Bildergeschichten am Freitag

Nun ist dem Nazi-Schiff der Diesel ausgegangen.

Sollte das stimmen und sie haben einen Notruf ohne Grund abgesetzt, kann das sehr, sehr teuer werden.

Aber da gibt es ja immer noch die Rettungsboote. Das ist Vorschrift. Sie dürfen sogar aus Schlauch sein. Verwechselungen eingeschlossen.

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6 Kommentare zu Bildergeschichten am Freitag

  1. radioeins hat ein schönes Interview mit Hans-Peter Buschheuer (Pressesprecher von Sea Eye) über die nachmittägliche Rettungsmission der C Star geführt (inklusive C-Star-Foto).

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    • Pantoufle sagt:

      Sehr, sehr schön! Europa wird leben, auch wenn wir untergehen 😀 (vor allem dann)
      Ein wenig bedaure ich es ja, daß die Nazis dem Schiff nicht einen traditionellen, geschichtlich relevanten Namen gegeben haben. »Deutschland«, »Bismarck« oder gleich das Synonym für Pleiten, Pech und Pannen »Graf Zeppelin«. Oder – wenn das Nazi-Schiff noch tiefer über das Heck wegsackt – »U47«.

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      • Hmnuja, lieber nicht zu früh freuen, die MS Hass scheint schon wieder flott zu sein, sie fährt Richtung Tunesien.

        Gefallen hat mir aber, daß Hope not hate formelle Beschwerde wegen schlechtem Allgemeinzustand des Bootes eingelegt hat.

        Und ich freue mich jetzt schon auf die identitären Erklärungen, was zum Maschinenschaden geführt hat – ich rechne mit allem, vom böswillig verunreinigten Sprit, den sie wegen der NGOs so teuer einkaufen mußten bis zum NGO-gesteuerten Torpedo.

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        • Pantoufle sagt:

          Läuft in Richtung Tunesien? Da sind sie doch schon mal abgeblitzt. Jetzt zum Besuch der hochmodernen Dockanlagen in Nordafrika, um die Maschine überholen zu lassen? Na, ist ja im Moment egal: Solange dort genügend Rettungsschiffe der NGOs laufen, kann ja nicht viel passieren.
          Das Nazi-Schiff produziert ja seit seinem Auslaufen einen Döneken nach dem anderen. Und nach dem Lacher von heute wird es ihnen schwer fallen, sich eine auch nur halbwegs plausible Erklärung für einen weiteren Nackenschlag auszudenken. Worauf ich viel gespannter bin, sind Erklärungen der italienischen Küstenwache zum Thema, die sich bislang noch nicht geäußert hat. Notrufe (das muß nicht mal SOS sein) sind kein Spaß und die Seenotzentrale in Rom hatte immerhin ein Schiff zur Hilfe hingeschickt.
          Ich bin da nicht so hoffnungslos: Wenn die ihrem Lorbeerkranz noch 1, 2 Reiser hinzufügen, muß man sie nach Seerecht irgendwann aus dem Verkehr ziehen.

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  2. Worauf ich viel gespannter bin, sind Erklärungen der italienischen Küstenwache zum Thema, die sich bislang noch nicht geäußert hat.

    Wozu soll die sich denn erklären? Dazu, daß sie – Mission Sophia – nur noch über italienische Küsten wacht und keine Seenotrettung mehr in ihrem Zuständigkeitsbereich vor Libyen betreibt, weil die Rest-EU für die allein italienische Mission Mare Nostrum nicht zahlen wollte? Weswegen seit Jahren NGOs einspringen, deren Einsätze vom Maritime Rescue Coordination Center in Rom koordiniert werden? Dazu, daß Italien jetzt lieber Kriegspartei im failed state Libyen werden möchte? Dazu, daß Libyen seine Hoheitsgewässer erweitern wird, womit Seenotrettung dort nicht mehr stattfindet?

    Die MS-Hass hat einen Pan-Pan-Ruf abgesetzt, wozu sie verpflichtet ist, wenn sie steuerlos ist, was sie ist, wenn der Hauptmotor aus ist (Danijiel Majic von der Frankfurter Rundschau hat nachgefragt). Daraufhin hat das MRCC die Sea Eye beauftragt, Unterstützung zu leisten, da am nächsten dran. Diese spezielle Unterstützung wollten die Nazis zur See aber nicht, sondern haben ihren Scheißkahn allein wieder flott gekriegt und anschließend gestern abend mal wieder den Transponder ausgeschaltet.

    Ich bin da nicht so hoffnungslos: Wenn die ihrem Lorbeerkranz noch 1, 2 Reiser hinzufügen, muß man sie nach Seerecht irgendwann aus dem Verkehr ziehen.

    Weswegen mir die formelle Beschwerde von Hope not Hate auch so sympathisch ist. Beeindruckt bin ich allerdings, wie taufrisch und unbeschädigt der Lorbeerkranz für die Anhänger von Defend Europe ist (lesen Sie mal ein bißchen bei Twitter, ayayay). Martin Sellner kriegt vielleicht von Götz Kubitschek den Arsch voll und verscherzt es sich vielleicht auch noch mit dem einen oder anderen us-amerikanischen Unterstützer, ansonsten gilt: es gibt keine schlechte Werbung.

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    • Pantoufle sagt:

      »mal Twitter lesen…«
      Tu ich doch, und wenn es mir um das Frühstück noch so leid tut!

      Pan Pan: Die Mitteilung enthält:
      • Identität des Schiffes (meist der Schiffsname)
      • geographische Position eines Wasserfahrzeuges
      • Art des Schadens
      • Art der benötigte Hilfeleistung
      Die würde mich im Wortlaut interessieren, vor allem der letzte Punkt.

      Im übrigen haste ja recht. Diese faschistische Bürgerwehr mit Schiff ist eine weitere Eskalationsstufe, bei der niemand einschreitet und alles, was dem Schiff noch zustößt, erhebt die Nazis zu Mehrtürern der Bewegung.

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