Mehr Geld!

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Und mehr Sex! Aber das versteht sich bei der Partei die PARTEI natürlich von selber. Für all diejenigen, die noch nicht wissen, wo sie bei der kommenden Europawahl ihr Kreuz zu hinterlassen sollen, hier der obligatorische Hinweis auf die PARTEI (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative – Nur echt mit Baby-Einhörnern!)

Dieser Hinweis gilt insbesondere denjenigen, die wegen der billigen C&A-Anzüge und den roten Krawatten bisher der AFD ihre Stimme geben wollten! Der AFD versucht mit der billigen Kopie der Parteikleidung der Partei die PARTEI auf deren Erfolgswelle mitzuschwimmen! Wähler: Falle nicht auf diesen Betrug herein! Wähle das Original die PARTEI!

Nur die Partei die PARTEI hat ein PARTEI-Programm zur EU-Wahl, während die anderen bestenfalls eines der SPD oder der CDU herausposaunen.

PARTEI-Programm zur EU-Wahl (Beim lesen bitte unbedingt das – endgültige – Lied der PARTEI abspielen!1!)


JA zu Europa, NEIN zu Europa!

Da genügend Irre für Europa (Schulz! Seehofer!) eintreten und ebenso viele Schwachköpfe (Lucke! Seehofer!) dagegen, haben wir beschlossen, die vakante Position »Europa ist uns egal!« zu besetzen. Das dürfte rund 72 Prozent der Wähler aus der Seele sprechen.

1. Einführung der Faulenquote
Die PARTEI fordert die Besetzung von 17 Prozent der -Führungspositionen in der europäischen Wirtschaft mit qualifizierten Faulen, Drückebergern und Müßiggängern. Breitflächige Versuche im Süden haben gezeigt, daß gezieltes Vorleben von Ineffektivität zu einem angenehmeren Arbeitsklima und entspannten Dasein führen kann.
In Anlehnung an die umstrittene Frauenquote fordert Die PARTEI, 20 oder 40 Prozent der 17 Prozent mit Frauen oder so zu besetzen.

2. Abschaffung der Sommerzeit
Die PARTEI fordert die Abschaffung der Sommerzeit – bei gleichzeitiger Weiterführung der Winterzeit. Berechnungen namhafter Wissenschaftler zufolge bringt diese Maßnahme jedes Jahr eine Stunde mehr zum Ausschlafen.

3. Wir haben die Absicht, eine Mauer zu bauen…
Die PARTEI fordert den Bau neuer Mauern, z.B. um die Schweiz herum. (Die Schweizer haben es verdient.) Außerdem sind Mauern eine Absage an Globalisierung, weitere Europäisierung und unkontrollierbare Finanzströme

4. Existenzmaximum: 1 Mio
Egal, wie Sie Ihr Geld angelegt haben, Rennpferde, Häuser, Pfandbriefe, Wodka, Schmuck – wir addieren und kappen bei einer Million. Alles, was drüber liegt, wird umverteilt. In welcher Währung die Million gilt, klärt nach der Machtübernahme ein Ausschuß. Favorit ist derzeit die Ostmark.

5. Markus Lanz…
…soll ab sofort Kinderpornos moderieren. Damit die niemand mehr schaut.

6. Merkel muß endlich weg!
Die PARTEI fordert, daß Angela Merkel sich – genau wie seinerzeit ihr Kollege Mubarak in Ägypten – in einem Schauprozeß zu verantworten hat, für alles. Natürlich im Olympiastadion, aus einem Käfig heraus.

7. Fracking? Na, klar!
Sigmar Gabriel und Peter Altmaier werden gefrackt.
Es wäre unverantwortlich, darauf zu verzichten. Ungeheure Energiemengen, die den Energiebedarf unseres Landes auf Jahre hinaus decken könnten, würden sonst verloren gehen.

8. Begrenzung von Managergehältern
Die PARTEI fordert eine Begrenzung von Managergehältern auf das 25.000-fache eines Arbeiterlohns:
Kein deutscher Manager ist mehr als 25.000 mal mehr wert als ein beliebiger Arbeiter.

9. Fuck the Freihandelsabkommen!
Wir sind gegen ein – unter Ausschluß der Öffentlichkeit ausgehandeltes – Abkommen, in das wir nichts reinschreiben durften und das US-Firmen »Europa« (Bernd Lucke) auf dem Silbertablett serviert. Statt dessen laden wir die USA ein, unserem »Komitee für antiamerikanische Umtriebe« beizutreten.

10. G1-Schulsystem
Abiturvorbereitungen und -prüfungen sind viel zu langwierig und aufwendig geworden, deshalb fordern wir die Wiedereinführung des Notabiturs: Schüler werden Anfang Juni eine halbe Stunde an der Tafel geprüft, die Lösungen werden vorher im Internet veröffentlicht. Anschließend: chillen.

11. Elitenförderung
Bologna, Bachelor, Master – der ganze verschulte Quatsch wird abgeschafft. Studenten sollen wieder in Ruhe 15 Semester studieren und Zeit haben, sich politisch und gesellschaftlich zu interessieren. Merke: Unter 30 sollte man sich vor geregelter Arbeit drücken!

12. Außen- und Ostpolitik
Die EU handelt außenpolitisch unsinnig und in Bezug auf Osteuropa geschichtsvergessen. Bevor künftig Entscheidungen gefällt werden, muß ein Über-70-Jähriger befragt und angehört werden (z.B. Egon Bahr, Peter Scholl-Latour, Claudia Roth). (Claudia Roth ist ein Witz.)

13. Artenschutz für die Grünen
Die Grünen (Hofreiter-Anton u. Sprechdöner Cem Özdemir) erhalten Bestandsschutz. Angesichts des derzeitigen Parteiensterbens (Piraten, FDP, AfD) können wir nicht auch noch auf die »FDP des kleinen (dummen) Mannes« verzichten.

14. Änderung des Wahlalters
An Schulen und bei U18-Wahlen hat Die PARTEI regelmäßig mittlere zweistellige Wahlergebnisse, in Altenheimen dagegen regelmäßig unter Null Prozent.
Die PARTEI fordert deshalb eine Ausweitung des Wahlalters bei gleichzeitiger Beschränkung: Wählen darf, wer zwischen 12 und 52 ist.


 
Die Schrottpresse fühlt sich zur Ausstrahlung dieses Werbespots verpflichtet. Für Inhalt der Werbung und Höhe des Erinnerungsfaktors nach der Wahl ist allein die Partei verantwortlich!

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0 Kommentare zu Mehr Geld!

  1. Ich muss hierzu intervenieren. Bei der Verlinkung der Partei-Hymne ist ein gravierender Fehler passiert. Dieser sollte unbedingt korrigiert werden, um falsche Zungenschläge zu vermeiden. Es betrifft vornehmlich den Refrain.

    Hier der Link zur einzigen und offiziellen (endgültigen) Parteihymne: http://www.youtube.com/watch?v=N-Iub4KDIts

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  2. pantoufle sagt:

    @Lutz Hauesstein

    Die Redaktion der Schrottpresse erklärt zerknirscht, daß die sonst gnadenlose und unvoreingenommene Recherche, für die der feinfedrige Qualitätsjournalismus dieses Blattes so gerühmt wird, an dieser Stelle leider vollkommen versagt hat.

    Selbstverständlich wird der Link zur endgültigen Partei-Hymne stehenden Fußes ausgetauscht!
    Zur Entschuldigung kann die reuige Redaktion nur die Rührung angesichts des lieblichen Kinderchores der ursprünglichen – veralteten – Hymne ins Feld führen.

    Mit der Bitte um Entschuldigung und dem Versprechen, solchen Lapsussen in Zukunft aus dem Wege zu gehen, verbleiben

    Oskar (Redaktionskampfhund) und das Pantoufle

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    • Glückerweise vermag auch die endgültige Parteihymne einen Einschub mit kindlicher, kristallklarer Stimme vorzuweisen. Somit lässt sich die Rührung bedenkenlos auch auf die aktualisierte Version übertragen. Mindestens Eins zu Eins, wenn nicht sogar im gleichen Maße.

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  3. Joachim sagt:

    Bekanntermaßen bin ich ja manchmal irgendwie nicht der Schnellmerker; dies nur für den Fall, dass Jedem außer mir der Witz klar ist. Aber dieses Plakat der Partei, an irgendwen erinnern mich die Damen; besonders die Linke (die natürlich aus ihrer Sicht rechts steht). Freilich, sie ist älter geworden…

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    • pantoufle sagt:

      Etwas, nur etwas. Feauen werden übrigens nicht älter, sondern reifer. Bundesmilf sozusagen

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      • Joachim sagt:

        ne lass ma. milf – ein wenig feiner Term – kann sowieso nicht sein. Mit reifer meinst Du das etwa so wie

        von:
        http://img.welt.de/img/politik/crop100787643/7028723377-ci3x2l-w620/cn-merkelNEU-DW-Politik-Dresden.jpg

        über
        http://bilder.t-online.de/b/50/13/00/62/id_50130062/920/tid_da/angela-merkel-beim-gala-abend-zur-eroeffnung-der-neuen-oper-in-oslo-2008-ihre-abendrobe-mit-tiefem-dekollete-sorgte-fuer-ein-grosses-medienecho-der-modische-vorstoss-war-zwar-wagemutig-merkel-erntete.jpg

        nach

        – nein, das werde ich nun nicht tun. Ist ja schließlich keine Schande reifer zu werden. Es kommt schließlich auf die inneren Werte an. Es kommt auf die inneren Werte an, auf die inneren Werte, auf die inn…

        Okay, vergiss das mit den Werten. Wir vergessen ja auch sonst alles, etwa die NSA, das Handy das abgehörte, Spendengelder, Wahlversprechen, sogar das Wahlplakate früher vielleicht mal irgend eine Andeutung einer Aussage haben konnten. Selbst Google muss jetzt vergessen, was eine Zeitung schrieb, was ein Gericht entschieden hatte.

        Verflixt, jetzt habe ich doch glatt vergessen, was ich wollte.

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        • tikerscherk sagt:

          Vergiss das mit den inneren Werten?
          Wieso denn bloß?
          Da habe ich mich so gefreut, dass mal jemand dieses beknackte „milf“ nicht gut findet, und dann…

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          • pantoufle sagt:

            Das »milf« ist auch sehr ungut – es war ein Fluch.
            Schullige!

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          • tikerscherk sagt:

            Kein Problem.
            Aber sie ist ja auch nicht mal ne milf.
            Eher eine cilf.

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          • Joachim sagt:

            tikerscherk, nicht ich vergesse die inneren Werte (meistens).

            Es war die Kanzlerin, die vergessen, also nicht wirklich vergessen, aber anderen Interessen zurück gestellt hat. Wenigstens die Wahlplakate legen nahe, dass irgend jemand ihr Alter vergessen hat, so als sei älter werden eine Schande. Tatsachen zu „löschen“ ist modern. Deshalb meine „Bilderserie“. Das wäre ja noch verständlich, so als Frau (besser: als Mensch), wenn man ewig jung sein möchte, hätte da nicht jemand auch noch den Text der Plakate vergessen. Auch das wäre verständlich, wenn man eben nichts zu sagen hat, würde da nicht jemand in einer kompletten Wahnvorstellung nur an Instinkte appellieren.

            Es ist wie mit dem FAZ-Artikel von Gabriel. Man gibt sich schön, bedient die eigene Klientel, ist offen; sogar netzoffen und modern, okkupiert Juli Zeh und Co und das Netz gleich mit und meint niemand würde etwas merken. Gabriel liegt voll im Trend, wenn er die NSA vergisst und Google vorschiebt. Es ist sooo ein schönes Bild, dass er da gemalt hat. Voll im Trend, wenn der vergisst, was die SPD selbst veranstaltete. Niemand sagt mir, Steinmeier wusste nichts von der NSA-Spionage, wenn das selbst der DDR-Führung bekannt war. Und niemand sagt mir, unsere Geheimdienste leiden alle an Alzheimer oder anderen Hirnkrankheiten. Oder doch? Oh Gabriel, meist Du wir vergessen das?

            Der EU-Gerichtshof geht noch einen Schritt weiter und definiert das Recht auf Vergessen duch Google extra für einen Spanier. Der allerdings ist nun voll im Arsch. Jetzt kennt absolut jeder seine Geschichte und das Urteil wirkt dem komplett entgegen, was es behauptet zu korrigieren. Doch Politiker können nun dieses „Recht auf Vergessen“ missbrauchen um die Weste reinzuwaschen. Ich finde, das kann man echt vergessen. Besonders dann, wenn die Geheimdienste gar nichts vergessen, es aber geheim halten und damit einen Wissensvorsprung den Bürgern gegenüber aufbauen. Sie wissen Alles über Jeden. Wir wissen nichts. Denn Wissen ist Macht und klar, das wenige, was wir erfahren sollen wir vergessen. Wir sollen vergessen, schlafen, konsumieren, gehorchen (um einen Film, dessen Namen ich vergessen? habe, zu zitieren).

            Boha, sieht die jung aus, statt – okay, da reicht nun der Platz nicht – sagen wir über Rente nachzudenken. Logisch, ewig jung braucht es das ja auch nicht.

            Wenn ich mir pantoufles Bild oben so ansehe, dann wird mir klar, Adam und Eva haben die Unschuld im Paradies nicht verloren. Sie haben sie zusammen mit den inneren Werten einfach vergessen. Dieses Vergessen ist eine Lüge im Tausch gegen Erkenntnis durch Googles Algorithmen, angewandt, von Jedem der über ausreichend Macht und Geld verfügt – und wenn es nur Photoshop ist.

            Also, innere Werte sind echt nicht mehr aktuell. Wirf mir das nicht vor. Versprochen, ich vergesse nicht. Das hätten die wohl gerne.

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  4. rainer sagt:

    …die links auf dem Bild…hat so nen verschämten Blick….lach….

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