Presseschredder 2.7.2016


eingebetteter Youtube Link via R@iner

»Sie müssen wissen, daß jene, die uns von weitem beobachten, beunruhigt sind. Ich habe gesehen und gehört, daß Führer anderer Planeten beunruhigt sind, weil sie sich dafür interessieren, welchen Weg die Europäische Union künftig einschlagen wird. Und deshalb sollten wir Europäer und jene die uns von außen beobachten beruhigen.«

Diese bemerkenswerte Äußerung stammt von:

A : EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Junker
B : Einem bekannten Schweizer Troll
C : Lutz Bachmann

Nein, Lutz Bachmann natürlich nicht! Der hätte etwas von »Stalingrad muß unser bleiben!« gebrüllt. Der Troll? Nein, dieses Mal war er es nicht – zu kniffelig aber auch, wo er doch sonst genau so einen Unsinn zurechtstammelt. Bleibt also nur einer…

Die Sicherheitslage in Mali, wo Bundeswehrsoldaten ihrer gewohnten Beschäftigung als Brunnenbohrer nachgehen, wird zunehmend bedrohlicher. Die Grünen verlangen nun den Einsatz von Zeppelinen für die Gurkentruppe Bürger in Uniform. Für die jüngeren unter den Lesern: Es handelt sich dabei um eine mit leichtem Gas gefüllte Gummiwurst mit Motoren. Eine hübsche Idee, von der man allerdings Anfang des 20. Jahrhundert aus guten Gründen Abstand genommen hat.
Entweder ist also der »Feind« in Mali ausschließlich mit Speeren oder Pfeil und Bogen ausgestattet, oder sie schicken die Zeppeline zusammen mit einer Lieferung Pickelhauben.
Oder aber Jean-Claude Junker hat recht: SIE sind bereits unter uns!

Astronaut Alexander Gerst schließt nicht aus, daß es Außerirdische gibt! Gerst ist ein Sternenreisender Astronaut, der demnächst als erster Deutscher Commander zur Raumstation ISS fliegen wird.
Immer, wenn ich solche Sätze höre, stellt sich bei mir ein leichtes Gruseln ein. Und zwar in Anbetracht der Möglichkeit, daß es tatsächlich nur auf diesem Planeten Leben geben sollte. Was für eine entsetzliche Aussicht, daß dieser Aufwand und dieses Potential nur hier existieren würde: Bei einem solch desaströsen Ergebnis!

Der Außerirdische ist auch nur ein Mensch

Eingebettetes Youtube Video

Allen Lesern ein schönes Wochenende

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21 Kommentare zu Presseschredder 2.7.2016

  1. Weiß Juncker mehr? Angela Merkel oder Donald Trump wirken auf mich nur mäßig anthropoid.

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    • Stony sagt:

      Fiel wichtiger sind doch die Fragen: a) wieso sind die beunruhigt, b) weshalb interssiert die der künftige Weg der EU und c) warum sollten die und wir beruhigt werden?!?!

      Bonusfrage: d) cui bono(bo)?¿?

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  2. DasKleineTeilchen sagt:

    also herr lesch! die saurier waren durchaus erfolgreich in ihrer „nische“; die 135 millionen jahre, die die hier rumgewalzt sind, müssen die primaten ihnen erstma nachmachen, ne? viel hoffnung hab ick da ja nich, wenn ich mir so die diversen presseschredder hier ansehe.

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  3. R@iner sagt:

    Ich habe auch ein paar:

    Damit konnte dieses Mal aber wirklich niemand rechnen: Versicherte schulden Krankenkassen 4,48 Milliarden Euro

    Jedem seine Social Firewall: Shaping Future: Das wünschen sich Menschen für 2053

    Neues aus der Fickt Euch Allee: Terror-Theater für Geheimdienst-Gesetze?

    Kunden, die das kauften, sahen sich auch das an: Fotojournalistin ausspioniert

    Endlich hat die Linke im Vorstand mal einen intelligenten Typ, der auch schreiben kann: Mehr Mut zum Bruch

    Neoliberalismus – Symbolbild:

    http://i.imgur.com/QEwiks0.jpg

    Etwas Musik. Noa Drezner stammt aus Israel und lebt derzeit in Jerez de la Frontera, weil sie, wie sie in einem Interview sagte, Flamenco sie glücklich macht. Ich warte schon länger auf ihre erste cd, die nach und nach entsteht: Noa Drezner Flamenco- „El último momento“ Tangos

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  4. pantoufle sagt:

    Moin @all

    Das kleine Teilchen teilt wieder: Das freut mein geprüftes Herz! Ich hoffe, daß alles in Ordnung ist und die Abstinenz nur ein Würgereflex am Internetz als solches war.
    Was nun die Presseschredder betrifft, so mache ich das ja nicht, um den maroden Zustand der Welt zu demonstrieren, sondern lediglich, um die schönsten Aussetzer nicht unkommentiert in der Klospülung der Medien verschwinden zu sehen. Der Mensch vergisst ja so gerne.
    Und dann ist da ja noch immer das Ding, daß einen bestimmte Dinge interessieren, andere wiederum etwas weniger.

    R@iner!
    Erst heute Morgen fand ich die Zeit, die ganzen Links – soweit ich sie nicht kannte – abzuklappern. Gestern ging nicht mehr, weil es fussballte. Ich bin ja kein Verehrer nicht nur dieses Sports, aber die Weiber in meinem Haushalt saßen da und da mußte ich auch. Um etwas Interesse zu heucheln, ihnen beim fiebern und quietschen zu lauschen und natürlich um an den Fachkommentaren mein Wissen zu bereichern. »Der steht doch völlig frei! Nun spiel doch endlich… oh Mann, was für ein Versager! Obwohl: Hübsch ist er ja… Hast Du die Schuhe gesehen? Diese Schuhe!!!«
    Ein sehr komplexer Sport und wie sich gestern gezeigt hat, die Bestätigung meiner Lebensregel: Faulheit kann man sich dann am besten leisten, wenn man sich kurz richtig dolle Mühe gibt. Dann muß man auch nicht in die Verlängerung.

    Ja! Am besten gefällt mir ja die Anzeige »Auto abzugeben«. Das sieht nach einem recht harmlosen Rutscher aus, da sollte noch was zu machen sein. Steckt der Schlüssel noch und wenn ja, wo? Papiere, TÜV, Blut?
    Außerdem ist es ja beruhigend, wenn Fahrzeuge noch mit echter Dummheit oder Übermut in den Graben gesetzt werden und nicht völlig autonom. Der aktuelle Tesla-Unfall ist ja wohl deswegen geschehen, weil man (nach Aussage des Softwareentwicklers Mobileye) auf Kreuzungen nicht vorbereitet war. Sprich: Die kennt er nicht. Was bei einer Kurssteuerung für ein Segelboot notfalls noch verständlich wäre, führt bei einem Auto dann doch zu bedauerlichen Mißverständnissen. »Unsere Technik wird diese Erkennungsfunktion frühestens ab 2018 umfassen und die entsprechenden Sicherheitseinstufungen wird es erst Anfang 2020 geben.« Das erinnert entfernt an ein Betriebssystem aus der amerikanischen Stadt Redmont. Wenn ich das richtig interpretiere, befindet man sich aktuell bei der Version 3.11 for Workgroups und IE5.

    Im Grunde sagt dieser bedauerliche Unfall mehr über den Zustand der Welt aus als ein Überseecontainer Zeitungs-Altpapier. Man vertraut Führern und Automatismen (Lies: Fortschritt) bis zur zerknirschten Eröffnung, daß man sich noch in der Erprobungsphase befindet. Das stand nicht auf der bettlakengroßen Werbebeilage im Prospekt. »Auf Seitenstrassen oder im Stadtverkehr und in anderen komplizierteren Fahrsituationen ist der Autopilot allerdings noch nicht geeignet«. Da fragt man sich nach der Bedeutung des Synonyms »Autopilot«. Und warum sich der Fahrer während des Unfalls eine DVD auf dem Multimedia-System ansah.
    Oder andersherum gefragt: Gibt es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Tesla, Brexit und Bankencrash? Außer der Dummheit der Spezies Homo Sapiens.

    Übrigens: Die Weltmeister im Frauentragen kommen dieses Jahr aus Russland! Sagal Dmitriy und seine Partnerin Loginova Anastasia gewannen am Samstag im finnischen Sonkajärvi. Vorjahressieger Ville Parviainen aus Finnland kam auf Platz drei.

    Sieger im Handy-Weitwurf wurde Semu Sentala, ohne allerdings den bestehenden Weltrekord Ere Karjalainens von 101,46 Metern zu brechen.
    Trotzdem an dieser Stelle Gratulation und Glückwunsch zu dieser Leistung!

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  5. waswegmuss sagt:

    Etwas Intelligenteres kann ich heute nicht beisteuern: https://www.youtube.com/watch?v=sBS-1NSTVQA

    (Der Fernseher ist auch nur ein Depp – recht haben sie, die Raketen)

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  6. Stony sagt:

    BTW at R@iner: Falls ich Dir noch nicht dafür gedankt haben sollte, daß Du meine Aufmerksamkeit vor einer Weile auf Al Di Meola gerichtet hast: kommt noch. Spätestens, wenn ich mich durch ihn durch und satt gehört habe! 🙂

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    • R@iner sagt:

      @Stony: Das freut mich. Ich höre ihn seit Ende der Siebziger, wobei mir seine akustischen Stücke der letzten 25(?) Jahre besser gefallen als die rein „elektrischen“ seiner Anfangszeit. Meiner Meinung nach ist eines seiner besten Alben dieses: Al Di Meola – Heart Of The Immigrants 1993 (Full Album)

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    • R@iner sagt:

      p.s.: Ich bin gerade über eine yt-Playlist gestolpert: Kraut und Rüben ● German Krautrock Documentary[2006]

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    • Stony sagt:

      @R@iner: Mit Heart Of The Immigrants hat er mich gekriegt. ‚Normal‘ kann ich mit ’sowas‘ (bißchen viel Tüttelchen, sorry) nichts anfangen und weiß nicht genau zu benennen wieso es dennoch verfängt (am Titel liegt es nun nicht). Da ich nicht in argumentfreier Leere mit Adjektiven um mich werfen möchte, schweige ich dazu einstweilen.

      Die Doku werde ich mir die Tage anschauen – vllt., so es mir gelingt die alte „Never trust a hippy!“-Attitüde zu suspensieren, auch ohne Beißhölzchen. (Meine Sozialisation mit Punk, Ska & Oi! schlägt gerne mal durch.)

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      • Stony sagt:

        Nachtrag: Das Beißhölzchen bezieht sich auf den Anfang von Episode zwo; was ich da sah und hörte weckte den Wunsch in mir kreischend weg zu laufen. Wobei der gar nicht mal soo selten ist – mit Biermann und Co. kannste mich ja schon jagen.^^

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  7. Stony sagt:

    Moin R@iner,

    Soweit nicht gelöscht, alles gesehen von der Doku; Vorurteile weitestgehend ausgeräumt, viel (kennen)gelernt und Bedauern, sowohl meine Dämlichkeit betreffend, als auch, daß das Ding nicht vollständig ist. Danke!

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