Des Sängers Lied

Koerner_Kriegslieder_Knoetel

Die ihr dort oben zieht
hört ihr des Sängers Lied
das zu euch spricht
Frei durch des Himmels Plan
von Lebens Anfang an
geht eure stille Bahn
ewig im Licht

Theodor Körner

Es gibt doch nichts listigeres, als die eigenen Elaborate mit einem Bund fremder Federn zu adeln! Wenn jetzt noch in der Einleitung das Wörtchen »Narrativ« auftaucht, sollte der Drops gelutscht sein. Eine schönere Einleitung zu einem Artikel – kaum denkbar!

Wie der eine oder andere vielleicht mitbekommen hat, wurde Xavier Naidoo erst zum ESC ein- und sogleich wieder ausgeladen. Die Argumentation des dafür zuständigen NDR war mindestens pappnasig und ist anderer Stelle bereits hinreichend kommentiert worden. Das, was man zu diesem Thema guten Gewissens verlinken kann, klingt dann auch fast immer gleich: Was haben sich die öffentlich-rechtlichen Entscheider eigentlich dabei gedacht und was kommt als nächstes? Wird dann eine Monitor-Sendung abgesetzt, weil man nicht mit der »kontroversen Reaktion« gerechnet hatte?
Auch an andere Stelle wird kommentiert. Das reicht von Beiträgen aus Trolleburg, wo die Denunzianten auf einer Spur von Sabber, der ihnen aus dem Halse läuft, am Boden kriechend kaum noch Luft bekommen bis hin zu den pseudolinken Blogs – zu denen selbstredend vor allem und auch die Schrottpresse gehört –, auf denen in höheren Spähren diskutiert wird.

Was bei all diesen Meinungsäußerungen auffällt: Es war meiner Aufmerksamkeit vollkommen entgangen, welche gesellschaftlich relevante Bedeutung die Lieder irgend welcher Sänger in Deutschland neuerdings haben. Auch daß der Eurovision Song Contest seit Conchita Wurst die Nachfolger von Franz Josef Degenhardt, Hans Dieter Hüsch und Hannes Wader präsentiert, war mir neu. Oder sind es doch eher die Nachgeborenen von Guildo Horn, den Wildecker Herzbuben und Heino?
Eine Schlagerveranstaltung – nur noch mal zum langsamen mitsprechen. Schlager! Die wohl reaktionärste und anspruchsloseste Musik, die man sich denken kann. Und so nimmt dann in den genannten Diskussionen die vorhandene oder nicht vorhandene Qualität der Musik Naidoos einen erstaunlich breiten Raum ein. Natürlich abgesehen von den drei bekannten Argumenten gegen Naidoo, die im Endlosband laufen. Warum war eigentlich nie die Aufforderung zu hören, diesen gefrorenen Mist des ESC schlicht zu ignorieren? Als wenn die anderen Beteiligten dieser Veranstaltung für höhere Werte stehen würden.

Ein Politiker, der die traurigen Reste des Sozialsystems »bis zu letzten Patrone« verteidigen will, ist immer noch in Amt und Würden – jemand, der die Stirn hat, eine »marktkonforme Demokratie« zu fordern, sogar Bundeskanzlerin.
Aber Xavier Naidoo ist unwürdig, Deutschland zu vertreten? Sie haben ihn ja auch nicht deswegen auserkoren, weil er so gut singen kann oder einer Bündnis 90/Die Grünen-konformen Einstellung , sondern weil er eine andere Hautfarbe als reinweiß hat. Ganz nebenbei: Er hätte nicht Deutschland vertreten, sondern ein Lied auf einer Schlagerveranstaltung gesungen. Fällt jemandem der Unterschied auf? Beispielsweise wird man in Griechenland den Namen Wolfgang Schäubles viel besser kennen als den Naidoos. Wetten das? Naidoo wurde »abgewählt«, Schäuble dagegen…?
Wer vertritt denn würdig Deutschland? Ist da so viel Auswahl? Die Welt stolpert im Wahn in einen grotesken Kolonialkrieg und die Ladenhüter der jeweils reinen Leere raufen sich wie die Rotznasen auf dem Schulhof über eine Schlagerveranstaltung. Im Falle Griechenlands schien einem die Reaktion im nachherein verhaltener.

Das einzige, was mit dem geistlosen Hickhack um Naidoo bewiesen ist, ist die perfekte Funktion der Gesinnungspolizei. Deren totalitäre Vorstellungen von Mediendemokratie hat funktioniert. Wenn das politische Prinzip Demokratie schon abgewirtschaftet hat – der Nachfolger mit den Smilies läuft sich schon mal warm.

P.S Soll doll ist der Text Körners nun auch wieder nicht. Außerdem soll der Mann ja Nationalist gewesen sein, Patriot und geschossen hat er nebenbei auch noch.

P.P.S … und schon wieder ein weiterer Beweis für den Rechtsruck der Schrottpresse. Was macht sie als nächstes? Don Dahlmann in die Blogroll aufnehmen? Gar kein so übler Gedanke.

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22 Kommentare zu Des Sängers Lied

  1. Joachim sagt:

    “Du schreibst Dir aber auch manchmal ein Zeuch zurecht!” 😉

    Narrativ?
    Was die Mehrheit meint oder sich so erzählt, so habe ich es nachgelesen. Nun ist klar, warum mir das Wort nichts sagt. Ein großes treibendes Schiff? Okay… Sowas wie ein Segelboot klauen? Wohl nicht…

    Xavier Naidoo?
    Schon mal gehört. Aber vergessen. Hat wohl mit dem Narrativ zu tun.

    ESC?
    ESC ist für mich die Abkürzung für Escape, laut Leo “das Entkommen”.

    Wer ist nun wem entkommen? Der NDR dem Sänger oder umgekehrt? Oder ich dem ESC oder dem NDR? Ach ja, der NDR. Früher gab es doch mal Abstimmungen, um zu wissen, ob (oder das) man die Glotze rechtzeitig abschalten kann; falls man das nicht sowieso schon tat. Escape eben. Hmm, könnte man das doch nur mit Wahlentscheidungen auch so machen. Einfach abschalten, Kinder.

    Bleibt das Gedicht. So viele Fragen in 7 Zeilen. Wer ist da oben? Wer singt was? Aber nicht Naidoo, oder? Welcher “Himmels Plan” und vor allen Dingen, wenn die Bahn so still und ewig ist, warum sollte man denen da oben noch etwas vorsingen?

    tl;dr: Fragen über Fragen. Ist nicht Deine Schuld. ICH habe kein Wort verstanden.

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  2. pantoufle sagt:

    Moin Joachim
    »…aber auch manchmal ein Zeuch zurecht!”«

    Ey! Das war mein Text!
    Na ja, und das Narrativ ist eben auch nur so ein Modewort, wie sie alle paar Jahre mal wieder auftauchen. So ähnlich wie »das mußt du psychologisch sehen!«, obwohl praktisch niemand, der das benutzte, auch nur einen Abendschulkurs in diesem Fach belegt hatte.

    Xavier Naidoo? Im Duo zusammen mit Rolf Stahlhofen ein Hammer!

    ESC? Genau: Escape! Nur abschalten tut niemand. Es ist eben wie ein blutiger, grausiger Unfall, aber alle gucken hin. Siehe Herr Karl.

    Bleibt das Gedicht. Das ein Lied ist :

    Die ihr dort oben zieht
    hört ihr des Sängers Lied
    das zu euch spricht
    Frei durch des Himmels Plan
    von Lebens Anfang an
    geht eure stille Bahn
    ewig im Licht

    Seid mir doch eng vertraut
    hab ich euch angeschaut
    wird mir so klar
    wird mir das Herz so weich
    drei Wünsche hab ich gleich
    drei Wünsche nenn ich euch
    macht mir sie wahr!

    Erst ist´s der Liebe Glück
    bringt es mir schön zurück
    wie ich´s gewählt
    Hab ich´s doch einst gewusst
    hier in der vollen Brust
    hab sie gefühlt, die Lust
    die mir jetzt fehlt

    Dann sei ein schöner Lohn
    für meines Liedes Ton
    mir einst geschenkt
    macht, daß ein deutscher Mann
    hört er mein Singen an
    dran sich erfreuen kann
    gern mein gedenkt

    Und wenn ich scheiden muß
    rufe der Genius
    mich Schwanen gleich
    trage mein volles Herz
    krank von der Erde Schmerz
    sonnenrein, sonnenwärts
    Sterne, zu euch!

    Das sung man zur Melodei von »Heil Dir im Siegerkranz« bei Lützows wilder, verwegener Jagd in der Gefechtspause. Bevor man wieder verwurstet wurde. Hätte man es mit »we are the roadcrew« von Motörhead versucht… wer weiß? Vielleicht hätte das mit der deutschen Einheit schon viel früher geklappt?

    Mit Naidoo ist das so ähnlich! Die wollen lieber Meschuggha beim Liedwettbewerb, weil das mit der Revolution dann früher klappt.

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    • Joachim sagt:

      Oh, jetzt ja (eine Insel). Es wird klarer. Vielen Dank

      (und sorry für das gestohlene Zitat. Manchmal sind Deine Sprüche so passend. Die Frage ist zwar auch worauf — oh, ich hoffe es geht Dir gut. Über Narren regt man sich nicht auf, ja! Das ist doch nur dumme “Spiegeltechnik”). Zum Thema:

      Hab ich´s doch einst gewusst
      hier in der vollen Brust
      hab sie gefühlt, die Lust
      die mir jetzt fehlt

      Wie alt war der Mann da? Potenzprobleme? Und ich dachte, ich sei eine Art “Idealist”.

      Vielleicht sollte ich mich doch mal für den ESC “bewerben”. Mit so einem richtig ätzenden Song. Da steht mir der Sinn nach. Von wegen “dran sich erfreuen kann, gern mein gedenkt”.

      Never ever. Escape. Abschalten. Narrativ kommt von Narren.

      Mein letzes “Kinderlied” hab’ ich mich nie getraut, einem Kind ganz vorzusingen. Es ging um den Weihnachtsmann, diesen Alten, dort sonnenrein, sonnenwärts, diesem Narrativ und die Frage, was der übersieht. Oh Sch… in Jazz, schräg, ein wenig “vermindert” (nicht Motörhead – leider).

      ESC.

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    • flatter sagt:

      Na ja, und das Narrativ ist eben auch nur so ein Modewort, wie sie alle paar Jahre mal wieder auftauchen. So ähnlich wie »das mußt du psychologisch sehen!«, obwohl praktisch niemand, der das benutzte, auch nur einen Abendschulkurs in diesem Fach belegt hatte.

      Wir sprechen uns noch, Freundchen!

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  3. waswegmuss sagt:

    Das Thema XN ist höchst diffizil. Wobei, wie du zutreffendst elaboriertest, das komplette Russenbesteck zum Einsatz kam ist Basis eine andere.
    Der ESC ist nach dem CSD der zweithöchste Feiertag der Homoszene. Dieser wird augenzwinkernd und mit dem gebotenen Respekt zelebriert. I know it – das muss ich mir jedesmal zähneknirschend anhören.
    Nun hat man mit der Festlegung auf diesen Herren den Herren einen Teil der Vorfreude genommen: Die Vorauswahl ist gewissermaßen die Adventszeit hierzu.
    Das Hetero-Stimmvieh wurde natürlich gerne genommen.

    Ganz erfreut war ich als bekannt wurde, dass so ein Journalistenverein “Die Kassierer” gegen nominiert hat.
    Das sind wenigstens echte Posterboys mit begnadeten Bodys!

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    • Joachim sagt:

      Wie geil ist das denn? Ernsthaft? Dann ist natürlich alles anders. ymmd.

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    • pantoufle sagt:

      Moin, waswegmuss

      Du siehst mich vollkommen am Boden zerstört, daß mir dieser Aspekt entgangen ist. Das letzte, was ich wollte, war, jemandem den Advent zu verderben! Aber mit der Abnominierung sind diesem Vergnügen nun wieder Tyr und auch Thor geöffnet.

      Die Nominierung von »die Kassierer« dagegen stellt Xavier natürlich absolut in den Schatten! Was verkörpert Geist, Seele und philosophischen Sinn des Eurovision Song Contest besser als die die sanft, fast schüchterne Feststellung »das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist«? Das ist Deutschland, das ist Wir!
      Und dann das behagliche Grunzen, wenn Deutschland von diesen Alabasterkörpern vertreten wird…

      hmmmmmm -D

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  4. pantoufle sagt:

    … und wenn hier nicht bald mal jemand die Meshuggha-Nummer anklickt (die nämlich richtig geil ist), dann werde ich mal deutlicher, was ich vom Rest des marktbeherrschenden Rock’n’Roll-Flagellantentum halte!
    Sorry Conchita Wurst!

    Alternativ

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  5. derda sagt:

    Bei Meshuggah hätte ich Angst daß die von der Bühne springen und unter den Zuhörern Geiseln nehmen. Wär also auch nix für den GrandPrix.
    Deutschland konnte bisher nur mit minderjährigen Gören Punkten. Hat Helene Fischer nicht noch ne Tochter?

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  6. Der Duderich sagt:

    Hey, Pantoufle, altes Haus! 🙂
    Schon paradox, wie wortreich Du darüber berichtest, wie unwichtig das Thema ist.

    Naja, letztendlich ist es nicht wirklich ein Widerspruch, je länger ich darüber nachdenke…

    Zu X.N. äußere ich mich nicht. Meine Meinung ist da zu mainstream und ich will mich ja nicht in die Querfront einreihen, weil manche braunen Hirnentkernten den irgendwie auch scheiße finden (schon allein wegen der Hautfarbe).
    Und, wenn es mir nicht total egal wäre, wer bei der europäischen Schlagerparade (hier hat Scheiße wenigsten noch eine goldene Farbe – mit Glam und Glitter drauf) antritt, dann wären auch die Kassierer meine erste Wahl. Nicht dass ich ein Fan wäre, oder überhaupt nur ein Lied von denen wirklich kenne – aber dieser ausladende Schmerbauch ist doch wirklich mal ein Statement!
    Bärtige Damen waren gestern: Heute sind wir mal ugly und schmeißen durchgeschwitzte Männertangas in das konfettierte Publikum!
    Zugegebenermaßen ist das schon reichlich kafkaesk. Stattdessen wird jemand präsentiert werden, der schlank ist und gut singen kann. Kassensturz für die Kassierer.

    Manchmal ist es auch befreiend sich über Damenbärte und verschwitzte Schmerbäuche auszulassen.
    Lenkt mal ab, von der ganzen anderen Scheiße, die kontinuierlich unsere/meine Synapsen flutet.

    Die Kassierer werden nicht antreten und dem fanatischen Terrorismus wird keine vernünftige, nachhaltige und besonnene Reaktion entgegengesetzt.
    Ersteres ist schade – und letzteres deprimierend.
    Die ganze Dynamik der Gewalteskalation, die sich als rote Linie durch die Menschheitsgeschichte pflügt – wir haben nichts daraus gelernt.
    Das ist sicherlich keine Erkenntnis, sondern lediglich frustierte Beobachtung.
    Der ganz normale Wahnsinn, halt.

    P.S.:
    Was soll eigentlich dieses dauernde Gequatsche vom Rechtsruck der Schrottpresse?
    Hab ich einen Running-Gag verpasst?

    Liebe Grüße
    vom Dude

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    • pantoufle sagt:

      Moin Duderich

      Wortreich über ein unwichtiges Thema ist nicht der Punkt: Die Verfahrensweise ist es und was die moralinsauren selbsternannten Experten daraus machen. Das Thema könnte man durchaus ausweiten: In wie weit ersetzt die Abstimmung mit den Füßen im Internet tatsächlichen demokratische Einflussname? Oder anders formuliert: Wo liegt der ursächliche Zusammenhang zwischen Abbau von Bürgerrechten und dem Placebo Internet »Wir bewegen was! Wir können den Nachbarn denunzieren! Oder gründen eine weitere Querfront!«
      Liquid Demcracy? War das nicht das, was einem zum Halse herausläuft?
      Aber vermutlich verwechsele ich auch das wieder.
      Das Alter, das Alter.

      Stichwort alt: Der running Gag war der Abschiedsgesang des Altautonomen auf der Schrottpresse, der den Rechtsruck des Fachblattes für Ackerschlepper, Kleinbildzucht und Damenmoden nicht länger kommentieren wollte.
      Seither siecht die Redaktion des Blattes lustlos vor sich hin – was sind wir ohne die Premiumkommentatoren? [entspannt, vergnügt, unbeschwert, gelassen? Der Säzzer]

      Außerdem ist es ja neuerdings stark in Mode, sich gegenseitig aus der Blogroll zu streichen. Das macht uns stark! So habe ich das jedenfalls verstanden. Das merkt zwar kein Schwein, weil man irgend wo anders dann doch wieder auftaucht, aber Stoff für wenigstens einen Artikel gibt das schon. »Ich habe mit Schwung XY aus der Blogroll gestrichen und verstehe auch gar nicht, warum er bei XZ noch drinsteht!« Virales Marketing nennt man sowas glaube ich.

      Aber ich gestehe, daß mir das auch durch den Kopf geht: Rausschmeißen ist lustig (entfreunden!) und befriedigt für mindestens 30 Sekunden. Dann macht man es doch nicht, erweitert die Liste auf der anderen Seite aber auch nicht.
      Was wollte ich sagen?

      Ach, ich trinke erst mal den Kaffee zu Ende!

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  7. Der Duderich sagt:

    Der genialste deutschsprachige Interpret ist für mich zur Zeit Pascal Finkenauer.
    Der Typ berührt mich und nimmt mich mit.
    Der Typ würde beim ESC abkacken – alles andere müsste mich mein Weltbild revidieren lassen.

    Mal zum reinhören:

    Für die Romantiker:

    Für die Deprimierten:

    Ich bin beides.
    Die Tragik meines Lebens…

    Letztendlich sollen weder die Kassierer oder P.F. antreten.
    Denn dazu sind beide auf ihre Weise einfach zu schade.
    Dann lieber X.N.

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  8. waswegmuss sagt:

    Was lese ich hier Rechtsruck?
    Dann wird es Zeit hier endlich einmal Zeit völkische Musik ins Fenster zu quetschen.

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    • pantoufle sagt:

      Kunst. Ganz große Kunst! Künstlerische Kunst. Beinahe schon zum anfassen, mindestens aber zum begreifen. Kunst in Gummistiefeln vor der deutschesten aller denkbaren Kulissen, wenn man vielleicht von der Hochwasserhöchststandsmarke in Wilhelmshaven absieht. (dort wo kein gummierter Stiefel mehr hilft.)

      Du siehst mich tief beeindruckt, auch wenn ich nicht jedes Wort auf Anhieb verstand.

      »Der Rippenstoß von hinten der uns das beweist«
      Da wabert Geschichte zum draufbeißen durch den Raum, da wird Kunst…
      aber das hatten wir ja bereits.

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  9. Bringx sagt:

    Die Schrottpresse konnte man mal durchaus lesen.
    Ich kann mich erinnern an Zeiten als das eben durchaus ging.
    Jefferson und solcherlei Gesellen – schon paar Jahre her. Kein Wunder das der, und auch andere damals ausgestiegen sind, wenn man diesen Ton hier heute zu lesen bekommt.

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  10. DasKleineTeilchen sagt:

    bild ich mir das ein, oder war hier gestern noch n ziemlich, öhm, “seltsamer” kommentar vom tano?

    Ja, der hier: Exklusiv fürs Teilchen

    Bringx

    Die Schrottpresse konnte man mal durchaus lesen.
    Ich kann mich erinnern an Zeiten als das eben durchaus ging.
    Jefferson und solcherlei Gesellen – schon paar Jahre her. Kein Wunder das der, und auch andere damals ausgestiegen sind, wenn man diesen Ton hier heute zu lesen bekommt.

    [Ich werde seine wertstoffhaltigen Kommentare vermissen. Der Säzzer]

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    • DasKleineTeilchen sagt:

      se facking fack?!? nicht, daß ich jetzt wirklich schlauer wäre, aber…se fack?!? “ton” in dem zusammenhang ist besonders niedlich; scheint ja wirklich nicht wenige zu geben, die deine entspannte, reflektierte und zuweilen sarkastische art, an menschen heranzugehen, offenbar als affront empfinden. “menschen. was für goldige idioten” (r. crumb). whatever, schön, daßde da bist.

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    • DasKleineTeilchen sagt:

      du editierst deine kommentare gerade aber auch n bischen heftig, was? achso, war nur der säzza, na dann…

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      • pantoufle sagt:

        Ja, das war jetzt etwas sportlich. Ich muß mir den Säzzer mal wieder vornehmen. Zu meiner Entschuldigung möchte ich anführen, daß der Versuch, den Originalkommentar wieder herzustellen aus unbekannten Gründen scheiterte und mit jedem Reparaturversuch schlimmer wurde.

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  11. pantoufle sagt:

    Och! Das ist aber nett am frühen Abend!
    Ja, man kann es nicht allen recht machen. Sollte man auch gar nicht. Aber ganz davon abgesehen vermisse ich Jefferson auch. Der kommentiert nirgends mehr; nicht nur bei mir nicht. Bei der Diskussionskultur, die man auf den Blogs bisweilen feststellen muß, kein Wunder.
    In sofern kann ich den glühenden Troll sogar verstehen: Missliebige Kommentare löschen, nur Jubelperser zulassen und den Rest selber copy&pasten. Oder wie er es selber formulieren läßt:
    »Der glühende Troll liebt es, ihm unangenehme Kritiker zu sperren und bei Nachfragen aus seinem eigenen Freundeskreis per Email mit angeblichen Kenntnissen, den persönlichen Hintergrund der Gesperrten betreffend, zu glänzen.«

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