Presseschredder 7.2.2016

New_Romantic

Lü-gen-pres-se! Lü-gen-pres-se! Fischer hilft! Der Bundesrichter setzt in seiner Kolumne auf Zeit.de den semantischen Zahnarztbohrer dort an, wo’s besonders weh tut. Mit langsamer Drehzahl und schartigen Gerät legt er ein paar Zeilen von Berthold Kohler in der FAZ von journalistischem Zahnstein frei und was dabei zutage kommt, ist mitnichten ein strahlendes Gebiss.

Lügenpresse? Ja, so könnte man es auch nennen, so sein wenig überraschendes Fazit. Unabhängig davon wird natürlich auf allen Seiten gelogen was das Zeug hält. Gleichgültig, ob die Lüge im Nadelstreifen beim Sektfrühstück auftaucht oder von Aldi-Fusel beseelt die Fackel schwingt.

»Die neue Ökonomie, liebe Leserinnen und Leser, also die Weltordnung der blühenden Landschaften in der Form der Agenda „Jetzt oder Nie“, definiert die Natur der menschlichen Gesellschaft nicht nach dem Bild des Immanuel Kant, sondern nach dem des Philipp Rösler: Jeder ist zu jeder Zeit mit jedem in Konkurrenz. Nicht Gleichheit und Solidarität ist das Ziel des Menschseins, sondern Ungleichheit und Sieg. Demokratie ist keine Form der Verwirklichung von Gerechtigkeit, sondern von Marktmacht.
Dies und nichts anderes, verehrte Leser, ist die Kraft, die heute und morgen Milliarden von Menschen in kleine Boote oder winzige Raumschiffe zwingt. Nicht diese Menschen haben eine solche Weltsicht erfunden, sondern wir.«

Das soll hier gar nicht kommentiert werden. Nur soviel: Was der Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof da beinahe wöchentlich ausbreitet, hat mit seiner Polemik und dem gerechten Zorn eine selten gewordene Qualität. Es ist weise. Weisheit kommt nämlich nicht im Gewand von Beschwichtigung und Konsens, sondern im Streit. Man nennt es allerdings erst dann weise, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist und man sich eines Besseren besonnen hat.
An der Zeit wäre es ja.

»Ob aber die Hexe mit der gewöhnlichen Reinigung, von der II, qu. 4 consuluisti und c. monomachiam (die Rede ist), versuchsweise bezüglich des Anklagezustandes zu reinigen und durch den weltlichen Richter dazu zu zwingen oder zum Urtheil mit dem glühenden Eisen zugelassen sei, wenn sie daran appelliert? Es scheint, ja. Denn wie der Zweikampf zur Erhaltung des Lebens recht eigentlich in einem Kriminalfalle oder zur Erhaltung seines Besitzes in einem Zivilfalle angeordnet wird, so auch das Urtheil mit dem glühenden Eisen durch Berühren oder mit dem wallenden Wasser durch Trinken. Aber ersteres ist in einem gewissen Falle erlaubt, nach dem heiligen Thomas, II, qu. 95, am Ende des letzten Artikels, wo er sagt, daß der Zweikampf dann erlaubt sein kann, wenn er sich dem allgemeinen Verhältnis der Orakelsprüche nähert. Also ist auch in einem gewissen Falle das Urteil mit dem glühenden Eisen erlaubt.«

Malleus Maleficarum

Wenigstens US-Präsidentschaftsbewerber Donald Institoris und einem seiner Konkurrenten spuken solche originellen Ergänzungen des Strafrechts im 21. Jahrhunderts durch den Kopf. Daß Waterboarding als Instrument der Erkenntnis nicht den gewünschten Erfolg zeigte, ist seit längerem bekannt. Was liegt also näher, als zur nächsten Stufe der hochnotpeinlichen Befragung zu schreiten.

Eyn vorrede wie man mißthatt peinlich straffen soll

104. Item so jemandt vnsern gemeynen geschriben rechten nach, durch eyn verhandlung das leben verwürckt hat, soll man nach gutter gewonheyt, oder nach ordnung eynes guten rechtuerstendigen richters, so gelegenheyt vnd ergernuß der übelthatt ermessen kan, die form vnd weiß der selben tödtung halten vnd virtheylen. Aber inn fellen darumb (oder derselben gleichen) vnser Keyserlich recht nit setzen oder zulassen, jemandt zum todt zu straffen, haben wir hin dies vnser vnnd des Reichs ordnung auch keynerley todtstraf gesetzet, aber im etlichen mißthatten. lassen die recht peinlich straff am leib, oder glidern zu, damit dannocht die gestrafften bei dem leben bleiben.

Bis zur Klärung der TV-Übertragungsrechte wird es aber erst einmal bei konventionellen Foltermethoden wie Drohnenkrieg oder Wirtschaftssanktionen bleiben.

Bis dahin – auch wenn die Zeit langsam davonläuft – bleibt Richter Thomas Fischer noch etwas Zeit für die Überlegung, in wie weit solche Justiz noch vereinbar mit ehernen Grundsätzen abendländischer Jurisprudenz ist.

Michael Spreng auf seinem Blog Sprengsatz macht sich bereits Gedanken und findet klare Worte gegen den Zeitgeist AFD (von Partei kann man ja schlecht reden).

»Mit diesen Äußerungen (über einen Schießbefehl) haben führende Politiker der AfD endgültig eine zivilisatorische Grenze überschritten. Sie sind Beweise einer Brutalisierung eines Teils der Gesellschaft und einer Menschenverachtung, wie sie noch vor wenigen Monaten undenkbar erschienen.«

Herr Spreng plädiert für eine öffentlich, mediale Auseinandersetzung mit dieser rechtsnationalen Interessenvereinigung. Die Meinung der Schrottpresse ist vielen Lesern bekannt: Die Redaktion ist durchaus dagegen. Aber natürlich muß das Thema diskutiert werden.
Nun stellt sich die Frage, wer sich vor laufenden Kameras gemeinsam an einen Tisch zum AFD gesellen soll. Wer sich vergangene Woche erneut verwundert über einen Sigmar Gabriel die Augen gerieben hat, fürchtet zu recht, daß Gabriel eine solche Podiums-Veranstaltung als Vize-Vorsitzender verlassen könnte – der AFD wohlgemerkt. Das permanente Mißverständnis, mit voller Kraft auf Leuchttürme zuzufahren anstatt sie Steuer- oder Backbord zu passieren, ist bei Gabriel mittlerweile manisch.
Aber das Problem liegt natürlich tiefer als ein irrlichternder Vize-Kanzler. Jeder Tag der ungenutzt verstreicht, nagt an der Legitimität der verantwortlichen Politiker. Mit all den Panik-Reaktionen und Schnellverordnungen bewegt man sich zunehmend in einem rechtsfreien Raum. Es könnte der Tag kommen, wo man sich vor den Kameras in der selben luftleeren Blase zusammenfindet.

Gysi, Du fehlst!

„Ihr wollt den Verbrechen vorbeugen? Dann sorget dafür, daß die Gesetze klar und einfach sind, die ganze Macht der Nation sich auf ihre Verteidigung konzentriert und kein Teil dieser Macht auf ihre Zerstörung verwendet wird. Sorget dafür, daß die Gesetze weniger die Klassen der Menschen begünstigen als die Menschen schlechthin. Sorget dafür, daß die Menschen die Gesetze, und sie allein, fürchten. Die Furcht vor dem Gesetz ist heilsam, doch verhängnisvoll und trächtig von Verbrechen ist die Furcht von Mensch zu Mensch. Geknechtete Menschen sind genußsüchtiger, ausschweifender, grausamer denn freie Menschen. […] Ihr wollt den Verbrechen vorbeugen? Dann sorget dafür, daß die Aufklärung mit der Freiheit Hand in Hand gehe.“

Cesare Beccaria, 1764, Dei delitti e delle pense

perlen137via Bildblog

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31 Kommentare zu Presseschredder 7.2.2016

  1. R@iner sagt:

    Eine interessante Vita hat der Mann: Thomas Fischer

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  2. der Doctor sagt:

    Die Ironie an der Sache ist ja, das diese Heinis, die Montags „Merkel muss weg“, grölend durch die Strasse ziehen, indem sie „aus Protest“ AFD wählen, der bleiernen noch helfen ihre Macht zu festigen und zu sichern, weil sie damit eine Regierung ohne CDU-Beteiligung unmöglich machen.Die rechten Dumpfbacken werden sicher auch nicht in der Lage sein, so weit strategisch zu denken.Wer an eine „Islamisierung des Abendlandes“ glaubt der ist auch dumm genug ,zu glauben, das er Merkel mit der Wahl der AFD schadet, obwohl er ihr in Wirklichkeit hilft.

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  3. Siechmah Gabriel, TTIP-Siggi (dirty ol‘ man), unerträglicher Vorsitzender einer Bande unerträglicher Sozial-Marodeure und Schmarotzer, die sich an den öffentlichen Trögen mit allen unpassenden Mitteln festkrallen.
    Gysi, Du fehlst! Oh ja, sehr viel mehr als uns allen lieb sein kann!

    Thomas Fischer und andere: „Vorhang auf für eure Horrorshow“. Es war auch an der Zeit, wieder das zu ‚rauszuschreien, was man ja „wohl noch wird sagen dürfen“!

    Ohne allzu grosses Erstaunen verfolge ich die zunehmende Radikalisierung einiger Teile der Bevölkerung. Ein(e) Arsch/Ärschin posaunt Unerträgliches hinaus, der „kleine Mann“ nimmt’s begierig und dankbar auf. Getragen von Ignoranz, Arroganz, Bräsigkeit und unendlicher Dummheit wird die Volksverdummung wieder für jedermann sicht- und hörbar. Weil es ja doch nur für einige Zeit „unter der Decke gehalten“ wurde, nie wirklich verschwunden war.

    Erst Kant, jetzt Cesare Beccaria. Die Herren beweisen, das die Geschichte ein Kreislauf ist, sich alles wiederholt, weil Menschen nicht dazu lernen wollen, oder zu faul sind. Als „Krone der Schöpfung“ wahrscheinlich auch nicht dazu lernen müssen.
    Ebenso muss der Büttel bei 25 Cent unerbittlich einschreiten. Betrug des Systems ist kein Kavaliersdelikt. Betrug durch das System ist Gesetz, hält die Ordnung aufrecht. Womit wird die Ermittlung gerechtfertigt? Mit „RECHT“, natürlich!

    Wer hat diesen Pfand-Irrsinn eigentlich nochmal eingeführt? Grüne Ökospacken, damit die Produktionsideen ihrer Parteimitglieder endlich in Geld umgesetzt werden konnten.

    „We’re all drowning in the pouring rain“ in Abwandlung eines bei mir gerade laufenden Songs von Vanity Fare.

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    • pantoufle sagt:

      »…Grüne Ökospacken, damit die Produktionsideen ihrer Parteimitglieder endlich in Geld umgesetzt werden konnten.«

      Falsch. Der Satz hieß »Die Rente ist sicher« und kam aus der CDU, Dr. Norbert Blüm war sein Name. Dem Vernehmen nach fiel er (der Satz) erstmalig im Wahlkampf 1987, Blühm selber erst Jahre später, wenn auch mit einer Apanage gesegnet, die falsches Etikettieren von Pfandflaschen entbehrlich machte.

      Das geschah zu einer Zeit, als Cyrenius Landpfleger in Syrien war Petra Kelly und andere Pazifisten der Grünen langsam, aber sicher an Boden innerhalb ihrer Partei verloren. Die Spacken kamen erst später.

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  4. d0nt0m sagt:

    @Alles nur Satire
    öh, war glaube ich nicht der „pfandirssinn“, aber das „zwangspfand“ von trittin.
    sorgte aber dafür das keine dosen mehr im graben landeten oder einfach
    weggeworfen wurden sondern von fleissigen rentnern sogar aus tonnen
    herausgeklaubt wurden um sich an der nächsten bude mit maria cron unterhalten zu können.

    😀

    p.s. danke für die schredder o’pantoffel

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    • pantoufle sagt:

      …da ja mal nich für

      Die Frage ist ja nicht, daß der Opa eine Pfandflasche »gefälscht« hat, sondern warum er es tat.
      Und damit wäre Trittin erst mal raus aus der Nummer.

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      • d0nt0m sagt:

        mein kommentar war eher auf den
        „Wer hat diesen Pfand-Irrsinn eigentlich nochmal eingeführt?“
        kommentar gemünzt, das mit dem kontext übe ich noch mal…

        warum? na wegen des geldes. das konnte man schon vor gut
        15 jahren bemerken das gerade ältere leute die müllbehälter
        durchwühlen um ein paar mark extra zu haben, traurig macht einen das.

        ach ja, bochum, alte heimat

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  5. waswegmuss sagt:

    Diese Rentner haben immer noch Geld für Klebeetiketten.Wir brauchen Reformen. Sofort!

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      • waswegmuss sagt:

        Das Gegenteil von Beatrix von Schrotflinte, offensichtlich.
        (BvS. Enkelin des Reichsfinanzministers Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk. Liiert mit Sven von Storch, Deutsch-Chilene(Hüstel); Herausgeber der Jungen Freiheit und der Website Abgeordneten-Check.de.
        Sitzen machen.

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      • GrooveX sagt:

        aus der reihe ‚es war einmal‘:
        richter (zum angeklagten): sie sind ja auch nicht auf rosen gebettet.
        angeklagter: doch, schon, herr richter, nur nicht auf ihren blüten.

        (der schöne rosa r4 f6…)

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      • pantoufle sagt:

        @waswegmuss
        Der Scheißbefehl… ähh schieß…das war…

        festhalten
        ruhig hinsetzen
        durchatmen
        die Augen fest schließen
        kurzes Gebet zum HÖCHSTEN
        die Beine locker baumeln lassen

        …sie ist von der Maus abgerutscht!

        »Wollen Sie diese Twitternachricht wirklich abschicken?«
        »Ja, ich will!«
        »Mit Kinder-Erschießung oder oder ohne es«
        »Ohne!«
        »Sind sie ganz sicher, daß Sie das ohne abschicken wollen oder sind Sie sicher, daß Sie keinesfalls sicher sind, dann beantworten Sie diese Frage mit „Ja“«
        »Ja!«
        »…na denn…«

        Der Westen

        P.S. Und für unsere Mischpoke können wir alle nichts, wobei sie natürlich sehr den Altvorderen nacheifert.

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    • pantoufle sagt:

      Bin gerade ein wenig beschäftigt… da gibts so ein Troll-Honeypot. David Vickrey oder wie der sich nennt. Ein Treffpunkt der ganz doofen – da stehen einem die Fussnägel zu Berge. Der firmiert unter einem Bild von Tucholsky. Man sollte es nicht für möglich halten. Nicht zum aushalten. Als Antidot höre ich:

      Update:Ok,ok,ok…ist wieder nur so ein fake-account des bekannten Trollkommandos Karl,nobody und Co… ich hör ja schon auf zu lesen.

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      • waswegmuss sagt:

        David Vicrey – das klingt als ob der Protagonist aus heuchlerischen Albion kommt.
        Macht ihn nieder. Wir müssen aggressiver werden. Von Polen lernen heißt siegen lernen!

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        • pantoufle sagt:

          So wie Oswald Mosley. Nicht polnisch. Dessen Sohn übrigens hudigte dem Vergnügen, sich von Mädez in Nazi-Uniform den Hintern versolen zu lassen statt Polen.

          Aber bekanntlich können wir ja nichts für unsere Mischpoke… wer hat diesen Stuss doch gleich gesagt?

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  6. R@iner sagt:

    Ich habe noch einen für die Karnevalisten unter euch:

    http://i.imgur.com/tET4wjW.jpg

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    • pantoufle sagt:

      Ein Teil der Menschheit scheint demzufolge vom Affen abzustammen. Der andere Teil von irgend einem Tier, das sich zur Balz mit roten Pappnasen schmückt und Silberpapier an den Arsch klebt.
      Manchmal ist es ganz beruhigend, mit einem Teil der Menschheit keine gemeinsammen Vorfahren zu haben.

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  7. Um nochmal den Bochumer Rentner ins Rampenlicht zu stellen. Er gehört, nach den ersten Verhören zufolge, aller Wahrscheinlichkeit zu einer Bande organisierter Krimineller aus Bulgarien und Rumänien, die nun auch in ganz großem Stil mit gefälschten Pfandflaschen-Codes die wirtschaftlichen Schäden für die „toitsche Wertegemeinschaft“ in ungeahnte Höhen schrauben wird. Früher waren es „nur“ Diebesbanden, die Handys und Autos klauten, jetzt wird es richtig eng.

    Die vermutlich für €8,50/Std und in einem „befristeten Teilzeit-Arbeitsverhältnis (staatl. sanktionierter Ausbeutungsvertrag“) buckelnde Supermarktmitarbeitern wird vermutlich zur Mitarbeiterin des Monats gekürt, verbunden mit der Verleihung einer schwarz-rot-goldenen Schleife und einer kostenlosen 250 gr.-Packung Spaghetti „belohnt“.

    Es hat immer geklappt und es klappt auch jetzt wieder, das Prekariat „scheißt“ sich gegenseitig an, Staat und Besitzende halten den Deckel auf’m Pott und legen immer noch ein bisschen Holz unten nach.

    Eine riesige Scheiße, das alles!

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  8. pantoufle sagt:

    *geduldig die Hände auf die Tischplatte leg…*

    Um noch einmal auf den Rentner in Bochum zu kommen:

    Das einzig Belastbare was da zu finden ist, stand auf RP-Online:

    »Gegen den Senior werde nun wegen Betrugs ermittelt, teilte die Bochumer Polizei mit. Zudem könnte wegen Vernichtung von Beweismitteln gegen den Mann vorgegangen werden. Auch wenn es sich um einen Minimalbetrag handele, „müssen wir die Sache verfolgen, wenn wie in diesem Fall Anzeige erstattet wurde“, erklärt Polizeisprecher Volker Schütte.[…] Theoretisch sei sogar denkbar, daß er im großen Stil Flaschen manipuliert und damit Pfand kassiert habe. Für viele Läden stelle der gewerbsmäßige Pfandbetrug inzwischen ein großes Problem dar, so Schütte.«

    An organisierten Banden hat sich nichts gefunden. Kann sein, daß Du mehr weißt – dann bitte mit passendem Link. Wir sind hier nicht bei Troll unterm Sofa, wo jeder Blödsinn einen Eintrag in die Encyclopaedia Britannica bekommt.

    Es ist immer eine »Bande organisierter Krimineller aus Bulgarien und Rumänien«. Oder aus Russland. Nie die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt.

    »Theoretisch sei sogar denkbar, daß er im großen Stil Flaschen manipuliert und damit Pfand kassiert habe«
    Definiere »großer Stil«. Gemessen an der deutschen Bank. Oder dem VW-Betrug.

    Kommentar

    »Wow! Die Wucht dieser Meldung hat uns fast die Kaffeetassen aus der Hand geschlagen. Auf der Suche nach Wahrheit verschont uns der WDR auch nicht mit wahren Gräueltaten. Glücklicherweise konnte ja Schlimmeres verhindert werden… (rb/MF)«

    So, und damit kommen wir zum eigentlichen Hintergrund der Meldung! Wenn sich nicht wenigstens eine zweite manipulierte Flasche auftaucht, wird sich kein Staatsanwalt finden, der sich freiwillig dem Hohngelächter der Republik aussetzt indem er das verfolgt.

    https://edelfeda.files.wordpress.com/2016/02/rente.png

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    • Tut mir aufrichtig leid,
      der erste Teil war Satire, eine Überspitze Darstellung, die keinen festen regeln zu folgen braucht.
      Der 2. Teil entspricht vielleicht mehr den tatsächlichen Arbeitsverhältnissen in Deutschland
      kann aber auch noch mit Satire (überspitzte Darstellung) umschrieben werden.
      Der 3, Teil meiner Aussage stellt das Verhalten von prekär lebenden Menschen dar, was ich nicht goutiere. Nicht wegen beschi….enen 25 cent.
      Trollen? Dann lasse ich das jetzt mal bleiben

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  9. derda sagt:

    Als langjähriger Mitleser muß ich feststellen daß die Damenmoden hier deutlichst zu kurz kommen! Herr Pantoufle, schryten Sie zur Tat!

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    • pantoufle sagt:

      Damenmoden, Damenmoden… Muß mal sehen…
      Ich habe mir gerade eine neue Tastatur gekauft! Ne Cherry MX-Board 3. Eine mit Klappern und definiertem Anschlag. An die muß ich mich erst mal gewöhnen.

      O.K: Der erste Eindruck ist jedenfalls schon nmal extrem geil. Extremst Geil, möchte man meinen! Man, die flutscht wie Damenmoden!

      Dazu passt ein 2011er Korem Isola dei Nuraghi

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  10. pantoufle sagt:

    So, heute wird nicht mehr geschrieben! Flasche Korem und…

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  11. pantoufle sagt:

    und wenn das vorbei ist, das…

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  12. pantoufle sagt:

    Und wer sich die Ohren danach wieder etwas freiblasen mag:

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  13. pantoufle sagt:

    Scheiße: LECKT MICH ALLE DOCH MAL! ES GAB NUR EINEN

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