Presseschredder 26.7.13

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Aufruf Ziffer römisch eins

Wenn Ihr nicht alle zur den #StopWatchingUs – gegen Prism und Tempora Demos kommt, erschießt Flatter diesen Hund. OK: Nicht genau diesen Hund, aber einen Hund. Um den Ernst der Lage zu verdeutlichen , habe ich eben einen anderen Hund genommen. Da gemeinfreie Welpen (niedlich!!einzElfzig!!) gerade nicht verfügbar sind, muß Vira ran. Vira ist auch niedlich!
Wenn jetzt noch ein paar Leute bei diesem Aufruf mitmachen, können wir wenigstens ein sattes Hunde-Massaker versprechen – vermutlich das Einzige, bei dem man in unseren Tagen noch einmal die Massen auf die Straße bekommt.
Bringt alle Eure Hunde mit! Wenn die Viecher auch nur den Hauch von Tränengas abkriegen, dann ist aber was los in dieser Republik…

Aufruf Ziffer römisch zwei

Obwohl: Eigentlich ist es ja alles nicht so schlimm. Wie Kanzleramtschef Pofalla gestern vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium verkündete, sind ja nur 2 (in Worten: Zwei) Datensätze an die Amis geliefert worden. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: Die Folien, die Snowden vorlegte, zeigen die unverhältnismäßige Fokussierung der Überwachung auf Deutschland und Pofalla behauptet allen Ernstes, man hätte zwei (2) Datensätze geliefert.
Bei dieser Gelegenheit kündigte der Kanzleramtschef ebenfalls die finale Energiewende an: Die Umstellung von Atomkraft auf freie Energie stehe unmittelbar bevor. Er sprach in diesem Zusammenhang von der von der größten Umwälzung seit der Entdeckung der Scheibengestalt der Erde.
Der Chefsatiriker der Koalition Hans-Peter Uhl (CSU und unfassbarerweise Mitglied im Kontrollausschuß) relativierte währenddessen die Wichtigkeit der Beweise von Edward Snowden. Er erinnerte daran, daß an den Hitler-Tagebüchern auch nicht alles historisch korrekt gewesen wäre. Außerdem kenne er noch einen tollen Witz mit einem Wasserwerfer und einem Taucher.
Ronald Pofalla wies in diesem Zusammenhang noch einmal eindringlich darauf hin, daß er persönlich im Falle von Massendemonstrationen gegen Prism und Tempora eine nicht näher genannte Zahl von Kätzchen (!) ersäufen würde.

Aufruf Ziffer römisch drei

Weder Katzen noch Hunde will der Staatsanwalt Ashden Fein im Prozess gegen Bradley Manning ersäufen, sondern Whistleblower. Das Urteil wird am Wochenende erwartet. Durch den Leak der Dokumente sei auch al-Qaida in der Lage gewesen, das zu lesen. In seinem mehrstündigen Abschreckungsplädoyer betonte der Staatsanwalt, daß alles dem Feind helfe, was ihm nicht schaden würde.
Wegen maßlos überbewerteten Kollateralschäden bei Kampfhandlungen, fortgesetzten Verbrechen gegen die Menschlichkeit und einem unerklärten Krieg gegen die UN-Menschenrechtscarta so eine Gewese zu machen, sei unsportlich. Wenn schon nicht die Todesstrafe, dann mindestens lebenslänglich. (die Todesstrafe steht solange nicht zur Debatte, wie Snowden und Assange noch nicht gefasst sind – das Ausland ist ja manchmal sooo empfindlich!)

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0 Kommentare zu Presseschredder 26.7.13

  1. Pingback: Links 2013-07-26 | -=daMax=-

  2. rainer sagt:

    …..flatter ist ein Grossmaul….der hat 1. gar keine Waffe und 2. kann er bestenfalls ihm nicht genehme Kommentatoren einfach mal sperren….

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    • pantoufle sagt:

      Ach Mensch – da hab ich ja was mit Flatter gemeinsam. Wenn mir Kommentare zu hirnlos sind, neige ich auch zu sowas. Vor allem bei so großmäuligen Kommentaren 🙂

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