Kurz und dreckig 44

Birne ist tot. Ach! 87 ist er geworden, davon 16 schier endlose Jahre als Präsi Kanzler. Dann gips natürlich Staatstrauer. Aber wie!
Der Preis für die lustigste Seite eins einer Zeitung für 2017 geht an die TAZ, wofür man sich aber gleich entschuldigt. Wofür, ist etwas unklar, denn lustig ist sie danach immer noch. Und es ist guten Witzen zu eigen, daß sie nicht jedermann versteht. Diese blühenden Landschaften haben so viele Opfer gefordert, daß man die kleine Gemeinheit durchaus als verspätete Aufmerksamkeit betrachten darf – und so war es vielleicht auch gemeint. Wenn der Chor der Verdammten in der heimischen Presselandschaften daraufhin aufheult wie auf den Schwanz getreten, ist das lediglich ein Zeichen ihres Zustandes, in dem sie vor staatstragender Trauer und hündischer Ergebenheit angesichts der Mächtigen nicht mehr gerade aus den Augen sehen kann. Weiterlesen

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Mal wieder Nikon

Ja, zu diesem Thema hatten wir lange nichts mehr! Überhaupt hatte ich lange nichts mehr auf den Blog geschrieben. Es war wohl die Interessenlage, die sich vom Bildschirm in die Dunkelkammer verschoben hatte. Man merkt bei Rotlicht gar nicht, wie die Zeit verfliegt. Weiterlesen

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Eine erkannte Gefahr ist noch keine verhinderte Gefahr

»Bei nüchterner Betrachtung wird schnell klar, dass die bloße Vermutung oder auch die sichere Kenntnis, dass eine Person einer extremistischen Ideologie anhängt, alleine noch keine Gewähr dafür bietet, eine von dieser Person ausgehende Gefahr abwehren zu können. In unserem Rechtsstaat ist bekanntlich eine innere Haltung noch kein Grund für Sanktionen – und das ist auch gut so. «

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Kurz und dreckig 43

Rock am Ring wurde wegen »Terrorgefahr« unterbrochen. Terrorgefahr: Eines dieser Worte, an die ich mich nie gewöhnen werde und deren Sinn sich mir nicht erschließt. Die »Gefahr des Bolschewismus« oder die schwerer Unwetter durchaus. Die des Terrors dagegen? Le grande Terreur (der große Schrecken) des Wohlfahrtsausschusses während der französischen Revolution. Schreckensgefahr. Nicht einmal groß – einfach nur die Gefahr eines Schreckens. Regen, Schnee, Dürre und fünf, sechs Plagen.
»Denken Sie nur an Manchester!!!« Weiterlesen

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Lebensfreude ohne Sicherheit geht nicht

Tja, letzte Woche! Manchester, Saudi-Arabien, G7 (oder sollte man besser G6 sagen?), Nordkoreas Raketen erweisen sich als begrenzt lenkbar und natürlich schreit die Zeit nach verschärften Sicherheitsgesetzen. Sehr, sehr interessante Zeiten, in denen wir leben.

»Lebensfreude ohne Sicherheit geht nicht. Wie in den Vorjahren sind Rucksäcke und selbst mitgebrachte Getränke auf dem Festival-Gelände Tabu. Die Polizei in Uniform und Zivil sowie 70 private Sicherheitskräfte haben die Besucher im Blick.« Weiterlesen

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Neulich aufm Bahnhofsklo

»Entschuldigt, ich war nur kurz mal pissen«

Nun sind wir ja alle Kinder unserer Erziehung. Ob wir das wollen oder nicht; dem einen merkt man es an, dem anderen weniger. Selbst Berufskiller der Cosa Nostra spucken nicht auf die Theke beim Bäcker, wenn sie zur Tür hereinkommen um den Versicherungsbeitrag zu kassieren. Täte es einer – Salvatore »das Pferd« Calderone beispielsweise –, so würde Don Guiseppe ihm umgehend ein paar hinter die Löffel… und er dürfte eine Woche keinen Schuß abfeuern. So streng sind dort die Sitten und in vielem noch viel strenger. »Das Pferd« darf auf Zuruf Blutlachen hinterlassen, aber es wird mit Messer und Gabel gegessen. Soviel Zivilisation muß sein. Schließlich soll das Volk Respekt haben und das haben sie bei jemandem der sich beständig in der Nase bohrt nun einmal nicht. Weiterlesen

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Kurz und dreckig 42

Ach, war das ein schönes Wochenende! Tag der offenen Gartenpforte bei Ulrike und wer nun daraus schließt, daß die Redaktion der Schrottpresse in ländlicher Provinz angesiedelt ist, liegt richtig.
Alle bis auf die Esoterische waren da und hunderte von anderen auch. Menschenphotographie mal anders: Nicht nach dem eisernen Dreisatz »zielen, schießen, abhauen!«, sondern kaltlächelnd ins Gesicht und dann stehenbleiben. Es ist doch immer wieder faszinierend, wen die Leute alles für einen Pressephotographen halten. Man braucht sich nicht einmal die Mühe zu machen, teures Nikon-Metall oder Canon-Plastik am Start zu haben – 30 Jahre altes Analog-Eisen tut es auch. »Kommt das alles in die Zeitung?« »Aber sicher, Muttchen! Und zu „buten un binnen“!«

Diesen Morgen ist wieder relative Ruhe eingekehrt bis auf eine bedrohliche Geräuschkulisse: Wie die Helicopter-Attacke bei »apocalypse now« wabert das Geräusch hunderter von Rasenmähern über Feld und Flur. Müssen die heute nicht arbeiten oder haben sie alle ihre Migräne genommen? Weiterlesen

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Presseschredder 17.5.2017

Weniger als eine Handvoll Nachrichten eben durch den Schredder geschoben und aus der Maschine fällt der Dreck in den Container mit dem Abfall. Schon klumpig und am verrotten – da wächst zusammen, was zusammen gehört. So schnell kann man gar nicht hinterherschieben. Die Schrottpresse sollte über einen neuen, größeren Schredder nachdenken. Einen halbautomatisch gesteuerten mit Windows XP und Netzanschluß mit eigener IP. IPs sind ja laut Bundesgerichtshof aus dem Internet gar nicht mehr wegzudenken! Ohne den Umweg über den Bildschirm direkt zwischen die Reißzähne. Weiterlesen

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Finde den Fehler

Die Einhorn-Bratwurst war alle! Ham sie gesagt, die Schweine. Wenn ich schon mal loslaufe und Einhornbratwurst kaufen will, sind die alle! Das ist eines von vielen Dingen die ich nicht glaube. Weiterlesen

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Kurz und dreckig 41

Spiegeleier mit Speck, Zwiebeln,Pilzen und einer handvoll Pferdebohnen. Darüber grob gehackter Pfeffer!
Njam, Njam!

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Mein News-Aggregator macht mir Angst

© by A. Hitler

Wie lesen sich eigentlich die Leute durchs Internet? Wenigstens die, die es regelmäßig tun? Von vielen Bloggern weiß ich – oder habe es mir von ihnen erzählen lassen – daß sie dafür News-Aggregatoren verwenden. Das ist ja auch sehr praktisch! Es gibt einem die Illusion, den Überblick behalten zu können. Im übrigen empfinde ich die Menge dessen, was ich angeblich pro Tag unbedingt lesen sollte, als beängstigend.
Als kleine Verbesserung solcher Programme möchte die Schrottpresse eine einblendbare, graphische Darstellung vorschlagen, die vor dem Durchlesen eine grobe Orientierung darüber gibt, welche Sau gerade von welchen Medien durchs Dorf getrieben wird. Weiterlesen

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Was ich noch eben sagen wollte

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Kurz und dreckig 40

Der Tag der Befreiung. Das ist doch ein schönes Sinnbild und ein wenig nachdenken könnte man auch darüber. Wenigstens diejenigen, denen diese Gabe gegeben ist. Weiterlesen

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Trollschau am Vorwahlmorgen

Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Die Nachricht des Tages: Der Russe kommt!


Das ist jetzt so strunzdumm – da läßt einer die Hosen runter und was dort zu sehen ist … hat keine Eier. Wenn Misik wenigstens bei seinen plattfüßigen »silly left« geblieben wäre. Aber nein: Putin. Der Aufschrei der Dummheit.


Die Aufregung ist sehr, sehr groß. Und btw: Nein, besser nicht.
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Macrons nützlicher Idiot

Ja, da muß man durch. Misiks Folge 492 der politischer Korrektheit beschäftigt sich mit nützlichen Idioten unter den Linken von Moskau bis Washington, die Macron verhindern wollen und dadurch Le Pen angeblich in die Hände spielen. Die Schrottpresse hat lange mit sich gerungen, eine vollständige Transkription des Youtube-Videos zu machen, sich dann aber aus Faulheit dagegen entschieden. Weiterlesen

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Kurz und dreckig 39

Warum schon wieder kurz und dreckig? Weil mir nichts einfällt. Im Grunde habe ich keine Lust etwas zu schreiben, zu lesen oder mich mit irgend jemandem zu unterhalten. Tür zu und wenn’s klingelt jemanden vorschicken, der einen in Ruhe lügen soll. Der Horror des Tages: Ich muß noch mal los und eine frische Kiste Bier holen. Unter Menschen! Das letzte, was ich heute haben will. Vielleicht gelingt es mir ja, jemanden anderen zu schicken… wozu hat man Familie? Weiterlesen

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Kurz und dreckig 38

Ein schönes, nahrhaftes und lüsternes Beltane wünscht die Redaktion der Schrottpresse allen Lesern. Die große Vereinigung. Weiterlesen

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Presseschredder 26.4.2017

Eigentlich habe ich ja genug Motorrad. Trotzdem sieht man sich immer wieder die Kleinanzeigen durch… vielleicht ein AT-Motor, Felgen, eine Zündkerze oder ein sensationeller Umbau, der leider wegen Hobby-Aufgabe niemals zu Ende gebracht wurde. »Konvolut Yamaha FJ 1200, Rat-Bike, fast fertig, in Teilen, ABE für alle Teile«, Verhandlungsbasis. Und ich handel doch so gerne! Weiterlesen

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Yücels große Chance

Doch, die gibt es durchaus!

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Kurz und dreckig 37

»Um die Eliten in Frankreich zu erreichen, setzt die russische Führung auf Think Tanks. […] „Der Kreml hat die Mittel, um mittelfristig weiter die öffentliche Meinung in Frankreich zu beeinflussen.«

Das Trollkommando Rollkommando im Einsatz gegen unbequeme Nachrichten. Die Faktenchecker. Flatter hat darüber schon alles nennenswerte gesagt; soweit, so schlecht, auch wenn ich mich seiner Wertung »…der Jagd nach angeblichen „Fake News“ die letzte Stufe erreicht« nicht anschließen mag. Da ist durchaus noch Luft nach unten. Weiterlesen

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