Kleiner Gruß

EU-Flüchtlingskommissare

Wie ja einige von Euch vielleicht mitbekommen haben, bin ich gerade im Namen des Herren unterwegs und habe wenig Zeit, mich um die Verbesserung der Welt zu kümmern. Auch die Revolution muß noch etwas warten. Mein größtes Problem besteht momentan darin, daß Hotelbars morgens um 4:00 Uhr geschlossen haben und sich dadurch die Organisation des Feierabendbieres als meterhohe Hürde erweist. Weiterlesen

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Short People

Short people got no reason
Short people got no reason
Short people got no reason
To live

They got little hands
And little eyes
And they walk around
Tellin‘ great big lies

They got little noses
And tiny little teeth
They wear platform shoes
On their nasty little feet

Well, I don’t want no short people
Don’t want no short people
Don’t want no short people
Round here

Randy Newmann

Wo ist eigentlich der antiimperialistische Schutzwall, wenn man ihn mal braucht? Vor ziemlich genau 90 Jahren (24.Mai 1927) wurde der Vater von Donald Trump, Ku Klux Klan-Mitglied Frederick Christ Trump, bei einer Parade des Klans in Brooklyn verhaftet. Weiterlesen

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Sprengköpfe

»Könnten wir den ausprobieren, bevor wir ihn kaufen?«
»Das ist ein thermonuklearer Sprengsatz!«
»Draußen vielleicht?«

»Sachlicher Dialog ist mit so einem Typen bar jeder Vernunft nicht möglich, nur mit absoluter Stärke ist ihm beizukommen«. Kim Jong-un sieht das vollkommen richtig – daran ändert der Sprung in der eigenen Schüssel wenig. Weiterlesen

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Bildergeschichten am Freitag

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Presseschredder 7.8.2017

Hardware-Update

Es geht endlich aufwärts mit der SPD! Der neue Grillkönig aus Deutschland heißt Martin Schulz mit seinem Team »Grill doch mal«. Sein Grillteller »Bayerischer Grillbauch trifft Asia Burger« überzeugte eine 130-köpfige Jury. Die FAZ.net ist sichtlich begeistert und verlinkt – irgendwohin! Aber auch das ist symptomatisch. Gute Nachrichten wo immer es möglich erscheint. Für’s nächste Mal: Der Clown von der SPD heißt »Chulz«! Weiterlesen

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Kurz und dreckig 46

Es geht immer auch anders

Das wichtigste zuerst: Ferrari verliert die Markenrechte am Namen Testarossa. Das Düsseldorfer Landgericht verkündete, die alleinige Wartung und der Handel mit Ersatzteilen rechtfertige nicht den Schutz des Namens. »Eine Marke muss genutzt werden, damit sie geschützt bleibt. Das hat das Unternehmen hier nicht getan.« Daß das allein über die Wartung und den Handel von Ersatzteilen nicht funktioniert, erstaunt bei dieser Marke und derartig alten Fahrzeugen.
Der Nürnberger Spielzeugfabrikant Kurt Hesse darf nun Rasierer, Fahrräder, Motorroller und ferngelenktes »Erlebnis-Spielzeug« Testarossa nennen. Ein Grund mehr, um um die Erzeugnisse dieses Herstellers einen Bogen zu machen. Treudeutsch doof: Ein Ferrari Testarossa ist geil, ein Rasierapparat oder Motorroller ist es nicht. Da mag es heißen wie es will.
»Ich hab einen Testarossa im Badezimmer-Schrank und Gelsenkirchener Barock im Wohnzimmer!«
(P.S. Die überteuerten Modellschiffe des Spielzeugherstellers sind übrigens lausig zusammengekloppt) Weiterlesen

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Gedicht am Dienstag 32

Das Gedicht am Dienstag, Gedichte aus einer besseren Zeit, Gedichte, erschienen am Vorabend der Hölle.
Erschienen (oder wenigstens gedruckt) sind sie in der Zeitschrift

In diesem Falle in der Sondernummer »lyrische Anthologie« 1913 und das Quartheftchen kostete 50 Pfg. Weiterlesen

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Presseschredder 24.7.2017

Türkei zieht Liste deutscher Terror-Unternehmen zurück.

»Der türkische Innenminister habe von einem „Kommunikationsproblem“ gesprochen. Er habe versichert, dass weder türkische Behörden in der Türkei noch in Deutschland gegen Unternehmen ermittelten, die auf einer Liste aufgeführt worden seien. Zudem habe die Interpol-Stelle in Ankara am vergangenen Samstag die ursprüngliche Bitte an das BKA „förmlich zurückgezogen“, zu diesen Unternehmen verschiedene Informationen zuzuliefern.«

Was mögen das für Informationen gewesen sein? Weiterlesen

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Aus gegebenem Anlaß

Fremde Federn: Kurt Tucholsky

Reisende, meidet Bayern!

In politisch unselbständigen Ländern, wie in Persien, genügt es, den Häuptlingen unzuverlässiger Stämme einige Aktien zu schenken, um sie durch Geldinteressen von der Zerstörung industrieller Anlagen abzuhalten.
Sidney Jessen: ›Die Weltinteressen der englischen Petroleumindustrie‹
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Moin, Frau Liane Bednarz

Urlaub, Sonne, Strand und Meer


Für die überraschend vielen Facebook-Besucher: Sie dürfen auch bei Sehschwäche weiterlesen 😀

Liberal-konservative Notizen zum G20-Gipfel in Hamburg.
Bevor ich auf den von Ihnen verfassten Artikel im Tagesspiegel eingehe, möchte ich etwas anmerken: Ich muß gestehen, daß mich das Thema eigentlich überhaupt nicht interessiert. Daß ich trotzdem bereits zweimal etwas dazu angemerkt habe, lag am Unwohlsein über die Richtung der Debatte, nicht an seinem Objekt. Dazu gehört Ihr Artikel leider auch.
Zum anderen… aber dazu später. Weiterlesen

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Rote Flora

»Über diese Ihnen gleich vorzulegenden Eidesstattlichen Versicherungen hinaus gebe Ihnen, gebe ich den Bürgerinnen und Bürgern der freien und Hansestadt Hamburg und der gesamten deutschen Öffentlichkeit mein Ehrenwort, ich wiederhole: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, daß die gegen die Polizei erhobenen Vorwürfe beim G20-Gipfel haltlos sind. Wer das Wort Polizeigewalt in den Mund nimmt, der diskreditiert die Polizei als Ganzes.«

Redevorschlag für den designierten ehemaligen Bürgermeister Olaf Scholz (»SPD«). Weiterlesen

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Das Pferd

Photo by Tina Ronge, S-team-art.de *

Mit dem Flixbus zur Weide? Nein, soweit geht die Liebe nicht. Stundenlang mit einer Pomeranze die Bank teilen, die nach einer Viertelstunde ihr Butterbrot auspackt. Eine Tomate dazu oder eine Gurke. Spreewald. Bestimmt würde sie anfangen zu sprechen. Erst darüber, was sie zu Hause alles vergessen hat, wie sehr sie es schon jetzt vermisst und damit würde sie bis zum Ziel der Reise nicht aufhören. Schlimmer noch: Sie würde zu mir sprechen. Ich aber will nichts mehr sagen. Weiterlesen

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Kurz und dreckig 45

Das Hamburger Schanzenviertel kurz vor Eintreffen der Polizei

Am 14. Juni vor genau 228 Jahren stürmten Pariser Bürger die Bastille im östlichen Stadtgebiet von Paris. Unbestätigten Quellen zufolge soll es dabei zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen sein. Die staatlichen Organe wurden von den Gewalttätigkeiten vollkommen überrascht. Weiterlesen

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Schöne Hotelzimmer

Die liebe Annika hat vorgelegt, ich möchte gemächlich nachziehen.

Keycard geht nicht. Rote Lampe. Nochmal. Immer noch rot. Auch nach dem fünften und sechsten Male wird das nichts. Zwei Treppen runter zurück zur Rezeption.
Nachtschichten in Hotels sind grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen. Würden sie etwas taugen, wären sie vorzugsweise am Vormittag beschäftigt. Hundswache im Hotel, es glast eins. Weiterlesen

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Hamburg

Da steht er, der kleine, dickliche Laschet, NRWs Ministerpräsident, auf meiner Bühne. Schraubt ihm die Mikros mal etwas weiter herunter – so wird das nichts! Wenigstens spricht er halbwegs laut und deutlich. »… und vielen Dank an die Polizisten aus NRW, die gerade in Hamburg das Demonstrationsrecht verteidigen…«. Nicht ganz wörtlich, aber sinngemäß. Realität – da ist sie schon wieder!

Nein, es ist nicht immer so, wie ein freundlicher Kommentator auf diesem Blog neulich anmerkte: Mein Job ist nicht immer zum lachen. Jetzt ist es der Mini-Prä, wie die Abkürzung auf dem Mischpult lautet und der vertritt Recht und vor allem Ordnung. Koste sie, was es wolle. Und teuer wird es wohl werden, das Hamburger Desaster. Weiterlesen

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Eine Frage hätte ich noch

Zwischen Tür und Angel, weil Zeit knapp wie Geld ist und ich eigentlich auch Besseres zu tun hätte. Aber fragen tut man sich ja doch.

48°48°13’15.0″N 12°31’14.3″E, Oberbayern, Unterflossing. Dort erscheint neuerdings pünktlich um 16:30 Uhr die heilige Jungfer Maria. Warum das ausgerechnet in Unterflossing, nie aber in Brake oder Neuharlingersiel passiert, steht in dem anschmiegsamen Artikel von Sophie Rohrmeier auf Zeit.de leider nicht.
Schade! Weiterlesen

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Komm mir nicht dumm!

Der jüngere der beiden Polizisten fragt sehr freundlich und interessiert, was ich denn da mache. Ich schraube gerade an der Remote für mein PA herum. Touchscreen, den roten Knopf für general Mute gedrückt und es wird angenehm leise.
»Ich sorge dafür, daß es morgen während der Show nicht allzusehr wehtut.«
»Ach…!?!«
Und dann läßt er sich von mir ganz genau erklären wie das geht. Sowas hätte er auch gerne zu Hause. Das sagen sie alle, bis sie die Preise dafür hören. Seine Anlage zuhause hat Watt und 5.1. Meine hat PS.
»Ob wir wohl kurz mal auf die Bühne könnten… nur mal so zum angucken?«
»Na klar! Nur zu!«
Es ist Aufbautag und die beiden wollen listig, wenn auch sehr offensichtlich, ausprobieren, wieweit man sich ohne »Lebensberechtigungsschein« sensiblen Punkten nähern kann. Mit Uniform jedenfalls näher als ohne. Aber so ganz klappt es dann doch nicht: Kein Zugang ohne Helm und Sicherheitsschuhe! (Nur als kleiner Tip für potentielle Bombenleger.) Da kennt der amtierende Bühnenmeister keinen Spaß! Uniform hin oder her.
»Legt die Bombe solange unter die Bühne, besorgt Euch passende Stiefel, Handschuhe und Helm und dann könnt Ihr gerne wiederkommen!«
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Kurz und dreckig 44

Birne ist tot. Ach! 87 ist er geworden, davon 16 schier endlose Jahre als Präsi Kanzler. Dann gips natürlich Staatstrauer. Aber wie!
Der Preis für die lustigste Seite eins einer Zeitung für 2017 geht an die TAZ, wofür man sich aber gleich entschuldigt. Wofür, ist etwas unklar, denn lustig ist sie danach immer noch. Und es ist guten Witzen zu eigen, daß sie nicht jedermann versteht. Diese blühenden Landschaften haben so viele Opfer gefordert, daß man die kleine Gemeinheit durchaus als verspätete Aufmerksamkeit betrachten darf – und so war es vielleicht auch gemeint. Wenn der Chor der Verdammten in der heimischen Presselandschaften daraufhin aufheult wie auf den Schwanz getreten, ist das lediglich ein Zeichen ihres Zustandes, in dem sie vor staatstragender Trauer und hündischer Ergebenheit angesichts der Mächtigen nicht mehr gerade aus den Augen sehen kann. Weiterlesen

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Mal wieder Nikon

Ja, zu diesem Thema hatten wir lange nichts mehr! Überhaupt hatte ich lange nichts mehr auf den Blog geschrieben. Es war wohl die Interessenlage, die sich vom Bildschirm in die Dunkelkammer verschoben hatte. Man merkt bei Rotlicht gar nicht, wie die Zeit verfliegt. Weiterlesen

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Eine erkannte Gefahr ist noch keine verhinderte Gefahr

»Bei nüchterner Betrachtung wird schnell klar, dass die bloße Vermutung oder auch die sichere Kenntnis, dass eine Person einer extremistischen Ideologie anhängt, alleine noch keine Gewähr dafür bietet, eine von dieser Person ausgehende Gefahr abwehren zu können. In unserem Rechtsstaat ist bekanntlich eine innere Haltung noch kein Grund für Sanktionen – und das ist auch gut so. «

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