»Kein Grund zur Beunruhigung«

Peer »Pinot« Steinbrück distanziert sich von den Steuerplänen der Grünen.

Einen schönen ersten Mai wünscht
das Pantoufle
kommunisten

Also: Wie ich auf dieses Plakat komme, weiß ich jetzt selber nicht…

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0 Kommentare zu »Kein Grund zur Beunruhigung«

  1. Frau Lehmann sagt:

    Beunruhigung? Ach was! Es gibt nichts Jämmerliches, was man nicht von der SPD und Herrn Steinbrück erwarten kann. Zu den Plakaten: Meinst du nicht, dass das rechte eher die Vorurteile gegen kommunistische Ziele befördert? Es gibt bestimmt nicht Wenige, die sich eher mit der Rolle der auf dem Plakat zum Teufel Gejagten identifizieren statt mit dem Proletarier… denk ich mal.
    Mal ne andere Frage: Du machst auf deinem Blog auf Die Partei aufmerksam. Ich hab mir mal deren Programm angesehen und hab durchaus Bauchschmerzen bei einigen Standpunkten. Schon der Begriff „Elitenförderung“ behagt mir überhaupt nicht, auch die vorgeschlagene Errichtung einer sogenannten „Sonderzone“ erscheint mir suspekt. Insgesamt scheint mir das Programm noch zu stark orientiert am heutigen System. Wie siehst du das?
    Liebe Grüße (auch wenn der 1. Mai schon fast zu Ende ist)

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    • pantoufle sagt:

      Moin, Frau Lehmann
      Also die PARTEI… 🙂 Ich gehe mal davon aus, daß Du weißt, das der Sonneborn ehemaliger Titanic-Chefredakteur war. Sein Name steht für schlechten Geschmack und ausgezeichneten Journalismus. Was der alles auf die Beine gestellt hat… der Mann hat meine absolute Hochachtung. Google mal auf Youtube nach dem Namen – das verspricht einen vergnüglichen Abend. Glaub mir nur!
      Du glaubst mir nicht? Hier der Beweis (Ich hoffe,Du bist aus dem Norden der Republik):

      DIE PARTEI ist die PARTEI, weil sie DIE PARTEI ist. Das Konglomerat aus allen anderen Partein…. und jetzt zur Werbung:

      Es gibt auch noch einen Haufen anderer Gründe, warum die Werbung da steht, aber das nicht öffentlich 😉

      »Kein Grund zur Beunruhigung«. Das ist ein originales Zitat Steinbrücks auf den Vorstoß Gabriels, eine rot-grüne Koalition wenigstens in Lippenbekenntnissen zu zementieren. Nachdem Steinbrück bereits Monate vor der Wahl sogenannter »Schattenkanzlerkandidat« ist, schieben sie den ewigen Verlierer Gabriel vor, um wenigstens den Schein zu wahren… in der Gewissheit, daß Kodderschnauze Steinbrück ihm nach 10 Minuten in den Rücken fällt. Näheres dazu bei Michael Spreng auf seinem Sprengsatz.
      Was das Plakat anbetrifft: Erstens weiß ich auch nicht genau, wie ich darauf kam und zum Anderen… wie die nächste Wahl ausgeht, hängt nicht von diesem Plakat ab. Proletarier gibt es bekanntlich nicht mehr. Sie heißen Angestellte. Es ist eine Erinnerung. Eine an die zwanziger Jahre, an Klassenkampf (den es selbstverständlich auch nicht mehr gibt… damals gab es noch mehr Klassen) und den ursprüngichen Sinn des ersten Mai. Eventuell ist es auch das Eingeständnis, nur sehr ungern in einem homöopathischen Zeitalter zu leben, in dem die sogenannte SPD für »links« steht. Morgen will ich auch wieder brav sein, aber heute ist erster Mai.
      Aber wenn wir gerade dabei sind:

      oder den

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      • Frau Lehmann sagt:

        Danke, Pantoufle, da hab ich ja wirklich meilenweit daneben gelegen mit der Partei 🙂 Ja, so schlägt man „unsere“ inhaltsleeren und verlogenen Politiker mit ihren eigenen Mitteln. Sehr schön! (Auch wenn ich nicht aus dem Norden komme, sondern aus der Mitte Deutschlands, die mal „im Osten“ lag.)
        Und so „falsch“ sind die beiden Plakate ja gar nicht, viel eher erschreckend, dass sie, was die Aussagen betrifft, so aktuell sind, daher nehm ich dir nicht so richtig ab, dass du nicht wissen willst, wie du auf die Plakate gekommen bist. Ich sehe schon seit einiger Zeit viele Parallelen. Kommt ja auch nicht von ungefähr, dass z.B. Tucholsky derzeit so unglaublich aktuell ist.
        Brav sein muss auch niemand nach dem 1. Mai. Würde auch nicht so recht zu dir passen. 🙂
        Grüße

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  2. altautonomer sagt:

    Falsche Überschrift! Korrektur: Kein Grund zur Beruhigung.

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    • pantoufle sagt:

      Da hast Du zwar grundsätzlich recht, aber erzähle das mal Steinbrück. Dessen Versuch, die SPD neoliberalismus-kompatibel darzustellen, wurde mit großer Beruhigung zur Kenntnis genommen. Das finde nicht nur ich beruhigend. Oder genauer gesagt: Wenig überraschend.
      Oder wie man es in der Wirtschaft ausdrückt: Steinbrück korrigiert die Gewinnerwartung nach unten.

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  3. altautonomer sagt:

    Ein taz-Kommentar, den ich hier nicht nur einfach verlinke, sondern in voller Länge übertrage, weil ich mich mit ihm vollinhaltlich identifizieren kann. Thema: „1. Mai in Berlin – Interview mit einem Autonomen.“

    von Karl Gernholz:
    Sartre schrieb 1947: “Ich gebe zu, dass Gewalt in welcher Form sie sich auch immer äußert, ein scheitern ist. Aber es ist ein unvermeidbares scheitern, weil wir in einer Welt der Gewalt leben, und wenn es wahr ist, dass der Rückgriff auf Gewalt gegen Gewalt sie zu verewigen droht, so ist auch wahr, dass sie das einzige Mittel ist, sie enden zu lassen.“

    In der Zeit von 2007 – 2010, haben sich 39.481 Menschen in Deutschland das Leben genommen. In den Folgejahren haben die Selbstmordraten dramatisch zugenommen. Die 4- Jahres- Studie ermittelt als mögliche Ursache Arbeitslosigkeit und Hartz IV, räumt allerdings ein, dass die Todesursache aufgrund des Ablebens, nicht eindeutig zugeordnet werden kann, jedoch ein direkter Zusammenhang festzustellen ist.

    In Griechenland und anderen südeuropäischen Ländern, töten sich die Menschen selber, da ihnen durch Politik und Wirtschaft das Leben zerstört wurde.

    Von welcher Seite aus wird Gewalt ausgeübt? Wer verstößt gegen das Grundgesetz und die Menschenrechte? Wo stehen die Verfassungsfeinde?

    Sie sitzen in den Parlamenten, den Wirtschaftsetagen und Banken. Schröder und Fischer haben mit den Deregulierungen den Kampf gegen die Bürger eingeleitet. Das Zerstörungswerk Agenda 2010, war der größte Anschlag auf die Zivilbevölkerung nach 1945. Was jetzt kommt und noch kommen wird, ist notwendiger Widerstand gegen die Unterdrücker und Ausbeuter und ist schon längst überfällig. Demonstrationen die an einen sonntäglichen Familienausflug der Grünen oder der Gewerkschaften erinnern, werden kein Gehör finden. Die neoliberal unterwanderten Medien, berichten kaum über das tatsächliche Ausmaß der massiven Protestmärsche in den südeuropäischen Ländern. Sie verschweigen die Wahrheit, weil sie die Solidarisierung der europäischen Bevölkerungen fürchten. Lichterketten (schlichte Plakate – aa) und Singsang sind demokratischer Klamauk. Die Brutalität der Mächtigen gegen die Bürger, kann und darf nicht widerstandslos hingenommen werden. Ein Blick zurück zur Startbahnwest (oder Wackersdorf – aa) oder in den Maghreb, zeigt uns wie demonstriert wurde und wird. Es geht nicht um die Homoehe oder um Hühnerhaltung, es geht um die nackte Existenz der Bürger. Der Finanzguru Sores sagt: “Wir haben den Kampf gegen die Armen begonnen und wir werden ihn gewinnen”.

    Die demokratische Qualität eines Staates, zeigt sich vor allem im Umgang mit Menschen, die staatliche Leistungen empfangen. Die ehemals dienstleistende Verwaltung hat obrigkeitsstaatliche Strukturen (Jobcenter) aufgebaut, die mit dem Verständnis von Demokratie und Rechtsstaat unvereinbar sind, weil sie nicht für den Menschen konzipiert sind, sondern den profitorientierten Zielen der Wirtschaft angepasst wurden.

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  4. der Doctor sagt:

    „Die ehemals dienstleistende Verwaltung hat obrigkeitsstaatliche Strukturen (Jobcenter) aufgebaut, die mit dem Verständnis von Demokratie und Rechtsstaat unvereinbar sind, “

    Wer dafür noch einen Beweis braucht,sehe sich ,am Beispiel Inge Hannemann, an,wie die Jobcenter mit Kritikern in den eigenen Reihen umgehen,die nicht mehr bereit sind ,die menschenverachtenden Sanktionen umzusetzen

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  5. karl gernholz sagt:

    Guten Tag pantoufle,

    ich habe eine Petition „Entschädigungszahlungen …..“ verfasst und benötige viele Unterschriften. Die Petition findest Du (Ihr) hier:

    https://www.openpetition.de/petition/online/entschaedigungszahlungen-fuer-langzeitarbeitslose

    Da ich weder bei Facebook, Twitter oder sonstwo bin, aus bekannten Gründen, möchte ich alle bitten, meine Petition weiterzuleiten und zu verlinken.

    Liebe Grüße Karl

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