Da mache sich jeder selbst seinen Reim drauf

Das klassische Gedicht

1968, Text: Georg Kreisler

GK: Meine Damen und Herren, an dieser Stelle unserer Fernsehsendung wollte ich Ihnen ein aktuelles Chanson bringen, dieses ist aber mittlerweile von den Ereignissen überrollt worden und ich habe nun fünf Minuten freie Zeit. Sie wissen ja, daß eine Fernsehsendung nicht vor der Zeit und nicht nach der Zeit enden darf, ich werde Ihnen also zur Abwechslung in diesen fünf Minuten ein schönes klassisches Gedicht aufsagen. So etwas wollte ich im Fernsehen schon lange tun und jetzt ist die beste Gelegenheit dazu.
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Sexistisches Gedicht am Donnerstag / Nachtrag

Alleen
Alleen und Blumen
Blumen
Blumen und Frauen
Alleen
Alleen und Frauen
Alleen und Blumen und Frauen und
ein Bewunderer

Eugen Gomringer, 1951, Alice Salomon Poetik Preis 2011 Weiterlesen

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Presseschredder 22.1.2018

Chulz erlebt sein Waterloo
Überschriften sind Glückssache, liebe Tagesschau.de1. Chulz ist kein Napoleon und nur weil er am laufenden Band verliert, wird man auch nicht dazu. Waterloo: Das ist das Ende einer beispiellosen Karriere, einer langen Strecke historisch einzigartiger Siege. Wie man also Waterloo mit dem Namen Chulz also in Verbindung bringen kann… bleibt das Geheimnis von Angela Ulrich, ARD-Hauptstadtstudio. Weiterlesen

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Einer weniger

Nein, ich war so gut wie nie mit ihm einer Meinung. Sein Ton war meist unter aller Würde und wie viele Propheten neigte er zur einer penetranten, weinerlichen Rechthaberei. Man soll nichts schlechtes über…? Ja, aber deswegen muß man nicht gleich Hymnen dichten.

Letztlich spielt es auch keine so große Rolle. Man unterteilt die Welt ja unwillkürlich in Seiten. Derjenigen, auf der man selber steht und die andere. Danach stand er auf der richtigen Seite. Und ich auf seiner, obwohl er sich das vermutlich verbeten hätte.
Ich war noch nie gut in »letzte Worte«. Da ist ja auch keine Meinung gestorben, sondern ein Mensch und um den tut es mir ehrlich leid. Eine Münze für Charon von dieser Stelle und mein aufrichtiges Beileid für die Hinterbliebenen. Wie Frau Mühlstein so richtig sagt: »Du wirst mir trotz aller Meinungsverschiedenheiten fehlen. Vielleicht aber auch gerade wegen der Meinungsverschiedenheiten
Ruhe in Frieden

Daniel

Nachtrag

Mehr über Charlie gibt es bei Stefan Roses fliegende Bretter

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Presseschredder 16.1.2018

Ein besonderes Datum! Ein geliebter Mensch und ein Auto haben heute zusammen den selben Geburtstag. Aus Gründen von die Datensicherheit wird die Person nicht verraten. Das Auto aber schon!
Der /8 wird 50! Also der Mercedes strichacht. Ein wunderbares Fahrzeug, meines kostete 1000 D-Mark inklusive der Fahrerbrille wie auf dem Zettel an der Windschutzscheibe ausdrücklich betont wurde. Keine Verhandlungsbasis – Festpreis! Und er war jede Mark wert, der 200er Benziner mit den durchzugsstarken 95 PS. Gott sei Dank ein Benziner und nicht so ein heizgedieselter Bauernporsche, auch gerne »Wanderdüne« wegen seiner beschleunigungslosen Fahrtaufnahme genannt. In Beinaheweiß und erste Serie. Also noch mit den »schönen« Rückspiegeln und und Ausstellfensterchen vorne. So, wie das sein muß! Meine Liebe zu Mercedes-Eisen war noch ungebrochen und die Lust, sich durch zentnerweise rostiges Blech zum eigentlichen Problem vorzuarbeiten, ungetrübt. Heute, wo man älter und weiser geworden ist, bevorzugt man Motorräder. Aber damals…? Weiterlesen

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Kurz und dreckig 55 / Nachschlag

Darf ich Sie mit meinem GroKo ein Stück mitnehmen? Ihr Parteiprogramm müßte allerdings in den Kofferraum

Frohes Jul wünscht die Schrottpresse allen angeschlossenen Sendeanstalten. Ein guter Tag, die letzten Weihnachtsbäume aus dem Fenster zu kippen, sie im Garten anzuzünden und irgend etwas darüber zu schmurgeln. Man muß es ja nicht zwangsläufig opfern, sondern kann es durchaus selber fressen. Ein paar Brocken für Sleipnir können natürlich nichts schaden – man weiß ja nie!
Die Rauhnächte sind auch die Zeit der Totengöttin Hel (für die lieben Kinderlein: Frau Holle). Also lieber einen Brocken mehr. Weiterlesen

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20, 21, 22, 23, 24…28

Daß ich noch mal eine KIKA-Dokumentation1 ansehe, nur weil diversen rechtsdrehenden Bloggern und Twitter-Athleten nach 6 Wochen (in Worten: Sechs Wochen!) auffällt, daß im Kinderkanal ein blondes Mädchen ein Liebesverhältnis mit ein dunkelhaarigen Syrer hat?

Malvina, Diaa und die Liebe2 heißt das mittlerweile erkaltete Eisen. Was passiert, wenn sich ein junges Mädchen (sie darf sich immerhin schon bei der Bundeswehr bewerben) in einen etwas älteren Syrer verliebt? Eine Christin und ein Moslem. Weiterlesen

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