Der Presseschredder 5.8.12

Hat noch jemand Angst vor den USA? Dem bankrotten, arbeitslosen Papiertiger? Nein? Das soll sich ändern, folgt man der ehemaligen US-Außenministerin Condoleszza Rice. In einem Gastkommentar für die Financial Times Deutschland beschwört Frau Rice die guten, alten Zeiten, als die USA noch über die Welt herrschten. Wenn die Welt noch freier, noch glücklicher und noch besser werden soll, müssen die USA endlich wieder ihre Rolle als „Weltführer“ einnehmen. Sagt sie. Sie sagt auch so eigenartige Dinge wie „Hugo Chávez und der Iran haben die ausgestreckte Hand der Freundschaft abgebissen“. Wir wollen hier einmal auf einen Übersetzungsfehler hoffen.

Im Übrigen strotzt der Artikel nur so vor unfreiwilliger Komik. Vorausgesetzt, man hält blinden Machtwillen, vollkommenes Unverständnis gegenüber nationaler Eigenheiten, verbunden mit einem kompletten Mangel an Respekt für komisch.

„Condoleszza Rice“ oder die verzweifelte Suche nach dem nächsten Schlachtfeld.

Der Ton wird rau. Die Polizeigewerkschaften laufen erst rot an und dann zur Höchstform auf. Ziel der Wut ist ihr oberster Dienstherr H.P. „Schredder“ Friedrich. Mit bisher ungewohnter Deutlichkeit werfen sie dem Minister und seiner Behörde vor, eine Schmutzkampagne zu betreiben, die nachträglich das umstrittene Personalkarussell in den Chefetagen der Polizei rechtfertigen soll. Hintergrund ist die Meldung, daß Beamte der Bundespolizei über Jahre hinweg an den Botschaften in Kabul und Bagdad dienstliche Abrechnungen manipuliert haben sollen. Durch die Fälschungen soll ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden sein. Die Gewerkschaft der Polizei (GDP) nennt die Vorwürfe „erstunken und erlogen“.

Nur mal gesetzt den Fall, die Vorwürfe sind tatsächlich durch das Innenministerium in Umlauf gesetzt worden, um Friedrich nicht so dämlich aussehen zu lassen wie seine Kollegin Kristina Schröder, die Frau Eva Maria Welskop-Deffaa (Leiterin der Abteilung Gleichstellung und Chancengleichheit) entließ, weil sie es nicht ertrug, eine kompetente Person in ihrem Ressort zu beherbergen.
Wen entlässt der Innenminister als nächstes? Ist es GDP? Ist es der Vorsitzende der DpolG Rainer Wendt? Sich selbst (der Kabarettistenalbtraum!).

Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein, wenn es heißt: Lassen sie mich durch – ich bin der Innenminister!

Drygalla distanziert sich von rechtsextremer Ideologie. Drygalla distanziert sich von rechtsextremer Ideologie. Drygalla distanziert sich von rechtsextremer Ideologie. Drygalla distanziert sich von rechtsextremer Ideologie.
Ihr Freund Michael Fischer sei seit Mai nicht mehr Neonazi und auch nicht bei den “Nationale Sozialisten Rostock”. Es wäre schön, wenn es so wäre – in dubio pro reo. Und selbst wenn: Da hat er ja noch Glück, daß er kein Linksradikaler ist. Da könnte er seit 20 Jahren kein Mitglied der SED mehr sein; das würde ihm auch nicht helfen. Deswegen beobachtet der „Verfassungsschutz ja auch vorzugsweise Linke. Beispiele, daß Akten von „Linksradikalen“ überraschend geschreddert wurden, sind bislang unbekannt.

Drygalla distanziert sich von rechtsextremer Ideologie.
Das sollten übrigens viel mehr Menschen machen.

Das Schlechte zuerst: Debian 7 Wheezy hinkt ein halbes Jahr dem Zeitplan hinterher. Das ist wenig überaschend – das ist normal. Debian ist fertig, wenn es fertig ist.
Das Gute: Es eilt nicht. Squeeze läuft wunderbar – besser als Ubuntu, deren Konfigurationsdateien mittlerweile mit Nebelwerfern ausgestattet sind, daß man sie auf keinen Fall findet, wenn man sie außerhalb der bunten, kinderfreundlichen Oberfläche konfigurieren will.
Auch Wheezy wird wieder die „alte“ Gnome Oberfläche haben – eine Galgenfrist, bis auch diese letzte Bastion gefallen ist, die den Bildschirm nicht in ein Smartphone verwandelt.
Haltet durch, Jungs und Mädelz!! Gnome rules!

Der geschätzte Kollege daMax muß – kaum, daß er sich diese Ehre verdient hat – den von Flatter verliehenen „Underdog des Jahres“ wieder herausrücken. DaMax gehört nun nach eigener Aussage zu den Alphatieren der Bloggerei, weil ihm unglücklicherweise der „ZDF-Fuzzi©” Dominik Rzepka persönlich ans Bein gepinkelt hat. Das ZDF! Persönlich! Eigentlich ist er ganz unschuldig, aber das hat man nun vom Verlinken zur Kanzlei Kompa.
Auf daMaxens Seite beschwert sich Herr Rzepka nicht nur über die gesperrte Kommentarfunktion der Kanzlei, sondern auch über den „ZDF-Fuzzi©”, als den ihn daMax tituliert. Die Nerven beim ZDF müssen blank liegen, wenn das so geschmerzt hat. Erst der zweite Weltkrieg, dann der Mauerfall und jetzt das! „Wann kann man endlich mal ungestört gestörte Reportagen über die Piraten-Partei machen?“ Das fragt sich im Moment die gesamte Redaktion von „Heute.de“

DaMaxens größte Sorge: Wie schicke ich den Köter an Flatter zurück? Die Schrottpresse weiß Rat! Das Tierchen ist ja nun eher noch ein Welpe. Die preiswerteste Lösung wird sein, den Underdog zu dehydrieren und die Reste zu feinem Pulver zu vermahlen. Ab damit in einen gefütterten Briefumschlag und das Frankieren nicht vergessen! Flatter braucht dann 2013 nur 2 Tassen warmes Wasser über das Pulver zu gießen und der Underdog ist wie neu.

Viel Erfolg wünscht die Redaktion der Schrottpresse.

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0 Kommentare zu Der Presseschredder 5.8.12

  1. Nee, hab mich nicht beschwert. Hab doch nur erklären wollen, warum ich nicht gleich in Kanzlei Kompa kommentiert habe, Und nee, es schmerzt auch nicht. Es ist nur kein guter Stil, seinen Diskussionspartner Fuzzi zu nennen. So, genug diskutiert. Ich möchte jetzt wieder ungestört Reportagen über die Piraten machen.

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  2. pantoufle sagt:

    Die Redaktion der Schrottpresse, einschließlich dem Kampfhund Oskar, wartet entspannt, aber interessiert auf auf die kommenden Reportagen. Mit dem “Fuzzi” gebe ich Ihnen teilweise recht – daher das signum citationis.
    Wie man unter Handwerkern sagt: Frohes Schaffen!
    Das wünscht
    das Pantoufle

    P.S. Ich war so frei, den Flüchtigkeitsfehler aus Ihrem Posting zu entfernen.

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