Bretter die die Welt bedeuten

Es gibt noch Zeichen und Wunder! Der offensichtlich wohlhabenden Produktion gefällt es, den angemieteten Technikern einen eigenen Nightliner zu spendieren. Vier Fraggels auf einen Bus, auf dem normalerweise 10 – 12 Personen Sessel und Bett finden. Mehr Luxus ist kaum denkbar, zumal sich dadurch der Kontakt mit dem Künstler und seinem Anhang auf das unvermeidliche Minimum beschränkt. Das Leben ist schön in getrennten Bussen! Weiterlesen

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Kurz und dreckig 36

Ich hab Polizei

Man sollte viel mehr überwachen! Vor allem Ämter und Behörden sind aufgefordert, ungewöhnliches Benehmen und offensichtlich kriminelle Finanztransaktionen zu melden. Zum Beispiel das Erschleichen von Leistungen.
Rainer Wendt scheidet auf eigenen Wunsch vorzeitig aus dem Amt und geht in den vorgezogenen Ruhestand. Seine Teilzeitstelle als Hauptkommissar beim Duisburger Landesamt war nicht nur lausig bezahlt, sondern bot auch beruflich keinerlei Anregungen. »Natürlich arbeite ich dort nicht aktiv«, äußerte sich der Rechtsaußen der Polizeigewerkschaft DPolG dazu. »Ich gehe davon aus, daß das rechtmäßig war.« Weiterlesen

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Presseschredder 2.3.2017

»Selbst vor Teddybären schrecken Hacker nicht mehr zurück.« (Bild © Nicolas Asfouri/AFP/Getty Images), wird also nicht abgebildet. Bären, funkverdrahtet, niedlich, originalverpackt und noch ausgeschaltet.
»Nach Sicherheitslücken bei Hello Barbie und dem umstrittenen Verbot der Puppe Cayla gibt es erneut Aufregung um vernetztes Kinderspielzeug …«
Es gibt immer noch Menschen, die diesen Witz nicht begreifen. »Selbst vor Teddybären…«. Niedliche Teddybären hören ihre Besitzer ab, legen die Gesprächsmitschnitte in die Cloud, wo sie mit putzigen Passworten wie »Passwort«, »123456« oder »qwe« gesichert, auf jemanden warten der dieser Einladung Folge leistet. Sicherheitshinweis des Herstellers: »Lassen Sie bitte beim Verlassen der Wohnung den Hausschlüssel stecken, damit der Einbrecher bei seiner Arbeit nicht die Haustüre beschädigen muß.« Weiterlesen

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Freiheit für alle inhaftierten Journalisten

Bundesarchiv, Bild 183-1983-0323-501 / CC-BY-SA 3.0

Seit dem Vietnamkrieg gehört es zum guten Kasino-Ton, daß Militärs nicht ihre eigene Unfähigkeit oder die Überlegenheit des Gegners für eine Niederlage verantwortlich machen, sondern die schlechte Presse. Diese wird dem Zweck entsprechend als »unfair« oder gleich als Hochverrat gewertet. [Der Militarismus unter dem Aspekt des Straftatbestandes Hochverrat. Ein Thema, daß noch der Aufarbeitung harrt! der Säzzer] Die liberale Presse ist Schuld, nicht die eigenen Verbrechen und Unfähigkeit. (Der Gerechtigkeit halber muß natürlich betont werden, daß es die Suche nach dummen Ausreden nicht erst seit den Sechziger Jahren gibt.)
Von der freien Presse über die »strategische Kommunikation« zum »embedded Journalist« – Mitfahrgelegenheit zu einer interessanten Kampfhandlung mit Vollpension. Weiterlesen

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Donnerstag, 23.2.2017

Neben mir sitzt mein FOH – Engineer D-Punkt und fällt in die Pizza Magharita ein. D-Punkt ist Gelegenheitsveganer der unmissionarischen Sorte. Auch wenn er, auf seine Ernährungsgewohnheiten angesprochen, viel Verschwörung verbreitet. Das halbrohe Filet mit Brot auf meinem Teller stört ihn jedenfalls nicht. Aus dem Radio (!), das im Hintergrund plärrt, wird Werbung für ein homöopathisches Erkältungsmittel gegeben. »Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!« Ich sehe mich nach der freundlichen Bedienung der Kaschemme um, stehe auf und frage, ob man diese Stelle bitte nochmal wiederholen könnte.
Natürlich lacht wieder kein Schwein. Weiterlesen

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Presseschredder 10.2.2017

»Sag mir, wie geht es dir? Bete zu Allah, wallah wir brauchen nur eure Gebete. Das ist es, was wir brauchen. Ich schwöre. Wie geht es unserem Bruder Noor? Gut? (ein Motorrad rattert im Hintergrund durch)«

Quelle: Correctiv.Ruhr, BND oder Verfassungsschutz. Wer weiß das schon genau?

 

Der heiße Draht des IS ins Ruhrgebiet liegt Correctiv vor. Alles wahr! Isch schwöre, wallah! Das unabhängige Recherchenetzwerk klärt auf: Weiterlesen

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Who wants to be the second

Das ist ganz großes Hallentennis, das ist die Antwort, da ist Rest-Europa.
Ok. – vielleicht der schäbige Rest, aber da ist noch was. Böhmermann: Dafür könnte ich Dich knutschen! Und Deine Kollegen aus Dänemark, Portugal, Litauen, Belgien, Schweiz und Dänemark natürlich auch. Hoffentlich kommen all die anderen noch dazu.
Laßt uns die zweiten sein 🙂

Best humor so far: Switzerland! Richtig böse. R.I.C.H.T.I.G. B.Ö.S.E. Twelve Point, second place.

Ach, finde ich das schön!

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