Auf dem Nachttisch I

Also – und überhaupt! Kennt der denn gar keinen Respekt mehr? Die Überschrift ist doch geklaut! Und wie! Titelklau im Zeitalter von Raubkopiermördern und Schlimmerem.
Doch, Pantoufle hat Respekt – einen heidenmäßigen sogar. Aber Tucholsky und die Weltbühne ist tot; zu meinem größten Bedauern und zur Erleichterung der Herrschenden. Habt Ihr eigentlich einen? Einen Nachttisch meine ich. Also meiner ist etwa achtzig, mal achtzig Zentimeter im Geviert und stabil. Man kann die Bücher auf ihm stapeln und unter es – manchmal fällt ein Buch auch hintenüber. Das ist das dann beabsichtigt.
So ein Nachttisch hat verschiedene Lagen. Da sind die Bücher, die da immer liegen. Tucholsky zum Beispiel. Und Anton Tschechow neben den ganzen Werken über Maschinenbau, Flugzeuge und „Radiobasteln für Jungen“. Vorzugsweise aus einem Jahrhundert, als man sich noch nicht um Datumsprobleme von schlecht geschriebener Software, sondern um die Reichweite von Dampftelegraphen kümmerte. Dampfmaschinen und Kohlestablampen sind gut zum Einschlafen. Man träumt in Mahagoni und Messing.

Was liest das Pantoufle also vor dem Einschlafen? Es liest manchmal Kurt Tucholsky. Den Schriftsteller und Journalisten, den er am häufigsten in seinem Leben gelesen hat. Dessen gesammelte Werke er besitzt und deren Ergänzungen, die Zeit der Weltbühne mit und ohne Siegfried Jacobsohn, seine Gedichte (obwohl er doch gar keine Lyrik mag) … Kurt Tucholsky eben! Den er auch nicht „Tucho“ nennt – so haben ihn ein paar wenige gute Freunde genannt; heutzutage glaubt jeder, der nur von seiner Existenz weiß und vermutet, das er Bücher geschrieben hat, ihn so nennen zu dürfen.

Nein, nicht das mein Respekt grenzenlos wäre… das wäre nicht gut, weil er dann ja keine Fehler mehr machen dürfte – er hat aber manchmal gemogelt und ich freue mich jedes Mal diebisch, wenn ich ihn dabei ertappe – da hat er sich was genommen (was schon ihm gehört hat, er hat es eben nur an anderer Stelle schon verwendet), aber es passte so schön – also drängelt sich diese kleine Formulierung dort rein, wo vorher nichts stand, an diese weiße Stelle auf dem Papier.
Da hat er zitiert – und ich weiß wen – mit seinen eigenen Worten, aber das ist schon mal vorgedacht worden; nicht gestohlen: assimiliert!
Außerdem hat er wild geliebt; deshalb auch gehasst! Mit Glut, heißer Glut, aber niemals Feuer. Immer im letzten Augenblick noch beherrscht, weil er wusste, das ihn die Raserei diskreditieren würde. Aber man merkte ihm immer den Hass an, wenn es eine Ungerechtigkeit zu bekämpfen galt. Weil er versuchte anständig zu sein, wo die anderen unanständig waren, wo er gerecht sein wollte, wo andere Arbeiter einkerkerten, das Militär und gewissenlose Industrielle triumphierten. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, in dem Anständigkeit als Schwäche ausgelegt wurde, war er mit Absicht schwach, um anständig zu bleiben (er und auch viele andere – es gab so viele!).

„Anständig in der Tendenz“ war ein oft benutzter Terminus in seinem Schreiben. Er bezeichnete damit – unabhängig von der jeweiligen Weltanschauung des zu Beschreibenden – dessen Bemühen um Gradlinigkeit, um eine Wahrhaftigkeit, die er auch dann anerkannte, wenn jener auf der anderen Seite der Barriere focht.
Und wie sehr hat er gekämpft. Wie kaum ein anderer für die gute, die linke Seite, ohne jemals ein „Linker“ gewesen zu sein, für den Sozialismus ohne „Sozialist“ zu sein. Er war Kurt Tucholsky; auf der richtigen Seite der Barrikade, ohne Gewehr: mit Schreibmaschine. Der kleine, etwas dicke Mann, der noch dann schrieb, als die Schrift verboten war, der noch gedacht hat, als die Gedankenpolizei die Häuser stürmte und das Morden begann. Der die Frauen so geliebt hat und Frankreich und die Wahrheit; dessen Bücher mit den anderen der Großen dieser Zeit verbrannt wurden, als die Mörder glaubten, mit Feuer alles Gute und Schöne, die Wahrheit verbrennen zu können… diese Schweine.
Kurt Tucholsky, der seit 1930 in Schweden lebte, wo er sich am 21 Dezember 1935 das Leben nahm, voller Ekel über das Deutschland der Barbaren und Henker, in deren Sprache er nicht mehr sprechen oder schreiben wollte und voller Traurigkeit über den verlorenen Kampf.

Aus den guten Tagen kommt eine Geschichte von ihm, eine Liebesgeschichte aus Schweden – einem Schloss Gripsholm. Da war er im Urlaub mit der Prinzessin und Karlchen… später kommt noch die Billie dazu und es ist alles ganz wunderbar.
Und die Geschichte fängt so an :

Lieber Meister Rowohlt,

auf dem neuen Verlagskatalog hat Sie Gulbransson ganz richtig gezeichnet: still sinnend an des Baches Rand sitzen Sie da und angeln die fetten Fische. Der Köder mit 14 % honorarfreier Exemplare ist nicht fett genug – 12 sind auch ganz schön. Denken Sie mal ein bißchen darüber nach und geben Sie Ihrem harten Verlegerherzen einen Stoß. Bei 14 % fällt mir bestimmt nichts ein – ich dichte erst ab 12 %.
Ich schreibe diesen Brief schon mit einem Fuß in der Bahn. In einer Stunde fahre ich ab – nach Schweden. Ich will in diesem Urlaub überhaupt nicht arbeiten, sondern ich möchte in die Bäume gucken und mich mal richtig ausruhn.
Wenn ich zurückkomme, wollen wir den Fall noch einmal bebrüten. Nun aber schwenke ich meinen Hut, grüße Sie recht herzlich und wünsche Ihnen einen guten Sommer! Und vergessen Sie nicht: 12 %! Mit vielen schönen Grüßen
Ihr getreuer
Tucholsky

Unterschrieben – zugeklebt – frankiert – es war genau acht Uhr zehn Minuten. Um neun Uhr zwanzig ging der Zug von Berlin nach Kopenhagen. Und nun wollten wir ja wohl die Prinzessin abholen.

Mehr verrate ich aber nicht, weil ich euch das Buch (jeder ein eigenes versteht sich) wohl zu Weihnachten schenken werde – da könnt ihr dann, jeder für sich – vom Blatt lieben.

Pantoufle hat zu Ende gelesen. An vielen Stellen sank das Buch nieder und es ging erst mal für Minuten nicht weiter: Was für ein Könner!
Weil das Telephon abgeschaltet ist und auch niemand an der Tür klopft, hört Pantoufle nur sein eigenes Herz schlagen und das Blut durch die Adern rauschen… liebt mit und verbringt seine Zeit am See als stiller Beobachter.

Und wenn alle zur Ruhe gegangen sind und das Licht hinter den zugezogenen Gardinen verloschen ist, dann geht Pantoufle mit dem Redationskampfhund Oskar noch auf einen kleinen Spaziergang um das Schloss Gripsholm herum, zum Grab Tucholskys, das dort ist. Da liegt ein einsamer Grabstein, auf dem steht: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“.
Auf den Grabstein legt er eine wunderschöne rote Rose – weil er doch so sehr liebt… bevor auch er schlafen geht.

Ein Paket, ein Paket! Und ein Buch ist drin. Das Paket landete nicht auf dem Nachttisch – nur das Buch. Packpapier macht Unruhe auf dem Schlafmöbel, wie Portmanais Portemanais Wallets, Kämme oder Zahnbürsten. Die gehören nicht auf den Nachttisch. Und überhaupt: Ich habe ja vergessen zu erwähnen, daß auf dem Tischchen auch schrecklich kluge Bücher liegen, von Marxen, Landauers und Mühsame. Das muß ich jetzt sagen, auf das ein jeder ordentlich beeindruckt ist – aber verstehen tue ich das natürlich nicht alles. Gott sein Dank.

Gestern Nacht wollte der Kleinste aus meiner Brut draußen schlafen. Im Zelt; ganz alleine, nur bewaffnet mit einer Taschenlampe.
Möge die Macht mit ihm sein.
Redaktionskampfhund Oskar kam nicht auf seine gewohnte Schlafdecke, wo er normalerweise brummelnde Selbstgespräche führend, irgendwann einschläft. Oskar lag da draußen vor dem Zelt, die ganze Nacht und bewachte seinen kleinen Herren. Vor schrecklichen Eichhörnern, die, sobald die Sonne versunken ist, nur darauf warten, ihre giftigen Reißzähne in die Kehlen kleiner Jungen zu schlagen. Oskar ist Spezialist in Eichhörnern – er kennt die Gefahr, hat aber bis jetzt jedes Horn auf den Baum bekommen. Also bewacht er.
Heute Morgen habe ich mir dieses kleine Paradies angesehen. Oskar sieht mich, knurrt etwas wie „keine besonderen Vorkommnisse – ruhige Nacht heute das“ und sieht wieder zum Zelt, wo ein verschlafener kleiner Junge strahlend von einem Traum erzählt.

Was das mit Büchern zu tun hat? Tja: In dem Paket Eingangs des Absatzes war nämlich ein Buch, das genau so eine Ausstrahlung hat wie so ein Morgen.
Der Kampfhund heißt nicht Oskar, sondern „zarter Blütenzauber“, ist auch kein Hund, sondern ein Dschinn mit besonderer Begabung zum Kochen. Außerdem lautet sein wirklicher Name Liang Dong, was aber hier keine Rolle spielt. Die Herrin, auf die er aufpasst, heißt Philippa Saffronia, wird der Einfachheit halber aber Pippa genannt. Sie spielt die Hauptrolle in einem Märchen, das eine sehr junge Frau geschrieben hat.
An dieser Stelle jeder Kritik sollte jetzt stehen, wie sich die Handlung aufbaut, wo`s spannend wurde und wie es vermutlich ausgeht.
Nur so viel: Sie kriegt ihn – oder besser: Er sie. Das muß reichen.

Warum also sollte man es trotzdem lesen, obwohl ich schon alles verraten habe?
Weil da jemand ganz genau hingesehen hat. Auch deswegen, weil da jemand über Zauber, Magie und lebendige Wasserspeier in einer Art schreibt, daß man automatisch Angst bekommt bei dem Gedanken, die Autorin würde im „realen“ Leben eine Straße überqueren. Die Fahrzeuge halten eben nicht auf Fingerschnippen. Oder doch? Das Zauberhafte ist hier jedenfalls so sehr Teil der normalen Welt, daß es nur zu einer Facette der Erzählung wird.
Kennt jemand das Gefühl, hinter einer Bühne zu stehen? Nicht darauf oder als Publikum davor; nein: Als Impresario, Musiker, Artist, Bühnenarbeiter, der gerade nicht auf der Bühne steht. Das hat eine ganz eigenartige Luft – man ist meilenweit entfernt von einer Bühne, auf der gespielt wird, wenn man dahinter steht. Das Publikum ist viel, viel näher als diejenigen, die während einer Vorstellung hinter ihr arbeiten. Die Geschichte spielt zum großen Teil in einem Zirkus. Da kommt so was vor. Und es ist mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit beschrieben, nur so nebenbei, mit dem kleinen Finger. Das hat jemand geschrieben, der dort war… Hoffentlich nicht auch in der Szene, wo Pippa im Holzkasten des Zauberers, der sie während der Aufführung „zersägen“ will, über einen Streit vergessen wird und erst von „zarter Blütenzauber“ befreit werden muß – gruselig.
Das Schöne: Die Geschichte lässt sich Zeit. Ob man den Zirkuswagen von „zarter“ betritt oder eine Gastschänke in einem Dorf: Die Handlung nimmt Rücksicht darauf, daß der Leser erst einmal unauffällig herumgeführt wird. Das macht einen großen Teil des Charme aus, den die Geschichte verströmt. Wie hat sie das jetzt geschrieben? Zurückgeblättert und „Ach“: Nur diese 3,4 Worte und dann war ein Bild da. Das Tempo, in dem das erzählt wird hat gelegentlich beinahe etwas „osteuropäisches“.

… Pippa steht vor dem zerstörten Zirkus, den rauchenden Holzlatten, zerrissenem Papier, das der Wind umher bläst und dann entsteht ein Drache aus all der Zerstörung, bildet sich aus den Wagen und den Trümmern – Ein Drache: prächtig, riesige Augen, Rauch– genau so, wie er sein sollte.

„Pippa machte einen Schritt zurück. Wenn der Drache nun gar nicht freundlich war? Er konnte sie mit einem einzigen Happs verschlingen, so riesig war er und so groß war sein Maul. Aber dann fasste sie Mut – denn der Lindwurm war schließlich auch eine Teil des Theaters, und warum sollte ein Wesen ihr feindlich gesinnt sein, das sie bisher immer sicher von Ort zu Ort gebracht hatte.“

Mein Kleinster sah vor einer Woche zum ersten Mal den Film „Avartar“. Direkt nach Ende des Videos sah man ihn hoch oben in einem Baum des Gartens, wo er auf einem Ast hockend auf den Drachen wartete, auf dessen Rücken er springen müsste, um ihn dann zu zähmen. Auf gezähmten Drachen kann man – wie allgemein bekannt – ausgezeichnet fliegen.

Die Susanne Gerdom, die dieses bezaubernde Buch geschrieben hat, hätte gut neben ihn auf diesen Baum gepasst. Die beiden wären in 3 Minuten die dicksten Freunde geworden… wenn es überhaupt so lange gedauert hätte. Sie hätte sich prima über Drachen, Pflege, Aufzucht und Vermehrung unterhalten können, während ich ihnen das Essen in einem Eimer an den Strick, den sie vom Baum herunterlassen, binden müsste.
„Runterkommen jetzt! Es wird dunkel! Die Eichhörner kommen aus ihren Höhlen.“ Nein, die beiden schlafen heute Nacht zusammen im Zelt im Garten.
Redaktionskampfhund Oskar bewacht euch, auf daß ihr ungestört träumen könnt.

Ach ja: Das Buch ist also von Susanne Gerdom, heißt „das gefrorene Lachen“ und der Verlag Ueberreuter hat das Buch bis auf das fehlende Bändchen, das als Lesezeichen dient, auch ganz ausgezeichnet gemacht. Nun ja: Dann muß man es eben in einem Stück durchlesen.

Ihr lest keine Märchen? Selber schuld. Dieses sollte man lesen. Wenn es leichter fällt, nennt es Fantasy, mit einem modischen Ypsilon am Ende – vielleicht geht es dann ja leichter.

P.S. Für all diejenigen, die keine regelmäßigen Weltbühneleser sind: „Auf dem Nachttisch“ ist eine Kolumne, in der Tucholsky regelmäßig über Literatur schreibt.

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0 Kommentare zu Auf dem Nachttisch I

  1. Der Emil sagt:

    Ich liebe Tucholskys „Zur soziologischen Psychologie der Löcher“.

    Und auf „Das gefrorene Lachen“ hast Du mich gar neugierig gemacht. Danke.

    (PS und bitte nach Erledigung rauslöschen: „Auf dem Nachttisch“ muß es auch im P.S. heißen.)

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  2. pantoufle sagt:

    Danke für den Hinweis – und das 50. „Like“ zum 200. Artikel. Ich glaube, die kamen eh alle von Dir 🙂
    Da wurde es ja glatt mal wieder Zeit, für einen schönen Rechtsschreibfehler…
    gute Nacht + Dank wünscht das
    Pantoufle

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  3. d∆]V[∆x sagt:

    tl;dr. sorry.

    Aber entscheide dich doch mal ob Pantoufle männlich oder neutral ist. Sätze wie „Es liest manchmal Kurt Tucholsky. Den Schriftsteller und Journalisten, den er am häufigsten in seinem Leben gelesen hat. “ sind für mein kleines Hirn verwirrend…

    Oder ist das deine spezielle Art des Genderings? 😉

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  4. pantoufle sagt:

    Der Genus von Pantoufle ist ein grundsätzlich Unentschiedener. Meist ist es sächlich – wenn ihm gerade danach ist. Da es gelegentlich zum Diminutiva neigt, ist so etwas auch grundsätzlich statthaft. Wenn es sich allerdings aufregt, tendiert es dazu, maskulin zu werden. Dann geht er – typisch männchelig – in die die Luft. Sehr lieb ist Pantouflen das Neutrum, weil es glaubt, das es alleine auf der Welt ist und nicht Mehrzahl.
    Am allerliebsten aber schreibt Pantoufle so, das es die Melodie mag, die manchmal entsteht, wenn man Worte zu Sätzen formt. Weil sein kleines Gehirn lieber fühlt als denkt 😉

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  5. Frau Lehmann sagt:

    Eine wunderbare Homage an Tucholsky, der auch zu meinen Lieblingsschriftstellern zählt, und an die Fantasie und das Leben.
    Vielen Dank dafür!

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    • pantoufle sagt:

      Dafür ja man nicht für – Vielen Dank für die lieben Worte. Ich stelle gerade verblüfft fest, daß es erstaunlich viele Leute lesen – das hätte ich nicht gedacht. Und jetzt zurück in die Waschküche: Nein, nicht das; ich renoviere 🙂

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  6. *schnüff*
    Diese Ehre, sich zumindest rein räumlich im gleichen Artikel mit dem großen, wunderbaren Kurt Tucholsky wiederzufinden. Ich bin wunderschön an „Gripsholm“ erinnert worden, ein Buch, das ich über alles liebe. Warum nur kommt mir immer das Wörtchen „blausa“ in den Sinn, wenn ich daran denke? 🙂 Und ja, ich hab auch so einen Nachttisch.
    Schöne Grüße soll ich bestellen, von Liang Dong. Er kocht dir was richtig Feines, wenn du ihn mal besuchen kommst. MIt Oskar und deinem Jüngsten.
    Die Autorin geht mal wieder in ihr Turmzimmerchen zurück und redet Archidamus gut zu, dass er die Tauben in Frieden lässt. 🙂

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  7. Ich sag es doch schon lange: Susannes Bücher bei Ueberreuter haben eine ganz besonderes Qualität. Damit hat sie sich zumindest schon mal bis auf Augenhöhe auf die Ebene von Michael Ende geschrieben. Noch ein kleiner Ruck, oder zwei, und sie ist ganz oben auf dieser Ebene 🙂
    Siehe auch hier:
    http://forum.42erautoren.de/wbb3/index.php?page=Thread&threadID=18798

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  8. pantoufle sagt:

    Horst-Dieter Radke… da war doch was… 42erautoren 🙂 Ja, aber im Gegensatz zu Dir kann ich keine Rezensionen schreiben, die mit dem Objekt auf Augenhöhe rangieren. Leider. Das ist ja mal ein netter Besuch!
    Hat sich Susanne beschwert, daß die Schrottpresse über sie herfällt? Nein, ich denke nicht. Zugegeben: In Buchbesprechungen bin ich ungewohnt; das Manko, daß ich kaum zeitgenössisches lese, macht sich da schmerzlich bemerkbar. Michael Ende? Mit Jim Knopf könnte ich da punkten, Momo fand ich beängstigend. Susannes Gerdoms Buch ist nicht nur an sich ein Märchen, eine Geschichte – der Weg, wie ich dazu kam, war es auch. Also habe ich das Buch und sie adoptiert und sie darf (beschützt) in meinem Garten spielen. Mit den Kindern, Katz und Hund. Nicht gerade die klassische Rezension, aber das Beste, was die schrottige Presse zu bieten hat.
    Überhaupt: In meine Blogroll gehört Ihr auf jeden Fall auch. Lesen tue ich das nach wie vor.
    Mit lieben Grüßen
    Pantoufle

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  9. Liebes Pantoufle, Augenhöhe? Aber ja. Mindestens. Und was Jim Knopf angeht – das sind meine Ende-Lieblingsbücher, nach wie vor. 🙂

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