Europa oder der Welt zu sagen, das man Deutscher ist. Reinhard Müller hat es gut: Der Name eigentlich fällt nicht weiter auf, weshalb er mehrmals wiederholt wurde.

LINK: ein MUSS!!

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