Presseschredder 20.1.15

Eine menschliche Tragödie verhindert!
Britische Seenotretter haben vor den Falklandinseln alle 347 Passagiere und Besatzungsmitglieder von einem brennenden Kreuzfahrtschiff gerettet.

»Der Kommandeur der britischen Truppen im Südatlantik, Darren Bone, sprach von einem “äußerst komplexen und gefährlichen Rettungseinsatz unter schwierigen Bedingungen”. Marine und Luftwaffe hätten alle verfügbaren Kräfte eingesetzt.«

Wäre ich ein zynisches Kreuzfahrtschiff, hätte ich mir ja Lampedusa zum brennen ausgesucht.

Eine gute gemachte Sprengstoff-Attrappe

_DSC7624

… und nächste Woche zeigen wir Euch, wie man das Ganze zur Explosion bringt.

Gab es sonst noch was? Eigentlich nicht – es war relativ ruhig.

Phil Taylor, langjähriger Schlagzeuger von Motörhead, ist am 11.11. gestorben und Matthias Matussek so gut wie tot. Wer selbst bei der WELT wegen unangebrachten Vokabeln rausfliegt, ist für alle Zeit verbrannt. Jetzt bleibt ihm eigentlich nur noch eine Laufbahn als Papst. Darunter macht er es sicherlich nicht.
In diesem Zusammenhang bestreitet die Redaktion der Schrottpresse, Matussek als »durchgeknalltes Arschloch« bezeichnet zu haben. [komm her, Redaktionskampfhund Oskar! Hier ist ein total leckeres Leckerchen! Das kriegst Du, wenn Du auch unterschreibst!]

P.S. Ein hamwa noch! Ganz frisch reingekommen vom Kiezneurotiker. Antonia Kuttner, Mutter, Prenzlauer Berg

0
Dieser Beitrag wurde unter Auftragsjournalismus abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

18 Kommentare zu Presseschredder 20.1.15

  1. waswegmuss sagt:

    Semtexbrote sind so nicht mehr der neueste Kracher.

    0

  2. Der Emil sagt:

    Das Bild ist toll. Eigenes Archiv/Leben?

    Oh. Hoffentlich kommen sie nicht auch zu Dir zum sprengen …

    0

  3. derda sagt:

    Der Elko macht schönes Konfetti am Lichtnetz. Und mitm Trafo kannst du jemandem ganz dolle Beulen an den Schädel werfen, du Telefonist!!!!!!1111!!!!

    0

  4. Thelonious sagt:

    Pantoufle: Dein Wochüberblick wäre nicht perfekt, wenn hier eine wichtige Veranstaltung der Piraten verschwiegen würde. Diese führen heute auf dem Stuttgarter Schlossplatz ein kiff-in durch.
    Ich zitiere jetzt mal die Stuttgarter Zeitung:
    „Die Piraten hatten vor einiger Zeit schon einmal ein Smoke-in auf dem Schlossplatz angekündigt, diesen aber nach einem Meinungsaustausch mit der Polizei, der Staatsanwaltschaft und dem Ordnungsamt wieder abgeblasen. Plötzlich war im Dunstkreis der Freibeuter vom Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz die Rede und davon, dass bei einem entsprechenden Vorgehen bis zu fünf Jahre Haft drohten. Dabei hatten die Piraten doch nur öffentlich sogenannte Fake-Joints rauchen wollen – also Joints mit gewöhnlichem Tabak und selbstverständlich ohne den berauschenden Inhaltsstoff THC.
    Beim zweiten Smoke-in soll jetzt alles besser werden. Die Piraten und das Stuttgarter Ordnungsamt haben sich auf ein Verfahren geeinigt, das einen drogenfreien Ablauf gewährleisten soll. Weil das Papier der Piraten für sich spricht, soll es an die¬ser Stelle ausnahmsweise unbearbeitet gedruckt werden:
    Joints werden im Ordnungsamt gedreht

    1.     Die Anzahl der Fake-Joints ist auf 20  begrenzt.
    2.    Der Tabak wird vom Versammlungs leiter im Beisein des Leiters des Ordnungsamts in einem Laden in  Stuttgart gekauft.
    3.    Die Fake-Joints werden in den Räumlichkeiten des Ordnungsamts gedreht.
    4.     Die Fake-Joints bleiben beim Ordnungsamt und werden erst zur Demo ausgehändigt.
    5.     Die Fake-Joints werden vom Ordnungsamt markiert.
    6.     Auf der Demo werden die Fake-Joints nur an Personen über 18 abgegeben.
    7.     Bei der Übergabe des Fake-Joints an einen Teilnehmer muss dieser darauf hingewiesen werden, dass es sich nur  um Tabak handelt, und das jedes Mal.
    8.    Während des Rauchens der Fake-Joints muss eine Dauerschleife gespielt werden, die darauf hinweist, dass es sich hier nur um Fake-Joints handelt.
    9.  Übrig gebliebene Fake-Joints gehen zurück an die Polizei.
    10. Weitergabe eines Fake-Joints an andere Personen ist nicht gestattet.

    Fazit: Es lebe die Freiheit!

    0

    • pantoufle sagt:

      Moin Thelonious

      Diese Meldung ist… leider an mir vorbeigeangen!
      Lustig war sie eigentlich auch nur im ersten Moment. Die Komik-Phase ist für eine kleine Weile zu verlängern, wenn man sich wiederholt vor Augen führt, daß es sich dabei um die Piraten handelt. Aber dann fallen einem wieder die FDP-Abgänge dieses Haufens ein und dann ist endgültig Schluß mit lustig.

      Was dann bleibt, ist ein weiterer Meilenstein in der Chronik des Niederganges. Smoke-Ins – das ist 60er Jahren mit richtigem Stoff und ohne Anmeldung. Und selbst jedes popelige Samtgemeinde-Openair ist damit immer noch »progressiver«.

      Diplomsozialpädagogen mit Unverträglichkeit und Daddelheinis mit Tablet als Gehirn – die Speerspitze der politischen Parteilandschaft. Wieviel tiefer kann man eigentlich noch sinken?
      Ach doch; da ist noch Luft nach unten. Cem Özdemir spricht sich für Waffenlieferungen an die Kurden aus, die damit gegen den IS kämpfen können. Feuerstöcke für die tapferen Mohikaner im Kampf gegen die schuftigen Huronen. In den Hauptrollen C. Ötzdemir als Natty Bumppo, Renate Künast In der Rolle der Cora, Claudia Roth ihre Schwester Alice und Jürgen Trittin als Oberst Munro.

      P.S. Das »Fachblatt für Arthritis, Sehhilfen und Stützstrümpfe« war übrigens großartig und verdient ganz klar den allerersten Miespreis! Nur nicht daß Du glaubst, ich hätte es überlesen 😀

      0

  5. da]v[ax sagt:

    oh nein! Phil Taylor ist tot? Das hab ich gar nicht mitbekommen. 🙁

    0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *