Es geht eine Träne auf Reisen

»Weird on Tour« ’18. Loser Schrauben fall feat. »die doofen Rosen«

Donnerstag, 30. November 2017

Mitteilung: Ab ca. Mitte 2018 werde ich öffentliche Vorträge halten

Seit rund sechs Jahren beobachte ich die Truther- und Querfront-Szene. In diesen Jahren habe ich so viel an Material gesammelt, dass ich Stunden füllen könnte. Ich habe mich deshalb entschlossen, ab ca. Mitte 2018 öffentliche Vorträge zu halten. Vorgesehener Titel: “Antisemitismus und/oder Verschwörungstheorien in linken und christlich-freikirchlichen Kreisen”

Ich werde folgende Themen beleuchten:

Hauptthemen:
NachDenkSeiten, weltnetzTV, Neue Rheinische Zeitung-Online, Ken Jebsen und KenFM, Daniele Ganser, Rubikon-News, Pax Terra Musica, Spiegelfechter, KonstantinWecker, Die Bandbreite, Freeman und ‘Alles Schall und Rauch’, Florian Hauschild, Die Linke, free21, Propagandaschau, Norbert Häring, Jürgen Elsässer und die Royal Air Force!

Der Aufbau einer Gegenöffentlichkeit wird immer wichtiger. Machen Sie mit!
In den letzten Tagen verschärft sich die trostlose Lage bei unseren Medien. Sie machen mehrheitlich bei den massiven Manipulationen der politisch Verantwortlichen mit.

Anschließend großes Gewinnspiel und freiwillige Teilnahmemöglichkeit an einer Verkaufsveranstaltung der Firma Schamott & CO.

[Der Schrottpresse liegt exklusiv das Redemanuskript des hoffentlichen Vortrages vor. Die Vorabveröffentlichung erfolgt mit ausdrücklicher Erlaubnis des Handelsreisenden.]

»Ahem! Guten Abend, meine Damen, Herren und liebe Linke!

NachDenkSeiten, weltnetzTV, Neue Rheinische Zeitung-Online, Ken Jebsen und KenFM, Daniele Ganser, Rubikon-News, Pax Terra Musica, Spiegelfechter, KonstantinWecker, Die Bandbreite, Freeman und ‘Alles Schall und Rauch’, Florian Hauschild, Die Linke, free21, Propagandaschau, Norbert Häring, Jürgen Elsässer, die Royal Air Force
und nun zu den Heizdecken!«

Der Conférencier des heutigen Abends bittet darum, Fragen und Diskussionsbeiträge zum Vortrag in schriftlicher Form an folgende Adresse zu senden…
Selbstverständlich finden Sie das Video zum Vortrag auch auf Youtube – alle Rechte verbleiben selbstverständlich beim Verfasser!

Beachten Sie bitte beim Hinausgehen die Hinweise auf weitere Vorträge des Herausgebers:
»Was viele Linke gerne vergessen: Ohne Hitler kein Nationalsozialismus!«
»Was viele Linke auch gerne vergessen: Herbert Ribbentrop war Außenminister im dritten Reich!«
»I have a book! Vom Flohmarktsfund zum Vollzeithistoriker in sieben Minuten«
»Alles Stalin! – erbarmungslose Analyse zur Rolle der SPD«
»Warum man grundsätzlich panische Angst haben sollte!«
»Tee mit Jebsen. Endlich werde ich interviewt!«

Der werte Leser hat keinen Schimmer, was dieser absurde Unsinn soll? Macht nichts! Ich auch nicht. Aber stellt Euch nur mal vor, ein rechtsdrehender Facebook oder Twitter-Athlet würde das tatsächlich ankündigen.

Eingeordent unter Spamtrails, naive Heilverfahren, PI, Bachblütentherapie, David gegen Gartenzwerg, wer ist der größte Lump im ganzen Land.

Für die Unentschlossenen: Es sind nur noch ganz wenige Karten an der Abendkasse verfügbar!

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57 Kommentare zu Es geht eine Träne auf Reisen

  1. Ich kann diese Vortragsreihe nur wärmstens empfehlen. »…Vom Flohmarktsfund zum Vollzeithistoriker in sieben Minuten« und »Warum man grundsätzlich panische Angst haben sollte!« haben mir persönlich die Augen geöffnet! Ich nominiere den Herrn Pantoffel hiermit für den Kleinfritzchenpreis 2018. Die Verleihung findet im Saal 12 des Cinemaxx am Potsdamer Platz statt. Falls nichts dazwischen kommt.

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  2. dergl sagt:

    Möchtest du nicht lieber die Lichtburg in der Stadt mit der “Rahn schießt!” und “Tor! Tor! Tor!”-Brücke? Da kann das eventuell noch anderweitig interessierte Publikum danach gleich weiter zum Sportpalast (die Eishalle gibt es immerhin noch) ziehen… Und die Rechtsdreher oder ähnlich arbeiten laut WAZ in der Nähe der Eishalle am Berufskolleg. (Da wurde mal ein Reichsbürger als Dozent oder andersrum enttarnt.)

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    • Pantoufle sagt:

      Also dergl – ganz ehrlich? Am liebsten möchte ich gar nicht. Es ist ein berufliches Problem. Ich sehe zu viele Idioten auf der Bühne und kenne jede Bewegung, die man dort falsch machen kann, mit Vornamen.

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      • dergl sagt:

        Das finde ich eine gute Einstellung, gar nicht zu möchten (würde ich auch so halten), besonders bei deinem beruflichen Hintergrund wo du ja nun wirklich schon alles gesehen haben dürftest, was du ja auch offen sagst.

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  3. GrooveX sagt:

    warz nur app! irgendwann ist er in deinem dorf im gemeindehaus dienstag nachmittag um halb vier. dann hast du den salat!

    EDITH:

    ach ja, und den anderen spinner mit seinem sozialpraktikum in thüringen hat dann auch noch im schlepptau. dann wird so was von linke geschichte, wecker und der gutmenschenblogdeserteur aufgearbeitet, da wird dir schlecht von werden.

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    • Pantoufle sagt:

      Ich warte ja, ja,ja,ja! Und schlecht ist mir jetzt schon. Wenn dumpfe Satire wahr wird – das ist nicht schön. Mal sehen wie das wird, wenn er erfahren muß, daß nicht alles was auf Twitter ignoriert wird, im Real-live eine Herde von Rechtsanwälten beschäftigt. Na ja, das kennt er ja schon 🙁

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      • GrooveX sagt:

        das ist keine satire, das läuft unter dem titel ‘wenn man dummheit machen lässt’.

        ich hab mal ein paar jahre in einem dorf mehrere tsd. km von hier gelebt. dort gab es einen typen, sagen wir mal ibo, der war etwas minderbemittelt und hat deshalb eine sehr eigene und öfter kaum nachvollziehbare interpretation der wirklichkeit gehabt. das war halt so, und das dorf musste damit leben. sein schicksal war eine hirnhautentzündung gewesen. aber er hat mit seinem missverstehen der verhältnisse im dorf hin und wieder alle fürchterlich aufgeregt. es kam dann schon mal vor, dass er für mehrere stunden in einer öffentlichen toilette eingesperrt wurde, wenn man beispielsweise bei einer hochzeit befürchten musste, dass die fremden aus dem anderen dorf seinen mist ernst nehmen und zur waffe greifen. er tat allen leid, seine verwandten taten alle leid, die opfer seiner dummheit taten allen leid, aber es nützte halt alles nichts, vom leid tun kriegt keiner seine ruhe.

        keine sorge, volksfürsorge – oder so.

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    • Stony sagt:

      Was hat es denn mit dem Sozialpraktikum in Thüringen auf sich? Frage für den Freund eines Freundes, der sowas gegebenenfalls gerne aktiv ignorieren möchte. Ein echtes Kreuz, wenn einem irgendwann/-wo was Unappetitliches übern Weg läuft und man grad keine Wattebäuschchen u./o. Holzscheite dabei hat.

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      • GrooveX sagt:

        das war so einer, der unbedingt auf der bekanntheitswelle von unserem denununununzenkalle mitschwimmen wollte und dann nen eigenes blog aufgemacht hat, in dem er jeden und alles als antisemiten outen durfte. war echt ne nummer, ne kleine.

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  4. Pantoufle sagt:

    Siehste grooveX, sowas ähnliches ging mir auch durch den Kopp! Ich hab mich gefragt: Wo sind eigentlich all diese Wachturm-Zeitungsständer hin, die Schlangenölverkäufer, fahrende Messerschleifer, Einmann-Kuriositätenschauen oder Haustür-Erwecker? Die Zeiten werden ja wieder schlechter. Das könnte natürlich wieder ein Markt werden für die allerbedürftigsten.
    Oder das gibt es schon seit längerem wieder und man bekommt es nur nicht mit. Ich denke auch nicht, daß die Menschheit klüger oder humaner geworden ist. Der »Mann ohne Rückgrat« wird weiterhin für ein paar Groschen angestarrt und Schlangenöl geht sowieso immer. Da reicht es vielleicht auch für einen Teller warmer Suppe für einen kriminellen Denunzianten. Oder er tritt im Vorprogramm irgend einer lokalen Sekte auf – die Nationalen, die Alter-Alternative oder die Einradfahrer Plane Spotters. Sein Management sollte auch Betriebsfeiern im Auge behalten. Zwar gibt das wenig Geld, aber eventuell gutes Catering. Und wenn genügend Leute lachen, darf man das nächste Mal wiederkommen.

    Was ich allerdings bei unserem Opfa bemängele, ist eine gewisse Einseitigkeit seines Programms. Er ist entertainmentmäßig einfach nicht gut aufgestellt. 95 Minuten gemurmelte URLs und Wikipediazitate reißen niemandem vom Hocker. Da retten ihn die Rheumadecken im Hinterzimmer auch nicht! Vielleicht noch ein Hunde-Dressur-Nummer oder Stepptanz-Einlage. Eine Winz-Gesangsanlage und die Schweineorgel: Ein Lied gefällt immer. Im Notfall ein Ghetto-Blaster. DJ Katzi ist ein schöner Künstlername – Musik von Amöben für andere Einzeller!
    Ganz, ganz weit vorne ist natürlich eine Dame an der Bühnenkante – Profis drücken ihr ein Mikro in die Hand. Damit ist der Erfolg eigentlich schon gesichert. Vorausgesetzt natürlich eine Tontrefferwahrscheinlichkeit von ca. 70% und daß die Dame nicht zwingend auf einen Rollator angewiesen ist. Dann ergeben sich auch Möglichkeiten in der Passerelle oder Fußgängerzone, wenn der Sprit zum nächsten Gig nicht reicht.

    Na ja, wie gesagt: Alles noch nicht richtig durchdacht! Vielleicht mal jemanden fragen, der sich damit auskennt. Mich zum Beispiel – diese Kommentarspalten sind immer für ihn offen!
    Er will so berühmt werden wie Jens Jebsen oder Karsten Wecker? Das ist eine üble Ochsentour durch die Veranstaltungssäle der Gasthäuser. Soviel kann man schon mal verraten.

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    • GrooveX sagt:

      sag nix gegen einradfahrer! das sind nette mädchen von 10 – 12, die ihre vorliebe für glitzernde einhörner noch ganz unschuldig ausleben, ohne je an freud zu denken.

      dass mir die wichtigen sachen immer so spät einfallen…

      also nett ist bisweilen sehr relativ.

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  5. flatter sagt:

    Hofbräukeller.
    Erster.

    Godwin

    p.s.: Die Verleumdungen des Hetzblogs verjähren erst Ende 2018. Ob ich vielleicht doch noch …
    p.p.s.: Ich habe dir immer gesagt, Ignorieren ist besser. Das haben wir jetzt von deiner Faszinaton für Plemmies. Schönen Dank auch! 😛

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    • Pantoufle sagt:

      Hofbräukeller: Kann man mieten, ist aber sehr teuer. Vielleicht mal mit dem Festsaal des Schnitzelkönigs beginnen – mit angeschlossener Bundeskegelbahn.

      »Ich habe dir immer gesagt, Ignorieren ist besser.«

      Ja, ich weiß – ich bin ein schwacher Mensch, der dem Fluß seiner Gefühle und der Lachtränen folgt. Als ich dann las, er will damit jetzt auch noch auf Tournee… ich konnte nicht anders! Ich habe mich schon dabei ertappt, ein Lichtrigg zusammenzustellen und eine Show – aber er will ja wieder nicht, fürchte ich.

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      • DasKleineTeilchen sagt:

        sehr schwach! auch von mir ein herzliches dankeschön, da ich jetzt meinen blick von dem grauen, was sich gerade vor mir im anderen tab ausbreitet, nicht mehr abwenden kann.

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  6. Pantoufle sagt:

    föllig OT

    »Immer wieder hört man von begeisterten Gärtnern mit Hang zur Esoterik, daß es dem Pflanzenwachstum ungemein zuträglich sei, wenn man regelmäßig mit den lieben Gewächsen spreche. Zwar bin ich solchen Anwandlungen gegenüber recht skeptisch, doch die Kürbisse eines derart verfahrenden Bekannten waren dieses Jahr überdurchschnittlich groß. Auf der Fensterbank begann ich also, einige Kräuter zu züchten und seine Methode zu überprüfen. Den Kräutern täglich zu erklären, daß ich sie auf dem Kompost verrotten lasse, wenn sie nicht bald wachsen, hat bisher jedoch keine Wirkung gezeigt.«

    Karl Franz auf Titanic, vom Fachmann für Kenner

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  7. Pantoufle sagt:

    Man sollte es nicht für möglich halten. So tief kann man gar keine Stöckchen halten. Der Entertainer spoilert am Sonntagmorgen 😀

    Die Einleitung meines Vortrages

    Mit Hilfe der Artikel in der WOZ, Aargauer Zeitung und Blick werde ich schildern, wie es dazu kam, dass ich meine Stelle als Asylbetreuer des Kantons Aargau fristlos gekündigt hatte. Ich werde darauf eingehen, wie Daniel Hölzle, Präsident der Grünen Aargau, via WOZ mit mir Verbindung aufgenommen und seiner Verärgerung über “seine” grüne Regierungsrätin Hochuli Luft gemacht hatte. Dann werde ich überleiten zum Holocaustvergleich des Jonas Fricker (Grüne Aargau) und der Kommentierung durch Daniel Hölzle und Susanne Hochuli, zur Veganerin Nancy Holten und zum grünen “Israelfreund” Geri Müller (“Hamas-Geri”).
    Von der Hamas kann ich dann bequem zu den Hauptthemen überleiten. Die da wären: NachDenkSeiten, weltnetzTV, Neue Rheinische Zeitung-Online, Ken Jebsen und KenFM, Daniele Ganser, Rubikon-News, Pax Terra Musica, Spiegelfechter, Konstantin Wecker, Die Bandbreite, Freeman und ‘Alles Schall und Rauch’, Florian Hauschild, Die Linke, free21, Propagandaschau, Norbert Häring, Jürgen Elsässer, die Royal Air Force und nun zu den Heizdecken!«

    Wann kommt die Hundedressur-Nummer?

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  8. Siewurdengelesen sagt:

    Na ob Du damit a) glücklich und b) reich wirst?

    Dann bekommt die Gegenöffentlichkeit der Querfrontler noch eine Gegenöffentlichkeit und ein Blogger möchte darüber dann aufklären und eine Gegenöffentlichkeit erzeugen so…

    …besser reduziert man sich vielleicht gleich auf Heizdecken, in Luxusausgabe mit Magnetstreifen;-)

    Um mir eine flache Stirn zu holen, brauche ich nicht einmal die ganze Eso- und Trutherszene mit ihren ganzen Lichtgestalten zu inspizieren, da langt für den Anfang ein Blick in die Tageszeitung und manchmal weiss ich echt nicht, wer oder was schlimmer ist. Sind es die Heinis, die offensichtlich ein mentales Defizit haben und damit ihr Kälblein austreiben oder sind es diejenigen, die gegen Kleingeld eher verbrämt als Lautsprecher fungieren und meist wissentlich hirnvernebelnde Grütze in die Medien reihern?

    Der moderne Qualitätsjournalismus bringt es teilweise fertig, sich innerhalb eines Zehnzeilers zu widersprechen, da könnte man auch Material sammeln und als Vortrag zum Besten geben.

    Neulich hatte ich das Vergnügen, Arnulf Rating auf einer eher kleineren Bühne zu erleben und hinterher noch etwas mit ihm zu quatschen. Er war mit mir ziemlich einer Meinung, dass viele sich des massigen Mülls gar nicht mehr bewusst sind, mit dem wir täglich geflutet werden. Da noch die wenigen Tropfen Gehalt zu filtern, ist echte Arbeit und da fehlt oft schon mal die Zeit.

    Um das auf den Punkt zu bringen: A. Rating sieht keine Chance, mit Vorträgen die Masse Mensch etwas zu richten, Pispers hat es auch aufgegeben – wenn Du da wirklich etwas erreichen willst, brauchst Du einen laaaaangen Atem und erreichst doch meist nur die eigene Klientel und der musst Du das nicht mehr erklären:-(

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  9. Der Duderich sagt:

    Querfrontler!
    Ein Leser weniger!

    [Wann lernen einige Leute endlich, Links in Text einzubinden? Wir sind hier nicht in Trølleburg. Der Säzzer]

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    • OldFart sagt:

      »Wann lernen einige Leute endlich, Links in Text einzubinden?«

      Hoppala, jetzt fühle ich mich auch angesprochen. Ich machs mal so, und mal so, und es hat seinen Grund. Wer schon mal auf einem Tablet rum-copypasten mußte, wird wissen, daß das kein Spaß ist. Genauer: es ist eine grauenvoll dysfunktionale Schinderei. Das Markieren von Text bringt mich regelmäßig auf 180. Mal kann man gar nicht markieren, mal springen die Anfang/Ende-Marker unkontrollierbar hin und her. Da bin ich schon froh, wenn ich eine URL unfallfrei eingepappt habe und dann belasse ichs dabei. Auf nem richtigen PC mit Maus und vernünftiger Markierfunktionalität, mit ordentlichen Fenstern und einer HTML-Snippet-Vorlage, die parallel zum Browser offen und erreichbar ist, aus der ich passende Templates rauskopiere, zaubere ich gerne hübsche Links im Text hin. Oder Zitation (s.o.), oder was auch immer. Aufm Tablet ist mir das Rumgezicke mit dessen schlechter Bedienbarkeit in Sachen Editieren definitiv zuviel Generve, da müssen Ersatzdarstellung für Zitation und sichtbare URLs ausreichen.

      tl;dr

      Gnade. Es kann auch Gründe geben.

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      • Pantoufle sagt:

        Ja, ist ja schon gut! Natürlich kann es gute Gründe geben! Warum sich die Menschen Tabletts zulegen (außer für Getränke) hat sich sowieso meinem Verständnis entzogen. Aber auch dafür gibt es vermutlich Gründe.

        Nun war der Link von Duderich aber ein satter Dreizeiler. Da fragt man sich schon, ob man allein aus ästhetischen Gründen – geschenkt! Neulich war Jules hier und bemerkte, daß ihn Links sowieso vom Lesen abhalten würden. Verdammt: Ich habe ihm noch gar nicht geantwortet! Früher hat man ja immer Fußnoten genommen »Harry Hirsch, Zweckehen und Börsennotierungen S. 122 ff, Hugenberger und Söhne-Verlag, 1929, Pappdeckel

        Da linkt man ja doch lieber. Kann man keine Maus mit einem Tablett verbinden?

        1+

        • OldFart sagt:

          »Kann man keine Maus mit einem Tablett verbinden?«

          Es gibt sogar ganze Stellagen, mit denen man soviel Zeugs an das Tablet dranpimpen kann, daß man sich fühlt wie auf dem Kommandostand der Enterprise. Ein komplettes Home-Office mit dem Tablet im Zentrum. Blöderweise konterkariert das irgendwie die einzige Existenzberechtigung für Tablets: Mobilität, Portabilität. Wer sich das antut, hat unzweifelhaft den Sinn dieses Gadgets nicht verstanden oder will trendy erscheinen, oder beides natürlich. Ein Laptop wäre in diesem Szenario die korrekte Wahl. Aber aufm Sofa oder beim Morgentee im Bett wollte ich jetzt wieder nicht mit dem Laptop rumkaspern. Also Tablet. Ohne Gimmicks dran. Und es hat mich nix gekostet. Andere Geschichte.

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        • DasKleineTeilchen sagt:

          nachdem ich für knappe 10 euronen nen gebrauchten china-iPad-lookalike-android-klon aus ner laune heraus inna bucht geschossen hatte, tja…(schäm)…hat was, der scheiss; schön bunt-comics im hochformat schmökern, mit nem selbstjebasteltem metallschwamm-pinsel zeichnen und “malen”, verscriptete sites, die aufm stationären rechner nich wirklich laufen abchecken, sowas halt. aber bloss nich für was wichtiges; android ist tatsächlich dermassen schrottig, daß man durchaus alle naselang das system wipen und resetten muss, weil schätzelein mal wieder inna bootschleife hängt.

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          • Pantoufle sagt:

            Moin DKT

            Vor einem halben Jahr mußte ich auch mal wieder nachlegen. Genügend Laptops habe ich ja – jetzt sogar eines, was in die Munitionskiste passt. Na gut: Psei! Das Panasonic und den Acer. Aber ich wollte was kleines, kuscheliges habe zum aufm Bauch, aufm Sofa und zum mitnehmen ohne das es dick aufträgt. Jetzt bin ich etwas Fan von Asus X205T Netbook geworden. Man kann auf der Tastatur sogar tippen. Mit Maus, Debian und externer Soundcard, weil die interne nicht von Linux unterstützt wird. Auch sonst ist alles kuschelig: 6 std läuft der Akku, Bildschirm ist ok und die größte Überraschung war, daß sogar meine db-Arrycalc darauf lief. Nicht zügig, aber brauchbar. Da beißen sich viele Desktopsysteme mindestens graphisch die Zähne aus. Ok – nicht gerade für 10 Euro, aber der Preis ging in Ordnung. Und man hat wenigstens haptisch das Gefühl, mit einem Computer zu arbeiten.
            Nö, eigentlich bin ich sehr zufrieden. Die in Testberichten schlechte Kritik der Tastatur kann ich nicht nachvollziehen, Wlan geht sauber in allen Hotels – das hatte ich schon erheblich schlimmer und die tatsächlich grottige Webcam brauche ich eh nicht. Ein völlig brauchbarer Zweitrechner, der zunehmend zum Erstrechner wird. Für unterwegs völlig ausreichend.

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          • DasKleineTeilchen sagt:

            und nachdem ich mit dem oben erwähnten kleinen schrottigen endlich wieder dat zeichnen angefangen hatte, bin ich inna bucht über nen Motion J3500 Rugged für 130 mücken gestolpert; guess what? das teil hat nen wacom-cintiq mit 512 druckstufen-digitizer ohne jeglichen lag und händischem touch verbaut. end-geil. mit win7 läuft das teil dermassen smooth, man könnte heulen. HD-youtube-scheiss im vollbild und vlc-full-HD ohne probleme. die kiste ist von 2009-10, ohne mistiges UEFI und schnurrt. hat mal abartige 2000-3500 steine gekostet.

            nich direkt was kleines, kuscheliges habe zum aufm Bauch, aufm Sofa und zum mitnehmen ohne das es dick aufträgt aber nah dran, und;

            n portables echtes cintiq für 130. das gips nirgends. aba inna ollen kiste, das ich jedem heutigen teil vorziehe.

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          • Siewurdengelesen sagt:

            @Pantoufle

            X205T=X205TA?

            Wenn die beiden Teile denselben Krachchip enthalten (was ich so annehme), kannst Du theoretisch auch diesen zum Leben erwecken.

            Ist halt eine Hausaufgabe.

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          • OldFart sagt:

            Ich bin ja neugierig veranlagt und habe offensichtlich zuviel Zeit:

            »ArrayCalc ist als native Anwendung für den Betrieb mit Microsoft Windows und Mac OS X erhältlich.«

            Wie bringst Du das auf dem Asus unter Debian zum Fliegen? Windows-Emulation? Welche? Empfehlenswert? Ich stehe noch mit einem Bein in der Windows-Welt, mit dem anderen in der Linux-Welt, gedenke aber, das Windows-Bein wegen medizinischer Indikation zu amputieren. Für schwierige Migrationsfälle sammele ich potentielle Lösungswege.

            Abgesehen davon bitte ich um Würdigung meiner gepflegten ausgefeilten Linksetzung. 😉

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  10. Pantoufle sagt:

    Moin Siewurdengelesen

    Sie wollen sicher nicht reich und glücklich werden, die Weltbeglücker aus dem Winterschlußverkauf. Wenn sich die Zeugen Jehovas vor Karstadt aufbauen und Dir ihre Traktätchen vor die Nase halten, dann geht es tatsächlich nur um die Botschaft. Mag die noch so aberwitzig sein: Nächsten Donnerstag geht die Welt unter – ganz bestimmt! Und im folgenden Jahr am selbigen Donnerstag noch einmal. Das letzte Mal ging sie 1914, 1918, 1925, 1975, 2012 unter. Unter der Hand wird aktuell wohl 2040 gehandelt.
    Und trotzdem versuchen sie unverdrossen ihre Botschaft an den Gläubigen zu bringen. Das ist ein Ding, das sich der Ratio verschließt.

    null

    Nun liegt es mir natürlich fern, die Zeugen Jehovas mit Herrn Karl zu vergleichen. Die ernsten Bibelforscher sind ganz viele und Karl ist ganz allein, woran sich absehbar auch wenig ändern wird. Aber trotzdem sind Ähnlichkeiten nicht zu übersehen. Wie die religiösen Eiferer ist der Troll rationalen Argumenten nicht zugänglich und pflegt ein schlichtes, symbolisiertes Feindbild. Ken Jebsen als Satan mit Pferdefuß und gezacktem Schwanz – selbst die sexuelle Komponente (»berühmt«, »im Fernsehen«, Interviews) kommt vor, wenn auch in pervertierter Form.
    Seine unerwartete Liebe zur weiblichen Darstellung des Satans, Jutta Ditfurth, die ihr Ende dadurch fand, daß die Angebetete wenig überraschend seine Liebe zur Bildzeitung nicht teilte. Das war ein Zeichen!!! Der Weltuntergang fand nicht 1918 statt – und nun begann das Warten auf 1927. Logik, wo die Hormone brodeln?

    Nun reißt es ihn vom Hocker, er muß hinaus in seine Scheinwelt und die Botschaft zu den Menschen bringen. Seine nicht unbegründete Hoffnung: Sich in der Sonne seiner »Feinde« zu wärmen, von ihrem Ruhm zu partizipieren. Sein Twitter-Erweckungerlebnis, Aufmerksamkeit mit fremder Leute Meinung zu erregen, als Botschaft. Damit auf Tournee zu gehen ist wenigstens in soziologischer Hinsicht ein interessantes Experiment.

    Der Vergleich oder Hinweis auf die Kuh-Presse hinkt ein wenig. Ich gestehe, daß ich das zunehmende Herumgehacke nicht besonders mag. Presse und Medien waren nie neutral und objektiv, sie waren immer Instrumente der Herrschenden. Genau so, wie ihre Konsumenten selten imstande waren, das Dargebotene einzuordnen und zu bewerten. Die angepeilte Klientel Huessys zielt ohnehin auf Individuen ab, die weder lesen noch schreiben können. Wie der Herr, so’s Gescherr. Menschen, die den Séancen eines Erik Jan Hanussen beiwohnten, vor dem Autokauf eine Kristallkugel-Leserin befragen oder
    Zuckerkügelchen gegen ihr Krebsleiden schlucken, lesen nicht. Weder Bücher noch Qualitätspresse.
    Es gibt dankenswerterweise genügend Internetarchive, in denen man in altem Kuh-Journalismus stöbern kann – so Kuh war der nur leider sehr selten. Und zuviel meckern verstellt die Sicht darauf, daß es auch jetzt Journalisten gibt, die ihr Gewerbe ernst nehmen. Diese verstellte Sicht und die Faulheit, nach Qualität zu suchen, ist auch der tiefere Grund dafür, warum solche Querschläger wie Jebsen so einen Zulauf haben.
    Da wundert es nicht, wenn ein paar Hansel versuchen, im Kielwasser der Scharlatane zu baden.

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  11. Siewurdengelesen sagt:

    Ach naja – ob dieser Troll wirklich so tickt im Sinne irgendeiner Botschaft oder es ihm nur darum geht, Unfrieden zu stiften und dabei mit Reizthemen arbeitet? Wer weiss das schon?

    Menschen mit einem derartigen Sendungsbewusstsein kannst Du vor einen Spiegel stellen, die diskutieren selbst mit diesem.

    “Es gibt dankenswerterweise genügend Internetarchive, in denen man in altem Kuh-Journalismus stöbern kann – so Kuh war der nur leider sehr selten. Und zuviel meckern verstellt die Sicht darauf, daß es auch jetzt Journalisten gibt, die ihr Gewerbe ernst nehmen. Diese verstellte Sicht und die Faulheit, nach Qualität zu suchen, ist auch der tiefere Grund dafür, warum solche Querschläger wie Jebsen so einen Zulauf haben.”

    So als Meckern sollte das gar nicht ankommen. Mir ging es eben auch um die Aussage Masse statt Klasse und das gute Artikel und Sendungen rar sind. Das Medien dabei immer manipulativ sind und Instrument und da in der Regel das der herrschenden Klasse – logo!

    Wie dabei gearbeitet wird, sieht man jetzt wieder erstklassig an der Chose um die Bombe in Potsdam. Das Ding ist sowas von medialer Fake und müllt trotzdem sämtliche Titelseiten zu.

    Da gehen dann so Dinge wie die Proteste gegen die Castor-Transporte oder um die Machenschaften um unsere Innen-, Aussen- und Kriegsminister einfach unter, während wir mit billigem Voyeurismus wie oben erwähnt abgespeist werden, gerne darf´s auch das ‘drohende Döner-Verbot’ sein, mit dem sich unter anderem solche Fachblätter wie der Spiegel auseinandersetzen. Hört man sich dann so um, wirkt das auch – OMG.

    Das ist jedoch genau der verblödende Ansatz, der die Fans solcher Typen erst schafft. Um das Phrasenschwein zu füttern: Die denken bei solchen normalen Aussagen schon nicht weiter als von 12 bis mittags und hängen sich dann lieber an solche Vögel bei ihrer Suche nach den einfachen Wahrheiten.

    Hamma wieda alles drin an Floskeln – wa?

    Warten wir also bis zur vollkommenen Erkenntnis weiter auf den nächsten Weltuntergang und suchen bis dahin weiter nach: “Kauf´ Dir `ne Decke!”

    Bis dahin schraube ich noch etwas Kaputtes wieder zurecht, falls es wieder nicht klappt und die Gerätschaften doch länger als für ihre vorgesehene, normative Nutzungsdauer gebraucht werden;-)

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    • Pantoufle sagt:

      »Menschen mit einem derartigen Sendungsbewusstsein kannst Du vor einen Spiegel stellen, die diskutieren selbst mit diesem.«

      Genau!

      Es ist ja nicht so, daß es nicht genügend Dinge gibt, über die mich nicht auch aufregen würde. Z.B., daß Trump seit Monaten nun endgültig am Ende, die Schwampel alternativlos ist und warum sich SPD jetzt noch gegen die GroKo sträubt… das ist schon recht ermüdend.

      Dagegen ist »Bis dahin schraube ich noch etwas Kaputtes wieder zurecht, falls es wieder nicht klappt und die Gerätschaften doch länger als für ihre vorgesehene, normative Nutzungsdauer gebraucht werden;-)« doch eine sehr erfüllende Aufgabe. Da bin ich auch gerade dran und im Hintergrund konkretisiert sich der Weihnachtswunsch, was für Werkzeug ich mir schenken lasse 😀

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  12. Pantoufle sagt:

    Oh Mann! Jetzt dreht der Troll Huessy völlig ab. Ein sabbernder Dorftrottel. Wir warten alle gespannt auf seine Vortragsreihe… peinlicher ist nun nicht mehr möglich. Niemals war Verfolgungswahn so schön!

    »Schon interessant: Nur einen Tag nach der Ankündigung, dass ich öffentlich über meine fristlose Entlassung wegen Geheimnisverrat, Untreue und übler Nachrede referieren werde, wird Campis Kündigung bekannt gegeben…«

    Hoffentlich schlagen die Medikamente bald an.

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    • DasKleineTeilchen sagt:

      *kreisch* jetzt wird sich doch wieder gegenseitig verlinkt?!? zum jahresende kommt die bucklige blog-verwandschaft wieder zusammen, oder wie ist das zu interpretieren?

      Ob ich vielleicht doch noch … verdammtnochma, flatter. schönen dank auch!

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    • DasKleineTeilchen sagt:

      weia. das ist wirklich übel.

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      • Pantoufle sagt:

        Komisch: Jedes Mal, wenn man mit Huessy im selben Tread steckt, hat man das Gefühl, danach duschen zu müssen. Welche Gefühle werden erst die Besucher seiner Vorträge haben? Die behördlich vorgeschriebenen Hygieneräume um desinfizierende Brausen erweitern? Langsam begreife ich die Idee des reinigenden Feuers bei öffentlichen Verbrennungen. Und seien wir mal ehrlich: Die äußerst geringe Zahl von zu Unrecht verbrannten Mehrtürern steht in keinem Verhältnis zum Wellnessfaktor der Schaulustigen. Witzig ist die Tatsache, daß Huessy über seine öffentliche Hinrichtung Jebsens ähnlich zu denken scheint 😀

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      • Pantoufle sagt:

        Ja, er ist widerlich

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  13. Pantoufle sagt:

    Moin OldFart

    Würdigung, Würdigung, Würdigung!!!
    Mit Crossover habe ich das zum laufen bekommen. Zuhause am Desktop mit VirtualBox. Das ist dann natürlich kein Hexenwerk, weil eine native Windowsinstallation.

    @Kleines Teilchen

    Ja, das ist der selbe Chip. Nicht daß mein Herz am internen gequike hängt, aber das könnte man mal ausprobieren. Besten Dank!

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    • OldFart sagt:

      Gut, daß ich gefragt hab. Wine kennt ja jeder, aber Crossover hatte ich noch nicht auf dem Radar. Spannend, danke.

      Jetzt muß nur noch … DAMN!. Das wär cool für “auf Arbeit”, damit wir als IT diese elenden Windows-Desktops exorzieren können. Ab 14. Januar 2020 brauch ich einen Plan B, da ist im Geschäftsumfeld Schluß mit Windows 7. Windows 8, 8.1,10 nur über meine Leiche und bis zum Stichtag schaff ichs noch nicht in Rente. Aussitzen geht also auch nicht und Terminalserver ist angesichts des Ressourcenbedarfs der Anwendung keine echte Option – zumal das dann Server 2016 ff. wäre, was das Problem nur dorthin verlegt.

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  14. Pantoufle sagt:

    @OldFart
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