Kurz und dreckig 12

Schatzgräber finden Nazi-Eisenbahn in polnischer Erde. Mit einem Georadar will man den Zug gefunden haben. In Heidenau haben sie keine Nazis gefunden. Weder mit noch ohne Radar. Nur Asylskeptiker.
Aber bleiben wir ruhig für einen Moment bei der Reichsbahn. Bevor die Geschichtsbücher mal wieder umgeschrieben werden müssen, wird der Zug des Führers erst einmal ausgebuddelt. Und des Führers Zug ist ja wohl das Mindeste. Endlich das Originalrezept für den Senf der Tofu-Würstchen des GröFaZ, ein Prototyp der Reichsflugscheibe, die Toilette des Bernsteinzimmers und die geheime Kriegserklärung Polens an das deutsche Reich: Lache, Erika!
Und natürlich jede Menge Nazigold!

Nazigold ist anders als ordinäres Gold. Etwas bräunlicher und jeder Barren ist an seinem eingegossenen Hakenkreuz zu erkennen. Und ganz oben auf dem märchenhaften Schatz liegt ein kleiner vergilbter Zettel, auf dem die Erklärung für die Hirnrissigkeit steht, warum man ausgerechnet dieses Gold bei der Flucht vor der roten Armee liegen ließ.
Egal!!
Faszination Nazi. Da kann der Anlaß so dürftig sein wie er mag: Bei der sich automatisch einstellenden Schnappatmung der Berichterstattung werden dann aus 70 Jahren schon mal 70 Meter Tiefe ¹. Für eine Lok im Tunnel. Hat der Führer seine geheiligte Hand höchstselbst an die Lokomotive gelegt?

Bei der sich warmlaufenden Diskussion darüber, ob Brandstifter von Flüchtlingsheimen sich kritisch mit Asylanten auseinandersetzen oder doch stumpf Faschisten sind, könnte der Fund ein Mosaiksteinchen der Erklärung sein. Wenn seit Jahrzehnten jedes Wrack, was aus dem Modder gezogen wird, noch vor der Reinigung zur Reliquie mutiert, ist die Vergangenheit vielleicht noch ein klein wenig unbewältigt.

»Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger, der den meisten Deutschen wunderbar gefallen hat.«
Wer wollte da widersprechen? Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) jedenfalls erinnerte an diese Tatsache während einer Talkshow mit vielen prominenten Gästen. »Ich verwende das Wort Neger sonst überhaupt nicht!«
Mit Worten hat es der Innenminister ohnehin nicht so sehr (Sascha Lobo hatte vorgeschlagen, die Flüchtlinge doch einfach Vertriebene zu nennen): »Das ist allein schon … ich mein des net so bös’ … das ist eine Beleidigung der Vertriebenen, der wirklich damals vor 70 Jahren Vertriebenen, das in diesen Kontext zu stellen.«

Leider ließ sich der Minister nicht darüber aus, worin genau nun die Beleidigung bestehen würde – das hätte dem Gespräch sicherlich eine besondere Note gegeben.

»Mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges begann im Herbst 1939 in Europa eine der größten Umsiedlungs-, Emigrations- und Vertreibungswellen, die die Geschichte kennt. Ausgelöst wurde die Völkerwanderung durch die Hybris nationalsozialistischer Ideologie und Politik; es waren die Folgen jener Schlagworte, an die zu viele in Deutschland zu lange glaubten, die Phrasen vom “Volk ohne Raum”, von der Überlegenheit der germanisch-deutschen Rasse, vom Recht des Stärkeren, das die Unterwerfung, Beherrschung, ja Vernichtung “minderwertiger” Völker naturgesetzlich erlaube. Die erste Phase der riesigen Bevölkerungsbewegung erfasste über neun Millionen Menschen, die in einem Raum, der von Finnland im Norden, der Ukraine im Osten, Griechenland im Süden und Frankreich im Westen begrenzt war, rückgesiedelt, umgesiedelt, vertrieben, “eingedeutscht”, “umgevolkt” oder verschleppt wurden.

Vom Standpunkt der NS-Volkstumspolitik war diese erste Phase größtenteils positiv aufzufassen, holte sie doch Hunderttausende von Volksdeutschen “heim ins Reich”, wo sie verfügbar wurden für die Germanisierung der polnischen Gebiete, die vom Deutschen Reich annektiert worden waren. Rund 1,2 Millionen Polen mussten ihre Heimat in den neuen “Reichsgauen” Wartheland und Danzig-Westpreußen verlassen und in das “Generalgouvernement” übersiedeln. Die Ziele, die sich hinter den bevölkerungspolitischen Maßnahmen verbargen, umreißt eine Denkschrift des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP vom 25. November 1939, also kurz nach der Niederlage Polens, in der die “Schaffung einer rassisch und damit geistig-seelisch wie völkisch-politisch einheitlichen deutschen Bevölkerung” propagiert war. Der Verfasser der Denkschrift fuhr konsequent fort: “Hieraus ergibt sich, daß alle nicht eindeutschbaren Elemente rücksichtslos beseitigt werden müssen.” «

Aus dem Buch Legenden, Lügen, Vorurteile von Wolfgang Benz (dtv 2002)

Als dem gesamtdeutschen Volk ab 1944 langsam der Raum ausging, bekam man die Quittung für die monströsen Verbrechen. Man mußte so hurtig Fersengeld geben, daß man sogar komplette Panzerzüge voller Gold und Diamanten stehen ließ.
Heim im Reich gründeten die so vertriebenen den BDV, den »Opferverband« der deutschen »Vertriebenen«. Von den dreizehn Mitgliedern des ersten Präsidiums des Bundes waren elf Angehörige der SS, NSDAP-Funktionäre oder andere Kriegsverbrecher. Der Historiker und Journalist Erich Später bezeichnete 2007 diesen Haufen als »NS-Nachfolgeorganisation«. Selbst der vormalige Präsident des Bundes der Vertriebenen Herbert Czaja, der dieses Amt von 1970 – 1994 innehatte, sprach davon, »es habe im BdV eine „extrem deutschnationale und zum Teil nationalsozialistische Grundbeeinflussung“ gegeben.“ «

Der Minister hält es also – auch wenn er es nicht bös meint – für eine Beleidigung, diese »NS-Nachfolgeorganisation« mit Kriegsflüchtlingen unserer Tage zu vergleichen.
Nun ja.

Ist es so, daß bei jeder Gelegenheit, bei der wieder einmal ein Stück Nazi-Erbe ausgebuddelt wird, ganz leise die Hoffnung mitschwingt, ein kleines Stück Entschuldigung zu finden?
Ein Führertagebuch? Ganz privat. Der Führer und ich.

 

[ ¹ Der Aussetzer mit der Tiefe von 70 Metern ist dann nach 24 Stunden auch jemand anderem aufgefallen und wurde korrigiert. Der Säzzer]

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0 Kommentare zu Kurz und dreckig 12

  1. Joachim Herrmann ist ein wunderbares Bleichgesicht.

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    • pantoufle sagt:

      Er ist vor allem bayrischer Politiker, was ihn sanft über den normalen Vorgaben dieses Berufsstandes schweben läßt.

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      • Ich vermute ja, dass die da unten am Alpenrand irgendwelche Drogen nehmen, die wir noch nicht kennen. Maut, Herdprämie, N-Wort … – das ist doch alles kein Zufall.

        Und schau dir die ganzen merkwürdigen CSU-Gesichter an. Söder vor allem!

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      • Fluchtwagenfahrer sagt:

        Moin Pantoufle, “sanft über den normalen Vorgaben dieses Berufsstandes schweben läßt”??? Nö, niemals nie nicht, der sitzt da mit dieser Auffassung fett drin. Oder ist irgendwo im Parlament ein Aufstand der Anständigen zu sehen?? Dumme oder Störenfriede mussten früher in der Ecke (Schule) stehen. Am besten mit Eselsmütze!!
        Aber dann müssten im Plenarsaal noch ein paar Ecken zusätzlich eingezogen werden.
        Politverdrossenheit,/- Verächtlichkeit kommt woher???
        Ich hab Hals.

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      • pantoufle sagt:

        Moin Fluchtwagenfahrer

        Aufstand der Anständigen? Nein, nicht einmal am Horizont. Und den Innenmister für allein für die grassierende Politikverdrossenheit verantwortlich zu machen, wäre etwas zuviel der Ehre.
        Mit voller Absicht beteiligt sich die Redaktion der Schrottpresse auch nicht an den obligatorischen #Rücktritt – Rufen: Daß sich Hermann Seite an Seite mit Pippi Langstrumpf in den Fallstricken des N-Wortes verhedderte, finde ich amüsant, aber nicht letal.

        Hermann hat aber noch ganz andere Sachen gesagt und vertreten, die ich für weit krimineller halte. Rücktritt? Bloß nicht! Bei der verzweifelten Suche nach den Gründen für die grassierende Fremdenfeindlichkeit darf man die Verantwortlichen nicht aus der Schußlinie ziehen. Das soll jeder sehen, wer die Drahtzieher sind.
        Den Spagat mit dreifach gehüpften Flic-Flac der Redenschreiber über die Willkommenskultur am Abschiebeflughafen möchte ich noch eine Zeitlang genießen. Auch in der stillen Hoffnung, daß dem einen oder anderen Zuhörer vielleicht ein Licht dabei aufgeht.

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        • Fluchtwagenfahrer sagt:

          Moin Pantoufle, ist schon recht, jeder blamiert/outet sich so gut wie er kann. Wie es unsere Regierungsverantwortlichen mal wieder zeigen und es mag amüsant anzuschauen sein, aaaaabbbber diese (=?”!””YXXX) (such dir ein Wort aus) haben leider immer noch zu viel Macht um uns den Tag zu versauen.
          Zum Thema “die Misere” möchte ich auch nichts weiter sagen sonst verliere ich nur die Contenance. Rücktritt rufen ist auch völlig verfehlt, die Suppe auslöffeln, Konsequenzen für das eigenen Reden /-(Nicht) Handeln tragen ist hier der m. M. nach der richtige Ansatz.
          Vorschlag: Ich fahr die Junx und Mädels mal ne Woche zum Hardcorecamping nach Aleppo, ohne Reiserücktrittsoption und dann schaun wir mal wie es dann sich so verhält in Bezug auf mindmapping and so on.
          Suche noch nen Beifahrer, aber ich such das erste Lied aus.
          1.) Bob Marley: Stir it up

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  2. Pingback: Zitat des Tages | -=daMax=-

  3. altautonomer sagt:

    Hey pantoufle!

    Auch bei Dir verabschiede ich mich mit einem “leider schlecht recherchiert?”!

    Der hier offensichtlich neben Konstantin Wecker und anderen Weichspülern mit Promibonus unter Denkmalschutz stehende Ranga Yogeshwar nannte in derselben Sendung gestern Abend die Flüchtlingsunterküfte “Konzentrationslager” (Videothek “Hart aber fair” Min. 29;12). Er versuchte noch schnell, den Begriff zurückzuholen, sich zu korrigieren, aber das Publikum war not amused.

    Bei einem weiteren seiner Statements, in dem er seinen schwarzen Freund vorstellte (“Mein Freund ist Ausländer”!), lobte er dessen ungeheuerliche Energie , die erforderlich war, um von Afrika über das Mittelmeer nach Deutschland zu kommen und dass man diese Energie nutzen sollte. Solchen Einstellungen nennt man auch “positiven Rassismus”. Gleichzeitig war er sich mit seinem Nebenmann Ulrich Reitz (Chefredakteur Focus) einig, dass die nicht als asylberechtigt bechiedenen Flüchtlinge je nach Qualifikation doch ein ökonomisch bereicherndes Potenzial für “unseer” Land darstellen. Damit stellen diese Herren das Bleiberecht von Menschen in Deutschland unter Verwertungsvorbehalt. Sie unterscheiden sie in Nützliche und Unnützliche. Nennt man auch Utilitarismus, eine andere Form von Rassismus. Denn die Deutschen wußten schon immer: Beim Melken muss man freundlich sein.

    CIAO

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    • pantoufle sagt:

      Moin Altautonomer

      »Das ist allein schon … ich mein des net so bös’ … das ist «

      Maybritt Illner, 27.08.2015, 37:22

      Das Zitat Hermanns bei »Hart aber fair«

      Und weil es so schön ermüdend ist bei Dir, ein letztes Mal: Ich lasse mir von niemandem vorschreiben, was ich zu schreiben oder zu kommentieren habe. Nicht von Dir und auch von niemand anderem.
      Wenn Du Deinen Kreuzzug gegen irgend einen, dessen Nase Dir nicht passt, exportieren mußt, sei Dir das gelassen. Aber erwarte nicht die Gleichschaltung der flammenden Empörung auf der Schrottpresse. Da beißt Du auch dieses Mal wieder auf Granit.

      Schönen Tag noch.

      [ Also dieser Konstantin Wecker und dieser Ranga Yogeshwar… empörend!!! Un-fucking-fassbar!!+!
      Der Säzzer (empört!!!) ]
      Abgelegt unter »Auftragsempörung«.

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      • altautonomer sagt:

        Mit dem Hermann-Zitat macht heute sogar die BLÖD auf. Aber, Danke für die Belehrung, jetzt weiß ich, was sorgfältige, ausgewogene und kontextualisierte Berichterstattung(Journalismus?) ist.

        (Fragmentierung ist ein Instrument der Meinungsmanipulation.)

        PS.: Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie egal mir die beiden W. und Y. sind. Leider heute kein Schulterklopfen.

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        • pantoufle sagt:

          Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:

          Fachblatt für Ackerschlepper, Kleinbildzucht und Damenmoden.

          … und wenn wir gerade beim Lesen sind: 319 Zeichen (Neger) gegenüber 3365 Zeichen (Vertriebene) könnte bei längerem Nachdenken zu der Erkenntnis führen, daß es primär gar nicht um Roberto Blanco ging. Beim Nachdenken, wie gesagt.

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  4. flatter sagt:

    Was macht der Säzzer hier? Dazu hat er keine Aussagegenehmigung!

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    • Obacht! Auch die Säzzerei ist ein sicheres Herkunftsland.

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    • pantoufle sagt:

      Wie meinen? Der alte Kriegsinvalide der taz bekommt hier ein Gnadenbrötchen. Wenn er seine Nudelsuppe ausgelöffelt hat, geht er Redaktionskampfhund Oskar und mir noch eine Weile in der Redaktionsstube auf den Zeiger, murmelt etwas von Hurenkindern, Punkten, spationieren und all den Rechtschreibfehlern, die ich jemals verbrochen habe.

      Wenn man ihn ein paar Zeichen schreiben läßt, geht er irgendwann wieder. Bis er Hunger bekommt oder Durst auf einen Campari-Orange. Wie jetzt gerade wieder. Da sitzt der Alte und wir prosten uns zu.

      Merke: Campari-O wird noch ein klein wenig genüßlicher, wenn man den feuchten Rand des Glases vorher in hingestreuten Zimt tunkt!

      Auf Euch beide.

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      • Stony sagt:

        Beim vermuteten Mischungsverhältnis dieses Gesöffs hätte ich Sodbrennen, lange bevor auch nur die Ahnung eines Schwipses einsetzte. Was den Zimtrand angeht: Du frißt auch kleine (Vertriebenen)Kinder, oder? Ich zitiere mal: »Un-fucking-fassbar!!+!« Verständnis hat das Steinchen ja für fast alles, aber das geht zu weit!!drölfzilliarden!

        [Bei Gelegenheit erzähl ich Dir mal von dem Cocktail, der mich die Teilnahme an der “Jugendweihe” gekostet hat (Firmung war ja nicht, Atheistenhaushalt, verdammter) – der treibt Dir garantiert Magensäure in die Stirnfalten!]

        Ach ja, Cheers! 🙂

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        • pantoufle sagt:

          Wo sind nur diese verdammten Zahnstocher? Kinder aus Eritrea fasern immer so in den Zahnlücken. »Ööööppss!« Rein muß er, und wenn wir beide schreien, der Drink, der longe. Ob ich Stony verraten sollte, daß der Kübel rund 0,4l faßt? Da schreibt es sich – den Kühlschrank in Griffnähe wie das Eis und die Orangenpresse – ganz von selbst salonbolschewistisch.

          Kein Verständnis für Zimt am Herbstanfangsgesöff? Barrbarr, mittelständischer. Immerhin kann man die Brühe durch den Strobenhalmen langsam in sich saugen und es ist nicht ein Mai Tai, bei dem man nach einem Glas nur noch darauf warten kann, daß man sich vor dem rotierenden Bett im richtigen Moment fallen läßt… Den Besten, den ich jemals hatte, war in Bremen in einer Hotelbar. Der Kellner blieb neben mir am Tisch stehen und war auch sonst ganz Statue. »Kann ich noch etwas für Sie tun?« »Nein, mein Herr: Ich möchte nur sehen, wie Sie das jetzt austrinken!«
          Ich hatte zwei von denen (da war Obst und Gemüse obendrauf, damit es auch richtig gesund ist) und ich kann mich noch vage an den nächsten Morgen erinnern. Auch gibt es unabhängige Zeugen dafür, daß ich in meinem eigenen Hotelbett schlief; allerdings niemanden, der mir erklären konnte, wie ich dahin gekommen bin.

          Ja, die süße Jugend…

          Jetzt lottere ich nur noch auf Flatters Kosten mit billigem Bier und und Selbstgebranntem – mehr kann man man aus diesem Proletariat ja nicht herauspressen, Saisonlinker, der ich nun einmal bin.

          Ein Prooooosit, ein Proooohooohsiet der Gemüüüüühhhhtlich
          Keit!

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        • Stony sagt:

          Jeh, nu, und wenn es ein Eimer wäre… wobei, mit dem durchscheinenden Plastikröhrchen nimmst Du mir selbstredend das Lüftchen aus dem Was-auch-immer – abtrinken, von unten, FTW! Da stört mich nicht mal mehr das Zimtdingens und einzig die Frage des Nachfüllens bereitet noch Kopfzerbrechen (Ansporn, Ansporn!!).

          Was Du da zum Thema Mai Tai verlautbarst, weckt Erinnerungen: War ‘Dein’ Barkeeper ‘zufällig ein ca. 180 cm großer Glatzkopf von ausgesuchter Höflichkeit und Eloquenz? Ein solcher kredenzte mir seinerzeit in Mannheim (oder war es Ludwigshafen, das Hotel lag iirc an der ‘Grenzstraße’) ebenfalls zwei solche, die mich völlig aus den Latschen kippen ließen. Ganz formidabler Mensch das!
          Einzig die die bedauernswerte Reinigungsfachkraft, die morgens um zehn das Zimmer säubern wollte und mich dabei weckend den Schreck ihres Lebens erlitt, dauert mich noch heute. Dabei zog ich nur die Decke, welche sie gerade aufzuschütteln sich anschickte, wieder an mich! Ich schwöre! 😀

          Nun ja, Prösterchen und so!
          (*ganz dekadent mit Vodka-Granatapfel zuprostend*)

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      • waswegmuss sagt:

        Männer trinken nicht aus Strohhalmen. So!
        Was nun diese Neo-CSUler betrifft. Wenn FJS seinen Neger gelüftet hätte wäre in der Hinterhand noch ein unterschriftsreifes Gesetz – das vorher rechtlich abgeklopft war. Die Kinners können nur noch rumwabern. Bis auf den Franken..

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        • pantoufle sagt:

          Nicht aus Strohhalmen – wohl wahr; aber mit ihrer Hilfe aus Gläsern.
          Deutsch für Klugscheißer.

          Der Rest ist leider auch wahr. Man wünscht sich beinahe den Bazi zurück, nur um bei dem Verein (und nicht nur bei der CSU) mal wieder einen Arsch in der Lederhose zu sehen.

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  5. flatter sagt:

    Der Säzzer hat in meinem sicheren Drittblog seit Jahren Asyl. Den lasse ich mir nicht wegintegrieren. Keine Überraschung übrigens, dass du hier die Hurenkinder feierst, während anständige Schusterjungen mit keiner Silbe erwähnt werden. Ihr Linken habt eben was gegen ein geregetes tugendhaftes Leben. Ihr wollt nur euer Lotterleben auf unsere Kosten!!!

    Zum Wohle!

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    • Hier steht der gute “Karl’s Liter” (nur echt mit dem Apostroph) vom Weingut Seckler im vor Glück beschlagenen Glas. Prost Säzzer, Pantoufle und flatter! Einen beschaulichen Abend wünsche ich euch :o)

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  6. Thelonious sagt:

    Jetz saufens die auch schon im Internet. Und das zu Beginn meiner abstinenten Phase. Denn wenn in den Hochzeiten von Wein-, Herbst- oder Oktoberfesten das halbe Dorf morgens mit geröteten Schweinsäuglein durch die Gegend läuft, macht mir das Trinken keinen Spaß.

    Und der Neger ist und bleibt ein Neger, auch wenn Schwarzer, Afrikaner oder Flüchtling gerufen wird. Wobei der Neger, der jetzt so massenhaft unsere Grenzen stürmt, ja eigentlich gar kein richtiger Neger ist, sondern ein Syrer. Und der isch jetzt eher sowas wie ein Türke. Und der trinkt nix. Weil er ein Muselmann ist. Das macht ihn suspekt. Vor allem in der bayrischen Politik. Das gehört schließlich dazu. Der Roberto Blanco trinkt hingegen schon mal ein Weinchen oder Bierchen. Deswegen isch er sympathisch. Also so als Neger. Und integriert.

    Wenn der Syrer in Heidenau für eine Woche Freibier spendiert hätte, dann wär er jetzt auch integriert. Hat er aber nicht. Selber schuld.

    Und komm mir jetzt keiner damit, dass er sich das gar nicht leisten kann. Wer sich den hiesigen Lebensstil nicht leisten kann, muss eben woanders hin flüchten.

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