NSU-Spur führt in die Berliner Rockerszene

Tagesschau.de:

„Zwischen den rechtsextremen Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) und der Berliner Rockerszene gibt es möglicherweise eine Verbindung. Nach einer Schießerei vor dem Clubhaus der Bandidos im Stadtteil Wedding am 5. Juli waren laut Medienberichten DNA-Spuren gefunden worden, die teilweise Übereinstimmungen mit DNA-Spuren…[blabla]

Nein! Das tut sie eben nicht! Sie führt zu zehntausenden von Neonazis, die, gedeckt von Behörden und Politik, schon lange die „Mitte der Gesellschaft“ erreicht haben. Mann Gottes: Sie führt zu Polizisten, die Miglieder im Klu-Klux-Klan waren. Sie führt zu Behörden, deren Unfähigkeit und Inkompetenz Schreie des Schmerzes auslöst. Sie führt zu Politikern, die allen Ernstes behaupten, das diese Unfähigkeit nur der Trotteligkeit Weniger und nicht  böser Absicht zu verdanken ist.

Folgt man der Spur, so kommt man an Hoyerswerder vorbei, sieht Asylanten einsam in Zellen verbrennen – Selbstentzündung wird vermutet. Auf dieser Spur werden Hetzjagden gegen Asylanten, Linke und fortschrittliche Köpfe gezeigt. Was man auch sehen kann, ist daß Wegsehen und Schulterzucken der Öffentlichkeit, das Ausnutzen von solchen Geschehnissen für rechtspopulistische Politker.

Dahin führt die Spur – nicht zu den „Banditos“.

Irgendwie scheint das auch den Ermittlern klar zu sein:

„Allerdings gibt es wegen der schlechten Qualität des Materials bei den Ermittlungsbehörden auch Zweifel an der Spur. „Nach den der Bundesanwaltschaft und dem Bundeskriminalamt bislang vorliegenden Erkenntnissen sind die wenigen Merkmalsübereinstimmungen nicht als Beleg dafür geeignet, dass die Spuren von ein und derselben Person herrühren“

Aber erst mal draufhalten. Eine der dummdreisten Nebelkerzen auf dem Weg des Vergessens.

Nein, auf diese plumpe Propaganda des Bundesinnenministeriums wird nicht verlinkt.

Dafür aber zu Petra Pau im Neuen Deutschland

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0 Kommentare zu NSU-Spur führt in die Berliner Rockerszene

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  2. Tante Jay sagt:

    Was da passiert, ist so kafkaesk, dass man sich fragt, ob man jahrelang in einer Parallelwelt gelebt hat.

    Der Sumpf der sich da auftut, und der gerade mit allen Mitteln kleingehaltne werden soll, ist aberwitzig.

    Wenn nicht Menschen ihr Leben verloren und die Familien nicht einen Anspruch auf Gerechtigkeit hätten, man könnte lachen. Doch da stecken Tragödien hinter.

    Und wenn man dann sieht, mit welcher unglaublichen Dreistigkeit die Mitglieder des Ausschusses verarscht werden und es wird von KEINER Seite thematisiert, dass es eine Verarsche ist, dann kann man allmählich an diesem Staat verzweifeln.

    In dieser Affäre gehören mehr als nur einer in den Knast. Allen voran natürlich der saubere Herr Röwer. Aber alle, die geholfen haben zu vertuschen, die dieses durchgeknallte Irrenhaus, dass sich da Verfassungsschutz nennt, gedeckt haben, die gehören in Bausch und Bogen mit verhaftet und mit allen rechtsstaatlichen Mitteln verfolgt.

    Und – so nebenbei: Die Verfassungsschutzbehörden gehören abgeschafft, nicht noch ausgeweitet. So als Belohnung für so dermaßen krasses Versagen, dass man schon Vorsatz unterstellen könnte.

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  3. email sagt:

    Ich hätte da mal eine Frage an Frau Pau.
    Wieso wird jetzt der Herr Henkel zum bösen Buben gemacht?
    Wer hat den bis vor kurzen noch in Berlin mitregiert.
    Und hatte Ihre Partei keinen Einblick in den Senat für Inneres?

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