Links 1

Viele interessante Dinge ohne Zaziki aber mit scharf. Zuviel jedenfalls um bei all diesen herrlichen Neuigkeiten eine Senfbeilage anzufügen.

 

Der Russe geht immer.


Kaspersky hackt die NSA. Ein Mitarbeiter der NSA nimmt sich die Arbeit mit nach Hause, coded irgend einen Unsinn zusammen, auf den sein Virenscanner aufmerksam wird und der schickt das programmgemäß zu Analysezwecken heim zu Mama. Israelische Spione wiederum hacken sich beim Hersteller des Virenscanners ein, um sich von der ordnungsgemäßen Arbeit des Virenscanners zu überzeugen. Nach Informationen der Washington Post bekommt Putin® auf diesem Weg Programme und Werkzeuge, über die nur die NSA verfügt. Israelis warnen die US-Regierung, US-Regierung verbietet eigenen Behörden den Virenscanner. Vor 2 Jahren übrigens. So lange ist das bereits her. Die Mondbombe etwa 60 Jahre 🙂

Also noch mal ganz kurz: Ein Mitarbeiter coded Zuhause auf einer nicht abgesicherten Windows-Dose (!) und wird Opfer von Schlangenöl.

»Whether Kaspersky is working directly for the Russian government or not doesn’t matter; their Internet service providers are subject to monitoring. So virtually anything shared with Kaspersky could become the property of the Russian government.«

Washington Post

Gott sei Dank leben wir in einer von Überwachung freien westlichen Welt und kein Unternehmen würde zufällig aufgefundene Hackerwerkzeuge einer feindlichen Macht an die eigene Regierung weitergeben.

P.S. Unbekannt ist, ob der Mitarbeiter immer noch Mitarbeiter ist.

Katalonien ist immer noch nicht unabhängig. Das kann man gut finden oder nicht so gut: Ein weiterer Beitrag zur Meinungsbildung von Prof. Dr. Hans-Ingo Radatz.

Und überhaupt Unabhängigkeit. Hat schon mal jemand vom Calexit gehört?

»Unter der Küstenelite (Kaliforniens) gibt es viele, die sich von den USA loslösen wollen. Man spricht vom Calexit. Dass es so weit kommt, ist allerdings unwahrscheinlich. Es bräuchte ein Amendment, das von drei Viertel aller Bundesstaaten angenommen werden müsste.«

Dazu gibt es eine sehr interessante Karte, die das Bruttoinlandsprodukt amerikanischer Staaten international gesehen miteinander vergleichen. Nachzulesen auf »never mind the markets«

Für die einen wird es der schönste Bahnhof der Welt, für die anderen ein Milliardengrab. Über das Stadium »umstritten« ist Stuttgart 21 schon lange hinaus. Es geht inzwischen nur noch um den Endsieg. 4,526 Milliarden Euro wird der Spaß kosten, wenn nichts dazwischen kommt (öhm!!).
1,5 Millionen Dollar hat die WHO gerade nach Madagaskar geschickt. Dort ist die Pest ausgebrochen. 1,5 Millionen Dollar, nur noch mal zum mitschreiben. Die Pest, das ist eine Krankheit aus dem Mittelalter. Mittelalter: Das war die Zeit, als man unter anderem – koste es was es wolle – 300 Jahre an einer Kirche gebaut hat, während links und recht davon die Menschen verhungert sind.

»Das Mittelalter ist keine Epoche, sondern der Name der menschlichen Natur«

Juli Zeh

Ingeborg Maus ist 80 Jahre alt geworden. Herzlichen Glückwunsch!!

0
Dieser Beitrag wurde unter Bildungsfernsehen abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Kommentare zu Links 1

  1. Pantoufle sagt:

    Und hierfür auch nicht:

    0

  2. GrooveX sagt:

    oh göttin, er macht auf pflegehelferlehrling…

    0

    • Pantoufle sagt:

      Das ist nix gegen seine wilde Räuberpistole »Ich war Mutter Theresa«. Wegen Denunziation und übler Nachrede gefeuert, den dargebotenen Strick dankend abgelehnt, nun von aller Welt geächtet… Noch etwas Identitätsdiebstahl und auf Twitter das große Gewinnspiel. Schade, daß auch hier wieder keiner mitmacht.

      0

  3. flatter sagt:

    Vasteh ick nich. Ick hab doch keen Feeßbuch unn keen Twitter. Man krischt ja nüscht mehr mit.

    0

  4. Pantoufle sagt:

    Aber das macht doch nix! Der große Denunziator dreht nur gerade wieder am Rad. Es scheint so, daß der Patex-Verdünner alle ist und vorm Monatsende gips keine Stütze.
    Sehr kalter Truthahn.

    Immer auf der Suche nach dem tödlichsten aller Adjektive!

    0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *