Nabelschau

Mir gefällt es hier auf der Schrottpresse eigentlich ganz gut. Das fiel mir gestern erst wieder auf, als Flatter mit »schön hast Du es hier« kommentierte. Stimmt! Nicht daß das mein Verdienst wäre, aber man sollte auch mal anmerken, wenn einem etwas gefällt.

Bloggen ist ja auch Glückssache. Man kann mit den besten Vorsätzen und Gaben an so eine Sache herangehen und trotzdem geht irgend etwas schief. Vielleicht findet das Thema keine Interessenten, der Ton paßt der Kundschaft nicht oder man tritt in eine Marktlücke herein, die gar keine ist. Da sitzen dann schon andere, die diese Nische besetzt halten und eifersüchtig alles weghacken, die auch mal wollen. Ich glaube, das kommt häufiger vor als man denkt. Vor allem in linken Kreisen, wo die Hüter der Wahrheit ein ganz spezielles Verständnis zu Solidarität und gemeinsamen Handeln haben.

Oder aber man trifft – was ich immer wieder niedlich finde – auf Leser, die mit Empörung fordern, daß man sich eines speziellen Themas annehmen solle. So wie gestern erst wieder bei Flatter, wo sich die Unkenntnis eines Kommentators mit gewöhnungsbedürftigen Tonfall paarte. Soll man darauf eigentlich eingehen? Man sollte die Frage nicht einmal diskutieren. Solche Forderungen kann man an das Blättchen stellen, das jeden Morgen auf dem Frühstückstisch liegt und in das anschließend Makrele und Brötchen für Mittach eingewickelt werden. Da gehört es hin (nicht die Makrele!), sondern dieser Anspruch. Die Schreiberlinge solcher Blätter werden dafür bezahlt, mit eigenen Geld überdies und schließlich will man selber bestimmen, worin man den Fisch einwickelt.

»Du als Betreiber des Blogs „der scharfe Hund“ hast gefälligst über die gemeine Killerkatze Wurzel zu schreiben, die schon 4 (vier!) Teckel gerissen hat!«
Nichts habe ich. Wir werden schon sehen, was passiert wenn mein Brutus der Killerkatze begegnet.
»… und wenn Du das nicht schreibst, verfällst Du der Ächtung!«
Bei Lichte betrachtet ist man selbst in diesem Fall immer noch Hundebesitzer und hält die Killerkatze nach wie vor für ein Latrinengerücht. So einfach ist das.
Aber so einfach ist das natürlich nicht – immerhin gibt es ja noch die lieben Nachbarn und die werden schon dafür sorgen, daß man diesen Frevel nicht vergisst. Da hat jemand Jehova gesagt… Sei’s drum! Das ist dann wohl das, was man unter Meinungsfreiheit versteht.

Aber ich gestehe ja, daß man gelegentlich selbst seine Zweifel hat. Gestern stürmte ein Räumkommando der Polizei in bataillonsstärke in Berlin ein Haus, das die Ordnungsmacht immer schon mal einreißen wollte. Die Verhältnismäßigkeit stand wie üblich in keinem Zusammenhang zum Ergebnis – nun ja: Irgendwer wird schon kompetent darüber schreiben. Nur eben nicht ich; vielleicht das nächste Mal oder wenn es mein eigenes Haus ist.
Die Ereignisse in Köln und Leipzig locken zwar mit einem Vergleich, aber mal ganz ehrlich: Worin besteht die Neuigkeit? Also schreibt man nichts. Vielleicht hatte man auch einfach keine Lust. (»Wie kannst Du keine Lust haben? Denkst Du auch mal an die hungernden Kinder in Nordkorea und Deine billigen T-Shirts???«)
Nur! Ausschließlich! Tag und auch in der Nacht!

Ein schwieriges Thema: Wo sind die Grenzen dessen, mit man sich gemein macht? Der Zuwachs an Feministen nach Köln-Hauptbahnhof ist gerade unter der männlichen Bevölkerung erschreckend hoch. Soll man da jetzt auch noch…? Irgendwann mutiert bloggen dann zur reinen Unterschriftensammlung »… die Schrottpresse, Kiezneurotiker und die Bürgerwehr Köln-Ehrenfeld sind auch dagegen.« Interessiert das eigentlich tatsächlich jemanden? Vielleicht tut es das, aber dann ist da immer noch die Fallgrube, daß man vielleicht selber gar nichts davon versteht. Das soll schon vorgekommen sein, auch wenn es immer bestritten wird – keine Ahnung zu haben hat den Stellenwert von Mundgeruch. »Aber eine Meinung wirst Du ja wohl haben!« Nein, in diesem Augenblick gerade nicht. Empörtes Naserümpfen, Abgang, Türenschlagen. Keine Ahnung, aber eine Meinung… Internet, wie es leibt und lebt.

Meine Vermutung ist ja, daß die Inspektoren die das Internet nach gefälligen Meinungen durchforsten, bestenfalls auf entsprechende Reizworte reagieren – vollkommen gleichgültig was da sonst noch steht. Die Zusammenhänge werden sowieso woanders zusammengenagelt. Man reibt sich als Blogger gelegentlich die Äuglein, wer einen da wieder in gestolperten Zusammenhang zitiert.
Da kommen Zweifel auf, wie im realen Leben Konversation stattfindet. Sitzen die Leute eigentlich auf Parkbänken, an Kneipentischen oder in der Schlange bei Lidl:
»Ich danke Dir für diesen Text, Verkäuferin !!einzelfzig!!«
»Ab Minute 19:23 überschlägt sich seine Stimme!«
»Warum hört man von Dir eigentlich nichts zum Thema Orientierung der Kettenbausteinfolge von Nukleinsäure? Maschinenstürmer, was??«

Vermutlich läuft das so ab und ich bin nur nie dabei. David Bowie ist tot und das Personal im Supermarkt feudelt rund um die Uhr die Tränen vom Fußboden. Vielleicht sollte ich noch schnell einen Text über Bowie… solange noch jemand weiß, wer das war und das er nun gestorben ist…
Keine Lust!

Man sollte Katzenbilder nicht von Grund auf verdammen. Auch wenn das Internet in der Reihenfolge Sex und Autos von ihnen beherrscht wird (und einer gehörigen Portion Selbstmitleid, deren Ursachen vergeblich ausgerechnet auf einem Bildschirm gesucht werden.)
Essen und Miezekatzen – man muß gelegentlich zur Kenntnis nehmen, daß die Menschheit sich für ganz profane Dinge interessiert. Und ganz profane Sorgen und Ängste hat. Vegane Pullover zum Beispiel.
Oder sich, wie die Redaktion der Schrottpresse, die letzten Wochen intensiv mit der Entwicklung von Flugmotoren um die Jahrhundertwende beschäftigt hat. Missgeburten in Stahl und Aluminium. Klickgift, wie es Kiezneurotiker nennt.
Aber hoch interessant.

Mir gefällt es hier. Gemüsetopf mit Einlage, etwas Geschwätzigkeit und nette Leser.

ahnungslos

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110 Kommentare zu Nabelschau

  1. R@iner sagt:

    Ich dachte, jetzt käme was über Göthe. Schade. Ein Leser weniger!!!

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    • pantoufle sagt:

      WARTE!!! Tu’s Nicht!!!

      Mädchen mit den krummen Beinen

      Mädchen mit den krummen Beinen,
      wie ein Dackel schief im Gang,
      glätte mir dein weißes Leinen.
      Grade will dein Wuchs mir scheinen,
      liegst du lang.

      Deine Haut, die fleckig, kreidig,
      dir verunziert Stirn und Wang,
      rötet sich und wird geschmeidig,
      und dein Borstenhaar wird seidig,
      liegst du lang.

      Dein Organ ist wie der Spatzen
      kreischend krächzender Gesang.
      Komm auf schwellende Matratzen!
      Wohllaut wird dein heisres Kratzen,
      liegst du lang.

      Armes Kind, nie kam ein Freier,
      der dich auf sein Lager dang.
      Komm zu mir zur Liebesfeier!
      Mir schwillt Mut und Blut und Leier,
      liegst du lang.

      Karl-Uwe Göte

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    • R@iner sagt:

      Jetzt habe ich ganze drei (3!) Minuten auf eine Antwort gewartet. Nix, da kommt einfach nix. Ich fand dein Geschreibsel schon immer … naja egal. So seid ihr halt, ihr Plocker. Kein Funken Selbstkritik, keinerlei Gespür für Themen, die gerade wirklich wichtig sind.
      Das wollte ich noch sagen, bevor ich endgültig Adieu! sage. Das gilt dann aber für immer! Schon klar, gell?
      Haha, unangenehmes Gefühl, ne? Da hätteste vorher mal nachdenken sollen.

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      • pantoufle sagt:

        Soll ich das fehlende »Du« ergänzen?

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        • R@iner sagt:

          Es wird immer besser. Jetzt auch noch den Grammatiknazi raushängen. Was ich schon bei dir an Schreibfehlern gefunden habe, geht auf keine Kuhhaut.
          Alleine die Screenshots davon füllen bei mir eine 2 Terabyte Festplatte.
          Du bist arrogant und cholerisch. Das ist DEIN EIGENTLICHES PROBLEM!!!

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          • DasKleineTeilchen sagt:

            ach, wenns nur das wäre; diese krachende unfähigkeit zur selbstreflexion spottet sowieso jeder beschreibung…selbst wenn man mit unbeugsamen FAKTEN kommt, die nichts, GARNICHTS mit “meinung” zu tun haben, erntet man nur höhnische und sogenannte “ironische” beleidigungen als “antwort” ! ! ! ! diese extremistischen “links”-anarchistischen freidenker sind doch alle gleich in ihrer menschenverachtung ! ! !

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          • pantoufle sagt:

            Ach, Teilchen, kleines – ich wünsch Dir so eine schöne Nacht… Pantoufles kleinen Nachtmusik

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          • DasKleineTeilchen sagt:

            sag ich doch; ME-NSCH-EN-VER-ACH-TEND !!!

            (träum schön, du katzenversteher) xxx

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          • pantoufle sagt:

            Es muß weh tun

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  2. Shhhhh sagt:

    Nett ist der kleine Bruder von Killerkatze… Mir gefällt’s trotzdem.

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  3. Stony sagt:

    Ich habe direkt auf gehört zu lesen beim zweiten Satz als das falsche Zitat kahm (Lügenblocker!!!) ………………….. den rest kann man(n) sich direkt schenken weil da kann man(n) sich ja denken (!!!) was da sonst noch kommt und das das nichts aber auch gar nichts sachlcihes sein kann!!! und Achim Menzel kommt bestimmt auch nicht vor! FAIL!!!

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    • Hier im Hunsrück nennen wir die Dinge gerne beim Namen: “Failed Page”.

      Wie ich aus zuverlässiger Quelle (Fefe) weiß, sollten der Schrottpresse heute 3,28 Millionen Unterschriften überreicht werden, doch endlich was über das heiße Thema “Transfergerüchte in der Fußballbundesliga” zu schreiben. Der hohe Herr hat die Annahme der Unterschriftenliste verweigert, “aus Gründen der Gleichbehandlung” (vulgo: da könnte ja jeder kommen).

      Und dass die Causa Mentzel in der gesamten gleichgeschalteten Systempresse totgeschwiegen wird (in der Schrottpresse natürlich auch), stinkt zum Himmel. wirklich nuuur Zufall???

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      • Stony sagt:

        Was wir jetzt brauchen ist ein Watschblogg, das muss(!!!) dokumentiert werden! Ich fahr nur eben noch fix ein par Bier holen, dannach setze ich mich hin und hake da fix was zusammen! Und meinen Followern auf den sozialen Medien sag ich auch bescheid! Wir müssen das ganz ganz gross aufziehen!

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        • Genau meine Meinung! Ich kann mir schon vorstellen, was der feine Herr Pantoufle den ganzen Tag macht: Eis am Stiel fressen, Milli Vanilli hören und die Geldbündel vom Springer-Verlag durchzählen. So nicht!!1! Rubikon! Mehr sage ich nicht (wg. NSA und meine Mutter ruft mich gerade zum Abendbrot). Wehret den Anfängern!!!!!!!!!!

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      • pantoufle sagt:

        *Hämisch grins* Und dabei wird es auch bleiben! Causa Menzel! Daß ich nicht hohnlache! Begrabt sein Herz unter der Fußmatte des ZDF-Intendanten!

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  4. pantoufle sagt:

    DAS WAR JA KLAR! DAS WAR SOOO KLAR! KAUM SAGT MAN MAL WAS SENTIMENTALES FALLEN SIE ÜBER EINEN HER WIE DIE ZECKEN!!!EINZ!!

    BRÜTALLL!!!

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  5. R@iner sagt:

    Woah, mein lauwarmer Kakao mit Jägermeister schmeckt heute echt kacke. Wahrscheinlich hat meine Mutter wieder Lebertran in die … egal.
    Doch, echt nette Leute hier. ‘N büschen wenig Argumente haben sie, aber was soll’s.
    Mich stört eigentlich nur der Hass. Mein Interesse besteht einzig und allein in der Verbreitung von Informationen und guter Laune. Ich schwörs …

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    • Ja, ich weiß …

      Wegen der ganzen Spanier in Spanien gehe ich ja nur noch mit dem Pfefferstreuer aus dem Haus und habe außerdem den kleinen Waffelschein beantragt.

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      • R@iner sagt:

        Bleib’ mir weg mit diesen Faulpelzen, die von unserem Geld leben. Die kommen doch auch bald alle hier nach Deutschland. Schau sie dir doch an, wie sie schon in der Bank mit der Bettelei anfangen, diese südländen Heulbojen. Hätten die cojones (also zwei und nicht wie Du), dann würden sie arbeiten. So wie wir damals.

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  6. Thelonious sagt:

    Ich meine ja, er gibt sich Mühe, aber er kanns eben nicht besser. Deswegen wird das hier auch immer irrelevanter. Nicht nur, dass er nix über Bowei oder wie der heißt schreibt, sondern auch nix über die Beendigung der Ein-Kind-Politik in China.

    Dabei sind die Folgen doch klar. 1,6 Milliarden Chinesen sind im Moment am stößeln, am pflöckeln oder rammeln, dass es nur so eine Freude ist. Auf Befehl der Partei tauscht ein ganzes Land hemmungslos Körpersäfte miteinander aus. Der Tagelöhner holt seinen Hammer nicht heraus, um Häuser abzureissen und damit den Sozialismus aufzubauen. Nein, er will damit die Tagelöhnerin beglücken. Wenn der Straßenverkäufer in Peking über lange Nudeln redet, wünscht er dem Kunden nicht mehr ein langes Leben, sondern geilen Sex. Der Bauer verstreut den Samen nicht mehr in die Ackerfurche, sondern in der Bäuerin, der Arbeiter schraubt nicht mehr an der Maschine, sondern an seiner Frau und der Manager der Fahrradfirma “Revolutionärer Ostwind, der die Welt erobert”, gönnt sich aufgrund der Verkauzfszahlen einen Sonderbonus mit seiner Madame Butterfly. Selbst der Generalsekretär zieht seine Generalsekretärin ordentlich durch.

    Darüber schweigt er sich aus der saubere Herr pantoufle. Und welche Konsequenzen das für uns hat, das ist ihm scheißegal. Wenn 1,6 Milliarden Chinesen ungehemmt miteinander bürsteln und wird es bald eng im Gebiet zwischen Gelbem Fluss und Pearl River. Und dann? Dann werden sie kommen. Hierher. Warum? Wegen dem Syrer. Der darf ja auch kommen. Und was man dem Syrer erlaubt, kann man dem Chinesen nicht verbieten. Dem schon gar nicht. Weil der hat ja auch die Bombe und kauft unsere Autos. Am Chinesen hängen hunderttausende Arbeitsplätze.

    Aber Arbeitsplätze sind ihm ja egal, dem Blogbetreiber. Da schreibt er lieber über altersschwache Rock’n Roller. Doch wenn hier erst mal Milliarden Chinesen mit ihren Kontrabässen wohnen, dann redet niemand mehr von Lemmy. Das sieht er nicht, dör Hörr. Das will er gar nicht sehen. In seinem Kleinbloggersdorf.

    Jetzt macht er sich noch lustig über Killerkatzen. Schon mal auf eine chinesische Speisekarte geschaut du Held? Ente und Hund. In allen Variationen. Und wenn dann Pohlmann und Wiesenhof vor leeren Lagern stehen, dann geht es dem Redaktionskampfhund an den Kragen. Ich sage dir, wir werden uns noch zurücksehnen nach den Salafisten mit ihren lustigen Fusselbärten wenn an jeder Ecke scheel blickende Chinesen hemmungslos unsere Hunde angaffen und sicherheitshlber schon mal ihren Wok anwerfen..

    Aber immer Witzchen machen. DAS IST ÜBERHAUPT NICHT ZUM LACHEN.

    Bin gespannt, welches Thema er als nächstes ignoriert.

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    • Wow! Da kennt sich aber jemand echt aus. Ich habe da mal eine Frage an dich als Experten:

      Wie viele Browserfenster darf ich (49 Jahre, Steuerklasse I) eigentlich gleichzeitig offen haben?

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      • Thelonious sagt:

        Das habe ich mir doch gedacht. Da wird wieder Null auf meine Bedenken eingegangen. Ihr krault euch doch nur gegenseitig eure Eier. Wenn hier einer mal selbstständig denkt, kommen doch die üblichen Disser aus ihrer Ecke. Was kommt als nächstes? Godwin’s law?

        Ihr seid ja solche Humanisten. Jeder darf eine eigene Meinung haben, solange sie mit eurer übereinstimmt. Habt ihr schon mal gelesen, was andere Blogger von dem hiesigen Focus-Stürmer-Vergleich halten? Ja sind das denn alles Nazis? Fasst euch doch mal an die eigene Nase. Ihr betreibt doch Gesinnungsfaschismus.

        Und gerade sie Herr Eberling sollten vorsichtig sein. Schon mal ihre Blogsoftware überprüft? Das Kommentieren dort ist eine reine Qual. Das ist doch Absicht. So kann man sich auch gegen Kritik abschotten. Ich sag ja: Eierschaukeln.

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    • R@iner sagt:

      Ich mag das, wenn’s mal richtig politisch wird. Du hast auch voll die Ahnung. Aber ist das nicht gut, wenn die ihre Milliarden mitbringen? In der Schule hatten wir auch Wirtschaft und so, musst Du wissen. Da geht es immer auch ums Geld.
      Außerdem stehen doch auf auf der chinesischen Speisekarte immer nur Zahlen. Ich nehme immer die 5441. Das ist Hot Dog süß sauer. Mit Bami oder Nasi, damit ein bißchen Abwechslung ins Leben kommt. Ich mag Abwechslung.
      Ich muss jetzt leider ins Bett, sonst könnte ich noch stundenlang mit dir diskutieren.

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    • DasKleineTeilchen sagt:

      ok, ich lieg schon nach den ersten 5 sätzen mit wasserspritzenden augen am boden und hab kieferkrampf. kommt da noch mehr? kiefer*bruch* kann ich mir grade echt nicht leisten.

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  7. tikerscherk sagt:

    Als Frau fühlt man sich hier ganz schön fehl am Platze.
    Aber wahrscheinlich soll das so…

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    • pantoufle sagt:

      Miiiieeehhh!! Nein, auf keinen Fall! Aber Du wirst doch nicht von mir verlangen wollen, daß ich langsam, aber unaufhörlich Gendersprech bei mir einführe.
      Machst Du ja ganz nebenbei auch nicht! Und daß Redaktionskampfhund ein Rüde ist, ist reiner Zufall: Ich schwöre bei allem was mir heilig ist!

      Im Gegenthum! Ich würde es mir ja wünschen, die feminine Stimme – aber die wollen wohl nicht. An den Themen kann’s nicht liegen! Politik, Maschinen, Gedichte, Herzeleid. Sag Du mir, was ich falsch mache.

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    • R@iner sagt:

      Boah, jetzt gibt’s hier auch noch Frauen. Hast Du Bilder von dir?

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          • pantoufle sagt:

            Guten Morgen Tikerscherk
            Muß erst mal die ganzen leeren Flaschen und Pizzadeckel hier wegräumen. Mann, ham die hier gewütet! Normalerweise sind sie ja recht zivilisiert, aber gestern…?

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          • DasKleineTeilchen sagt:

            morgn. was lädst du auch solch enthemmtes gesocks ohne not ein? du wusstest doch, wohin sowas führt…

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          • R@iner sagt:

            Moin. Ach so: Ich hab’ dem Kerl von Pizzabude gestern gesagt, dass Du heute zahlen würdest. War doch okay, hoffe ich. Und bevor ich es vergesse: Die Hasselblad aus eurem Schlafzimmerschrank (unten links) hab’ ich mir mal geliehen. Die kriegste nächste Woche wieder. Versprochen!

            Zum eigentlichen Thema: Wat. schrieb vor Jahren mal bei flatter, dass den Leuten, die im real life mit Menschen gut könnten, auch im Web die Kommunikation leicht fiele.
            Du schreibst es ja schon im Titel; Sieht man sich selbst als den Nabel der Welt an, dann wird es schwierig, einen Modus zu entwickeln, in dem man starre Projektionen der eigenen Befindlichkeiten auf andere reduzieren kann.
            Seitdem ich mir sage, dass es da draußen eine (physikalische) Realität gibt, die ich nie vollständig verstehen werde, spreche ich nur noch von individuellen Perspektiven auf die Wahrheit. Nicht der Alleswisser, Alleskönner und Allesblicker sein zu müssen, ermöglicht es mir erst, ein paar Türen und Fenster zu öffnen, also so etwas wie “tolerant” zu sein. Dabei hilft mir, dass ich wenigstens versuche, alle Menschen als gleichwertig anzusehen.
            Vielleicht kann man das gleiche Ergebnis auch mit Gleichgültigkeit erzielen, aber ich möchte von anderen etwas dazulernen.
            Und wenn ich mit meinem Wissen und Erfahrungen dazu beitragen kann, dass ein/eine andere/r ein Mosaiksteinchen zu seinen Perspektiven hinzufügen kann, dann bin ich schon fast happy. Mehr erwarte ich gar nicht.
            Mein Manifest könnte ich zusammenfassen in “Macht, was ihr wollt und braucht, aber schadet bitte niemandem damit”.

            Einen angenehmen Tag!

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          • pantoufle sagt:

            Du hast was?? Die Hassi? Du hast ja wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank, Du…
            warte mal eben… es klingelt an der Haustür…
            gleich wieder da

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          • R@iner sagt:

            Ey Alter, weiß deine Frau eigentlich, was für Heftchen sich in dem Karton befinden? Uiuiui …

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          • pantoufle sagt:

            175,43€!
            175,43€!
            175,43€!
            175,43€!
            Und eine Anzeige wegen Beleidigung der Pizza-Botin, weil sie sich nicht nackt photographieren lassen wollte!!!
            In mir baut sich eine grobe Vorstellung davon auf, was ein Cismann sein könnte.

            Baldrian!

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          • R@iner sagt:

            Was, das war eine Frau? Immer diese kurzen Haare. Ich dachte doch gleich, da stimmt was nicht, als ich ihr in den Schritt griff. Ein bisschen Spaß muss sein …

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        • oblomow sagt:

          Danke für GSGF. (läuft seit 20 minuten)

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        • pantoufle sagt:

          wie geil ist das denn?

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        • R@iner sagt:

          Bevor ich mich verabschiede, würde ich noch gerne wissen, wer jetzt die Diskussion gewonnen hat.

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        • DasKleineTeilchen sagt:

          immer wieder extrem geil. tut gut.

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  8. tikerscherk sagt:

    Gendersprech, als ob es darum ginge!
    Das macht mich grad total sprachlos, Pantoufle, wie Du Frauen mit Hunden gleichsetzt.
    Und dann die Herzeleid- und Gedichtnummer. Warum nicht gleich Küchengeräte und Schürze?

    Muss mich erst mal wieder fangen.

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  9. pantoufle sagt:

    Ne, Kinners – das tu ich mir heute Abend nicht mehr an! Die Dunkelkammer ist gerade mein Paradies und wenn ich das hier alles lese beschleicht mich ein Gefühl wie Glasmurmeln in der Birne. Was ist mir die Jahre alles entgangen – warum habe ich nie ein Watschblog betrieben?

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    • oblomow sagt:

      Pantoufle, das wird sich hier ja bald beruhigen, dann kredenze ich dir noch ein gaaanz ganz plattes gedicht – warte warte nur ein weilchen.

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  10. Sehr geehrter Herr Pantoufle,

    im Namen der Bonetti Empty Promises Ltd. darf ich Ihnen die erfreuliche Mitteilung machen, dass Sie in unsere Blogroll aufgenommen wurden. Sehen Sie es als Zeichen unserer Wertschätzung für Ihre bisherige Arbeit und nehmen Sie es als Ansporn, endlich die Themen “Transfergerüchte in der Fußballbundesliga” und “Achim Mentzel – Wie starb er wirklich?” in Ihrem Blog zu bearbeiten. Da es in der Blogroll nur fünf Plätze gibt, muss ich tikerscherk leider mitteilen, dass sie ihren Platz räumen musste.

    His Awesomeness Johnny Malta

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  11. flatter sagt:

    Ich werde hier ohne Genehmigung zitiert? Gut! Darauf hat mein Anwalt lange genug gewartet. Was haben wir denn da? Urheberrechtsverletzung, Verstoß gegen das Leistungsschutzrecht, Datenschutzverletzung, Nötingung in Tateinheit mit Körperverletzung (alle diese Youtube-Videos) und wieder zivilrechtlich die Arbeitszeit, die mich das alles gekostet hat. Na, schon auf der Flucht?

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  12. pantoufle sagt:

    Hört Euch das doch bitte noch an! So geil – meine Begleitmusik zu diesen wunderbaren Kommentaren

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  13. waswegmuss sagt:

    Bevor hier das Niwo total versandet etwas Kultur.

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  14. oblomow sagt:

    So, pantoufle, es ist ruhig geworden und du kosmopolitisches landei kommst mir hier ohne gedicht nicht davon, los geht’s; so ein plattes gedicht – hatte ich, glaube ich, noch nicht:

    Ok’n Geschäft

    Salomon Lewi geiht hussieren
    Mit’n Packen swar un dick,
    Hus vör Hus deiht he’t perbieren,
    Doch he hat hüt gar kein glück.

    „Nich vor’n Gröschen zu verkaufen,
    Nich mal Handgeld als Erlös,
    So vor niks herum zu laufen –
    Gott, was sind die zeiten bös.

    Komm zu Haus ich ohne Geld,
    Hat ein Weib der Worte viel,
    Sagt sie, daß auf dieser Welt
    Sie gerad hätt’ den größten Schlemihl.

    Siebzig Jahr alt, morsch die Knochen,
    und die Gicht in Händ’ und Füß’,
    Heißt’n Gehen, ‘s is mehr gekrochen
    Und zu Haus – kein Paradies.

    Schlüg’ man mich ins Sterbelaken,
    Wärs mit mir nur erst vorbei,
    ‘s Beste wär’, ich hing’s Geschäft an Haken
    Un mich hing ich gleich dabei.“

    Da ward an’n Fenster kloppt
    Un’ne Frau de winkt ehm rup.
    „Na“, seggt Lewi, „na Gottlob“,
    Un he ath’nt örndlich up.

    Düst’re Treppen mot he trappen
    Bet herup in söwten Stock,
    Drei Mal mot he Luft erst snappen,
    Un territt sick noch den Rock.

    Endlich nu da steiht he boaben,
    Hört da vaele Kinner schrein,
    Hört ‘ne Frue schellen un toben,
    „Hier“, denkt Lewi, „muß es sein.“

    Trett herin in de Stoben,
    Makt’n Packen up ganz fix,
    „Nu, Maddamche, was woll’n Sie hoben?“
    „Köpen“, seggt de „woll ick niks.

    Düsse Gören all tohopen,
    Hol’ ick so nich mehr in Twange,
    Darum hew ick ehm rup ropen,
    Jude – mak de Kinner bange.“

    Georg Steinberg und das foto wird dir gefallen.

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  15. pantoufle sagt:

    …da kriegt man kaum noch die Türe auf! Überall leere Flaschen, Pizzadeckel und angebissene Hamburger. War wohl doch nicht so lecker, KleinesTeilchen, wa? Außerdem sind Hämbörger sowas von ausländisch und auf der Schrottpressse wird Deutsch gegessen, damit Du’s nur weißt!
    Hackbraten! (wenigstens die überquellenden Aschenbecher hätten sie ausleeren können!)
    Daß die aber auch jeden Hauch von Sentimentalität dazu mißbrauchen, hier zu randalieren. Und dann auch noch politisch werden! Verharmlosung der Bombenangriffe auf Dresden und was der haltlosen Vorwürfe mehr waren. Ob die sich daran heute morgen noch erinnern, besoffen wie die alle waren? Kifferbande, blöde!

    Klar ist jedenfalls geworden, daß ich hier mehr Frauen brauche – gerne auch mit Bild. Ohne Cismänner, wie ich betonen möchte, ohne Cismänner! Sobald ich rausbekomme, was das ist, schmeiße ich die alle raus. Rückstandslos! Und dann stelle ich die Broschüre »Mädchen, Junge, Pony … oder alles was du willst« an die Haustür und jeder, der hier rein will muß das erst mal lesen.

    »In Berlin ist die queerfeministische Szene vor allem durch Party, Sex und Drogen geprägt. Als Gegenstück dazu veranstalten wir den rauchfreien Queer Edge Tresen ohne Alkohol und andere Drogen mit wechselndem Programm.»

    Die machen das richtig! Rauchfrei! Kein Sex, keine Drogen, das aber mit Programm. Von wegen Milliarden fickender Chinesen!

    Apropos: Da hat Thelonious einen wichtigen Punkt getroffen! Das muß dringend thematisiert thematisiert thematisiert thematisiert thematisiert thematisiert thematisiert werden! (Es gibt Worte, die nach einiger Zeit Völlegefühl und Brechreiz auslösen. Ist das Euch das auch schon aufgefallen?)
    Daß aber Millionen Syrer verzweifelt an unsere Pforte pochen, weil sie die Brunstschreie fleißiger, wenn auch leider kommunistischer Chinesen und das Lustquiken der zu Begattenden nicht mehr ertragen können. Die Dauerpornoausstrahlung des Chinesischen Staatsfernsehens und die öffentliche Verbrennung von Aufklärungsbroschüren… Die werden nie erfahren, was Cismänner sind und dumm fickt ja bekanntlich gut!
    Ja, jedenfalls gehören diese wichtigen und unbestreitbaren Tatsachen ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Ken Jebsen war heute Morgen am Telephon jedenfalls Feuer und Flamme und hat seine Mitarbeit zugesichert. Mehr noch: In die Satzung der noch zu schaffenden Querfront e.V. soll die Forderung »Baldrian für China« fest aufgenommen werden. Wenn das nichts ist!

    [Beeil Dich, Chefredakteur! Es randaliert schon wieder. Die sind gar nicht nach Hause… die haben unter den Tischen geschlafen! Der Säzzer]

    Grammernazi, Grammernazi…
    »Ich habe direkt auf gehört zu lesen beim zweiten Satz als das falsche Zitat kahm (Lügenblocker!!!) ………………….. den rest kann man(n) sich direkt schenken weil da kann man(n) sich ja denken (!!!) was da sonst noch kommt und das das nichts aber auch gar nichts sachlcihes sein kann!!!« Steilvorlage nennt man das!

    Außerdem will ich auf das Entschiedenste gegen den Vorwurf protestieren, von Springer bündelweise bezahlt zu werden! Der hängt mit den Raten seit Monaten im Rückstand und redet sich jedesmal windelweich mit der verzweifelten Situation des Qualitätsjournalismus raus! Bündelweise! Ich glaub es hackt!

    Soso! Der feine Herr Stony will mich also watschen und das auch noch ganz groß. Dann lauf doch zu Karlchen und lass Dir zeigen, wie man das wenigstens ganz klein hinbekommt. Du wirst schon sehen, was Du davon hast Du wenigstens schon einen Namen dafür? (New Economy im Satzbau). Ihr habt wohl alle nix zu tun! Nehmt Euch lieber mal ein Beispiel an Oblomow. Der gräbt schöne Gedichte aus. Solltet ihr auch mal machen oder am besten gleich selber dichten. Dann wird sich schnell zeigen welchen Geistes Kinder ihr seid.
    Entlarvend, sage ich nur, entlarvend! Reiß Euch Eure Masken doch selbst herunter, bevor es jemand anderes macht!

    Aber ich hab ja noch Beweisphotos, die Euren Geisteszustand auf das Vorzüglichste dokumentieren! Hier! Nehmt das!!

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    • R@iner sagt:

      Was kann da schon schiefgehen. Hauptsache, die Biers stehen sicher und sind kalt!

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    • DasKleineTeilchen sagt:

      wieso ausländisch? seit wann ist der FreieWesten™ ausländisch? gehts dir zu gut?!? ich seh schon, nur vaterlandsverräter hier. spider hat wenigstens noch sowas wie arbeitsmoral gehabt, du countryside-anarchist. und die jungs da unten machen dit schon ganz richtig; unter 4KW lohnt son grill ja nicht…

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      • R@iner sagt:

        Ein Studienkollege ist mal mit den Kumpels im Schlauchboot auf den See. Sie hatten einen Kasten Bier, Fleischlappen und einen Holzkohlegrill dabei. Nachdem sie (hungrig) ans Ufer geschwommen waren, hatten sie kein Bier mehr.
        Wo liegt jetzt der Fehler? Natürlich sollte man immer einen Ersatzkasten im Kofferraum mitführen.

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        • Thelonious sagt:

          Kann mich gar nicht dran erinnern, dass es gestern auch noch Schnitzel gab. Aber R@iner Bier im Schlauchboot ist wirklich unverantwortlich. Wenn man da versucht, die Flaschen an der Bordwand zu öffnen gehen die entweder nicht auf, oder das Boot geht unter.

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          • R@iner sagt:

            Ich mache die Bierflaschen immer am Kopf oder mit Hilfe der Brille von jemandem auf, der schwächer ist als ich. Die meisten kooperieren schon nach kurzer Zeit, deshalb denke ich, dass es wohl in Ordnung geht.
            Meine Lieblingsbücher sind übrigens Clockwork Orange und Last Exit to Brooklyn, falls es dich interessiert.

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    • Stony sagt:

      Boah, mein Kopp! Totaler Filmriss… Haste mal ‘nen Kaffee? Und könnt ich vielleicht auch ein Kippchen? Und wenn du schon dabei bist, sei so gut und nimm den Ameisen die Sporen ab, das Gebimmel nervt tierisch! Danke.

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  16. Lob der Durchschnittlichkeit oder Erinnerungen an Achim Mentzel

    Verweile nicht, du bist zu schön,
    Du wirst doch sicher untergeh’n.
    Das Mittelmaß ist jene Kraft,
    Die alles erst erschaffen hat.

    Drum kommt, ihr Leute, setzt euch her,
    Das Schöne sieget nimmermehr.
    Lobt mir das Öde und Gemeine,
    Und auch noch diese Schüttelreime.

    Johnny Malta

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  17. R@iner sagt:

    Ich hätte da mal eine Frage an die Leute, die bei google oder wordpress.com schreiben: Warum habt ihr keine eigenen Domains? Sind es die damit verbundenen Kosten, das fehlende technische knoff hoff oder der Glaube an die eigene Unwichtigkeit im Universum?

    Ich verstehe einfach nicht, wie man jahrelang kritische und anderweilig gute Texte schreiben kann und dort verweilt, wo Werbung eingeblendet wird, einem jederzeit nach Änderung der politischen Lage das Blog geschlossen werden könnte, man nicht einmal seinen eigenen Kommentar editieren kann, weil man nur Plugins aus einer beschränkten Auswahl installieren kann.
    Mal im Ernst: Bei Leuten, die diesen google-Krempel verwenden, schreibe ich prinzipiell seit Jahren keine Kommentare mehr, um Thelonius’ Aussage zu bestärken. Die einzige Ausnahme bei mir war das Blog der Mrs. Mop. WordPress.com geht so und wie man sieht, klickt ihr euch ja immer etwas hübsches zusammen.

    Ich schätze euch alle sehr, auch wenn über Dinge geschrieben wird, die mich nur teilweise interessieren. Es geht mir auch nicht um den Aufbau einer Art linksliberalen Front oder so etwas, sondern darum, dass Vielfalt eben besser als Einfalt ist.

    Woran hängt’s oder ist das vielleicht nicht so wichtig?
    Ihr sollt jetzt hier auch keine langen Antworten schreiben, aber interessieren würde es mich schon, wie ihr das seht.

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    • Bei mir ist die fehlende Kompetenz der ausschlaggebende Punkt. Als mein Blog damals (Januar 2009) im Auftrag einer Berliner Kulturinitiative eingerichtet wurde, gab es auch schlicht keine Projektmittel für eine Domain. In 15 Minuten hat mir eine Hilfskraft, ein trockener Alkoholiker aus St. Pauli, im Büro dieses Blog eingerichtet. Er hatte sowas auch noch nie im Leben gemacht, war aber im Team derjenige, der “Ahnung von Computerzeug” hatte. Zwei Wochen später ist er aus dem Wedding abgehauen und wieder auf der Reeperbahn versackt, bis heute habe ich ihn nicht wiedergesehen. Das Blog als Teil des Projekts war auf drei Jahre beschränkt, ich schreibe aber immer noch weiter, obwohl das nie geplant war und ich auch jetzt keinen Plan habe, wie lange ich es noch mache. Aber im Augenblick arbeite ich an keinem neuen Buch und die täglichen Fingerübungen halten mich fit für kommende Aufgaben. So wie ein Musiker regelmäßig übt, auch wenn er gerade keine Band oder keine Auftritte hat.

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      • R@iner sagt:

        Danke für deine Antwort. Du schreibst also seit 2009 und weißt nicht, ob Du morgen weiterhin schreiben wirst. Na klar, das versteht doch jeder.
        Nein, ich nicht!
        Bürschchen, ich sehe doch, dass Du ein Junkie bist und gar nicht anders kannst, als mehrere hundert Tasten am Tag bis ganz unten rein in die Tastatur zu schieben. Du willst es und Du tust es. Einfach, weil Du es kannst.
        Statt nach nur sieben Jahren deiner selbstverordneten Bewährungsstrafe endlich ein gescheites Blog aufzusetzen, wartest Du lieber darauf, dass der Kiezneurotiker damit anfängt, dir ein thematisches Inhaltsverzeichnis zu erstellen.
        Das kann man machen. Klar. Aber dann ist es halt …
        Das klappt auch noch ein oder vielleicht sogar zwei Mal. Aber spätestens dann werden sich ein paar denken “Hey, guckt mal dort, dieser Eberling – Der ist ja noch underdoggiger als ein underdog”.
        Und nur wenig später werden sie es nicht nur denken, sondern offen aussprechen. “Schaut euch den mal an”, werden sie sagen.
        Es fängt ja in der näheren Umgebung an.
        Immer.
        Ein leises Tuscheln in der Schlange zur Kasse im Supermarkt; die abrupt verstummenden Gespräche der Kunden der kleinen biodynamisch veganen Bäckerei (die mit den Solarzellen auf dem Dach) am Heinrich Heine-Platz, sobald man eintritt.
        Dann der Bionade-Händler, bei dem zu eigentlich geschäftiger Stunde das Schild “Komme gleich wieder” an der Tür verkündet, dass man nicht mehr willkommen ist.
        Nein, er meint nicht alle, sondern nur dich.
        Sobald Du enttäuscht gehst, kommt er aus seinem Versteck und dreht das Schild wieder herum, sodass nun wieder der Smiley zum Öffnen der Tür einlädt.
        Du weißt es.
        Er weiß es.
        Alle wissen es.
        Dabei war er einst wie ein leiblicher Vater zu dir – ein weiser Freund, mit dem dich Erinnerungen verbanden. Er hörte dir zu, als Du noch sprechen wolltest.
        Das alles schmerzt, doch jetzt schweigst Du.
        Es ist ja nicht so, dass man die fragenden Blicke nicht bemerkte. Anfangs weiß man vielleicht auch noch die Antwort, die man den anderen schuldet.
        Ja, es ist eine Schuld.
        Es ist deine Schuld.
        Und Du weißt es.
        Aber selbst die in dir befindliche, aber nie preisgegebene Antwort verliert sich im Strudel der Zeit, die sich gnadenlos Stunde um Stunde, Minute um Minute, Sekunde um Sekunde in unser Leben frisst, bis der letzte Tag anbricht und die Barke anlegt, die uns ins Reich der ewigen Schatten geleiten wird.

        Tja, Eberling. Jetzt denkst Du sicher: “Naja, es könnte schlimmer kommen” und kratzt dich an dieser einen von Fremden bisher nicht bemerkten Stelle am Kopf, an der das Haar schon merklich dünner geworden ist.

        Weit gefehlt, lieber Freund. Ich hatte bisher nur nicht detailliert beschreiben wollen, welche Höllenqualen Du bereits jetzt – angekommen an dieser bedauernswerten Stelle in deinem Leben – hinter dir hast, wäre nicht deine immer noch entwaffnend naive Einschätzung deiner Lage.
        Ich werde es dir sagen und mögen dir meine Worte eine Warnung sein.
        Du bemerktest sehr wohl, dass die einst fragenden Blicken deiner Eltern, deiner Brüder und deiner Schwestern zu fordernden Blicken wurden.
        Stille. Du brachtest sie mit. Anfänglich nur ein seltener Gast.
        Das unbarmherzige Wissen der Weltenmaschine selbst schien angefleht zu werden von den Menschen, die dir einst wichtig und verbunden waren.
        Sie waren ohne Macht und nur Du konntest sie befreien.
        Aber Du hattest keine Antworten in den Stunden der Not deiner durch das Blut Verbundenen.
        Dann wurden aus den fordernden Blicken solche, die dir wie feuriger Stahl erschienen. Zu Schwertern, die über Leben und Tod entscheiden konnten, waren sie doch durch die Verzweiflung geformt worden.
        Doch Du bemerktest die Leiden derer, die dich liebten nicht mehr.
        Du bliebst einfach stumm.
        Bis ihre Blicke brachen und die Stille zersprang.

        Freunde hattest Du schon längst keine mehr. Die losen Bande waren zu schwach und dein Schweigen zu stark.
        Immer größer wird nun auch die Anzahl derer, die auf facebook über jemanden schreiben werden, dessen Name nur noch als dumpfer Widerhall längst vergangener Epochen besteht.
        “Eberling? Ich hörte von ihm, doch wo kann er sein?” schreiben noch ein paar, ohne Zuversicht auf Hoffnung.
        “Es gibt Schriftstücke von ihm, wie man hört” meint eine Frau auf ihrem in Island gehosteten Blog.
        “Aber keiner weiß, wo man sie finden kann” antwortet ihr jemand von der anderen Seite der Welt.
        Beide senken für einen Augenblick ihre Köpfe und verbinden sich ohne ihr Wissen.
        Das Schweigen erreicht nun aber auch sie.
        Selbst der immer so verständnisvolle Gastwirt in der kleinen Pinte gegenüber kann sich kaum noch an den jungen Mann erinnern, der einst stolz, aber nicht überheblich, der stets zu allen freundlich und nie abweisend war, der oftmals forsch und wissensdurstig die Stube betreten hatte, der zu später Stunde manche Dame mit seinem Charme betört hatte und mit den Herren Ideen von einer besseren Zukunft der Menschheit noch über die Sperrstunde hinaus besprochen hatte.
        Ja, man hörte ihm aufmerksam zu jener Zeit. Verbindlichkeit und Sicherheit gingen von ihm aus. Sein Händedruck war fest, aber immer so dosiert, dass sein Gegenüber sich verstanden fühlte. Kurz: Man vertraute ihm. Einfach alle Menschen, die ihn kannten, schätzten seine Gegenwart.
        Damals.
        Doch es ist lange her.
        “Der Eberling? Ich glaube, er wohnte dort drüben” würde der Wirt heute sagen, fragte man ihn.
        Doch es ist niemand mehr da, der fragen will.
        Aber Du übst ja noch.

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    • pantoufle sagt:

      Der fehlenden Kompetenz am Anfang kann ich mich nur anschließen. Ich habe sowieso erst einmal ein paar Sachen ausprobiert, unter anderem auch bei Google. Blogspot war aber allein technisch so grottig, daß ich das schnell abgewählt habe.
      Da denkt man am Anfang auch wenig drüber nach. Erst mal den ersten Text, das erste Bild rauf- und runtergeladen und dem ersten Gast geantwortet. Dann bastelt man am »Design«, dann an anderen Einstellungen… da gibt es einige Schrauben, die einen am Anfang mehr beschäftigen als politische Hintergründe.

      Natürlich ist es fragwürdig, unter politischen Überlegungen bei einem Ami-Shop oder Google-EU zu schreiben. Aber bei Licht betrachtet: Wenn irgend eine staatliche Institution irgend jemandem den Saft abdrehen will, so kann sie das in jedem Fall. Es gibt keine Instanzen mehr, das zu verhindern.
      Die Werbeeinblendungen sind natürlich eine andere Sache. Das nervt und ist aus Sicht des Lesers vollkommen überflüssig. Ich als WordPress-Angemeldeter sehe sie nicht, was natürlich gemein ist. Man muß schon von anderer Stelle darauf gestoßen werden, daß man sich mal darum kümmert.

      Auf meiner todo-Liste für dieses Jahr steht das Anmieten von Speicherplatz bei irgend einer Serverzuchtfarm. Das hat berufliche Gründe, aber auch den Hintergrund, über kurz oder lang mit der Schrottpresse umzuziehen.
      Für verwegen halte ich aber den Gedanken, daß das in irgend einer Hinsicht politisch korrekter ist als Google oder WordPress. Ich sehe da eher technische Vorteile, die das für mich hat. Gut: Werbefreiheit ist was Feines! Aber auf der anderen Seite kostet die Alternative eben auch Geld. Ich bin nun alles andere als reich oder auch nur mäßig situiert, aber mit Micro-Payment-Systeme oder überhaupt die Leserschaft um Gaben bitten zu müssen… ich weiß nicht! Dazu habe ich keine Lust. Ein weites Feld, das Ganze.

      Wie gesagt: Aus technischen Gründen ja (Editierfunktion für Leser, Plugins, verschiedene Filetypes hinterlegen ect.).

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  18. Thelonious sagt:

    r@iner: Bei den ganzen google-blogs kann ich tatsächlich nur mitlesen aber nicht mitschreiben. Zumindest nicht unter meinem Namen. Warum das so ist, weiß ich nicht. Vermutlich liegt es an meiner Inkompetenz. Das stört aber nur selten. So gewichtig sind meine Beiträge dann nicht, dass der Menschheit etwas verloren gehen würde. Meistens wäre es nur ein kurzes Lob über einen besonders gelungenen Text.

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    • R@iner sagt:

      Ich hatte auch mal das Problem. Die Lösung bestand darin, (im Firefox) Third Party-Cookies zu erlauben und als Authentifizierungsmethode “Name/URL” auszuwählen, wobei man die url einfach leer lässt.

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    • pantoufle sagt:

      Nicht unter Deinem Namen, der bei WordPress eingetragen ist. Da ist Google komisch

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      • R@iner sagt:

        Häh? Das ist ja krass. Wieder was gelernt. Dafür gibt’s für das “daß ich hier mehr Frauen brauche”-Problem einen Vorschlag:

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  19. Thelonious sagt:

    Danke für den Tipp. Werde ich gelegentlich mal ausprobieren.

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  20. DasKleineTeilchen sagt:

    zwischenfrage; wann gabs hier eigentlich das letzte mal so einen herrlich umfangreichen und kranken thread?

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    • R@iner sagt:

      Du findest DAS krank? Vor ein paar Jahren habe ich mal stichwortartig aufgelistet, was mir an beknackten Sachen auf der Welt so auffällt. Nach zweieinhalb Stunden hatte ich damit aufgehört und zwar nicht, weil mir nichts mehr eingefallen wäre.
      Weißt ja: Fickt-Euch-Alleehehehee!

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    • oblomow sagt:

      Das war die freude schöner spötterfunken oder sowas in der art – joystorm, naja, lebensfreude: Weil das morgen noch so ist

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  21. Moin Pantoufle,
    doch doch, man darf auch mal positives als Blogger schreiben, selbst über die eigene Website.

    Und ja, mir gefällt es hier auch. Ein netter Hausherr mit ansprechenden Themen, die er oft in klug gewählten Worten, mit Ironie gewürzt darbringt. Daher schaue ich des öfteren mal rein, wie man das bei einer netten Kneipe auch macht. Die Stimmung ist gut, nette Gespräche und wenn es zu viel wird, dann geht man einfach wieder, entweder nach Hause oder in den nächsten „Baisel“.

    Daher keine falsche Bescheidenheit, genau wie der Kneipenwirt maßgeblich für sein Publikum und die „Stimmung“ verantwortlich zeichnet, so bestimmt auch der Blogger, der es wahrlich nicht einfach hat, durch Themen, Texte, die Wahl der Worte und Untertöne, auch im Umgang mit seinen Gästen, das gesamte „Ambiente“ seiner Website.

    Sie schrieben da etwas, was mir sofort ins Auge fiel:
    „Vor allem in linken Kreisen, wo die Hüter der Wahrheit ein ganz spezielles Verhältnis zu Solidarität und gemeinsamen Handeln haben.“

    Oh ja, sehr viele von denen sind von und durch „ihre Sendung“ komplett vereinnahmt, von sich selbst und ihrer Meinung nicht nur überzeugt, sondern im höchsten Maße ergriffen. Andere Meinungen gelten nichts und werden oft mittels hochgestochener Diktion „abgebügelt“.
    Das das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht automatisch auch das Recht „auf Recht haben“ manifestiert hat, ist diesen „Genossen“ mittlerweile entfallen.

    Ich glaube auch „Links“ zu sein, hoffentlich werde ich mich auch immer rechtzeitig daran erinnern können, die Meinung anderer gelten zu lassen, bzw. den Punkt zu finden, wo ich gehen sollte.
    Mir fiel auf, das vor allem Hochschulabsolventen, vermutlich ob ihres Studiums, des eingepaukten „Wissens“, das nun als einzig gültige Wahrhaftigkeit anzusehen ist, erst recht von anderen Mitmenschen, sich besonders negativ hervor tun.

    Freiheit ist eben vor allem die eigene Freiheit.
    Für mich hört meine Freiheit da auf, wo ich die Freiheit anderer beeinträchtige.

    Deshalb bin ich ja auch nie wirklich „zu etwas gekommen“, zumindest nicht nach den gängigen Wertmaßstäben aus den Religionen BWL und VWL

    Machen Sie, lieber Pantoufle, bitte weiter so.

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    • pantoufle sagt:

      Vielen Dank für die freundlichen Worte: Kneipenwirt trifft es recht gut. Darüber, in wie weit der Kerl hinter der Theke den Ablauf des Abend beeinflussen kann, gehen unsere Meinungen vielleicht etwas auseinander. Die Bemühung, etwas zur Diskussion zu stellen, führt nicht automatisch zum Thema der Debatte. Wie ja nicht nur in diesem Fall ausgezeichnet zu beobachten ist.

      Mein persönliche Herangehensweise ist deswegen auch weniger die Kneipe, sondern eher das kleine Antiquitätengeschäft an der Ecke. So ein hübscher Höker mit mit einem wirrem Sammelsurium im Schaufenster. Gartenzwerge neben Teetassen, wackelige Stühle, alten Zeitungen und Stehlampen von erhabener Häßlichkeit. Ich glaube nicht, daß Blogs so etwas wie eine Volkshochschule darstellen, geschweige denn eine Lehranstalt für höhere Töchter. Das wird zwar gerne gegeben, hat aber in meinen Augen immer einen leicht komischen Beigeschmack. Penetranter Bildungsauftrag kann auch zu einem niederen Instinkt werden.

      Dazu kommt, daß ich mit den Jahren eine wachsende, geradezu körperliche Aversion gegen die allgegenwärtige politische Korrektheit entwickele. Als hinkendes Beispiel könnte man die Reaktionen auf den Tod Lemmy Kilmisters heranziehen. Auf vielen Blogs wurde mit markigen Worten getrauert: »Das Ende der Rebellion«, »Nie wieder Rock’n’Roll« und was dergleichen mehr war. Ein Blick auf das Impressum war gelegentlich ernüchternd. Wenn da das Bild eines pausbäckigen Mitfünfzigers mit sorgfältig gebundener Krawatte zu sehen war, dem die Sammelleidenschaft für Gartenzwerge ins Gesicht geschnitten… Für dieses Ende braucht nicht erst eine Metal-Ikone zu sterben.
      Die Versicherung, Veganer/Vegetarier/rauchfreier Mensch/kinderlos zu sein, liegt gleich um die Ecke.

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    • R@iner sagt:

      @Alles nur Satire: Die “hat studiert” und “hat nicht studiert”-Geschichte kann man auch anders herum erzählen. Ich halte sie für einen bunten Kasten schlichter Vorurteile.

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      • @ R@iner,
        auch ich pflege gerne und mit Wonne meine mühsam anerzogenen Voruteile und als diplomierter Absolvent einer deutschen Hochschule A.D. 1985 versteige ich mich ab und zu auch gerne in den Glauben, das ich “meine Pappenheimer” zu kennen glaube.

        Und mein Nick soll für zusätzliche Verwirrung sorgen, bei wem auch immer, manchmal soll keine Verwirrung ob meiner Aussagen bestehen, manchmal führe ich das gerne herbei.

        Das funktioniert nicht immer, muss es auch nicht. Schließlich kommentiere ich in mir genehmen Blogs nicht aus “Berufung”, sondern, weil ich glaube, auch mal meinen, völlig unmaßgeblichen, “Senf beigeben” zu können.

        @ Pantoufle,
        ich nehme gerne auch den “Höker”. Hauptsache, Ihre Texte bleiben so interessant

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    • R@iner sagt:

      Was soll eigentlich diese beknackte “Gefällt mir”-Klickerei hier? Wo sind die Wahlalternativen dazu, wie z.B.
      – Gefällt mir nicht
      – Laaaangweilig
      – Vorsicht Nazi
      – typisch neoliberales Narrativ
      – der Kommentator ist ein Vollidiot
      – der Kommentator ist ein schwuler Vollidiot
      – der Kommentator ist ein lesbischer Vollidiot
      – der Kommentator_in ist ein lesbisch/schwuler Vollidiot_in
      – der Kommentator ist ein Nazi, arbeitet aber bei der freiwilligen Feuerwehr
      – Halt die Fresse, Du Honk
      – Deine Mudda
      – Les’ zuerst mal Marx
      – Ich bin älter und erfahrener
      – Ich bin jünger und Du bald tot
      – Ich habe schließlich studiert
      – Ich habe schließlich nicht studiert, Du hinterfotziger Funktionselitenkrüppelwixxer
      – …
      Ich denke, man könnte mit 30-40 Kommentarzusatzkommentaren die Kommentare selbst sparen.

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  22. oblomow sagt:

    SZ: auf diese überschrift zu Managerinnen in Unternehmen muss mann erst mal kommen, Frauenquote, der Ritt auf der Schnecke, obwohl: der autor Thomas Öchsner greift in seiner überschrift nur auf einen satz der DIW-Forschungsdirektorin Elke Horst zurück.

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  23. R@iner sagt:

    Andere kämpfen mit der gleichen Scheiße:

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