Presseschredder 25.1.2017

Eine Legende geht. Bernie Ecclestone wurde aus der Formel1 rausgeschmissen. Der neue Besitzer des Rennzirkus, die Liberty Media, setzte den 86jährigen vor die Tür. »Sein Rat wird von unschätzbarem Wert sein« statt einer goldenen Armbanduhr. Das könnte der Anfang davon sein, Rennen oder Ergebnisse auch im Internet erfahrbar zu machen. Der letzte Benutzer eines Macintosh 128k geht von Bord. Für seine weite Zukunft wünscht ihm der Formel1-Zirkus und seine Fans alles Gute. »Leb wohl!« … wie hieß der noch gleich?

Eine Legende geht. Sigmar Gabriel hat die Zahlen noch einmal verglichen. Sie sprechen gegen ihn, und nicht nur sie. Gabriel ließ sich nicht die Chance entgehen, den Abgang zu einer Schlagzeile zu machen, indem er ihn um eine Woche vorzog. Seine goldene Uhr hört auf den Namen »…und trotzdem gebührt ihm Respekt!« Mit Betonung auf trotzdem.
»Die Partei muß an den Kandidaten glauben und sich hinter ihm versammeln,  und der Kandidat selbst muß mit jeder Faser seines Herzens wollen« begründet Gabriel seine Entscheidung. Ein interessantes Statement, das unfreiwillig den tatsächlichen Grund des Niedergangs der SPD formuliert. Nicht die Partei muß an sich glauben – die Wähler müssen ihren Volksvertretern trauen. Das gilt natürlich nicht nur für die Sozialdemokraten. Aber es ist doch schön, das einmal aus berufenem Mund zu hören.

Sigmar Gabriels Nachfolger wird der ehemalige Leiter der Antwerpener Wasserwerke Martin Chulz. Der gelernte Buchhändler lebt in Würselen an der Würsel und ist bei denen, die ihn kennen, recht beliebt. Selbstverständlich ist auch Chulz mit Leib und Seele Socialdemokrat.
Für Gabriels weite Zukunft wünschen ihm die Partei und seine Fans alles Gute. »Leb wohl!« … wie hieß der noch gleich?

Eine Legende geht. Die, daß es sich bei der AFD und ihren Jubelkameraden nicht um waschechte Nazis handelt. Björn Höcke macht das möglich, was Medien und Öffentlichkeit krampfhaft vermieden haben zu begreifen. »Das wird man ja öffentlich wohl wieder sagen können, und nicht nur in verrauchten Hinterzimmern am Stammtisch!« Der Parteiausschlußausschuß kommt zu dem Ergebnis, daß Parteigenosse Höcke zur Strafe zehnmal »Frauke Petry ist eine Lichtgestalt« an die Tafel schreiben muß. Das ist gerecht.
Gerüchte auf unsozialen Medien, nach denen der Parteiausschluß Höckes so gut wie sicher ist, dienten vorrangig dazu, die Informationsquellen »liberaler Kritiker« offenzulegen. Der Hoax wurde nämlich ursprünglich vom »Preussischer Anzeiger« in die Welt gesetzt. Unter anderem das hirnlose Widerkäuen dieses Unsinns gab der Angelegenheit den Anschein, als hätte der Parteiausschluß jemals zur Debatte gestanden. Glückwunsch an all die Idioten, die für seine Verbreitung sorgten. … wie dämlich muß man eigentlich sein?

Für die weitere Zukunft der Vernunft wünscht die Logik und ihre Fans alles Gute. »Leb wohl!« … wie hieß das noch gleich?

Was wurde eigentlich aus der makrobiotischer (Mangelkrankheiten leichtgemacht) Ernährung?

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39 Kommentare zu Presseschredder 25.1.2017

  1. Studio Glumm sagt:

    die makrobiotische ernährung wurde von mir aufgegessen in einer windigen erdnussnacht 1999.

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    • Pantoufle sagt:

      Ach, Du warst das! Bist Du auch derjenige, der Bhagwans Sannyasins aus den Städten vertrieb? Opel Manta? Stinkende Herrenhemden aus 100% Kunstfaser?
      Abgründe! Abgründe!

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      • Publicviewer sagt:

        Die Kadetts und Mantas sind weg, aber den Til Schwaiger gibt es aber leider noch… ;-(

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      • DasKleineTeilchen sagt:

        und die sannyasins sind nicht „vertrieben“; die sind nur seit der grossen wir-tragen-jetzt-auch-andere-farben-und-die-mala-nur-im-ashram-reform anno 1984-89 langsam aber sicher und nach der nirvana-aufsteigung oshos besonders rasant und äusserst erfolgreich in die grün-spirituellen geschäftsfelder des neoliberalen wirtschaftswunders eingesuppt.

        ich sach nur „neosannyas“:

        „The sannyas movement simply means the movement of the seekers of truth. They have always been here. There have always been a line of seekers of truth“

        siehste? nix als die wahrheit suchen se. Sloterdijk anyone?

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    • DasKleineTeilchen sagt:

      unfug! die makrobiotische fraktion ist in der koalition der (neudeutsch) veganer aufgegangen.

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  2. R@iner sagt:

    Auf ein Lied, Genossen: Das Schulzzuglied – Schulzenbrothers

    Alles weitere auf reddit: The Schulz

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  3. OldFart sagt:

    Ich weiß nicht, ob das von Verzweiflung oder Chuzpe getrieben ist, aber die SPD Südhessen schreibt ehemalige Mitglieder an. Ich habe eine Kollegin, die vor etwa 20 Jahren dort austrat und das Schreiben bekommen hat. Mal abgesehen von der Frage, warum die solche Ex-Mitglieder-Daten noch bevorraten (ich würde jetzt mal den Hessischen Datenschutzbeauftragten informieren), das Schreiben ist nicht mehr von dieser Welt.

    Kurzfassung: Nach Trump, Orban und Brexit, mit kommendem Le Pen und Wilders sind jetzt die demokratischen Kräfte Europas aufgerufen, den Rattenfängern entgegenzutreten. Wir dürfen den Populisten, die den Menschen falsche Sachen erzählen, unberechtigte Zukunftsängste machen und Versprechen abgeben, die sie nicht einhalten werden, nicht die Deutungshoheit überlassen. Wir müssen für eine gerechte und soziale Gesellschaft kämpfen, gegen Ungleichheit und für Sicherheit in einer sich ändernden Welt. Und was liegt bei alledem näher, als wieder in die SPD einzutreten, weil die genau dafür steht, nicht wahr?

    Kann man sich gar nicht ausdenken, sowas. Ich habe der Kollegin empfohlen, denen das hier zu schicken:

    http://www.pic-upload.de/view-32552252/wer_hat_uns_verraten-full.png.html

    Sie hat bitter gelacht.

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    • R@iner sagt:

      Ich würde denen das nicht schicken; wegen den Schreib- und Grammatikfehlern. Es ist außerdem Blödsinn, Schily die Einführung biometrischer Daten im Pass vorzuwerfen. Die usa wollten das damals so.
      Die spd hat auch niemanden verraten, sie ist halt nicht mit dem gleichen Anspruch an Gerechtigkeit angetreten, wie es z.B. die Kommunisten der ersten Stunde taten.

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    • Pantoufle sagt:

      »Nach Trump, Orban und Brexit, mit kommendem Le Pen und Wilders« soll man also mal wieder das kleinere Übel wählen. Na ja: Auch eine Empfehlung! Leider keine allzu neue.
      Bleibt die Frage, was diese Partei die ganze Zeit getan hat, das zu verhindern und worin bitte die Qualifikation bestehen soll, es nun rückgängig zu machen.

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  4. Pantoufle sagt:

    OT, aber mir fiel gerade die Brille von der Nase.
    Finde den Fehler:
    Ein »(Vertrauens-) Lehrer hatte einvernehmlichen Sex mit zwei 15 und 16 Jahre alten Schülerinnen. Die sexuellen Kontakte filmte er teilweise, ohne daß die Schülerinnen dies wußten. Der Lehrer wehrte sich gegen die Verurteilung nach § 201a StGB mit der nachvollziehbaren Begründung,…«

    Der hat Nerven! Die Sache ging immerhin bis vor den Bundesgerichtshof.

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    • DasKleineTeilchen sagt:

      ah, ein „vertrauens“lehrer. nett. man kann eben nicht früh genug damit anfangen, kindern die nutzlosigkeit und völlige überbewertung von „vertrauen“ klar zu machen, stimmts, herr lehrer?

      tja, und was nun herrn vetter geritten hat, da allen ernstens „nachvollziehbar“ mit einzubauen….man weiss es nicht.

      edith/grundgütiger, der macht ja weiter unten noch ein fass auf!?! äh, ja, udo, es ist *nicht* ok, den gast auch in der eigenen wohnung ohne dessen einverständnis zu filmen?!?

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      • Pantoufle sagt:

        Herr Vetter ist Rechtsanwalt! Man muß ihm verzeihen! Wenn da justisch nachvollziehbar eine völlig neue, revolutionäre Auslegung des § 201a SgGB auf der Matte steht, reagiert er eben wie ein Chirurg in der Notaufnahme nach einer Massenkarambolage auf der A7. Das Messerwetzen ist auch nicht appetitlich, aber leider nötig.

        Edit:
        Also: Bei näherem Hinlesen kommt etwas Klarheit in die Brühe. Wenn man sich das Urteil des BGH genauer ansieht, steht im Kleingedruckten etwas von sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen nach §174 StGB. Deswegen wurde der Mann auch verurteilt und das vernünftigerweise unwidersprochen.
        Nur hatten sie ihm in erster Instanz zusätzlich noch einen Verstoß gegen § 201a StGB reingedrückt, wogegen er Einspruch erhoben hatte. Das ist erst mal sein gutes Recht, auch wenn es in diesem Zusammenhang ziemlich grotesk erscheint. Der BGH hat sich daraufhin mit der Auslegung von §201a beschäftigt und nur damit. Wegen dem sexuellen Mißbrauch von Schutzbefohlenen war der Kunde bereits verknackt worden.

        Was bei uns Udo bedauerlicherweise fehlt, ist ein auch nur ungefährer Zusammenhang. /Edit: Achschauher: Jetzt hat er den passenden Link dazugepackt.

        P.S. Man muß sich das BGH-Urteil etwas genauer ansehen, dann wird es klar.Die Rede ist von »… in Tateinheit mit…«.

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        • Publicviewer sagt:

          Es gibt halt immer unterschiedliche Betrachtungsweisen der Dinge.
          M.E. gibt es mehr Leute die davon profitiert haben, als umgekehrt.
          Es liegt halt auch im Umgang mit Sexualität.
          Leider sind wir diesbezüglich anscheinend wieder auf dem Weg zurück in biedermeier Zeiten.
          Scheisse, wir waren wenn auch nur für kurze Zeit mal auf dem richtigen Weg….
          Früher war einfach mehr Lammetta… 😉

          Gruß

          Der Viewer

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      • Publicviewer sagt:

        Sex ja, filmen nein…arschloch…
        Was hat der eigentlich damit gemacht, ins Netz gestellt?

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        • Pantoufle sagt:

          Ne, ich such gerade das Urteil. Soweit ich das verstanden habe, war’s nur zum Eigenbedarf. Was die Sache aber absolut nicht besser macht.
          Zum Beweis dafür, das es sich um einvernehmlichen Sex gehandelt hat (Team Lisa) wird es nichts taugen. Beide Opfer waren unter 18.

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        • Pantoufle sagt:

          Upps! Verurteilung in 17 Fällen!

          »Diese wurden jedoch ohne Kenntnis der jungen Frauen teilweise gefilmt und auf dem PC und anderen Speichermedien des Mannes gespeichert. […] Dem Lehrer wurde vor dem Landgericht Bremen die Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen vorgeworfen und er wurde letztlich wegen einem Verstoß gegen § 201a Abs. 1 Nr. 1 StGB verurteilt. Es wurde die Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch die Herstellung von Bildaufnahmen in 17 Fällen festgestellt, in zehn Fällen standen diese in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen. Die Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten wurde zur Bewährung ausgesetzt.«

          Das Strafmaß ist aber schwer erklärungsbedürftig!

          P.S. Sex ja… mit Schutzbefohlenen? Nö, das ist zu recht strafbar. Der Versuch genügt.

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        • Publicviewer sagt:

          Find ich nicht, ,das sehe ich ganz anders…ist wohl heute mit der neuen Prüderie nicht mehr vereinbar… lächel
          Ich hatte mit 14 Sex mit einer Lehrerin.
          und danach noch mehrfach auch mit anderen Lehrkörpern.
          Die hat mir gezeigt wie man den G-Punkt findet, die verschiedenen tantrischen Techniken, Französisch, auch die Sprache, mal so ganz nebenbei
          Hat immer Spass gemacht und mich befreit von all dem Druck und bei den Mädels war es kaum anders, also scheiss doch auf Gesetze …und davon profitiere ich noch heute.
          Außerdem war ich froh, dass es endlich soweit war.
          Also mach nicht so’n Wind wenn es einvernehmlich war…verstehe die Aufregung mal so gar nicht.
          Die besten Frauen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, hatten damals alle sehr früh angefangen.
          Nur dieser scheiss Handy und Film Wahn stößt mir sauer auf.
          Das die Leutz heutzutage alles filmen müssen, werde ich nie verstehen.

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        • Pantoufle sagt:

          Erzähl das bitte den Opfern, aber nicht dem Vater von vier Kindern.
          Prüderie! Das ist wirklich das letzte was mir dabei einfällt.

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        • DasKleineTeilchen sagt:

          „ist wohl heute mit der neuen Prüderie nicht mehr vereinbar…“

          holla! langsam mein froind; was das sexuelle ausnutzen von kindern (yep, mit 16 biste noch kind, und daß nicht nur auf dem papier) mithilfe einer machtposition mit „prüderie“ zu tun haben soll, musste beizeiten mal erklären.

          ich hatte meinen ersten fick mit 13, mein sexueller partner war 32. alles einvernehmlich.

          dachte ich damals.

          waren ja „progressive“ zeiten, right? haha. you fucking kiddin me?!? und je länger ich gerade über deinen post nachdenke, desto zorniger werd ich über diese unreflektierte gülle, die du gerade vom stapel gelassen hast.

          ich für meinen teil kann dir nur empfehlen, mal bischen drüber nachzudenken, was dich zu solchen aussagen veranlasst.

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        • DasKleineTeilchen sagt:

          „M.E. gibt es mehr Leute die davon profitiert haben, als umgekehrt“

          ich glaub echt mein schwein pfeift! und die, die nicht davon „profitiert“ haben, sind dann wohl selbst an den therapien wegen sexuellem, „einvernehmlichen“ missbrauch schuld und sollen sich mal nicht so haben, oder wie ist das zu verstehen?

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        • Pantoufle sagt:

          Teilchen: Danke für die Schützenhilfe. Ich hab mich so über diesen Schwachsinn aufgeregt, daß mir – auch Häuptling langer Hauptsatz genannt – nichts mehr dazu eingefallen ist. Das ist alles so falsch, das nicht einmal das Gegenteil davon wahr ist.

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  5. Pantoufle sagt:

    Gnade! Bitte! Nicht schon wieder! *heul*

    Auf Deutsch hoffentlich…

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  6. Über den Abschnitt über „Martin Chulz“ musste ich sehr schmunzeln. Gratuliere, der ist witzig wie der ganze Text, so dass ich ganz eingestimmt mich verlas: „Selbstverständlich ist er auch Chulz mit Leib und Seele.“
    Der Ortsname Würselen stammt übrigens vom althochdeutschen „Wormsalt“, was auf den Fluss Wurm (warm) verweist, der von Aachens heißen Thermalquellen gespeist wird.

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    • Pantoufle sagt:

      Das wird er selbstverständlich auch sein, der gute Chulz.
      Danke, danke.
      Das mit den Flüssen kam von Kurt Tucholsky, den ich doch besonders verehre. Der schrieb das irgendwann, leicht besoffen, um sich die Städte und Flüsse zu merken. Frankfurt an der Franke und so weiter… vermutlich weil man sich das im Unterricht viel leichter merken kann. Ich fand die Idee eigentlich immer sehr klug.
      Und seien wir doch mal ehrlich: Würselen an der Wurm wäre nur halb so hübsch gewesen. In der Würsel dagegen möchte doch jeder gerne mal baden.

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  7. ein anderer Stefan sagt:

    http://schrottpresse.org/presseschredder-25-1-2017#comment-7550
    Mag ja sein, dass das für Dich toll war. Andere finden andere illegale Aktivitäten toll. Das ändert nichts daran, dass sie illegal sind. Hier hat es den besonders unappetitlichen Beigeschmack, dass es Schutzbefohlene waren (der Schutz der Kinder und Jugendlichen hat ja vor allem den Grund, dass der Gesetzgeber annimmt, dass die jungen Menschen die Tragweite ihrer Handlungen nicht völlig überblicken und dass sie von Erwachsenen leicht zu manipulieren sind), was alleine beim Geschlechtsverkehr ja schon zur Strafbarkeit ausreicht. Dabei ist der Wille der Beteiligten hier sekundär. Für den einen ist es prüde, für den anderen ein notwendiger Schutz von Kindern und Jugendlichen. Da die Grenze zwischen freier Willensäußerung und manipulativer Überredung oftmals gar nicht zu definieren ist, hat der Gesetzgeber hier gesagt, gibt´s gar nicht, egal wie. Das Potential für Mißbrauch ist hier extrem hoch.

    Das dann „für später“ zu filmen, ist besonders widerlich.

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    • Pantoufle sagt:

      Yep! Full Ack oder wie das heißt. Entschuldigt, aber ich hatte vorhin so überhaupt keine Lust darauf zu antworten!

      KT und der andere Stefan, vollkommen richtig. Darin muß ich dem Gesetzgeber auch in vollem Umfang recht geben. Von den Missbrauchsfällen in meiner Umgebung schweige ich mal; da ist man beteiligt und nicht objektiv.
      Aber wenn ich meine Kinder in Kindergarten, Schule oder Lehrstelle schicke, erwarte ich dort Aufsicht und Schutz und keineswegs irgend eine amüsante Form von praktischer Frühaufklärung. Sei es um die Noten zu frisieren, für Geld oder um sie auf ihre Zukunft als Filmstars vorzubereiten. Die Prüdie, von der Publicviewer spricht, ist eine Erkenntnis der Erwachsenen. Die haben Kinder nicht. Das Gegenteil davon aber auch nicht. Das kommt erst mit den Jahren und sollte meiner Meinung nach kontrolliert wachsen. Die lernen das noch früh genug. Am besten mit Gleichaltrigen, aber sicher nicht von notgeilen Erwachsenen.
      Fucking 17 Fälle wurden dem Lehrer zu Last gelegt, davon 10 mit minderjährigen Schutzbefohlenen. Achtung Aufnahme! Ne, prüde war der nicht. Vollkommen kriminell und verantwortungslos. Deswegen wurde er nämlich auch angezeigt. Eines oder mehrere der Mädchen waren nämlich nach einiger Zeit der Meinung, daß das wohl doch nicht so einvernehmlich war. Zu recht! Späte, aber nicht zu späte Einsicht!

      Das einzige, was ich daran zu bemängeln habe, ist die Milde des Urteils. Aber dafür gibt es zum Glück die Justiz, damit der Zorn und die Wut nicht die Höhe der Strafe diktiert. Bei allen Fehlurteilen und und schreienden Ungerechtigkeiten, aber in diesem Fall ist das besser als mir die Höhe Strafmaßes zu überlassen.

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    • Annika sagt:

      Danke, Danke, Danke!
      Ich dachte vorhin, ich trau meinen Augen nicht.

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  8. R@iner sagt:

    Zum vermeintlichen afd-Bashing möchte ich noch etwas loswerden: „Finger weg vom AfD-Wording!“

    [..] Doch wie kann man gegen die AfD vorgehen? Lohnt es sich, ihr Framing als hetzerisch und rassistisch zu entlarven?

    Die Frames der Gegner aufzugreifen, führt zu nichts. Durch die Erwähnung eines Frames, unabhängig ob bejahend oder verneinend, wird dieses immer wieder aktiviert. Das ist dann kostenloser Wahlkampf für die anderen. Das Entlarven kann ein zweiter oder dritter Schritt sein. Positive Umdeutungen oder ein Spiel mit Worten ist möglich. Aber ich sage immer: Wenn man ein großes politisches Anliegen hat, dann ist es am besten, nicht an etwas Altem herumzubasteln, sondern was wirklich Neues auf den Tisch zu legen. [..]

    Beteiligt euch nicht an diesem Quatsch, der ohnehin das Gegenteil dessen bewirkt, was ihr klarzustellen versucht. Afd-Wähler fühlen sich eher noch in ihrem Glauben bestätigt, es handle sich um eine „Anti-System-Partei“, weil man scheinbar zu härtesten Vergleichen greifen muss, um sie zu bekämpfen.
    Wer weiß denn schon, ob nicht ein Anhänger der afd das obige Bild kreierte? Sie wollen im Gespräch bleiben und sich in den Köpfen installieren. Das kann man im Guten und im Schlechten erreichen.

    Kurz: Wer solche „Memes“ verbreitet, macht Werbung für die afd!

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  9. R@iner sagt:

    OT. Schöner Artikel: Gefahren der Globulisierung

    [..] Der Wunsch nach alternativen Produkten hat dazu geführt, dass sich die Krankenkassen mit Angeboten gegenseitig zu überbieten versuchen. Die Kosten, die dadurch für das Gesundheitssystem bzw. die Allgemeinheit entstehen, werden verschwiegen, ebenso der tatsächliche Nutzen, denn der liegt wissenschaftlich gesehen bei null. [..]

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