Alles was zählt.

Demjenigen, der noch auf der Suche nach Anregungen für den Saisonstart auf zwei Rädern ist, sei dieses Video ans Herz gelegt.

Frisch zurück aus Berlin mit einem Tankrucksack voll neuer Erkenntnisse! Zum Einen die Feststellung, daß schräg getankt (auf dem Seitenständer) und forcierter Fahrweise ziemlich genau für 227 km Benzin in der FJ 3YA Platz findet. Eine andere bestand in der Feststellung, daß der Reserveschalter kaputt ist.
Es fehlten dann etwa 500 Meter bis zum heimischen Stall. Also nicht 227,5 km sondern etwas weniger. An dieser Stelle Dank an Jochen, vor dessen Anwesen die Karre liegenblieb. Jochen ist Baumzersäger und Besitzer mehrerer Viertakt-Motorsägen. Manchmal gehört auch etwas Glück dazu.
Dank auch an den unbekannten holländischen Urlauber mit seinem Sharan, der sich eisenhart lichthupend hinter mich drängelte, um mich darauf aufmerksam zu machen, daß sich das Gepäck selbständig gemacht hatte.
Reife Leistung!

Was zählt ist natürlich auch Musik. Fürs Wochenende und Herz einen meiner Allzeit-Lieblinge. Stefan Stoppok:

Sonst noch was zählendes? Jemand, den ich kannte, behauptete vor langer Zeit, ich wäre ein ewiger Teenie. In der Seitentasche besagten Tankrucksacks fand sich ein Zettel mit dem Hinweis, daß das falsch wäre. Teenies interessieren sich nicht für Politik!

leinenzwang

Ich schon. Auch das zählt.

Ein schönes Wochenende allen.

P.S. Und natürlich auch Dank an den großen Sohn, der sich via Fahrrad und versehen mit Reservekanister auf den Weg machte, den Alten zu retten! Damit wäre der Tank wieder halbvoll gewesen. Halbvoll, nicht halbleer.

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8 Kommentare zu Alles was zählt.

  1. tikerscherk sagt:

    Mit meinem alten Golf kam ich genau von Berlin bis Waldbrunn i.U. Ortseingang, aber genau.
    Zu früh tanken ist für Flaschen.
    Was mich an Robben stört: keine Ohren zur Befestigung des Maulkorbs.
    Hilft das weiter?

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    • pantoufle sagt:

      Ich stand ja noch 10 km zuvor an der Tanke – die war mir aber zu voll. Die handvoll Kilometer wird sie ja noch…
      Die FJ hat so einen blöden elektrischen Reserveschalter, der vergniesgnaddelt war und auf vollem Duchfluß stehengeblieben ist. Blödes Ding – ist jetzt durch was (auch optisch!) ansprechenderes ersetzt worden. Die nächsten Tage werde ich eh damit verbringen, die Karre mal optisch auf gefällig zu trimmen. Sie ist nicht schwarz und böse genug. Am Montag mal ein paar Munitionskisten kaufen damit sich das mit dem Gepäck nicht wiederholt. Sitzbank auf solo kürzen, tote Tiere irgendwo hinschrauben – was man eben so macht wenn’s ums Design geht.

      https://edelfeda.files.wordpress.com/2016/03/73c9e0b9-2495494.jpg

      https://edelfeda.files.wordpress.com/2016/03/20030819-3.jpg

      Das ginge so in etwa in die Richtung. Na ja: So wie meine anderen eben 🙂

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  2. Publicviewer sagt:

    Thumbs up…;-)

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  3. waswegmuss sagt:

    Ich hatte an meiner Husqvarna zwei Kinderspielkoffer mit Micky-Mäusen drauf.
    Wenn es dann mal Wetter wird – so als Fußgänger:

    https://drive.google.com/file/d/0B5pzDkpkqSxHYnJWRkVXUnYtVkU/view?usp=sharing

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    • pantoufle sagt:

      … Du bist aber auch nachtragend!
      Ja, Schönheit muß sich bei mir mit einem gewissen Nutzeffekt paaren. Die Saison klopft wieder an die Tür und die erste Tour nach England ist in Sicht. Wer fragt da nach Wetter? Und soo schlecht isses nun auch wieder nicht.

      Seit Dienstag stehen sie ja alle wieder am Straßenrand, die Kollegen: Monatelang geputzt und mit feinsten Accessoires von Louis und Hein Gericke versehen. Elastische (umfallsicher!) Kupplunggriffe, rosinengroße Blinker, neue Sponsorenaufkleber (OMA!!!) und die passende Kombi dazu (OPA!!!). Nur in der Nähe des Mittelstreifens sind sie bis auf weiteres eher selten zu sehen. Das Wetter, das Wetter…
      Saisonauftakt finde ich ja immer putzig. Wenn sich schon mal einer in den Sattel traut, fährt er entweder wie bei Neuschnee oder aber wie beim GP von Valencia. Dazwischen gips irgendwie nichts 😀

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      • waswegmuss sagt:

        Die Straße an der ich arbeite übt in ihrem Fortlauf eine gewisse Anziehung auf zweirädige Selbstmörder aus. Mit nagelneuen Reifen wollen sie den kleinsten In-die-Kurve-Legen-Winkel schaffen. Gerade zu Beginn der Saison freut sich so manchmal(Bisher vier seit 1998) ein Bedürftiger über neue Organe.

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  4. lattjamilln sagt:

    Es sind meistens die Teenies, die sich für Politik interessieren und auch auf die Straße gehen, wie z. B. zur Zeit in Frankreich. Manchmal ist es auch sehr unangenehm wenn sich junges Gemüse für Politik interessiert wie z. B. in Dresden oder Leipzig gesehen. Ist also kein schlagendes Gegenargument für die These.

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