Opensource-Trojaner

Sascha Lobo schreibt auf seinem Blog unter anderem über die Enttäuschung der Linuxbenutzer wegen der üblichen Missachtung bei der Vergabe der Bundestrojaner für dieses großartige Betriebssystem. Das ist – wie so vieles von Sascha – nur die Hälfte der Wahrheit. Natürlich wird jeder Interessierte nach kurzem Gebrauch einer populären Suchmaschine sofort fündig. Leider gibt es den Trojaner noch nicht als deb- oder rpm Paket und so bleibt Terroristen, Gelegenheitsganoven und Normalbürgern nur das Selbscompilieren. Download: https://thepiratebay.org/search/ozapft/0/2007/01/CracKid/bbrother/oz_0.5.3.tar.gz

Die Installation folgt dem üblichen Dreisatz ./configure, make, make install. Für die configure-Optionen stehen nur begrenzt Parameter zur Verfügung – mehr Details sind wie immer in den man-pages nachzulesen.

Hier eine kurze Übersicht und der Hinweis, das Debian-Benutzer leider auf den „experimental“ Zweig updaten müssen!

Fine tuning of the installation directories:
–bindir=DIR user executables [EPREFIX/bin]
–sbindir=DIR system admin executables [EPREFIX/sbin]
–mandir=DIR man documentation [PREFIX/man]
Optional Features:
–disable-FEATURE do not include FEATURE (same as –enable-FEATURE=no)
–enable-FEATURE[=ARG] include FEATURE [ARG=yes]
–enable-bavaria=transmit with bavarian dialect default=no
–enable-platt=transmit with north german dialect default=no
–enable-googlet= translate into traditional chinese default=yes
–enable-dxf= convert screenshot.* to DXF default =yes
–enable-flash=animated screenshots default=yes
–enable-ironic=irony filter default=yes
–disable-download=store fake prove default=yes
–enable-update= automatic Update default=no
–enable-lka= accept untalented craft work  default=yes
–enable-ccc= daily report to ccc default=yes
–enable-fefe= send Fefes links default=yes
–enable-transmit= approve any transfer default=yes

Wenn sämtliche Abhängigkeiten aufgelöst sind, dauert das Compilieren je nach Hardware zwischen 45 – 120 Minuten, das fertige Programm belegt ca. 570MByte auf der Platte und liegt per default in usr/local/bin/spam/. Um die Maleware auch für normale Benutzer ausführbar zu machen, endet die Installation mit dem Terminal-Befehl „chmod /usr/local/bin/spam/oz a+x“. Vor dem ersten Start muß man noch die Nutzungsbedingungen akzeptieren, darf sich einen Nick wählen und dann steht der Zusammenarbeit mit der Strafverfolgungsbehörde nichts mehr im Weg.

So einfach ist das! Wer wissen will, ob das neue Feature funktioniert, installiert am besten wireshark und überprüft regelmäßig, ob die IP 207.158.22.134 aufgerufen wird.

Sollten Schwierigkeiten bei der Installation auftauchen, hilft meist ein Anruf beim örtlichen Polizei-Revier. Auch empfehlenswert ist ein extra dafür eingerichtete Forum auf http://www.copzone.de/quelloffene_gewalt/mysterien/linux/.

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